http://wp.wildvogelhilfe.org/de/auffangstationen/

Adressen von Auffangstationen und Pflegestellen

Die auf diesen Seiten aufgeführten Auffangstationen und Pflegestellen wurden basierend auf aktuellen Informationen von Naturschutzbehörden in ganz Deutschland zusammengestellt. Der Schwerpunkt liegt auf Vogelstationen gesetzt. Bei den meisten in diesem Internetprojekt genannten Stellen handelt es sich um von Privatpersonen geleitete Stationen, doch auch offizielle Vogelauffangstationen, Tierheime, Vereine, Zoos und Tierparks finden sich in der Liste.   

 

Bitte wählen Sie die Auffangstation oder Pflegestelle mit Bedacht aus. Letztendlich tragen Sie die Verantwortung für das Wohlergehen des von Ihnen aufgefundenen Wildvogelsund die Wahl der Auffangstation entscheidet nicht selten über Leben und Tod!


Für SH habe ich bei verletzten Vögeln gute Erfahrungen gemacht mit:


wird fortgesetzt

Nester zerstört?

Falls Sie davon erfahren haben, dass in Ihrer Nachbarschaft oder in Ihrem Wohnort Vogelnester zerstört worden sind, ist es möglich, dies zur Anzeige zu bringen. Wir halten für Sie eine entsprechende Musteranzeige zum Herunterladen bereit.

Grundsätzliche Informationen zur Gesetzeslage rund um Wildvögel

(Quelle: http://wp.wildvogelhilfe.org/de/vogelwissen/sonderbeitraege/gesetze-zum-thema-wildvoegel/grundsaetzliches/)

 

Viele wildlebende Vogelarten sind durch eine zunehmende Zerstörung ihrer Lebensräume oder durch menschlichen Zugriff (Naturentnahme) in ihren Beständen gefährdet. Da der Grad der Gefährdung bestimmter Arten differenziert zu beurteilen ist, wurden zwei unterschiedliche Schutzkategorien festgelegt, nach denen Wildvögel in besonders geschützte und in streng geschützte Arten eingeteilt werden.

Zu den besonders geschützten Arten zählen alle europäischen Vogelarten! Darüber hinaus gehören einige Vogelarten zu den streng geschützten Arten. Zu diesen zählen die besonders geschützten Arten, die in Anhang A der Verordnung (EG) Nr. 338/97 oder in Anhang IV der (FFH) Richtlinie 92/43/EWG oder in Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung aufgeführt sind. Eine Liste mit den Namen aller besonders beziehungsweise streng geschützten Arten ist im Bundesanzeiger (J hg. 53, Nr. 35a ISSN 0720-6100) am 20.02.2001 veröffentlicht worden. Diese Liste steht auch unter Wisia.de zur Verfügung.

 

 

Hier findet man z.B. für den Uhu   Besonders geschützt nach BNatSchG seit 31.08.80  Höchstschutz seit 01.01.84

 

Wer heimische Wildvögel hält, hat der nach Landesrecht zuständigen Behörde unverzüglich nach dem Beginn der Haltung den Bestand der Tiere schriftlich anzuzeigen/zu melden. Nichtmeldung, nicht rechtzeitige sowie unvollständige Meldungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden können.

Seit dem 01.01.2001 ist eine Kennzeichnung der Vögel vorgeschrieben, um den illegalen Handel mit geschützen Arten zu verhindern. Tiere der in der Anlage 6 der BArtSchV aufgeführten besonders geschützten beziehungsweise der streng geschützten Arten unterliegen dieser Kennzeichnungspflicht.

Die Ausgabe der Kennzeichen erfolgt nach Vorlage der behördlichen Genehmigung zur Haltung von Wildvögeln durch derzeit zwei zugelassene Verbände:

BNA (Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz e. V.)
Postfach 11 10
76707 Hambrücken
Tel.: 07255 – 2800
Internet: BNA-ev.de

und

ZZF (Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e. V.)
Postfach 14 20
63204 Langen
Tel.: 06103-9107 – 0
Internet: ZZF.de