Man ist nicht nur verantwortlich für das,
was man tut,
   sondern auch für das,
was man geschehen lässt. 

Roman Herzog, (1934-2017)

 Foto der Woche

Schleiereulen legen ihre Eier im Abstand von etwa 2 Tagen. Da sie schon mit dem ersten Ei mit der Brut beginnen, schlüpfen die Küken auch im Abstand von 2 Tagen. Entsprechend die Größenunterschiede. Nachts fangen die Eltern Mäuse, die sie dann tagsüber an die Küken verfüttern.
Eine Schönheit der Natur

Dieses Foto oben von meiner Mitarbeiterin Joana W. ist für mich ein ganz besonderes Foto. Seit 2016 betreue ich Schleiereulenkästen auf Schwansen, dieses ist die erste Brut, die ich nahe Bohnert/Schlei in einem unserer Kästen gefunden habe. Die Schleiereulen waren hier im Osten von SH nahezu ausgestorben. Schuld waren wohl die Schneewinter 2009/10. Diese Eulen wandern bei hohem Schnee nicht ab, bleiben vor Ort und verhungern. Neuerdings wandern wieder Schleiereulen aus dem Westen des Landes zu. Mehr lesen

Avatare für den virtuellen Zoo

Filmemachern und den Entwicklern von   Computerspielen bietet sich künftig eine neue Möglichkeit, Tiere zu   animieren. Ein Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Intelligente   Systeme in Tübingen hat eine Software entwickelt, die alleine anhand von Fotografien   lebensechte 3D-Modelle von fast allen Vierfüßern erzeugt. Diese Avatare   können die Bewegungen der natürlichen Vorbilder realistisch nachahmen. Die   einfache Methode, Tiere im Computer zum Leben zu erwecken, ist nicht nur für   die Unterhaltungsindustrie interessant. Sie könnte Biologen auch beim   Artenschutz zu Gute kommen. Mehr lesen

EU-Gerichtshof verurteilt Malta

Der Europäische Gerichtshof hat Malta heute wegen der Genehmigung des Vogelfangs verurteilt. Über Jahre hinweg hat die maltesische Regierung in jedem Herbst den Fang von 7 Finkenarten - darunter Stieglitze, Kernbeißer und Buchfinken - entgegen geltendem EU-Recht mit Netzen erlaubt. Die Vögel landeten zu zehntausenden in Käfigen auf dem Heimtiermarkt. Die von Malta vor Gericht vorgebrachten Argumente für den Vogelfang wurden von den Richtern samt und sonders verworfen. Malta hat nun keine andere Möglichkeit, als den Finkenfang endgültig zu verbieten! Das Urteil ist rechtskräftig und hat Signalwirkung für ähnlich gelagerte Fälle in anderen EU-Ländern. Das bemerkenswerte Urteil können Sie hier in voller Länge lesen:
https://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/malta/vogelfang/urteil-2018

Schutz des Grundwassers

Berlin, 21. 6. 2018: Heute hat der Europäische Gerichtshof Deutschland verurteilt, weil der EU-Grenzwert für Nitrat seit Jahren an vielen Messstellen überschritten wird.

In vielen Teilen Deutschlands wird weit mehr Gülle aus der Massentierhaltung ausgebracht als die Pflanzen verwerten können. Entsprechend steigt der Nitratgehalt im Grundwasser. Mit der Verurteilung drohen Deutschland Strafzahlungen in Milliardenhöhe.

Nitrat kann im menschlichen Körper in giftiges Nitrit umgewandelt werden. Dies ist besonders für Schwangere und Säuglinge gefährlich. Deshalb darf Trinkwasser nicht zu viel Nitrat enthalten. Für Wasserwerke wird es immer aufwendiger, das Wasser reinzuhalten. Trinkwasserpreise drohen deutlich zu steigen. Mehr lesen

 Turmfalken

Fotos galluse


Immer wieder nisten Turmfalken in den Nistkästen, die vom Landesverband Eulenschutz an vielen Stellen im Land aufgehängt worden sind. Eigentlich sind sie für die Schleiereulen gedacht. So auch in der Kirche in Kosel, wie ich bei einer Kontrolle 2016 fotografieren konnte. 2017 nisteten dort Dohlen, wir hatten 2018 viel Arbeit, die eingetragenen Äste wäschkorbweise hoch auf der Leiter stehend zu entfernen. Für die Pflege und Kontrolle von 180 Nistkästen werden in Angeln noch Mitarbeiter gesucht.

Kastensäuberung auf hoher Leiter mit Stirnlampe


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Das Laubblatt und das ewige Leben

oder: Keine Angst vor dem Tod

„Ich fragte das Blatt, ob es Angst habe, weil der Herbst kommt und die anderen Blätter bereits vom Baum fallen.

Das Blatt antwortete mir:

"Nein. Während des gesamten Frühlings und Sommers war ich vollkommen lebendig. Ich habe hart gearbeitet und meinen Teil dazu beigetragen, den Baum zu nähren. Jetzt ist ein großer Teil von mir im Baum selbst.

Wenn man den Baum allerdings fällt, dann ist alles anders.


Ich bin nicht auf meine Form beschränkt. Ich bin der Baum. Auch wenn ich zurück zur Erde falle, werde ich weiterhin den Baum nähren. Deshalb mache ich mir keinerlei Sorgen." Tchich Nhat Hanh

Foto: Krieter

Toter Uhu in Duvenstedt

Dieser Uhu wurde auf einer Weide in Duvenstedt gefunden. Die Todesursache ist unbekannt. Meist ist der Mensch verantwortlich. Einige mögliche Todesursachen finden Sie hier.

Egoismus

Seit Anbeginn des Lebens auf der Erde (vor etwa 3,5 Milliarden Jahren in der Tiefsee) war Leben egoistisch. Jetzt, 3,5 Milliarden Jahre später nennen die Menschen diesen Egoismus DARWINISMUS. Der stärkere, der geschicktere, der klügere, der sich schneller an Umweltbedingungen anpassende, der hübschere, der mit den größeren Sexualsignalen oder  der Medienmanipulierer setzte sich bisher durch. Am Ende hat das den heutigen Menschen ergeben. Er ist die Krönung der Schöpfung.
Einige wichtige Menschen tuen gerade alles, damit diese Zeit mit dem Menschen als Krönung schnell vorbei geht. Egal, ob es die Künstliche Intelligenz ist, die Aufrüstung mit technisch und menschlichem Verstand kaum noch beherrschbaren Waffentechnologien, Biotechnologien, Umweltveränderungen, Energiehunger oder Schwarmdummheit (Parteien), alles dies ist in der Lage, die Menschheit in den nächsten 100 Jahren von der Spitze der Evolution wegzufegen. Die Natur braucht nicht immer einen Kometeneinschlag. Sie kann auch anders. Sie lässt es die Kreaturen selbst erledigen. Selbstzerstörung nennt man das dann folgerichtig. Mehr lesen

In unserer Astilbe

summt und brummt es von morgens bis abends. Hummeltreff.

Bei den Astilbe-Arten handelt es sich um große, ausdauernde, krautige Pflanzen, die je nach Art Wuchshöhen von 150 bis 200 Zentimetern erreichen. Sie bilden mit unterirdischen, dicken Rhizomen buschige Bestände. Aus diesen Rhizomen wachsen einerseits grundständige, große Laubblätter, andererseits auch die aufrechten, blütentragenden Stängel. Die relativ großen, endständigen, oft verzweigten, fedrigen, rispigen Blütenstände enthalten Tragblätter und meist aus sehr vielen (500 bis 2000) Blüten.

Die Dunkle Erdhummel

ist zum Gartentier des Jahres gewählt worden.  Ich nehme dieses zum Anlass, über unsere fleißigen Bestäuber im Garten zu schreiben. Sie beginnen schon im Februar täglich früh, unermüdlich ihre Arbeit zu verrichten und verdienen es, unterstützt zu werden. Mehr Informationen hier

Rumoren im Kamin

Morgens um 5 Uhr hörte ich plötzlich ein Rumoren im Kamin. Als ich diesen  öffnete, war nichts zu sehen. Vorsichtshalber kontrollierte ich noch die Reinigungsklappe für den Schornsteinfeger unten im Schornstein. Ein Sperling kam mir entgegen geflogen und verließ mich sicher glücklich durch eine Seitentür.

Aktion “Offener Garten”

Ein grünes Band durch Schleswig-Holstein und Hamburg

Die Aktion “Offener Garten” Schleswig-Holstein und Hamburg besteht aus einer Vielzahl von Privatgärten und einigen gewerblichen Gartenbetrieben, die sich auf mehrere gemeinsam geöffnete Termine verständigen, an denen Besucher empfangen werden.

Mehr als 200 Gärten öffnen jedes Jahr ihre Pforten für Gartenbegeisterte. Sie bilden das “Grüne Band”, das in vielerlei Hinsicht Gartenbesitzer und Garteninteressierte, Pflanzensammler und Fotofans, Pressevertreter und Wochenendausflügler verbindet. Termine und mehr Infos hier

Aalfangverbot

Laut DPA hat ein Vorschlag der EU-Kommission, den Aalfang in der Ostsee zu verbieten, zu gemischten Reaktionen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern geführt. Danach hält Schleswig-Holsteins Fischerei- und Umweltminister Robert Habeck (Grüne) den Vorstoß für folgerichtig, da es um den Aalbestand in Europa schon lange schlecht bestellt sei. Seiner Ansicht nach sollte die EU-Kommission das Verbot auf den gesamten marinen Lebensraum des Aals im Hoheitsgebiet der EU, insbesondere den Atlantik, ausweiten.

Die Argumente der Fischereiverbände sind dagegen haltlos, denn ihre Argumentation, sie würden ja jedes Jahr Jungaale aussetzen, ist unsinnig, weil sie verschweigen, dass sie diese Jungaale unter großen Verlusten auf ihrer natürlichen Wanderung vorher im Atlantik weggefangen haben. Sie sind damit selbst für das Problem verantwortlich.

Bausteine, die vom Himmel fallen

Wie entstand das Leben auf der Erde? Dieser wahrlich existenziellen Frage widmen sich Wissenschaftler der „Heidelberg Initiative for the Origins of Life“. Sie gehen sogar noch einen Schritt weiter und untersuchen die Bedingungen, unter denen Leben entstehen kann. Es sind die großen Fragen unserer Existenz, die uns faszinieren: Wie ist das Universum entstanden, wie die Erde und wie das Leben? Gibt es woanders Leben, oder sind wir allein in den Weiten des Alls?  Mehr lesen

Schlangen im Garten

Zwei ausgewachsene Ringelnattern, die wohl unter unserem Hochbeet leben, hatten sich im Vogelschutznetz verfangen. Beide stark verwirbelt, war es durchaus lebensgefährlich für sie. Nachdem ich sie unter Gezische herausgeschnitten hatte, verschwanden sie wieder unter dem Hochbeet. Bedanken werden sie sich durch den Fang von Wühlmäusen.

VIER PFOTEN fordert mehr Tierschutz in öffentlichen Einrichtungen

Für die Verpflegung in Kantinen von Schulen und Kindergärten, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen werden meist Fleisch-, Eier- und Milch-Produkte eingekauft, ohne dass dabei auf Tierschutz-Kriterien und Herkunft geachtet wird. Dies bedeutet mehr Leid für Tiere, mitfinanziert durch Steuergelder. Mehr lesen

Liebe Natur- und Tierfreunde,

als Jäger seit 55 Jahren schäme ich mich für die schwarzen Schafe in unserer Mitte. Jagd ist eine Kultur mit vielen Regeln und Verhaltensweisen, viel Wissen und Anstand. Manches geht im Massenbetrieb verloren.

Die neue nordrhein-westfälische Landesregierung will Jägern wieder erlauben, handzahme Fasane und Enten aus Zuchtbetrieben in ihren Revieren auszusetzen und anschließend abzuschießen. Das geht aus dem jetzt vorgelegten Gesetzesentwurf zum Landesjagdgesetz hervor, den CDU und FDP vorgelegt haben. Langwierig ausgehandelte Verbesserungen - erst 2016 in Kraft getreten und seinerzeit als bundesweit vorbildlich gesehen - sollen wieder zurückgenommen werden! 

Dahinter steckt ein Millionengeschäft, von dem zahlreiche Zuchtbetriebe und Jagdreiseveranstalter profitieren. Weil der Abschuss handzahmen Zuchtgeflügels sowohl aus naturschutzfachlicher als auch als ethischer Sicht nicht vertretbar ist, wurde diese Praxis im Jahr 2016 von der rot-grünen Landesregierung in NRW de facto verboten bzw. an zahlreiche Auflagen geknüpft. Mehr lesen

Blaue Eidechse

in Nordfriesland gefunden

Diese Eidechse wurde tot in Nordfriesland gefunden. Ist es eine Zauneidechse, deren Färbung sich im Tod durch Zersetzung des gelben Farbanteils von grün (= blau+gelb)  nach blau färbt oder vielleicht eine aus dem Süden importierte Smaragdeidechse?

Was wir wissen, ist ein Tropfen;
was wir nicht wissen, ein Ozean.
 

Isaac Newton  

(heute sicher ein paar Tropfen mehr ...)

Wem gehört die Natur?

Großkonzernen? Jedenfalls wenn es nach dem Europäischen Patentamt (EPA) geht. Zuletzt hat sich ein niederländischer Agrarriese das Recht auf eine Melonenart gesichert. Und das ist nur die Spitze – Weinrebe, Tomate, Gurke, Kartoffel: Ein halber Gemüsegarten ist schon in seinem Besitz. Schuld ist ein Schlupfloch im aktuellen EU-Gesetz. 

