Viele kluge Menschen haben viele kluge Sätze gesagt. Erschreckend ist eigentlich nur,
dass sich dadurch nichts verändert hat.

Der Mensch im Naturschutz

  •  soll nicht maulen, sondern den Mund auftun.
  • darf sich nicht vor Mehrheiten fürchten.
  • weiß, dass Positionen gegen den Naturschutz politische Dummheiten sind.
  • weiß, dass schon ein Koch den Brei verderben kann.
  • weiß, dass die Schafe in der eigenen Herde schlimmer sein können als die Wölfe draußen.
  • sollte eher gefährlich als ängstlich sein und darf nicht normal, sondern muss überdurchschnittlich sein.

Prof. Dr. Wolfgang Erz, Eulen- und Naturschützer (1936-1998)

Ein einzelnes Tier zu retten verändert nicht die Welt,
aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier!

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"Niemals fand ich Menschenliebe,
wo keine Tierliebe war.
Wer das Leben wahrhaft respektiert,
respektiert auch das Tier,
denn das Leben wurde uns beiden von Gott geschenkt."

Prof. Konrad Lorenz

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Unser Herrgott hat des Öfteren seine schönsten und größten Gaben dem gemeinsten Tier gegeben.
Nur die Menschen suchen sie dort nicht.

Martin Luther

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Wer seinen Wohlstand vermehren möchte,
der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen.
Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören.
Sie sind sogar nützlich für die Blumen.
Sammle deinen Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören,
dann wird er beständig zunehmen.
Buddha

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Menschenkenntnis dämpft die Menschenliebe,
Tierkenntnis erhöht die Tierliebe.

Bernhard Grzimek

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Die Menschen müssen begreifen,
dass sie das gefährlichste Ungeziefer sind,
das je die Erde bevölkert hat.

Friedensreich Hundertwasser

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Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet Ihr merken,
dass man Geld nicht essen kann.
Only after the last tree has been cut down / Only after the last river has been poisoned / Only after the last fish has been caught / Then will you find that money cannot be eaten.

Indianische Weisheit

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"Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren.
Es ist unwahr und grotesk,
wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen
und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten
an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen
oder doch gleichgültig zulassen."

Alexander von Humboldt
(1769-1859)

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 Je mehr Menschen ich kennenlerne,
umso lieber ist mir mein Hund...

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Freundschaft besteht nicht darin,
dass man einander ansieht,
sondern dass man gemeinsam
in die gleiche Richtung schaut.

(Antoine de Saint-Exupéry)

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 Viele Leute wissen von ihrem Hund nicht viel mehr, als was er gekostet hat.
Horst Stern

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Ich glaube an Gott, aber mein Name für ihn ist 'Natur'.

I believe in God, only I spell it 'Nature'.

 Frank Lloyd Wright

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Wenn ein Mensch einen Tiger tötet, spricht man von Sport.
Wenn ein Tiger einen Menschen tötet, ist das Grausamkeit.

George Bernard Shaw

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Mein Ziel ist es, ein so guter Mensch zu werden,
wie mein Hund von mir glaubt, es zu sein!

 

 

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"Darüber, wer die Welt erschaffen hat, lässt sich streiten.
Sicher ist nur, wer sie vernichten wird."

(George Adamson (1906-89), englischer Tierschützer)

 

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"Es ist die Anonymität der Tieropfer,
die uns taub macht für ihre Schreie."

(Luise Rinser)

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Ich betrachtete all´ die in Käfigen sitzenden Tiere ..
in Tierheimen, in Tierfabriken, in Versuchslabors ..
Die Wegwerfprodukte der menschlichen Gesellschaft. -
ich sah´ in ihren Augen:
Liebe und Hoffnung, Angst und Schrecken, Trauer und Schmerz.
Und ich war voller Zorn !
„Gott,“ sagte ich, „das ist schrecklich! Warum tust Du nicht etwas?“
Gott war einen Moment lang still, dann sprach er sanft:
„ Ich habe etwas getan,ich habe Dich geschaffen.“
(Jim Willis 1999)

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"Ich glaube, dass menschlicher Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten.
Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran ermessen, wie sie die Tiere behandelt."
(Mahatma Gandhi)

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Die Treue eines Hundes ist ein kostbares Geschenk,
das nicht weniger bindende moralische Verpflichtungen
auferlegt, als die Freundschaft eines Menschen.
(Konrad Lorenz)

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Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat
zu unserem Gebrauch.
Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.
(Arthur Schopenhauer)

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Das Böse triumphiert alleine dadurch,
dass gute Menschen nichts unternehmen.
(Edmund Burke)

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Ich spreche mit ihm, wenn ich einsam bin, und ich weiß genau, er versteht mich.
Wenn er mich aufmerksam anschaut und sanft meine Hände leckt.
An meinem besten Anzug reibt er seine Schnauze, aber ich sag keinen Ton: weiß Gott! Ich kann mir neue Kleidung kaufen, aber niemals einen Freund wie ihn!
(W. Daayton Wedegefarth)

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Der Hund braucht sein Hundeleben.
Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
(Robert Lembke)

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"Je hilfloser ein Lebewesen ist,

desto größer ist sein Anspruch

auf menschlichen Schutz

vor menschlicher Grausamkeit."

