Naturschutz - einige Gedanken dazu                 

              

Die Erde besteht seit

5 000 000 000 

Jahren.

Der Mensch ( Homo sapiens)  existiert wohl (hier) seit

300 000

Jahren.

Seine Wanderung in die Welt hinein begann wohl vor

100 000

Jahren

Ackerbau, Tierzucht begann wohl vor

10 000

Jahren.

Hochkulturen kamen auf vor

5000

Jahren

Industrielle Revolution, Kohleabbau und Eisenbahn vor

200

Jahren.

Globalisierung und IT (Internet) eroberten die Welt vor

30

Jahren.




Seit Anbeginn der Erde verändert sie sich. Flora und Fauna entstehen durch Evolution (Mutation und Selektion) der Arten. Leben entsteht, entwickelt sich, verschwindet. Ebenso ganze Arten.

Manchmal helfen "Naturkatastrophen" mit. Kometen, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen, Eiszeiten, Kontinentverschiebungen, ...

Seit 200 Jahren vermehrt sich der Mensch immer stärker und verändert entsprechend auch seine Umwelt.

Immer mehr Menschen bedauern die dadurch entstehende Zerstörung der Natur, wollen etwas dagegen tun. Auch, damit es ihnen selbst besser geht.

Verbände und Organisationen entstehen, üben Druck auf Politiker und damit auf die Gesetzgebung aus. Naturschutz entsteht.

Nicht alle haben genug Wissen über die Zusammenhänge in der Natur. Anderen fehlt die Macht, die Dinge in die richtigen Bahnen zu lenken. Viele Egoismen erschweren sinnvolle Arbeit.

Naturschutz ist immer von Interessen geleitet. Es geht um Geld, Image, Macht, Besserwisserei, Starrsinn.

Naturschützer sind selten bessere Menschen. Die Natur will den Schutz durch den Menschen nicht. Sie überlebt den Menschen, macht dann ihr Ding weiter.

Wir gestalten unsere Umwelt. Verändern durch unser Tun Gleichgewichte. So, wie wir können, so, wie es uns gefällt.

Auch galluse tut das. Seit 55 Jahren in seinen Aquarien, zwischendurch in seinen Wäldern und Feldern, heute in seinen Gärten.

Auch im Eulenschutz.

Mir ist aber bewusst, dass ich, wenn ich eine Uhu-Nisthilfe installiere und damit vielleicht dem Uhu die Vermehrung erleichtere oder auch erst ermögliche, dass jeder einzelne Uhu später tausende Tiere fressen wird. Mäuse, Schermäuse, Ratten, Frösche, Würmer, Vögel bis Krähengröße, darunter auch Kleineulen, Bussarde, Fasanen, Rebhühner und Lerchen. So funktioniert Natur. Ich schütze nicht, ich verändere Gleichgewichte, hier zugunsten des Uhus.

Ich habe Gründe für mein Tun. Einen Heiligenschein habe ich nicht.

Manche Naturschützer vergessen das. Unter ihnen gibt es Egoisten, Fachidioten, Monster aber auch Engel. Jeder, der in diesem Bereich tätig ist, wird diese Erfahrungen machen.

Etwas provokativ schreibe ich diese Zeilen. Alles ist in diesem Medium stark verkürzt. Gern würde ich Ihre Meinung dazu lesen. Schreiben Sie mir.