Die Folge: Agrarkonzerne wie Monsanto und Bayer kontrollieren bald komplett, was gezüchtet, angebaut und gegessen wird. Das bedroht die Existenz von Landwirt/innen und die Artenvielfalt der Natur. Für uns Verbraucher/innen werden Obst und Gemüse teurer. 

SPD-Justizministerin Katarina Barley kann Patente auf Leben jetzt stoppen. Wenn sie sich vor den anderen Mitgliedstaaten für ein vollständiges Verbot stark macht – ohne Lücken und Schlupflöcher. mehr lesen

Wem gehört eigentlich die Schlei?

Als Eigentümer wäre es doch naheliegend und sicher erfolgreich, gegen die fahrlässige Vermüllung mit Plastik zu klagen. Bei grober Fahrlässigkeit haftet vielleicht nicht wie immer der Steuerzahler sondern der Verantwortliche. Darüber würde sich die Schlei auch für die Zukunft freuen. Die Staatsanwaltschaft Flensburg ermittelt zwischenzeitlich wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung. Allerdings bereiten die eigentlich Verantwortlichen die Bürger inzwischen gezielt darauf vor, dass die oberflächliche Beseitigung dieses Skandals über die Gebühren vom Bürger bezahlt werden sollen.

  • Hartplastik kann bei Fischen, Amphibien, Vögeln und Säugetieren zu Verletzungen durch Verschlucken führen. Jeder kennt die gründelnden Schwäne.
  • Hartplastik zersetzt sich, wie, weiß niemand. Sicher entsteht auch Mikroplastik, gelangt in die Nahrungskette mit Folgen, die auch keiner kennt. Bernstein entsteht so nicht!
  • Wenn nie jemand persönlich für solche Umweltskandale haftet, wird es sie immer wieder geben. Es gibt kein Risiko bei Entdeckung. Deshalb werden wir immer mehr Bilder von Unmengen an Plastik im Meer sehen. Politiker zeigen sich betroffen ...

Die Beluga II - Greenpeace - Küstentour

Auf der Beluga-II-Küstentour 2018 erwartet Besucherinnen und Besucher eine Ausstellung zum Südpolarmeer und dessen Bedrohung durch industrielle Fischerei, Klimawandel und Vermüllung. Greenpeace-Ehrenamtliche bieten vormittags und nachmittags Führungen über das Segelschiff vom Typ Klipperaak an und berichten über das Leben an Bord sowie die bisherigen Einsätze der Beluga II für den Umweltschutz. Der Besuch ist kostenlos.

Um über die aktuelle Greenpeace-Arbeit zum Schutz der Antarktis zu informieren, startet die Beluga II am 7. Juni 2018 von Hamburg aus zu einer einmonatigen Info-Tour entlang der deutschen Ostseeküste. Weitere Termine und Informationen: hier

Gartenvögel

Wie jedes Jahr hatte der NABU zum Zählen der Gartenvögel vom 10. bis 13. Mai aufgerufen. Über 56.000 Teilnehmer haben über 1.244.000 Vögel gemeldet. Der Haussperling bleibt mit 4,9 erfassten Individuen pro Meldung häufigster Gartenvogel, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star und Feldsperling. Die weitere Rangfolge ist hier einsehbar.

Sinn des Lebens

Unermüdlich von morgens früh bis abends spät füttern sie wieder. Die Vogeleltern. Viele Jungtiere benötigen die etwas rar gewordenen Insekten. Viele Hausgärten erzeugen sie. Das ist gut.


Greifvogelverfolgung in Deutschland

  Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit den 1970er Jahren für einen besseren Schutz von Greifvögeln vor illegaler Verfolgung. Seit Mitte der 2000er wird diese Arbeit in Nordrhein-Westfalen intensiviert und mit dem Start des Projektes EDGAR ab 2015 auch bundesweit deutlich ausgebaut. Hier ein kleiner Überblick über aktuelle Fälle aus dem ganzen Bundesgebiet. mehr lesen

Wasser ist Über-Leben

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmitel. In vielen Ländern ist es schon knapp. Dass es Bürgerinitiativen und viel ehrenamtliches Engagement bedarf, um unser Grundwasser vor wahrscheinlicher Verunreinigung durch kurzfristige Geschäftsinteressen zu schützen, ist nur schwer zu verstehen.

Nur dem breiten Widerstand von Gemeinden, Verbänden und Bürgerinitiativen ist es zu verdanken, dass die Pläne, auf rund einem Drittel unseres Bundeslandes Erdöl zu fördern und dabei Fracking einzusetzen, verhindert werden konnten.  
Dieser Erfolg muss nachhaltig gesichert werden, da jederzeit neue Anträge gestellt werden können. Das versucht die Volksinitiative zum Schutz des Wassers. mehr lesen

Schleswig-Holstein - Land zwischen CCS und Fracking?
Was wird aus unserem Grundwasser?

Fracking, also das gewaltsame Aufbrechen des Untergrunds zur Öl- oder Gasförderung, ist mit unüberschaubaren Risiken für Mensch und Umwelt, insbesondere für Grundwasser, Boden und Eigentum verbunden.

http://keinco2endlager.de/ ist eine Initiative, die sich in SH für unsere lebenswerte Zukunft engagiert. Grundwasserschutz geht vor Ausbeutung und Missbrauch der Natur.

Die Volksinitiative zum Schutz des Wassers will Fracking in SH ganz unterbinden. Bis zum 29.05.18 haben Sie hier die Möglichkeit, dieses Vorhaben mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen: http://vi-wasser.de/#aufruf

Auf der Suche nach Thermik

Noch nie haben Menschen den Gruppenflug der Störche so minutiös verfolgt wie den von Louis und seinen Altersgenossen. Die Ergebnisse von Louis Reise haben die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie und der Universität Konstanz nun veröffentlicht. Die Daten der tausend Kilometer langen Etappe zeigen erstmals, wie die Flugleistung eines Vogels, sein Sozialverhalten und seine globale Reiseroute miteinander verknüpft sind. Die effizienteren Flieger reisen bis nach Westafrika, während die übrigen in Südeuropa überwintern. Wer wohin fliegen wird, werden die Forscher dann schon zehn Minuten nach dem Abflug aus ihren Daten herauslesen können. Mehr lesen

Über das ganze Land verteilt gibt es Menschen, die sich um Störche kümmern: Gebietsbetreuer. Ihren zuständigen Gebietsbetreuer finden Sie hier

Plastik in der Schlei

Unfälle passieren. Wenn Unfälle bewusst in Kauf genommen werden, um Geld zu sparen, wird es brisant. Wenn dann niemand die Verantwortung übernehmen will, Aufsicht versagt, Vertuschung erfolgt, Scheindebatten Aufklärungswillen ersetzen, wird es zunehmend ärgerlich. Dieser Umweltskandal lässt sich aber nicht verschweigen, aussitzen. Touristen reagieren schon.

Der ominöse Vertrag, der lange nicht veröffentlicht werden sollte, weil er für Nichtjuristen unverständlich sei, ist eigentlich gut lesbar, löst trotzdem Kopfschütteln aus (hier nachlesbar). Jetzt müssen Juristen den von Juristen erstellten Vertrag juristisch bewerten.

Mitarbeiter der Stadtwerke sind nach Presseberichten täglich sechs Stunden mit einem extra angefertigten Katamaran mit Siebvorrichtung auf der Schlei unterwegs, um die fahrlässig eingeleiteten Kunststoffteile aus dem Wasser zu filtern. So wird "täglich eine handvoll Plastikschnipsel" (Schoofs, SHZ, 11.05.) entfernt. Zusätzlich werden die Ufer der Schlei gesäubert. Die Kosten für diese teilweise Plastikentfernung werden zurzeit auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Darüber regt sich niemand auf, denn sie werden auf die Abwassergebühren aufgeschlagen. So wird Aktionismus gezeigt, werden Kosten verteilt, Schuldige verschont.

In Fernsehen, Funk und Presse wird dieses Thema inzwischen fast täglich behandelt. Der zuständige Minister auf Abruf überbrückt die Zeit um kund zu tun, dass man jetzt dazu gelernt hat. Irgendein neuer Erlass wird erlassen ...

Man kennt alle Beteiligten an diesem Umweltskandal. Niemand will haften, will die Verantwortung übernehmen. Abschreckend. Fragen stellen sich:

  • Wurden Lieferscheine gefälscht?
  • Warum verfügt das Land Probenentnahmen, die dann nur unbeachtet abgeheftet werden? Nur Schikane für Unternehmer?
  • Warum wurde jahrelang im Klärwerk nichts bemerkt?
  • Wozu überall Aufsicht, wenn Aufsicht nichts sieht? Nur Pöstchenvergabe?
  • Warum jetzt der teure Betrieb eines Bootes, das nachweislich das Problem nicht löst? Bezahlt das zusätzlich der ohnehin schon geschädigte Stadtwerkekunde?

Plastik in der Schlei hier

Plastik in der Umwelt hier

Jetzt bauen sie wieder über unserem Wintergarten. Unsere Mehlschwalben. Morgens gegen 5 Uhr mit vielen Diskussionen, neuer Bau auf altem Fundament.

Aktuelle Luftqualität

Mehrmals täglich ermitteln Fachleute an Messstationen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes die Qualität unserer Luft. Schon kurz nach der Messung können Sie sich hier in Form von deutschlandweiten Karten, Verlaufsgrafiken und Tabellen über die aktuellen Messwerte informieren. hier

Uhus am Kalkberg nutzen künstliche Bruthöhle

Naturschutzmaßnahme erfolgreich umgesetzt

Foto: Florian Gloza-Rausch. Na, wer kommt denn da? Der älteste Jung-Uhu aus diesem Jahrgang schaut neugierig aus dem an eine Hundehütte erinnernden Eulenkasten am Kalkberg.

Seit nunmehr acht Jahren gehören die Uhus regelmäßig zum Brutvogelinventar des Segeberger Kalkbergs. Während sich das Uhu-Weibchen im ersten Jahr eine Brutmulde in der Felswand direkt über dem Besuchereingang der Kalkberghöhle gewählt hat und von den Höhlenbesuchern bestaunt werden konnte, hat es sich in den Folgejahren für einen Logenplatz hoch über dem Freilichttheater zur Brut und zur Jungenaufzucht entschieden. Mehr lesen

 Die Hauptstadt der Fledermäuse

Bad Segeberg oder „Bat Segeberg“ ist die Hauptstadt der Fledermäuse. In der Kalkberghöhle, dem größten deutschen Winterschlafquartier, schlafen mehr als 20.000 Fledermäuse. Damit gibt es hier mehr überwinternde Fledermäuse als die Stadt Einwohner zählt, nämlich rund 16.000 (Stand 2010). Viele Informationen rund um die Fledermaus finden Sie hier.

Über Fledermäuse kann man nie genug wissen. Interessant wäre z.B. die Frage, ob wir es mit unserer Dorf-, Stadt- und Weltbeleuchtung den Fledermäusen leicht machen, Beute zu jagen, weil wir die Insekten zum Licht locken und dort sammeln.

Die Aktion "Fledermausfreundliches Haus" finden Sie hier

Ein Fledermaus-Handbuch, lesenswert, finden Sie hier

Zentrum zur Erforschung von Tierwanderungen eingeweiht

Vom Schmetterling bis zum Wal – das Leben auf der Erde ist permanent in Bewegung. Gleichzeitig verändern sich die Lebensbedingungen auf unserem Planeten rasant.

Die Max-Planck-Gesellschaft und die Universität Yale wollen die Erforschung von Tierbewegungen in sich verändernden Lebensräumen weiter vorantreiben. Sie haben dazu am 2. Mai ein gemeinsames Forschungscenter offiziell eingeweiht. Mehr lesen

Birdrace

Der Spaß an der Vogelbeobachtung, der gemeinnützige Einsatz für den Erhalt der Vogelwelt und das Schaffen großen öffentlichen Interesses,  das für die Vermittlung von Themen des Natur– und Vogelschutzes  unerlässlich ist — all das verbindet das Birdrace des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten miteinander. Das Birdrace 2018 fand am 5. Mai statt, das Ergebnis ist hier einzusehen.

Warum brummen Hummeln?
Der Grund für das Vibrationssammeln

Haben Sie schon einmal eine Hummel an einer Blüte brummen hören? Das Geräusch ist anders als das Fluggeräusch, heller, als ob die Hummel eingezwängt wäre. Es kommt vom Vibrationssammeln! Blütenstaub ist für die Pflanze kostbar, er dient der Bestäubung. Insofern muss die Pflanze eine Verschwendung verhindern. Manche Pflanzen bieten den Blütenstaub daher nicht offen an. Hier könnte er herunterfallen oder von Tieren gefressen werden, was nicht zur Bestäubung beiträgt.

Stattdessen ist er in Staubbeuteln verpackt, die wie bei einem Salzstreuer nur eine kleine Öffnung haben, durch die der Pollen fallen kann. Nur spezialisierte Bestäuber wie die Hummeln können durch die Vibrationen den Pollen aus den Beuteln herausschleudern. Eine sehr interessante Studie und einen Film finden Sie hier.

