Auf diesen Seiten sammele ich Todesfälle von Greifvögeln, die mir bekannt werden.


Es gibt Menschen, die sich an Tieren stören. Das kann der Hund sein, dessen Herrchen den Kotbeutel nicht verwenden will, es kann der Seeadlerhorst sein, der ein Windkraftanlage und somit Profit verhindert, die Katze, die das Rotkehlchen in Nachbars Garten tötet, ...

Was uns stört, das bringen wir um.

Das gilt für Mäuse und Ratten, allgemein anerkannt, das gilt für Giftköder oder Nagelköder für Hund und Greifvögel, dort eher angeprangert.

Wenn Elterntiere umgebracht werden, sterben auch die Kinder. Bei Marder und Fuchs wie bei Ratte und Rotmilan.

Es gibt brutale, rücksichtslose, geldgierige und gefühlslose Menschen. Wir kennen Tausende aus unserer Geschichte, lesen täglich Unfassbares in der Zeitung.

Wir werden diese Menschen kaum ändern.

Trotzdem sollen an dieser Stelle einige Fälle benannt werden.

Infos auch hier: https://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/deutschland/greifvogelverfolgung

 

18. April 2018

Neun vergiftete Greifvögel entdeckt

NABU fordert Landesjägerschaft zur Mithilfe zur Aufklärung des Falles auf – Einmaliger Fall von Umweltkriminalität

(Ein Jäger wurde als Tatverdächtiger ermittelt)


Cappeln, Landkreis Cloppenburg –
Ein noch nicht dagewesener Fall von Umweltkriminalität wurde am vergangenen Wochenende im Landkreis Cloppenburg entdeckt. Neun vergiftete, tote Greifvögel konnten in einem kleinen Areal der Gemeinde Cappeln entdeckt und sichergestellt werden. Die Kriminalpolizei wurde sofort eingeschaltet. Der NABU fordert die Landesjägerschaft zur Mithilfe bei der Aufklärung des Falles auf sowie die Einrichtung einer Stabsstelle Umweltkriminalität. Bis zur Aufklärung des Falles fordert der NABU weiterhin die einstweilige Einziehung der Jagdscheine von allen im Revier tätigen Jägern.

Den ganzen Artikel finden Sie hier: https://www.nabu-kreisgruppe-vechta.de/2018/04/18/neun-vergiftete-greifv%C3%B6gel-entdeckt/

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Giftige-Koeder-Greifvoegel-in-Cappeln-getoetet,greifvogel116.html

Greifvogelverfolgung in Deutschland

Aktuelle Fälle

Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit den 1970 er Jahren für einen besseren Schutz von Greifvögeln vor illegaler Verfolgung. Seit Mitte der 2000 er haben wir diese Arbeit in Nordrhein-Westfalen intensiviert und mit dem Start unseres Projektes EDGAR ab 2015 auch bundesweit deutlich ausgebaut. An dieser Stelle geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über aktuelle Fälle aus dem ganzen Bundesgebiet. Die Auflistung ist nicht vollständig, sondern beinhaltet nur die aus unserer Sicht besonders erwähnenswerten Fälle.

https://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/deutschland/greifvogelverfolgung/aktuell:

"Wenn Sie aber einen Greifvogel finden, in dessen unmittelbarer Nähe etwas liegt, dass ein Giftköder sein könnte, sollten Sie misstrauisch werden. Andererseits muss kein natürlicher Tod vorliegen, wenn kein Köder zu sehen ist. Die Gifte wirken je nach Stoffgruppe und Dosierung unterschiedlich schnell.
Vergiftete Greifvögel haben oft die Krallen auffällig verkrampft oder zeigen auch ansonsten krampfartig verdrehte Gliedmaßen. Oft haben sie auch noch einen Köder im Rachen stecken, der nicht selten aus dem Schnabel ragt. Die Gifte wirken bisweilen so schnell, dass den Tieren keine Zeit mehr bleibt, den Köder zu verschlucken. Das Vorhandensein eines schleimigen Austritts aus dem Schnabel kann ein weiteres Indiz sein."

Galluse hat die Rotmilanvergiftung in SH im Juli gemeldet. Inzwischen wurde dieser Sachverhalt auch aufgenommen.

Ausschnitt aus Quelle: https://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/deutschland/greifvogelverfolgung/aktuell