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Blumenwiese bzw. Wildblumenwiese


 

Die Blumenwiese

 

Eine Blumenwiese ist pflegeleicht und bringt ein buntes Farbenmeer in den eigenen Garten. Sie benötigt wenig Wasser und muss lediglich zwei Mal im Jahr gemäht werden.  Am besten im Juni und September oder im Juli und Oktober. So kann man oft lesen ...

Meist sind jedoch die Hausgartenböden zu nährstoffreich. Mit gekauften Wildblumensaaten entsteht eine lückenhafte Blumenwiese, die schnell von anderen Pflanzen überwuchert wird.

Blumenwiesen benötigen einen nährstoffarmen Boden (Mutterboden spatentief entfernen und durch Unterboden (ev. mit Sand vermischt) austauschen.

Überlässt man diesen Gartenbereich sich selbst, wird man (nach 2 Jahren (:-( ) überrascht sein, was sich selbst für eine Pflanzenvielfalt entwickelt. Ortstypische Pflanzen mit meist unscheinbaren Blüten genau richtig für die ortstypischen Insektenwelt.

Es kann sein, dass eininge Pflanzen sich besonders wohl fühlen und andere Pflanzen verdrängen. Jeder mag dann selbst entscheiden, ob er eingreift.

Je nach Größe der Wiese schafft man so ein Biotop für weit über 1000 Fliegen-, Käfer-, Bienen- und Schmetterlingsarten. Unterstützen kann man mit

  • Totholz - Ein Baumstumpf mit Wurzeln kann sehr dekorativ sein. 
  • Feldsteinturm - Eine kleine Steinpyramide schafft Lebenraum für wärmehungrige Eidechsen.
  • ...


Natürlich kann man der Natur etwas auf die Sprünge helfen. Überall kann man Samenmischungen aus heimischen Wiesenblumen kaufen. Wichtig ist, dass die Saatgut-Mischung auf die Boden-, Licht- und regionalen Verhältnisse abgestimmt ist. Auch hier gilt jedoch: Bevor das Saatgut gestreut wird ist der Boden vorzubereiten. Die beste Zeit dafür ist von März bis Ende Mai. Dafür kann man z.B. das Rasengras mitsamt der Wurzeln entfernen,  den Unterboden anschließend lockern und eventuell noch mit Sand zu vermischen. Der Sand dient dazu, den Boden abzumagern, falls er zu nährstoffreich ist. Je höher und artenreicher die Blumenwiese sein soll, desto nährstoffarmer muss der Boden sein und desto mehr Sand wird benötigt.

(Ich stelle mir gerade einige meiner Bekannten vor. Nie würden sie das mit ihrem Rasen machen. Dann lieber über Naturschutz reden ...)


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