Lebensmittelverschwendung

In Deutschland gehen pro Jahr über 18 Millionen Tonnen (18 000 000 000 kg) Nahrungsmittel verloren. Eine Verschwendung mit enormen ökologischen Folgekosten. Für etwa 40 Prozent der verschwendeten Lebensmittel sind Privathaushalte verantwortlich. Und Lebensmittel sparen ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz. Hierzu gibt es viele, viele Tipps, die jeder befolgen kann. Hier mal 5 vom WWF:

  • Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum!
  • Nicht von Sparangeboten locken lassen!
  • Keine Großeinkäufe!
  • Betagtes Obst in den Mixer

Eekholter Eulentag
Wie schon in den letzten Jahren war der Landesverband Eulen-Schutz, Schleswig-Holstein auch in diesem Jahr beim Eulentag im Tierpark Eekholt vertreten. mehr lesen

Schleiereulen

Bei der Kontrolle der Schleiereulenkästen auf Schwansen müssen wir leider feststellen, dass die Schleiereulen nach den schneereichen Wintern 2009/10, in denen die meisten Eulen verhungert sind, noch nicht wieder aus dem Westen des Landes zugewandert sind. Viele Kästen werden von Turmfalken genutzt.




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Demografie beeinflusst Brutfürsorge bei Regenpfeifern

Das Verhältnis von Männchen zu Weibchen ist ein wichtiges demografisches Merkmal in natürlichen Populationen, ungleiche Geschlechterverhältnisse treten dabei recht häufig auf. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen haben herausgefunden, dass sich diese Ungleichheit bei Regenpfeifern im Jugendalter herausbildet und auf die Zusammenarbeit der Eltern bei der Brutfürsorge auswirkt. Bei einem ungleichen Verhältnis in der Population ist es wahrscheinlicher, dass ein Elternteil den Nachwuchs großzieht. Bei den Regenpfeifern tut das meistens das Männchen. In ausgeglichenen Populationen dagegen kümmern sich eher beide Eltern um die Jungenaufzucht. mehr lesen

EU verbietet die bienengefährdenden Neonikotinoide

Doch um das Insektensterben zu stoppen, muss auch ein anderes Pestizid von unseren Äckern verschwinden: Glyphosat. Neonikotinoide sind Nervengifte, mit denen Blätter behandelt, Böden besprüht oder Saatkeimlinge gebeizt werden können. Die hochwirksamen Insektizide binden sich an die Rezeptoren der Insekten-Nervenzellen und stören die Weiterleitung von Nervenreizen. Fliegen, Käfer, Schmetterlinge oder manche Bienen verlieren daher womöglich die Orientierung oder andere Fähigkeiten wie den Fortpflanzungstrieb oder das Aufschlecken von Pollen. mehr lesen über politischen Hintergrund

Deutschlands Wäldern geht es schlecht

Berlin, 25. April 2018: Fast 90 % der Waldfläche in Deutschland ist in einem naturschutzfachlich schlechten Zustand. So lautet das alarmierende Fazit einer aktuellen Studie der Naturwald Akademie. Die AutorInnen des heute erschienenen „Alternativen Waldzustandsberichtes“ betonen, dass dieser Mangel an naturnahen Waldökosystemen zu einem starken Verlust der biologischen Vielfalt führt.
Hier der Bericht. (250 Seiten lang)

Mehr Informationen hier:

https://naturwald-akademie.org/

„Wir müssen die Natur nicht als unseren Feind betrachten,

den es zu beherrschen und überwinden gilt,

sondern wieder lernen, mit der Natur zu kooperieren.

Sie hat eine viereinhalb Milliarden Jahre lange Erfahrung.

Unsere ist wesentlich kürzer."
Hans-Peter Dürr

Netzwerk Lebensraum Feldflur
Energie aus Wildpflanzen

Im August 2012 hat sich das Netzwerk Lebensraum Brache in das Netzwerk Lebensraum Feldflur umbenannt. Gemeinsam mit neuen Partnern aus den Bereichen der Jagd, der Energiewirtschaft und der Bienenhaltung möchte das Netzwerk die in dem Projekt „Energie aus Wildpflanzen-Phase 1″ gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umsetzen.

Den Abschlussbericht zum Projekt „Energie aus Wildpflanzen-Phase 1“ können Sie hier herunterladen:

BAYERISCHE LANDESANSTALT FÜR WEINBAU UND GARTENBAU (HRSG.) (2012): Energetische Verwertung von kräuterreichen Ansaaten in der Agrarlandschaft und im Siedlungsbereich – eine ökologische und wirtschaftliche Alternative bei der Biogasproduktion. Schlussbericht zum Forschungsvorhaben Nr. 22005308 (08NR053), 209 S.

DEGENBECK, M.; BÖHME, H.; TILLMANN, J. & RONNENBERG, K.; (2013): Wildbiologische Begleituntersuchungen bei artenreichen Energiepflanzenansaaten mit Wildpflanzen. LANDESANSTALT FÜR WEIN- UND GARTENBAU (LWG) (Hrsg.), Forschungsprojekt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 122 S.

Ziel des Projektes „Energie aus Wildpflanzen-Phase 1″ war es, aus dem reichhaltigen Spektrum der Wildpflanzen, Arten zu finden, die in mehrjährigen Mischungen angesät werden können und damit den einheimischen Wildtieren einen geeigneten Lebensraum bieten.

Vogelfänger in Aktion

Hot-Spots der Vogeljagd sind die Küsten und Inseln des Mittelmeeres, wie Malta. Vogelschützer vieler Länder kämpfen dagegen, angeführt vom "Komitee gegen den Vogelmord" aus Bonn. Mehrmals jährlich werden in Italien, auf Zypern und Malta sogenannte Vogelschutzcamps veranstaltet, um den Wilderern auf die Spur zu kommen. Mit Erfolg! Zu sehen auch in einem Film auf arte. hier

Sprachlos Tierversuche mit Nachtigallen

Der Tagesspiegel Berlin berichtet in seiner Printausgabe vom 13.02., dass ein Forschungsvorhaben von Dr. Daniela Vallentin, bei dem es auch um die Entnahme von Nachtigallen für Tierversuche aus der Natur geht, bisher nicht genehmigt wurde. In ihrem Antrag ging es darum, bis zu 50 Nachtigallen der freien Wildbahn zu entnehmen – also aus Berliner Parks und Wäldern, z.T. auch aus Schutzgebieten, um – vereinfacht gesagt – ihnen Elektroden in den Kopf zu pflanzen und Erkenntnisse zu generieren, die Aufschlüsse zum Krankheitsbild des Autismus zulassen. Mehr Informationen zum Nachtigallenversuch und die Möglichkeit, eine Petition dagegen zu unterschreiben, finden Sie hier.

Landwirt beobachtet Wolf im Kreis Segeberg          

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde ein Wolf in Schleswig-Holstein gesichtet,  diesmal in der Nähe von Groß Kummerfeld. Seriöse Informationen rund um das Thema Wolf finden Sie hier.

Uhu - Tarnung ist alles

Uhu-Mann in einem Erker einer alten verlassenen Reetdachkate ruhend, die Uhu-Frau sitzt in der Nähe auf den Eiern. Nestbau machen die Uhus nicht. Eine Mulde reicht. Fotografiert von C. Nickel, dessen eindrucksvollen Naturaufnahmen auch hier zu sehen sind.

Europaweite Tiertransporte

vielleicht haben Sie vor Kurzem im ZDF die Dokumentation "Geheimsache Tiertransporte" von Manfred Karremann gesehen. Millionen Tiere werden jedes Jahr durch Europa transportiert, bis nach Nordafrika. Rinder und Schafe sind oft tage- oder wochenlang eingepfercht auf Lastwagen und Schiffen unterwegs. Die grausamen Bilder zeigen das unendliche Leid, das aus Deutschland und ganz Europa exportierte Tiere während des Transports ins Zielland durchleben müssen. Viele Tiere überleben die tagelange Tortur nicht. Sie verdursten oder werden aufgrund von Platzmangel zertrampelt. Übrigens werden so auch Krankheiten verbreitet.

PROVIEH fordert (hier nachlesbar):

  • Bundesweite Förderung der mobilen Schlachtung
  • Wiederherstellung von regionalen Schlachthofstrukturen
  • Verbot von Lebendtiertransporten in Drittländer
  • Ausnahmslose Abschaffung der Exportsubventionen für lebende Tiere, auch landwirtschaftliche Zuchttiere 
  • Einführung einer nationalen Transportzeitbegrenzung auf maximal 4-6  Stunden
  • Ein wirksames, staatliches Kontrollsystem mit bundesweit einheitlichen Sanktionen und Umsetzung des ordnungsrechtlichen Vollzuges
  • Überarbeitung der EU-Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport

Wer hat da etwas dagegen? Ihr Bundestagsabgeordneter?

Lesen formt das Gehirn

Für die Forschung ist Lesen und Schreiben ein faszinierendes Phänomen. Denn die ersten Schriftsysteme haben sich erst vor weniger als 6000 Jahren entwickelt – ein Wimpernschlag in Relation zur menschlichen Evolution. Eine zentrale Frage lautet daher, wie das menschliche Gehirn trotzdem diese komplexe Aufgabe bewältigen kann. Aktuell befassen sich Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft beispielsweise mit den Unterschieden zwischen geübten Lesern und Analphabeten – und was daraus für Menschen mit Leseschwäche folgt – sowie mit den Auswirkungen mangelnder Lese- und Schreibkenntnisse für die Demokratie weltweit. Mehr lesen

Rotte Sauen durchrinnt die Schlei bei Maasholm

Das zugehörige Video von Andreas Mews aus Kappeln ist hier zu sehen. Außerdem wird das Video auf WhatsApp verbreitet. Berühmte Schweine.

Obst aus eigenem Garten

Obst ist gesund. Seit Jahrzehnten werden immer mehr Sorten gezüchtet, meist sollen die Eigenschaften der Neuzüchtungen die Bedürfnisse des Erzeugers und Handels erfüllen. Dabei gehen Geschmack und gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralien teilweise verloren.

Wer einen eigenen Garten hat, kann sich den Luxux erlauben, schmackhafte Obst- und Gemüsearten selbst anzubauen. Die Samen und Pflanzen erhält man jedoch nicht im Baumarkt. Aber sicher hier:

Weitere Informationen auf der jeweiligen Homepage.

Tod im Osterfeuer

Das Netzwerk Blühende Landschaft stellt sich folgenden Aufgaben:

  • Vorhandene Konzepte erfassen, die Honig- und Wildbienen sowie allen anderen nektar- und pollensuchenden Insekten wieder eine Lebensgrundlage schaffen
  • In Zusammenarbeit mit Landwirten, Naturschützern, Beratern, Verbrauchern, Gärtnern, Imkern, Wissenschaftlern und Landschaftsplanern neue, insektenfreundliche Bewirtschaftungskonzepte entwickeln
  • Modellprojekte initiieren und Fördergelder dafür akquirieren
  • Den Dialog mit allen betroffenen Interessenverbänden zur breiten Umsetzung geeigneter Konzepte suchen
  • Gespräche mit politischen Parteien und der Agrarverwaltung führen, um eine entsprechende Lenkung der landwirtschaftlichen Fördermittel zu erreichen
  • Die breite Öffentlichkeit sensibilisieren
  • Eine blühende Landschaft gestalten, in der Menschen und Tiere sich wieder wohlfühlen können

Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall: hier

Hühner im eigenen Garten ... warum? ... darum!


Es gibt nichts Gutes,
es sei denn,

man tut es.

Multiresistenzen durch Glyphosat

Neuerdings wird vermutet, dass Glyphosat nicht nur krebserregend ist, sondern auch die Entwicklung mulitresistenter Keime fördert. Mehr lesen

Verlust von Genen kann Vorteile bringen

Im Laufe der Evolution können Gene neu entstehen, sich verdoppeln oder sich verändern und sogar verloren gehen. Bislang war unklar, wie stark der Verlust von Genen zur Anpassung von Tieren an ihre Umwelt beiträgt. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden haben nun eine computergestützte Methode zur Bestimmung von Genverlusten entwickelt. Der Verlust von Genen wird in der Regel als nachteilig erachtet, da er mit Fehlentwicklungen oder Krankheiten verbunden ist. Allerdings kann der Verlust von Genen auch von Vorteil für ein Lebewesen sein, zum Beispiel, wenn dieser Verlust zur Anpassung an bestimmte Umweltbedingungen oder neue Lebensbedingungen beiträgt. Mehr lesen

Atommüll gehört nicht in die "Abfalltonne"!

Themen, wie Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Stoffe sowie Bauschutt aus Atomkraftwerken, müssen immer wieder ins Bewusstsein geholt werden, um die Bürger zu sensibilisieren. Durch die Ablagerung von Giftstoffen in Deponien entstehen durch kurzfristige Lösungen langfristige Umweltkatastrophen, die den Bürger dann Milliarden kosten, trotzdem nicht rückgängig gemacht werden können. Die Vorgänge rund um die Asse haben es uns gezeigt, aber es geht trotzdem weiter. Neue Politiker, gleiche Fehlentscheidungen. Hier und da kämpfen Bürgerinitiativen und Vereine auf wohl verlorenem Terrain. Es braucht mehr Menschen, die sich wehren. Für unsere Kinder und Enkel.

Info hier: Bürgerinitiative Harrislee

Kapital - Politik - Justiz:  Ein Kartell gegen den Natur- und Umweltschutz?

In der letzten Zeit häufen sich die Rücktritte von ehrenamtlich engagiert  arbeitenden Natur- und Umweltschützern aus Politik und Naturverbänden. Manchmal still, manchmal laut, immer scheint es die Aussichtslosigkeit ihrer Bemühungen aufzuzeigen. Es wäre an der Zeit, einmal diese Mechanismen rund um den Erhalt unserer Flora und Fauna mit Hilfe einer Doktorarbeit zu untersuchen. Natürlich an einem Institut, dass nicht von Kapital, Politik und Justiz manipuliert werden kann. (Gibt es das überhaupt noch?)