(Mahatma Gandhi)




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So sehr mich das Problem des Elends in der Welt beschäftigt,
so verlor ich mich doch nie im Grübeln darüber,
sondern hielt mich an dem Gedanken,
dass es jedem von uns verliehen sei,
etwas von diesem Elend zum Aufhören zu bringen.

(Albert Schweitzer)

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 Wer Tiere quält ist unbeseelt und Gottes guter Geist ihm fehlt,
mag noch so vornehm drein er schaun, man sollte niemals ihm vertraun´.
(Johann Wolfgang von Goethe)

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Grausamkeit gegen Tiere ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.
(Alexander von Humboldt)

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Eine der größten Unverfrorenheiten des Menschen ist,
dies oder jenes Tier mit Emphase falsch zu nennen,
als ob es ein noch falscheres Wesen gäbe
in seinem Verhältnis zu anderen Wesen als den Menschen.
(Christian Morgenstern)

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Am Tier zuerst übt sich das Kind in Barmherzigkeit oder in Grausamkeit,
und erwachsen wird es dann barmherzig und hilfsbereit,
oder unbarmherzig und selbstsüchtig gegen seine Mitmenschen sein.
Friedrich Fröbel (Pädagoge, Erfinder des Kindergartens)

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Ich bin Leben, das leben will,
inmitten von Leben, das leben will.

(Albert Schweitzer)

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Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
(Louis Armstrong)

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JEDEM TIER GEBÜHRT EIN LEBEN IN WÜRDE.
WIR MÜSSEN DAFÜR DIE VORAUSSETZUNGEN SCHAFFEN
!
(Franz von Assisi)
 

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Ich bin für die Rechte der Tiere genauso,
wie für die Menschenrechte.
(Abraham Lincoln)

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Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten,
aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.
Arthur Schopenhauer

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"Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will !"
(Albert Schweitzer)

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"Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn sie der Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz. Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder."
(Franziskus von Assisi, 1182-1226)


wird fortgesetzt


Mit den Augen eines Wolfes
Seit den zeiten, als nur Sonne und Mond uns Licht ga ben, kannte ich dich. Aus den riesigen und undurchddrinlichen Wädern heraus beobachtete ich dich. Ich war Zeuge, als du das Feuer bändigtest und fremdartige neue Werkzeuge machtest. Von den Kämmen der Hügel und Berge aus sah ich dich jagen und beneidete dich um deine Jagderfolge. Ich frass deine Beutereste und du frasst meine Beutereste. Ich lauschte deinen Gesängen und sah deinen Schatten um die hellen Feuer tanzen. In einer Zeit so weit zurück, dass ich mich kaum mehr erinnern kann, schlssen sich einige von uns dir an um mit dir am Feuer zu sitzen. Sie wurden mitglieder deines Rudels, jagten mit dir, beschützten deine Welpen, halfen dir, fürchteten dich, liebten dich.

Und für sehr lange Zeit lebten wir so zusammen, denn unsere Wesen waren sich sehr ähnlich. Deshalb hast du die Zahmen von uns adoptiert. Ich weiss, einige von euch respektieren auch mich, den Wilden. Ich sah dich oft gemeinsam mit den zahmen Beute erlegen. In jenen Zeiten gab es alles im Überfluss. Es gab nur wenige von euch. Die Wälder waren gross. Wir heulten zusammen mit den Zahmen in der Nacht. Einige von ihnen kehrten zu uns zurück, um mit uns zu jagen. Einige von ihnen frassen wir, denn sie waren uns fremd geworden. So lebten wir zusammen in langen langen Zeiten. Es war ein gutes Leben.

Manchmal stahl ich von deiner Beute und du stahlst von meiner Beute. Erinnerst du dich, wie dein Rudel hungerte als der Schnee hoch lag? Du frasst die Beute, die wir erlegt haben. Das war unser Spiel. Das was unsere gegenseitige Schuld. Manche nannten es ein Versprechen.Wie viele der zahmen aber wurdest auch du uns immer fremder. Wir waren uns einst sehr ähnlich, aber jetzt erkenne ich einige der Zahmen nicht mehr und ich erkenne auch einige von euch nicht mehr. Du machtest auch die Beute zahm. Als ich begann deine zahme Beute zu jagen (es waren dumme Kreaturen, auf die die Jagd keine herausforderung war, aber die wilde Beute war verschwunden), jagtest du mich und ich verstand nicht, warum.

Al sdeine Rudel immer grösser wurden und begannen gegeneinander zu kämpfen, sah ich eure grossen Kriege. Ich frass jene, die du erschlagen hattest. Du jagtest mich noch mehr, denn für mich waren sie Nahrung aber du hattest sie getötet. Wir Wilden sind nur noch wenige. Du zerstörtest unsere Wälder und brachtest viele von uns um. Aber ich jage immer noch und füttere meine versteckten Welpen, wie ich es immer getan haben.

Ich frage mich, ob die Zahmen eine weise Wahl trafen, als sie sich euch anschlossen. Sie haben der Geist der Wildnis vergessen. Es gibt viele, viele von ihnen, aber sie sind mir sehr fremd. Wir sind nur noch wenige und ich beobachte dich immer noch, muss dir auszuweichen.

Ich denke, ich kenne dich nicht mehr länger.
(Canis Lupus)

(Amorak-Widmung, zugesendet von Daniela von Niederhäusern)