Es ist schon bemerkenswert, wie das Land Schleswig-Holstein (nicht nur) durch eine Generation so zerstört werden konnte. Noch wird diese Zerstörung beschleunigt und hat die Namen

  • Energiewende
  • Erneuerbare Energien - Windmühlen und Photovoltaik
  • Landwirtschaft - Pestizide - Fungizide - Gülle - Mais - Massentierhaltung
  • Plastik und Mikroplastik (was wir nicht sehen, stört uns nicht, allerdings tauchen manche Altdeponien plötzlich wieder auf)
  • Insektensterben als Indikator - Artenvielfalt
  • Fracking
  • Deponien und Grundwasserschutz
  •  ...

These: Jedes Problem, dass man genauer untersucht, zeigt das gleiche Muster: Am Anfang steht das Kapital (Geldgier), dann wird Politik manipuliert, am Ende regelt die Justiz im Sinne des Kapitals (Politik). Noch eine Generation weiter so, dann leben wir in einem nicht mehr lebenswerten Land. Leider gewöhnen sich Menschen an diese Zustände, suchen ihren Vorteil in diesem System.

Die Biene Maja

Insektensterben in aller Munde. Die Trickfilmfigur Biene Maja soll sich jetzt nach dem Willen ihres Rechteinhabers, des Studios 100 in München, als Markenbotschafter für den Naturschutz und gezielt für die Anpflanzung von bienen- und insektenfreundlichen Blühflächen einsetzen. Hoffentlich nicht nur eine neue Geschäftsidee. Die Maja-Filme sind jedoch sehenswert (hier

Das Komitee gegen den Vogelmord

schreitet europaweit dort ein, wo Vogelfänger, Jäger oder Tierhändler gegen geltendes Naturschutzrecht verstoßen. Man ist dabei stets bemüht, eigene Aktivitäten in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Dienststellen von Polizei, Forstverwaltung oder Zoll durchzuführen. Mehr erfahren

Neues von der Vegetation Schleswig-Holsteins

Die Arbeitsgemeinschaft Geobotanik in Schleswig-Holstein und Hamburg (AG Floristik...von 1922) ist ein gemeinnütziger, naturwissenschaftlich orientierter Verein mit Sitz bei der Landesstelle für Vegetationskunde an der Universität Kiel. Ziele der Vereinsarbeit sind die Erforschung und Dokumentation der Flora und Vegetation Schleswig-Holsteins sowie die Publikation der Forschungsergebnisse. Es gibt eine werbefreie Homepage. Für Pflanzenliebhaber und Naturinteressierte sehr lesenswert. hier mehr

Wer sich für Wälder interessiert, findet vielleicht hier Antworten:

Artenreiche Wälder in Schleswig-Holstein

Luderplatz  (aus traurigem Anlass)

Das Wort Luder entstammt der Jägersprache und bezeichnet tote Wildtiere, die am Luderplatz verwendet werden können. Sie sollen dort dem Anlocken von anderen Tieren dienen. Einmal um sie zu beobachten, aber auch, um sie abzuschießen. In der Regel werden jedoch Teile von Tieren benutzt, z.B. die Eingeweide von erlegtem Wild. Verboten ist die Verwendung von Haus- und Schlachttierteilen. Wasserschutzgebiete und öffentlich zugängliche Bereiche sind als Luderplatz nicht erlaubt.

Das Luder wird flach eingegraben oder mit (Pferde-) Einstreu abgedeckt und mit Steinen beschwert. Die anzulockenden Tiere sind so längere Zeit beschäftigt und es ist Zeit für Beobachtung und Bejagung.

Zeitung titelt: "Spaziergängerin findet einen Haufen toter Füchse. Jäger werben um Verständnis für gängige Praxis." (Zeitungsbericht hier)

Eine Spaziergängerin findet an der Schlei auf einer Wiese viele Knochen, in einem kleinen Zufluss zur Schlei "einen großen Haufen" Kadaver von Füchsen und Marderhunden.

Galluse ist seit 45 Jahren Jagdscheininhaber und hat viele Jäger, Kreisjägermeister und Jagdbehörden in Nds. kennen gelernt. Sie alle hätten diese Jäger aus der Jägerschaft ausgeschlossen. Ja, es gibt schwarze Schafe unter den Jägern, manchmal sogar kleine schwarze Schafherden. Dafür gibt es Aufsichtsbehörden, z.B. die untere Jagdbehörde im Landkreis. Aber auch den Tierschutz mit seinen Verbänden. Das Tierkörperbeseitigungsgesetz müsste in diesem Fall greifen. Tote Tiere in Bäche zu entsorgen interessiert auch den Wasserschutz („Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts“). Und die Jägerschaft. Auch dort gibt es eine Selbstreinigungsmöglichkeit (Disziplinarausschuss).

Für alle ordentlichen Jäger ist dieses Vorgehen keine "gängige Praxis" (hoffe ich mal für SH).

Ergänzung: Bei der Versammlung des Hegering V der Kreisjägerschaft Ende April wurde diese erfolgreiche Raubtierbejagung belohnt. Der Raubwild - Wanderpokal ging an das Revier Borgwedel.

Integriertes Umweltprogramm
des Kreises Schleswig-Flensburg

Das vom Kreistag SL/FL beschlossene „Integrierte Umweltprogramm“ soll eine Trendumkehr beim Naturschutz im Kreis darstellen mit seinem neuartigen Ansatz, verschiedene umweltbezogene Umsetzungsstrategien gleichrangig zu einer integrierten Gesamtstrategie zusammenzuführen, um Potentiale für Synergien zu identifizieren und diese so effektiv wie möglich und mit maximaler Wirkung zu nutzen.

Der Landkreis beabsichtigt mit dem Umweltprogramm einen „Nachhaltigen Schutz der natürlichen und gesunden Lebensgrundlage der Kreisregion" zu erreichen.

Das lesenswerte Umweltprogramm finden sie als Download hier.

Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers

Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben die Genome von fünf Neandertalern sequenziert, die vor 39.000 bis 47.000 Jahren lebten. Mehr

NaturNah: Der Trick mit dem Knick

Seit 2009 wird in Schleswig-Holstein ein "Knick-Wettbewerb" durchgeführt. Heimatbund und Bauernverband prämieren den bestgepflegten Knick des Nordens. Knicks sind ein typisches Erscheinungsbild in Schleswig-Holstein. Sie wurden Mitte des 18. Jahrhunderts angelegt, um die Bewirtschaftung in kleinere Pazellen aufzuteilen, Erosion zu verhindern und natürliche Zäune für das Vieh zu bilden. Jederzeit zu sehen in der Mediathek hier

Für den engagierten Naturschutz sind die Knicks und deren Weiterentwicklung ein sinnvolles Betätigungsfeld. Vielleicht sollte man überlegen, den Landwirten Ackerrandstreifen beidseitig der Knicks abzukaufen oder abzupachten, damit sie nicht beidseitig mit Mais oder anderen Monokulturen eingezwängt werden. Blühstreifen würden dann den Insekten und damit auch Vogelwelt zugute kommen.

Knicks in Schleswig-Holstein

Titelblatt der Struensee-Verordnung über Knickanlage von 1771. Knicks dienten als als Feldbegrenzung, Schutzwehren gegen größere Wildtiere, als Landwehr gegen feindliche Angreifer und nebenbei als Brennholzlieferant.

Knicks (auch Över oder Wallhecke) ist eine Bezeichnung für von Gehölzen bewachsene, meist künstlich errichtete Erd-, Stein- oder Torfwälle in Mitteleuropa. Sie sind als Einfriedung und Grenzmarkierung weit verbreitete landschaftsprägende Elemente der Kulturlandschaft. Die durchschnittliche Höhe eines Walls beträgt etwa einen Meter, die durchschnittliche Breite bei Erdwällen etwa zwei Meter.

Häufig werden Knicks aus Haselnusssträuchern, Faulbaum, Weißdorn, Schlehe, Brombeere, Hainbuchen gebildet. Sie gelten als artenreicher Lebensraum, wirken durch ihre große biologische Vielfalt weit in die Landschaft hinein.

Eine weitere sehr wichtige Funktion ist der Windschutz gegen Austrocknung, gegen Abtrag der obersten Erdschicht und damit verbunden auch die Veränderung des Kleinklimas ähnlich derjenigen an einem Waldrand. Im Winter verhindern sie Schneeverwehungen.

siehe auch: Benjes-Hecken

Schreiadler

Die Schreiadler kehren zurück aus Afrika. Sie sind einzigartig. Sie pendeln zwischen Kontinenten und ihre Brutbiologie erschreckt und erstaunt zugleich. Bei uns in Deutschland brüten nur noch etwa 110 Brutpaare im Osten Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs. Leider ist der kleinste in Deutschland brütende Adler vom Aussterben bedroht. Viel Interessantes über ihren Vogelzug und Brutverhalten, sowie Life-Web-Kamera am Nest finden Sie hier.

Das Freie Institut für Wildtierschutz e.V.

Das Freie Institut für Wildtierschutz e.V. setzt sich dafür ein, dass Wildtierschutz auch auf gesetzlicher Ebene besser verankert ist bzw. existierende Gesetze zum Schutz von Wildtieren auch durchgesetzt werden. In dem Netzwerk arbeiten die Projektgruppe Seeadlerschutz Schleswig-Holstein, die Vogelpflegestation des Wildparks Eekholt sowie  das Freies Institut für Wildtierschutz e.V. eng zusammen.

Der Tierschutzbeirat des Landes Schleswig-Holsteins ruft zum Tag „Aktion Sauberes Schleswig-Holstein" alle Landeigentümer auf, alte und nicht mehr funktionstüchtige Stacheldraht- oder Zaunreste jetzt aus der  Landschaft zu entfernen und so zu verhindern, dass Tiere oder Menschen zu Schaden kommen. Aufruf hier

Tiergerechte Einzäunung
Empfehlungen für einen hütesicheren und tierschutzkonformen Weidezaun

In Schleswig-Holstein ist die Einfriedung mit Stacheldraht weit verbreitet.  Allerdings kann ein Stacheldrahtzaun für Tiere eine erhebliche Gefahr darstellen. So können sich beispielsweise Vögel im Stacheldraht verfangen und verenden. Auch Menschen und Nutztiere können sich an den scharfen Spitzen des Stacheldrahts verletzen. Wer Stacheldraht verwendet, haftet für Sach – und  Personenschäden.

Dass es auch anders geht, zeigt eine Empfehlung der Landesregierung. hier

Foto: C. Lamprecht

Schleiereulen in Not

Diese Schleiereule wurde völlig entkräftet auf einem Hof in Nord-SH gefunden. Besonders sie leiden unter Schneelagen, weil sie nur wenig Fettreserven haben und darauf angewiesen sind, täglich Beute zu machen.

Früher gab es viele bäuerliche Scheunen mit Getreidelagern auf Dachböden, die im Winter auch ausreichend Mäuse finden ließen. Durch die veränderte Wirtschaftweise ist es heute anders.

Außerdem leiden die Eulen auch unter Vergiftungsaktionen, denn natürlich lassen sich geschwächte (vergiftete) Mäuse leichter erbeuten.

Ein ausfühlicher Artikel findet sich dazu in der FAZ.

Info Schleiereule hier.

Wildtier-Kataster Schleswig-Holstein

Das Wildtier-Kataster wurde im Jahre 1995 als ein Projekt zur dauerhaften Beobachtung unserer heimischen Wildtierarten gegründet. Es ist heute ein Projekt der Landesjägerschaft in Zusammenarbeit mit dem Institut f. Natur- & Ressourcenschutz (INR) der Universität Kiel Abteilung Landschaftsökologie, dem die wissenschaftliche Betreuung obliegt. Mehr

Biologische Vielfalt - Landesnaturschutzverband

Der LNV hat das Projekt „Aktiv werden für die Biologische Vielfalt in Schleswig-Holstein“ ins Leben gerufen. Die biologische Vielfalt ist vielleicht unser wichtigstes Gut. Sie umfasst alle Öko-systeme und Lebensräume, eine überaus beeindruckende Anzahl an Tier- und Pflanzenarten sowie die genetische Vielfalt innerhalb der verschiedenen Arten. In einer Broschüre stellt der LNV Projekte seiner Mitgliedsverbände des vor, die die biologische Vielfalt in Schleswig-Holstein stärken und fördern. Die Broschüre erhalten Sie als PDF hier.

Stacheldraht in der Landschaft

Immer mehr Verbände rufen dazu auf, unnützen Stacheldraht aus der Landschaft zu entfernen. Denn es ist inzwischen fast kein Spaziergang in SH mehr möglich, ohne dass man auf elektrisierte, funktionsfähige oder Überbleibsel von alten Weidezäunen stößt. Vielfach verrotten die Zaunpfähle, das Gras wächst über die am Boden liegenden Drähte. Tiere verletzen sich.

Aber auch funktionsfähige Stacheldrähte sind eine Todesfalle z.B. für tieffliegende Eulen (hier). Tote Tiere werden manchmal gefunden, die zahlreichen auf der Flucht verletzten sehen wir selten.

Eigentlich ist der Zweck eines Viehzauns, die Nutztiere am Ausbrechen aus der Weide zu hindern und sie gegen Gefahren von aussen zu schützen. Doch diese Ansprüche erfüllt der Stacheldrahtzaun kaum, denn die Verletzungsgefahr durch die langen, spitzen Eisendorne ist für die Weidetiere, insbesondere aber für Greifvögel und Wildtiere, gross. Oft gelingt es Rehen, Hirschen oder Vögeln noch, sich wieder aus dem Stacheldraht zu befreien, um schliesslich irgendwo qualvoll zu verenden. Bilder findet man im Internet zahlreich, z.B. hier.

Dabei gibt es Alternativen.

Die von der industiellen Landwirtschaft entfernten Hecken und Feldhecken müssen wieder vermehrt angepflanzt werden. Dadurch wird nebenbei Bodenerosion gemindert, Tiere haben Schutz vor Wind und Regen aber auch Schneeverwehungen werden seltener.

Vielleicht wäre eine Verfügung oder ein Gesetz sinnvoll, dass explizit Stacheldrahtzäune, die nur wenige Wochen im Jahr benötigt werden, in der übrigen Zeit abgebaut werden müssen. Das würde viele Tierhalter schnell zum Umdenken motivieren und viel Elend in der Natur beenden.

Das Hummeljahr beginnt


Die ersten Hummeln sieht man schon jetzt zeitig im Frühjahr auf Nahrungssuche. Es gibt viele Möglichkeiten, diese fleißigen Insekten zu unterstützen. Das können Nisthilfen sein, die man mit seinen Kindern selbst baut oder fertig kauft. Jeder kann durch die geeignete Auswahl von Frühlingsblühern das Leben der Hummeln unterstützen. Es macht viel Freude, sie dann das ganze Jahr zu beobachten. Mehr lesen


Pflanzenzellen

Grünpflanzen besitzen kein Skelett, das sie stützt. Sie erreichen ihre Stabilität durch einen Überdruck in ihren Pflanzenzellen, den Turgor. Da in der Flüssigkeit im Zellinnern mehr Stoffe gelöst sind als in der Umgebung, strömt von außen Wasser in die Zelle und erzeugt den sogenannten Turgordruck. Dieser ist mit über 20 bar um einiges stärker als der Druck in einem Autoreifen. Kann von außen bei Trockenheit kein Wasser zufließen, lassen die Pflanzen schnell ihre Blätter hängen. Das kennt jeder von seinen Zimmerpflanzen.  mehr

Wildkameras

Schleswig-Holstein wird überwacht. Tag und Nacht wird in Wäldern und Feldern, an Wegen und Plätzen, legal und illegal, alles fotografiert und gefilmt, was sich bewegt. Wissenschaftler nutzen legal die Geräte, um etwa Wolfsvorkommen  nachzuweisen (sehr interessant: http://www.wildkamera-sh.de/), Jäger nutzen sie, um an Kirrungen oder Wildwechseln jagdbares Wild zu finden. Es gibt aus datenschutzrechtlichen Gründen eine klare gesetzliche Vorgabe, was erlaubt und verboten ist. So wurde unlängst ein Politiker beim Sex im Wald heimlich gefilmt. Wer will das schon? Rechtliche Hinweise für SH

EU-Behörde bestätigt Gefahr für Bienen durch Insektizide - Neonicotinoide

Getötet werden alle Insekten

Neonicotinoide sind ein Risiko für Bienen. Zu diesem Urteil kommt Europas Behörde für Lebensmittelsicherheit nach Auswertung von Studien. Als Neonicotinoide wird eine Gruppe von hochwirksamen Insektiziden bezeichnet. Sie alle sind synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die die Weiterleitung von Nervenreizen stören.

Auf der Grundlage von über 1.500 gesichteten Studien und der Analyse von fast 600 Bewertungsmethoden gelangte die EFSA (Europ. Behörde zur Lebensmittelsicherheit) zu der Einschätzung: Neonicotinoide sind enorm schädliche Wirkstoffe, die Insekten sowohl über austretende Pflanzensäfte und die bei der Saatgutbeizung entstehenden Stäube aufnehmen, als auch über den Pollen und den Nektar. Neonicotinoide reichern sich auch im Boden an und gelangen in Oberflächengewässer. Risikobewertungen zu Neonicotinoiden seitens der EFSA

HSH Nordbank - der Bürger zahlt

Bank für Unternehmer, für Menschen mit Weitsicht, Leidenschaft und Initiative (Eigenwerbung).

Fast immer werden in der Politik Menschen in Positionen gehievt, denen sie nicht gewachsen sind. Das ist deshalb für sie unproblematisch, weil sie anschließend für den von ihnen angerichteten Schaden nie haften müssen. Zwar wurde gerade ein Buchhändler und 100%Mann aus Würselen als Außenminister verhindert, die Gründe dort haben aber auch nichts mit Sachverstand zu tun.

Der angerichtete Schaden wird meist nicht sichtbar.  Als Wähler sind sind wir politisches Versagen gewohnt, kennen die Personen von Gemeinderat bis zum Bundestag, wir haben sie sogar gewählt (oft aus einer Negativliste, der sich immer mehr Bürger aus Notwehr verweigern).

Manchmal wird Versagen sichtbar. Immer wird es teuer. Nicht für die Verursacher, sondern für den Steuerzahler, besonders für "den kleinen Mann", der das alles nicht mehr überblicken kann, immer aber bezahlen muss. Millionen, Milliarden ... wo ist da schon der Unterschied.

Allein die 10 Milliarden Kosten der HSH Nordbank (vielleicht ein paar Milliarden mehr, kommt ja nicht darauf an) bedeuten für jeden "kleinen Mann, Frau, Kind" aus Hamburg und SH: 10 000 000 000 Euro : 4 500 000 Einwohner = 2222 Euro für jeden Bürger der beiden Länder. Da nur jeder 3. Bürger steuerpflichtig ist, erhöht sich der Betrag auf über 6600 Euro. Wohlgemerkt, nur für die Fehlentscheidungen einiger größenwahnsinniger unwissender Politiker in den Aufsichtsräten der HSH Nordbank. Die Namen sind bekannt, aber keiner hat sich entschuldigt, schämt sich. Auch so erklären sich die kaputten Straßen und Brücken, überfüllten Klassen, vergammelten Schulen, mangelhafte Kinderbetreuung, Steuererhöhungen (Soli= inzwischen Solidarität für Fehlentscheidungen der Politiker), defekten U-Boote/Hubschrauber/Panzer,  ...

- Berliner Flughafen - der Bürger zahlt

- Stuttgart 21 - der Bürger zahlt

- Dieselskandal - der Bürger zahlt

- Bankenrettung - der Bürger zahlt

- Entsorgung der Atomkraftwerke und Brennstäbe

- Plastik in der Schlei - der Bürger zahlt

- ... endlos ???

Ja, denn er hat es durch seine Wahl demokratisch legitimiert.

Pferdesteuer - Gerichte widersprechen sich

Jamaika-Koalition kippt Pferdesteuer (Juli 17)

Als erste Gemeinde in Schleswig-Holstein hatte Tangstedt (Kreis Stormarn) am 14.06.17 die Einführung einer Pferdesteuer beschlossen.  Die Steuer sollte 150 Euro im Jahr pro Pferd betragen.

Die Jamaika-Koalition wollte umgehend auf Druck der Lobby den Kommunen das Erheben einer Pferdesteuer verbieten. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf beschloss das Kabinett. Der Landtag sollte im Oktober abstimmen, die Zustimmung galt als sicher.

Die Argumente für oder gegen eine Pferdesteuer sind sachfremd und nehmen zunehmend seltsame Züge an.

Der Fehler liegt im System. Eigentlich sollte auf kein Haustier eine Steuer erhoben werden. Gerade Hunde sind in sehr vielen Fällen Sozialpartner und für die Besitzer gesundheitlich förderlich (Pferde sicher nicht). Jeder Tierhalter gibt viel Geld für Futter, Zubehör, Tierarzt, ... aus. Überall fallen Mehrwertsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer an. Das sollte dem Staat reichen. Die Kommunen könnten sich vielleicht für eine andere Verteilung dieser Steuereinnahmen stark machen.

Ist die Hunde-Lobby weniger stark als die Pferdelobby?

Chronik

14. Juni 2017: Tangstedt (Kreis Stormarn) beschließt die Einführung einer Pferdesteuer
11. Oktober 2017: Das von der Koalition angekündigte Verbot einer Pferdesteuer in Schleswig-Holstein hat die erste parlamentarische Hürde genommen. Der Landtag überwies  einen entsprechenden Gesetzentwurf an den Innen- und Rechtsausschuss.

23. Februar 2018: Die Proteste gegen die Pferdesteuer von Tangstedt haben Erfolg gehabt: Am Freitag beschloss der Landtag in Kiel, Pferdesteuern im Land grundsätzlich zu verbieten. Im Kommunalabgabengesetz steht fortan: "Eine Steuer auf das Halten oder entgeltliche Nutzen von Pferden darf nicht erhoben werden". Alle Parteien im Landtag stimmten für die Neuerung.

Es ist juristisch fraglich, ob das Land den Kommunen diese Einnahmemöglichkeit nehmen dürfe. Denn das Bundesverwaltungsgericht habe in einem Urteil 2014 einer hessischen Gemeinde erlaubt, eine Pferdesteuer zu erheben. Ob Tangstedt juristisch vorgehen werde, werde der Gemeinderat erörtern.

Mehr zur Pferdesteuer

Deutsche Wildtier Stiftung

Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert bereits seit 2014: „Windkraft? Ja, aber nicht zu Lasten unserer Wälder!“ Immer mehr Bürgerinitiativen wenden sich gegen die Gefährdung von Wildtieren durch Windkraft im Wald. Eine Bestandsaufnahme von Anna Binczik, Natur- und Artenschutz. Mehr lesen

Finkensterben

Gestern wurde ich auf das Finkensterben angesprochen. Es gab Beobachtungen im Raum der Südschlei. Es ist wahrscheinlich, dass Futterstellen und Vogeltränken für das Finkensterben verantwortlich sind. Infizierte Vögel können dort den einzelligen Erreger Trichomonas gallinae verbreiten, ein „Geißeltierchen“, das ursprünglich vor allem Tauben befallen hat. Im Sommer 2009 wurde die Krankheit erstmals bei Grünfinken in größeren Teilen Deutschlands beobachtet, bei den Finkenvögeln meist mit tödlichem Verlauf.

Als Trichomonaden-Infektionsquelle kommt neben dem direkten Kontakt der Tiere untereinander vor allem Trinkwasser an Futterstellen in Frage, in dem der Erreger bis zu 24 Stunden überleben kann.

Krankheitssymptome sind in erster Linie starkes Aufplustern, lethargisches Verhalten (der Vogel wirkt apathisch oder auch schläfrig, z. T. kurzatmig), fehlender Fluchtreflex, zudem eventuell auch Schluckbeschwerden oder ein verklebt wirkender Schnabel. Die Tiere sterben dann innerhalb kurzer Zeit.

Artensterben

Alles Leben ist gekennzeichnet durch Werden und Vergehen. Phasen massiven Artensterbens, ausgelöst beispielsweise durch Naturkatastrophen, hat es in der Erdgeschichte immer wieder gegeben – die letzte vor 65 Millionen Jahren. Seit dem 17. Jahrhundert jedoch wird der Rückgang der biologischen Vielfalt maßgeblich durch menschliches Handeln verursacht. Allen ist alles bekannt. Wenige handeln.

Rote Liste hier

Schweinepest - aktuelle Ausbreitungskarte

Entwurf der Landesdüngeverordnung

In Schleswig-Holstein werden künftig strengere Regeln für den Einsatz von Wirtschaftsdünger in der Landwirtschaft gelten. Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) hat am 14. Februar 2018 das Anhörungsverfahren für eine neue Landesdüngeverordnung gestartet.

Um die Anforderungen der DüV umzusetzen, werden in dieser Verordnung für
Schleswig-Holstein eine Nitrat-Kulisse (Geestrücken) und eine Phosphat-Kulisse ausgewiesen. Um die Gebiete rechtssicher festzulegen, enthält der Anhang 1 eine Liste der Gemarkungen, die innerhalb der jeweiligen Kulisse liegen. mehr


Risiko Glyphosat (Roundup®)

In Deutschland sind derzeit 105 glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel zugelassen. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) weist auf die gravierenden Risiken glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel für die biologische Vielfalt hin und empfiehlt die Anwendung in Deutschland so schnell wie möglich zu beenden. Die nach der Entscheidung der Wiederzulassung von Glyphosat in Europa zu treffenden Regelungen zum Umgang mit glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland stehen mit der Konstituierung der entsprechenden Fachausschüsse nun auf der Agenda des Bundestages. Zudem ist am 2. Februar eine Debatte des Bundesrates geplant. Das BfN hat dazu Empfehlungen in einem Positionspapier veröffentlicht. hier

Mikroplastik in Mineralwässern aus Mehrwegflaschen

Mikroplastik steckt offenbar auch in Mineralwasser. Münsteraner Forscher haben mit einer verfeinerten Messmethodik in Mineralwasser abgefüllt in PET-Flaschen Mikroplastik gefunden - keine Probe war frei. Die Folgen von diesem Plastik im Körper lassen sich derzeit noch nicht abschätzen. Mehr hier und auch hier

Nach Mücken schlagen scheint sich zu lohnen

selbst wann man die Plagegeister verfehlt. Moskitos merken sich einer Studie (?) zufolge, wenn sich ihre potenziellen Opfer wehren. Wie US-Forscher in der Fachzeitschrift «Current Biology» berichten, verbinden die Tiere dabei den Duft eines Menschen mit unangenehmen Erfahrungen. Beim nächsten Rundflug meiden die Insekten den Geruchsträger dann möglichst. Kaum veröffentlicht, wird es von hunderten Newspapers verbreitet und so zur Wahrheit. Googeln Sie mal...

Hummelköniginnen: Gründen sie ihr Nest an alter Stelle?

Eine wissenschaftliche Studie an Hummeln zeigt, dass größere, zusammenhängende oder vernetzte, blütenreiche Landschaften für den Hummelschutz wichtig sind, weil Hummelköniginnen zur Gründung eines Nests weit fliegen, möglicherweise – so schätzt eine Autorin der Studie – einige Kilometer weit. Studie lesen

Pilgern hat Tradition

Seit Jahrhunderten folgen Menschen Pilgerpfaden. Gekennzeichnet sind sie durch die Jakobsmuschel. Das Pilgern kennen wir aus allen Religionen und Kulturen in allen Teilen der Welt zu allen Zeiten.
Der Jütländische Jakobsweg ist der nördlichste unter den deutschen Jakobswegen.

Zivilcourage ist überall nötig

Die Psychologin Anna Baumert versucht mit ihrem Team Persönlichkeitsmerkmale zu identifizieren, die mutiges Einschreiten bei Unrecht ermöglichen. Zivilcourage zu zeigen, ist nicht leicht. Doch gerade in Zeiten, in denen der Populismus immer größeren Zulauf hat, sind „Bürgermut“ und die Fähigkeit, für andere mutig einzustehen, gefragt wie nie. Doch warum zögern wir so oft, uns für Gerechtigkeit einzusetzen? Und was unterscheidet die Zivilcouragierten von den anderen? Anna Baumert und ihr Team versuchen darauf Antworten zu finden. Sicher ist: Kluges und hilfsbereites Eingreifen kann man überall lernen – auch im Kleinen. Mehr

Haben Sie schon einmal Zivilcourage gezeigt? Hier können Sie an einer Studie teilnehmen.

Impressionen an der Schlei

EU nimmt Kampf gegen Plastikmüll auf 

Die EU nimmt den Kampf gegen die Verschmutzung unserer Meere mit Plastikmüll auf. Vize-Komissionspräsident Frans Timmermans („Wenn wir nicht die Art und Weise ändern, wie wir Kunststoffe herstellen und verwenden, wird 2050 in unseren Ozeanen mehr Plastik schwimmen als Fische“) stellte am 16.01.18 in Brüssel die EU-Plastikstrategie vor. Und die ist überraschend ehrgeizig: https://ec.europa.eu/germany/news/20180116-plastikstrategie_de

Fake News - Alternative Fakten

Wahrheit steht neben Lüge. Manche wollten uns das als "Meinungsfreiheit" oder "gelebte Demokratie " verkaufen. Wahrheit bleibt jedoch Wahrheit, Lüge bleibt Lüge. Wir sollten (auch selbst) eine Verwischung nicht zulassen. Beurteilungen von Fakten können unterschiedlich ausfallen. Sie sind subjektiv und so zu kennzeichnen. 

Wölfin Naya aus Lübtheen wanderte 700 Kilometer bis kurz vor Brüssel

Wölfin Naya aus Mecklenburg-Vorpommern ist von der Lübtheener Heide aus bis nach Flandern gewandert. Dank Peilsender an ihrem Halsband lässt sich ihr Weg sehr genau verfolgen. Derzeit hält sich das Tier auf einem Truppenübungsplatz 70 Kilometer vor Brüssel auf. Damit ist Naya der erste wilde Wolf, der seit mehr als hundert Jahren in Belgien gesichtet wurde. mehr lesen

Wildbienenschutz durch jedermann

Sonnenblumen: Wer einen Südbalkon hat, sollte auf jeden Fall eine Sonnenblume pflanzen. Sonnenblumen sind besonders reich an Pollen und Nektar und somit sehr bienenfreundlich. Außerdem kann man sich an ihren Blüten auch noch im Spätsommer erfreuen. Die Hauptblüte lässt sich zurückschneiden. Dann bildet die Pflanze viele Seitenblüten. Zwergsorten erreichen eine Höhe bis zu 70 cm. Sie sind standfester als die meterhoch wachsenden Sonnenblumensorten und bieten sich für Balkonkästen an. Mehr lesen

Lebensräume für bedrohte Schmetterlinge

Der Nabu sucht interessierte Menschen, die selbst etwas gegen das Insektensterben tun wollen. Insbesondere das Aussterben vieler Schmetterlingsarten steht in einer Linie mit dem vieler weiterer Insektenordnungen, vor allem den für die Bestäubung unserer Nutzpflanzen so unentbehrlichen Wildbienenarten. Jeder kann in seinem Umfeld tätig werden. Siehe hier. Wer will, auch im Nabu siehe hier.

Insektenhotels

Insektenhotels findet man inzwischen stark verbreitet. Beim Aufhängen werden jedoch Fehler gemacht, was man auf diesem Foto gut sehen kann. So werden Insekten zu früh  willkommenes Futter für Vögel.

Hier ist ein häufiger Fehler, dass der Maschendraht keinen Abstand von den Insekten hat oder ganz fehlt. So wird das Insektenhotel zur Wintervogelfütterung.

Sprengungen der Bundesmarine in der Ostsee

Gefahr für Meeressäugetiere und größte Uferschwalbenkolonie

Derzeit wird die ausgemusterte Fregatte „Karlsruhe“ der Bundesmarine mit umfangreicher Sensorik bestückt, um ab Frühjahr 2018 in sogenannten Ansprengversuchen und mit einem Beschuss aus der Luft in der Ostsee im Marine-Sperrgebiet Schönhagen zwischen Damp und Port Olpenitz ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Minen und Bomben zu untersuchen. mehr lesen

NEU: Die Bundeswehr verschiebt ihre geplanten Sprengversuche in der Ostsee vor Damp und Port Olpenitz von Mai auf den Herbst.

Momentane Stromerzeugung - Ehrliche Energiewende?

Quelle: https://www.smard.de/blueprint/servlet/page/home/wiki-article/522/636

Die Informationsplattform der Bundesnetzagentur über den deutschen Strommarkt ist online. Ihr Name SMARD steht für Strommarktdaten. Die auf SMARD veröffentlichten Daten geben einen aktuellen und umfassenden Überblick über das Geschehen am Strommarkt. Und dieses fast in Echtzeit. Mehr lesen

Energiewende - einmal anders gedacht

Ratten

Vor 500 Jahren war die Natur noch intakt. Fehlverhalten des Menschen aber gab es auch schon. Deshalb gab es Rattenfänger. Auch in Hameln.

Milde Winter und ein Überangebot an Nahrung lassen die Population der Nager überall in Deutschland steigen. Auch Schleswig-Holstein ist massiv betroffen.
Es gibt weltweit 65 Rattenarten. Durch Fehlverhalten des Menschen haben sich vor allem die Wander- und die Hausratte verbreitet.  Ratten sind Allesfresser. Jene, die in der Nähe des Menschen leben, ernähren sich vornehmlich von falsch entsorgten Abfällen. Ein Rattenweibchen bringt bis zu viermal im Jahr jeweils etwa acht Junge zur Welt, die nach drei Monaten ebenfalls geschlechtsreif sind. Entsprechend kann es ein Rattenpaar über ein Jahr auf bis zu 1000 Nachkommen bringen. In der Natur regeln das Prädatoren, Fressfeinde. Die töten wir bei unserer Art, Ratten zu vergiften, gleich mit. Gut für die Industrie.

Besser wäre es, achtsamer mit dem Müll umzugehen. Den Rest kann man getrost der Natur überlassen. So freut sich der Uhu über jede Ratte, die er erbeuten kann.

Novellierte Düngeverordnung in Kraft getreten
Am 2. Juni ist die neue Düngeverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und somit in Kraft getreten. Die Düngeverordnung regelt die gute fachliche Praxis bei der Anwendung von Düngemitteln.
Problem Gülle: Die Nährstoffe sollen nicht ziellos in die Umwelt gelangen, deshalb dürfen die Landwirte Gülle nur zu bestimmten Zeiten aufs Feld bringen. Sechs Monate lang müssen sie diese lagern können. Die Düngeverordnung des Bundes untersagt grundsätzlich das Aufbringen von Gülle und Jauche auf Ackerland in der Zeit vom 1. November bis 31. Januar, auf Grünland in der Zeit vom 15. November bis 31. Januar. Sie verbietet das Aufbringen von Gülle und anderen stickstoff- und phosphathaltigen Düngemitteln auch, wenn der Boden "überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder durchgängig höher als fünf Zentimeter mit Schnee bedeckt ist". mehr lesen

Vogelbeobachter - Ringe

Sehr komfortabel gestaltet sich die Aufnahme der Ablesungen von beringten Vögeln mit der neuen BirdRing App. Mit dieser App können Sie Farbringe von Vögeln eingeben, hochladen und mailen. Z.B. können Sichtungen der in Schleswig-Holstein beringten Austernfischer über die App direkt im Gelände hochgeladen werden. So erhält man Sekunden nach der Eingabe bereits den Lebenslauf und eine sehr übersichtliche Karte aller Beobachtungen des Individuums, mit der Möglichkeit ein- und auszuzoomen. Noch während man den beringten Vogel vor sich hat, weiß man schon, woher er kommt und wo er schon überall war. Mehr Spaß beim Ablesen geht kaum... (für Ornithologen).

Fischotter in Schleswig-Holstein

Der Fischotter  ist ein an das Wasserleben angepasster Marder, der zu den besten Schwimmern unter den Landraubtieren zählt. Er kommt in fast ganz Europa vor und wird einschließlich Schwanz etwa 130 Zentimeter lang, davon 40 cm Schwanz. Sein bevorzugter Lebensraum sind flache Flüsse mit zugewachsenen Ufern und Überschwemmungsebenen. Dort erbeutet er Fische, wobei er überwiegend kleine Fischarten erbeutet und darunter langsame und geschwächte Tiere. Ihm kommt daher eine Rolle bei der Gesunderhaltung der Fischbestände zu. Auch andere Tiere werden vom Fischotter gejagt: Blässhühner, Enten, Möwen, Bisamratten, Schermäuse, Schnecken, Frösche, Flusskrebse und Insekten, gelegentlich nimmt er auch Aas und verzehrt Muscheln. Kleinere Beutetiere werden im Wasser gefressen, größere erst an Land gebracht. Mehr über diesen Otter (auch Verbreitungskarten in SH) findet man aktuell hier.

Nur was der Mensch kennt und schätzt, wird er auch schützen wollen. Dieser im Grunde einfache und doch so elementare Gedanke prägt die Naturbildungsarbeit. Allerdings erreicht man meist nur Menschen, die ohnehin schon Naturschützer sind. Viele Menschen interessiert nur, was sie ohnehin schon kennen. Man bleibt unter sich.  Das Problem gilt es aufzulösen.

Insektensterben

Der Entomologische Vereins Krefeld, in dem ehrenamtliche Insektenkundler seit Jahrzehnten an 63 verschiedenen Standorten in in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Brandenburg Insekten fangen, um das Insektensterben zu dokumentieren, hat seine Daten zur wissenschaftlichen Auswertung zur Verfügung gestellt. 

Im Fachmagazin Plos One nannten Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden die Arbeit überzeugend und warnten vor einem massiven Sterben von Fluginsekten. mehr lesen

LivingLand

BUND, Deutscher Naturschutzring, NABU und WWF Deutschland engagieren sich gemeinsam mit anderen europäischen Umwelt-NGOs für eine nachhaltige, naturverträgliche und faire Agrarpolitik. mehr lesen

Foto: H.Bernotat

Artgerechte Pferdehaltung
Pferde sind mit der Entwicklung menschlicher Kulturen so eng verflochten wie kaum ein anderes Tier. Seit Jahrtausenden dient das Pferd dem Menschen als Reit-, Last- und Zugtier. mehr lesen

NABU verleiht Bauernpräsident Rukwied
"Dinosaurier des Jahres 2017"

Der NABU hat Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), mit dem „Dinosaurier des Jahres 2017“ ausgezeichnet. Der DBV-Präsident streitet die Hauptverantwortung der industriellen Landwirtschaft für das Artensterben ab, verteidigt ein Subventionssystem, das nachweislich zulasten von Natur, Landwirten und Steuerzahlern geht und bekämpft regelmäßig alle Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltbilanz der Agrarpolitik. Mehr lesen

Egal ob in der Autoindustrie, Bankenwesen, Verbandswesen, Landwirtschaft, Politik, Verwaltung, ... der Fisch stinkt oft vom Kopf her ... Das ist kein Naturgesetz. Man wird nicht als Präsident geboren. Die Verbandsmitglieder tragen die Verantwortung.

Schleswig-Holsteins Wäldern geht es gut

Das geht aus dem Waldzustandsbericht 2017 hervor. Das ist gerade in Schleswig-Holstein als waldarmes Land besonders wichtig. Mit einem Waldflächenanteil von nur 11 Prozent liegt Schleswig-Holstein deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von etwa 32 Prozent. Am weitesten verbreitet sind Buche (24 %), Fichte (17 %) und die Eiche (14 %).

Mit einem Waldflächenanteil von elf Prozent liegt Schleswig-Holstein deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 32 Prozent. Nach Angaben von Habeck soll der Anteil in den nächsten Jahren auf zwölf Prozent der Landesfläche anwachsen.

Den aktuellen Waldzustandsbericht finden Sie hier.

Gefahren für den Uhu

Jetzt kann man wieder den Uhu rufen hören. In seinem Leben ist er vielen Gefahren ausgesetzt. Hier habe ich sie beschrieben.

Bisher hat sich der Uhu in SH gut entwickelt. Trotz der Gefahren, der 5 S ( Scheiben, Schienen, Stacheldraht, Straßen, Strom) ist der Bestand stabil. Ob die immer zahlreicher installierten Windräder auch einen Einfluss auf die Population haben und mit welchen Tieren Uhus ihre Brut auffüttern, bleibt noch zu untersuchen.

Vogelfunde unter Stromleitungen melden
         

NABU und Renewables Grid Initiative (RGI) starten eine Hotline für besseren Vogelschutz im Stromnetz. Unter dem Dach von RGI engagieren sich Netzbetreiber und Naturschutzverbände seit 2009 unter anderem für die Belange von Naturschutz bei Netzentwicklung und -betrieb. Ziel der Hotline ist es, die Informationsgrundlage für künftige Vogelschutzmaßnahmen beim Netzausbau und an bestehenden Leitungen zu verbessern. Über die Hotline können Vogelfunde künftig von jedem telefonisch und auch online beim NABU gemeldet werden. Dort werden alle Informationen von einem Ornithologen systematisch erfasst und ausgewertet. Mehr lesen

Feuchter Sand ist ein Paradies für Bakterien

Einer Untersuchung von Forschern des Max-Planck-Instituts für marine Mikrobiologie in Bremen zufolge leben zwischen 10.000 und 100.000 Mikroorganismen auf jedem einzelnen Sandkörnchen. Tausende von Arten kommen vor. Die sandliebenden Bakterien spielen dabei eine bedeutende Rolle für das Ökosystem Meer und die weltweiten Stoffkreisläufe. Da diese Bakterien beispielsweise Kohlenstoff und auch Stick­stoff aus dem Meerwasser und aus einströmenden Flüssen verarbeiten, wirken sie im Zusammenspiel mit anderen Organismen wie ein riesiger reinigender Filter. mehr lesen

Wer den Vögeln Luxus bieten will, baut einen Teich

Baden, trinken, putzen: Besonders im Sommer freuen sich die Vögel, wenn man ihnen eine Wasserstelle bietet.

Ein Teich ist ein größeres Projekt, das gut vorbereitet und geplant sein sollte. Doch das Ergebnis entschädigt für alle Mühen, denn nicht nur die Kleinsäuger, Vögel, Bienen und Schmetterlinge, sondern auch wir Menschen profitieren von einem Gartenteich. Ein guter Bautermin ist Mai. Die Folie ist dann warm genug, sich dem Boden anzupassen. Ökologisch besonders wertvoll sind Teiche ohne Fische. Hier haben die Insekten, Frösche und Lurche eine Chance. Ein paar Ökofische stören jedoch nicht. Stichlinge, Moderlieschen und Co sind geeignet.

Angeleinte Hunde

Jagdszene mit Löwe und zwei Hunden. Weitere fünf Hunde sind hinter dem Löwen eingraviert. Um die Bilder deutlicher zu machen, wurden die vertieften Stellen weiß hervorgehoben. © Maria Guagnin et al. / Journal of Anthropological Archaeology
Anleinen ist nicht ihr Thema

Max-Planck-Forscher entdecken die bisher ältesten Abbildungen von angeleinten Hunden. Vor mehr als 15.000 Jahren – manche sprechen sogar von 40.000 Jahren – haben Menschen begonnen, Wölfe zu zähmen und nach und nach Hunde zu züchten. Welche Rolle diese Tiere damals spielten, liegt jedoch völlig im Dunklen. Die von den Max-Planck-Wissenschaftlern entdeckten Abbildungen eröffnen erstmals einen Einblick in das Leben mit Hunden in der Frühzeit der Menschheitsgeschichte. Mehr lesen

Lieber Leser,

seit vielen Jahrzehnten wird Naturschutz betrieben, mit viel Geld, mit viel Engagement. Und doch stand es um unsere Tier- und Pflanzenumwelt gefühlt noch nie so schlecht wie heute.

Können wir uns allein auf die Politiker und organisierten Naturschützer in den Vereinen und Verbänden verlassen? Ich denke nicht. Jeder von uns, der ähnlich empfindet, sollte selbst irgendwo tätig werden. Ein Insektenhotel passt auf jeden Balkon, eine Benjeshecke in jeden Garten. Wir geben so Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Wichtiger jedoch ist es, Vorbild für unsere Mitmenschen zu sein. Nur so kann ein Umdenken in der Bevölkerung zu einer lebenswerteren Umwelt für uns alle führen.

Artenschutzbericht SH

Jahresbericht zur biologischen Vielfalt – Jagd und Artenschutz 2017

1000e von Menschen tragen jedes Jahr die Daten zusammen, die dann von der Landesregierung im Artenschutzbericht zusammengefasst werden. Sehr lesenswert nicht nur für Jäger und Naturschützer. Als PDF-Datei hier abrufbar.

PROVIEH: Verbot von Lebendtierexporten

setzt sich für eine artgemäße und wertschätzende Tierhaltung in der Landwirtschaft ein. Grundlegende Motivation ist das Verständnis von „Nutz“tieren als intelligente und fühlende Wesen. Das Bündnis für Tierschutzpolitik fordert von der Bundesregierung, auf einzelstaatliche Abkommen zu Lebendexporten von Schlachttieren gänzlich zu verzichten und die damit verbundenen Höllenfahrten zu stoppen. Zum Bündnis gehören die Tierschutzorganisationen Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bundesverband Tierschutz, Bund gegen Missbrauch der Tiere, PROVIEH und VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz. PROVIEH: Tierschutz aus Kiel seit 1973

Illegale Vogeljagd im Mittelmeerraum

Fast die Hälfte aller Vogelarten in Europa ist bedroht – auch durch illegale Vogeljagd. Bis zu 40 Millionen Zugvögel, so schätzen Tierschützer, werden jährlich illegal abgeschossen oder gefangen und verkauft. Von Frankreich über Italien bis Zypern und den Libanon. Das Komitee gegen den Vogelmord berichtet darüber und versucht mit vielen erfolgreichen Aktionen, die Vogelfänger in unseren Urlaubsgebieten zu überführen. Im Frühling hatte ein Kamerateam das Komitee gegen den Vogelmord auf Malta begleitet und ihre Aktionen gegen den illegalen Finkenfang dokumentiert. hier zu sehen

Unsere Hausmaus

Bild im Bild. Unter unserem Futterhaus Nr.2 lebt eine Maus. Wo ist ihr Loch?

Mäuse

Mäuse ernähren sich von vielerlei pflanzlichen Materialien, etwa Samen, Wurzeln, Blätter und Stängel. Einige Arten fressen auch Insekten und andere Kleintiere, wenn verfügbar. Die kulturfolgenden Arten fressen jedes verfügbare menschliche Nahrungsmittel. Deshalb sind sie manchmal unbeliebt.

Füchse, Wiesel, Marder, Igel, Eulen und andere Greifvögel leben von Mäusen. Hummeln bauen gerne in verlassenen Mäusenestern ihr eigenes Nest. Mäuse sind also ein wichtiges Bindeglied in der Nahrungskette bzw. in Naturabläufen.

In Schneewintern verhungern viele Schleiereulen, weil sie nicht mehr an Mäuse gelangen können. 2009/10 waren solche Winter. Seitdem ist Schwansen nahezu schleiereulenleer.

Koseler Linde

Linde starb für die Solarenergie

Auswüchse einer falschen Förderungspolitik
Das die Zerstörung der Natur in den letzten Jahrzehnten so rasch voranschreitet, hat ausschließlich die Politik zu verantworten. Sie schaffen durch nicht zuende gedachte Gesetze den Rahmen, in dem sich Landwirte, Privatpersonen und andere Entscheidungsträger bewegen.
Aber wer verhilft diesen Politikern in ihre Positionen?
Jetzt hat Habeck in Sachen Kleinwald reagiert. Eine Lösung? Eine Scheinlösung.


Glyphosat

Glyphosat ist für weitere 5 Jahre in Europa zugelassen.Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa weigert sich, Studien über den Unkrautvernichter Glyphosat herauszugeben. Die Bundesregierung hat sich jetzt in den Fall eingeschaltet - auf Seiten der Efsa und der Chemiekonzerne.

  • Man kann wieder Jahre gegen Glyphosat kämpfen
  • Wenn man erfolgreich ist, kommt ein Nachfolgemittel und der Kampf beginnt von vorn.

Ein Umdenken in der Art, wie Lebensmittel in Zukunft naturverträglich erzeugt werden sollen, wäre sinnvoller. Die momentan agierenden Politiker können das nicht. Sie sind vorwiegend Egoisten, planen den gut bezahlten Posten nach dem Ausstieg aus der Politik. Die gibt es in der nachhaltigen Landwirtschaft wenig. Ansonsten regieren Lobbyisten, die hat die nachhaltige Landwirtschaft auch nicht, zumindest nicht mit großem Portemonnaie.

Roundup®

Roundup® ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Diese Doku geht dem Skandal auf den Grund. Im Videostream jederzeit hier zu sehen:
https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/

Landesnaturschutz

die Jahresversammlung des Landesnaturschutzverbands SH hatte in diesem Jahr „Biodiversität“ zum Hauptthema. Minister Habeck sagte als Teilnehmer zu, dass sein Ministerium als „Biodiversitätstrategie“ nicht einfach nur die derzeitigen Vorhaben und Programme auflisten will. Die Aufgaben müssen über das hinausgehen, was tatsächlich schon gemacht wird, denn es ist ja sichtbar, dass die bisherigen Regelungen und Maßnahmenpakete nicht ausreichen. Würden sie ausreichen, hätten wir das derzeitige Desaster ja nicht. Daher sollten sich die Naturschutzverbände und Fachverbände frühzeitig Gedanken machen und die notwendigen Dinge ansprechen, damit das Land konkrete fachliche Hinweise bekommt.

Blick in die Ostsee

Das Ostsee-Info-Center Eckernförde ermöglicht es mit ihrer Unterwasserkamera, dass jeder life das Ostseeleben in 6 m Tiefe erkunden kann. So sieht man neben Muscheln viele Kleinlebewesen, Quallen und Fische. Allerdings ist es wie beim Angeln. Etwas Geduld ist nötig. Durchaus spannend. Wer ein besseren Screenshot bekommt, kann ihn mir gern schicken. Hier

NABU fordert konkrete Maßnahmen zur Sicherung des Naturerbes

Mit der Artenvielfalt geht es in unserem Land zwischen den Meeren steil bergab. Bundesweit macht das Insektensterben Schlagzeilen. Schmetterlinge sieht man immer seltener. Im Fokus sind auch Meeresökosysteme, in denen etwa Schweinswale und Meeresvögel immer stärker bedroht sind. Wenige Erfolge des Naturschutzes beim Erhalt populärer Arten wie Seeadler, Kranich, Uhu oder Fischotter können nicht darüber hinwegtäuschen, dass mittlerweile fast jede Artengruppe unter massiven Bestandsrückgängen leidet. Mehr lesen

Gartenkreuzspinne mit Fliege in meinem Gewächshaus

Spinnen

Der Herbst bringt viele schöne Moment mit sich: goldene Blätter, kuschelige Abendstunden und traumhafte Herbstspaziergänge. Und Spinnen mit ihren kunstvoll geknüpften Fangnetzen, die so zauberhaft in der Morgensonne glitzern. Alle Spinnenarten, von denen es allein in Deutschland rund 1000 gibt, leben räuberisch von der Jagd auf Insekten und andere Kleintiere. Sie haben damit eine bedeutende Funktion in der Natur als Regulator. Wer diese Mitbewohner trotzdem nicht dulden will, sollte die nützlichen Tiere nicht mit Pantoffeln, Staubsaugern oder Zeitungen traktieren, sondern sie behutsam in einem Glas einzufangen und nach draußen bringen.    

Das Verschwinden der Schmetterlinge

Rund 50 Prozent der Fläche Deutschlands bestehen aus Äckern und Wiesen! Deshalb hat die Landwirtschaft eine sehr hohe Verantwortung, wenn es um den zentralen Lebensraum von Schmetterlingen, anderen Insekten, Feldvögeln und kleinen Säugetieren in Deutschland geht. Weiter gibt es ein ganzes Spektrum von Negativfaktoren für Schmetterlinge in den Agrarlandschaften.

Ein Vorabbericht von Prof. Dr. Josef H. Reichholf, einem der bekanntesten Biologen Deutschlands, der diese Zusammenhänge untersucht hat, ist hier zu lesen.

Vertrauensmann Tierschutz in der Landwirtschaft

Prof. Edgar Schallenberger ist seit 2014 Ansprechpartner für Belange des Tierschutzes in der Nutztierhaltung in SH. Der Vertrauensmann steht Landwirten, Tierzüchtern, Veterinären und Bürgern - auch anonym - als Ansprechpartner für Sorgen, Nöte und Kritik zur Verfügung. Er berät das Ministerium und kann gegebenenfalls zwischen den Beteiligten vor Ort vermitteln. mehr lesen

Un-Nachhaltigkeitsagenda 2030

Am 15. September 2015 wurde auf dem UN-Gipfel in New York die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Die Agenda 2030 verbindet dabei in den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, den sogenannten SDGs (engl. „Sustainable Development Goals“), die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit. Sie setzen Entwicklungspolitik und den Kampf gegen Armut in einen Zusammenhang mit Natur- und Umweltschutz. Agenda 2030 hier

Wolfsinformationszentrum im Wildpark Eekholt

Der Wildpark Eekholt kümmert sich als Wolfsinformationszentrum des Landes Schleswig-Holstein auf ehrenamtlicher Basis insbesondere um die Öffentlichkeits-, Aufklärungs- und Bildungsarbeit.

In Schleswig-Holstein können seit 2007 wieder einwandernde Wölfe nachgewiesen werden. Bisher haben sie sich hier nachweislich nur vorübergehend aufgehalten. Mehr lesen

Karte der Wolfsnachweise in SH

Erste Thunfisch-Besenderung in der Nordsee

Nach mehr als 50 Jahren Abwesenheit kehrt der bedrohte Blauflossenthun erstmals in  die Nordsee  zurück. Diese Thunfische werden für gewöhnlich drei Meter lang und erreichen mit einem Alter von 15 Jahren ein Gewicht von 300 Kilogramm. Ein gemeinsames Forschungsprojekt von WWF und Universitäten in Schweden und Dänemark  versieht jetzt die Raubfische mit Satellitensendern, um ihre beginnende Rückkehr besser zu verstehen. mehr lesen

 „Wir haben Tierfabriken satt!“
Aktionstour gegen Konzernmacht, Landraub und Tierfabriken

Unter dem Motto „Wir haben Tierfabriken satt!“ gingen 1000 Personen gegen die geplante Erweiterung eines Wiesenhof-Schlachthofs in Königs Wusterhausen auf die Straße. Aufgerufen von einem Bündnis, dem 45 zivilgesellschaftliche Organisationen von Landwirtschaft bis Tierschutz angehören, forderten die Demonstranten einen Stopp der geplanten Verdopplung der Schlachtkapazitäten auf 240.000 Hühner am Tag. mehr

Qualvoller Erstickungstod in der (Ost-) See

In vielen Meeresgebieten existieren schon jetzt sauerstoffarme "Todeszonen" – Gebiete, in denen keine Tiere mehr leben können, weil zu wenig Sauerstoff im Wasser gelöst ist. Während das Waldsterben der letzten Jahrzehnte von jedermann beobachtet werden konnte, die Luftverschmutzung allerorten dokumentiert wird, findet das qualvolle Sterben in der See in der Regel ohne die Öffentlichkeit statt. Vielleicht ist es ein Zeichen, dass gerade mit Beginn des Internationalen Naturfilmfestivals GREEN SCREEN der Eckernförder Strand von erstickten Fischen übersät ist. Manche sprechen von einer Naturkatastrophe, manche vom Klimawandel, manche sprechen von einem normalen Phänomen. Eine Ursache ist sicher die Einleitung von Abwässern aus Kläranlagen und Landwirtschaft der Ostseeanrainerstaaten in die See. mehr

Artgerechte Haltung von Kaninchen

Kaninchen werden nicht nur als Kuscheltiere in Kinderzimmern, sondern auch ihres Fleisches und Pelzes wegen in industriellen Mastanlagen gehalten. Dabei werden ihre natürlichen Lebensbedürfnisse oft so drastisch verletzt, dass der Schlachttermin in den meisten Fällen als "Erlösung" für die Tiere angesehen werden muss. Über 20 Millionen Kaninchen werden jedes Jahr deutschlandweit geschlachtet. Etwa 340 Millionen Kaninchen werden jedes Jahr in Europa geschlachtet. Die Zustände in der Haltung sind schockierend. Was Kaninchen für die artgemäße Haltung benötigen finden Sie hier

Plastikmüll

Jedes Jahr gelangen geschätzt acht Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane. Dies entspricht einer LKW-Ladung Plastikmüll, die jede Minute ins Meer gekippt wird. Er verrottet nicht, sondern zersetzt sich über lange Zeiträume in immer kleinere Teile. Die Meeresbewohner verheddern sich darin oder verwechseln das Plastik mit Nahrung und verenden qualvoll. Und das passiert auch weit draußen auf den Weltmeeren, wo Strömungen kleinste Teilchen oder große Plastikabfälle hintragen. In einem vor 2 Jahren gestrandeten Pottwal vor Friedrichskoog fand man z.B. eine Kofferraum-Abdeckhaube, ein Fischernetz, Eimer und Plastikmüll.

Greenpeace klagt die Hersteller an. Aber eigentlich bestimmen doch wir Verbraucher, was wir nachfragen. Nur das wird hergestellt und kommt in den Kreislauf ...

 Schwalbennester zerstört - Strafanzeige


Schwalbennester sind gemäß § 44 des Bundesnaturschutzgesetzes als "Fortpflanzungsstätten wild lebender Vogelarten" definiert und dürfen nicht zerstört werden. Dieser gesetzlich festgelegte Schutz gilt ganzjährig, d.h. auch im Winter dürfen Schwalbennester nicht ohne Sondergenehmigung abgeschlagen werden. Das Komitee gegen den Vogelmord bringt ausreichend dokumentierte Fälle zur Anzeige.

mehr lesen






§ 44, Absatz 1, Punkt 1 BNatSchG

„Es ist verboten, wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Entwicklungsformen, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören.“

Der Wolf und die Weidetierhaltung
Der Wolf ist zurück in Deutschland und stellt die Weidetierhaltung vor Herausforderungen. Am Donnerstag veröffentlichten acht Verbände in Berlin erstmals eine gemeinsame Stellungnahme auf Bundesebene: Bundesverband Berufsschäfer, der Deutsche Tierschutzbund, die Umweltverbände NABU, IFAW, WWF und BUND sowie der Deutsche Grünlandverband und der Ökologische Jagdverband. Der wesentlich größere Deutsche Jagdverband und der Deutsche Bauernverband waren allerdings nicht an den Gesprächen beteiligt. Hier finden Sie das Eckpunktepapier.

Ein belgisches Hotel hat einen außergewöhnlichen Weg gefunden, um einsamen Gästen eine Freude zu bereiten: Es vermietet Goldfische – für 3,50 Euro am Tag.

Bildungspolitik - G8 - G9

Parteimitglieder nehmen seit jeher Einfluss auf die Bildungspolitik. Selbst manchmal bildungsfern, führt das dann an der Basis zu kleinen oder größeren Katastrophen. Als man G8 spontan einführte, vergaß man, den Schulstoff entsprechend zu reduzieren (vorher!) und sich zu überlegen, wie man einige Jahre später den doppelten Schuljahrsabgang in den Universitäten unterbringen wollte. Nun wieder von G8 zu G9. Es wird also ein Jahrgang fehlen. Wer hat einen Plan?

Galluse musste die französische Fremdsprache in einer Form lernen, die selbst bei seinem Oberschichtaustauschschüler aus Paris nur Kopfschütteln hervorrief. Diese Art von Grammatikpaukerei (etwa 1000 Unterrichtstunden) fand nicht einmal in französichen Gymnasien statt. Gebraucht hat er diese Sprache in seinem Leben nicht ein einziges Mal. Nur ein Beispiel, dass Bildungsinhalte, die ihren Ursprung noch aus Kaisers Zeiten haben und gut zu entrümpeln sind. Dann ginge auch G8.

Das eingesparte Bildungsjahr ließe sich dann hervorragend für Fortbildungszeiten im  kommenden Berufsleben nutzen. Denn die Zeiten, dass man in der Schule für das ganze Leben lernte, die sind endgültig vorbei.

Ratgeber 2017: Pflanzenschutz im Ackerbau

In diesem Ratgeber der Landwirtschaftskammer SH (Empfehlungen für die Praxis) kann man sehen, welche Mengen von Herbiziden und Fungiziden den Landwirten  empfohlen werden. Hier

Der Schweinswal und sein Schicksal

Schweinswale sind die mit Abstand häufigsten Wale in der Nord- und Ostsee, der Bestand ist jedoch rückläufig. Ursachen sind wahrscheinlich die Gifteinleitungen in die Meere und der Erstickungstod in Fischernetzen.

Bis ins 19. Jahrhundert wurden noch etwa 1000 bis 2000 Tiere für den Verzehr pro Jahr gefangen, bis 1944 nahm die Quote auf etwa 320 Tiere ab. Heute findet der kommerzielle Fang der Schweinswale vor allem im Schwarzen Meer statt, in allen europäischen Staaten ist er verboten. Entsprechend treten Schweinswale wie andere Kleinwale vor allem als Beifang auf, dort jedoch teilweise in hohen Mengen von jährlich über 4.000 Exemplaren. Oft werden sie tot ins Meer zurückgeworfen.

Wie dramatisch die Lage ist, erkennt man, wenn man hört, dass die Landesregierung SH die Berufsfischer motiviert (verpflichtet), 1500 Warngeräte an ihren Fangnetzen zu verteilen. Sie sollen die Wale aus den Fanggebieten (fischreiche Gebiete) vertreiben. Ob das gelingen wird, bleibt sehr fraglich. Die Wale brauchen neben Atemluft auch Nahrung.

Gemeinsame Pressemitteilung von BUND Schleswig Holstein, WWF Deutschland und NABU Schleswig-Holstein: hier zu lesen

Das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung untersuchte 318 Schweinswal-Totfundeaus Schleswig-Holstein und kam zu erschreckenden Ergebnissen. Viele Tiere starben als Beifang in Fischernetzen, darauf weisen Netzmarken bei den untersuchten Schweinswalen hin. Der Tod durch Beifang ist noch immer eine der größten Gefahren für Deutschlands einzigen heimischen Wal. Ost- und Nordsee sind für ihn keine sicheren Lebensräume. mehr lesen

Schwedische Blumenhühner (schwedisch: Skånsk blommehöna) sind ein seltener, alter schwedischer Landschlag des Haushuhnes, wobei jedes einzelne Huhn ein Unikat ist, da immer verschiedene Zeichnungs- und Farbschläge der frisch geschlüpften Küken heraus kommen. mehr

„Give me five“ – vier Hennen und ein Bauernhahn in jeden Garten.

Wir dürfen die Hühner nicht länger der Industrie überlassen. Wir wollen sie als Bauernhähne und Bürgerhennen zurück auf die Höfe und in die Gärten holen. Wie das geht und wo es schon gelebt wird, will PROVIEH zeigen und verbreiten.

Belastete Eier     Die Mitteilungen auf dem Internetportal www.lebensmittelwarnung.de werden von den Ländern laufend aktualisiert. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat auf seiner Homepage www.bfr.bund.de eine Stellungnahme zur gesundheitlichen Risikobewertung von mit Fipronil belasteten Lebensmitteln tierischer Herkunft veröffentlicht.


 Abtransport unseres Biorasens

In den Köpfen unserer Kinder befinden sich die Bodenschätze unserer Welt. Man muss ihnen Zeit lassen, sie zu heben, zu entwickeln.  Dazu gehört auch Muße. Gebt ihnen die Zeit.

In Deutschland werden jährlich über 7.000 000 kg Pestizide in Haus- und Kleingärten verwendet – obwohl sie nachweislich große ökologische Schäden mit sich bringen. So sind sie zum Beispiel nicht nur schädlich für die „Unkräuter“, die damit bekämpft werden sollen, sondern auch für Bienen und zahlreiche wertvolle Nützlinge im Garten. Ähnliches gilt für Insektizide, z.B. Ameisengifte, die wahllos verstreut werden. Der NABU startet eine Meldeaktion bis zum 7. August: Nennen Sie dem NABU Händler – lokale Bau- oder Gartenmärkte oder Online-Händler –, die Glyphosat oder ähnliche Mittel verkaufen. Hier

Killer - Keime aus dem Stall

Im Kampf gegen multiresistente Keime müssen Mediziner immer öfter auf Reserveantibiotika zurückgreifen. Ausgerechnet diese Notfallmittel setzen Tierärzte auch in der Massentierhaltung ein. mehr sehen

Bundesamt für Naturschutz: Agrar-Report 2017

Die Publikation ist eine besorgniserregende Zusammenstellung aller Problemfelder in der Agrarlandschaft. Der Agrar-Report macht deutlich, wo die Schwachstellen der Landwirtschaftspolitik liegen und warum die Agrarwende überfällig ist. Die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft befindet sich im rasanten Sinkflug. Pestizid-Einsatz und monotone Kulturen sorgen dafür, dass Insekten weniger werden, Vögeln Nahrung und Lebensraum fehlt.  Besonders das arten- und blütenreiche Grünland gehe verloren und mit ihm klassische Wiesenvögel wie Uferschnepfe und Kampfläufer. Schuld seien übernutzte Flächen und der hohe Eintrag von Stickstoff ins Ökosystem. So habe auch der Anteil der Ackerkräuter massiv abgenommen. Besonders im Inneren der Felder liegt der Rückgang bei bis zu 99 Prozent.

Den Bericht finden Sie hier: http://www.bfn.de/fileadmin/BfN/landwirtschaft/Dokumente/BfN-Agrar-Report_2017.pdf

So locken wir Insekten in den Garten

Insekten spielen eine wichtige Rolle in der Natur. Als Bestäuber für viele Pflanzen oder als Nahrung für verschiedene Tiere wie Igel oder Vögel. Doch sie sind nicht nur nützlich, sondern sind auch schöne und faszinierende Tiere, die es zu entdecken lohnt, und die dem Garten eine lebendige Vielfalt schenken.

Wer Insekten unterstützen und ihnen im Garten einen Rückzugsort bieten möchte, kann dies mit der richtigen Pflanzenauswahl, einigen nützlichen Elementen und viel Geduld tun. Auf diesen Seiten gibt es Tipps.

Pflanzen und buddeln: Internetseiten für Kinder

Kräuter, Erdbeeren oder Salat: Auch ohne eigenen Garten können Kinder viele Dinge selbst anpflanzen. Wie das funktioniert, erklärt ein Artikel auf der Seite www.oekoleo.de. Hier finden Kinder Natur- und Umweltthemen, verständlich erklärt und mit vielen Ideen zum Rausgehen, Entdecken, Selbermachen, Experimentieren und Basteln.
Auf der Seite www.meine-forscherwelt.de lernen Mädchen und Jungen alles über Komposthaufen oder Pflanzen-Keimlinge.
Kleine Forscherinnen und Forscher, die in die Grundschule gehen, können so auch online als Entdecker aktiv werden. Hier gelangen Kinder in einen interaktiven Forschergarten, der sie zu eigenständigen Entdeckungsreisen animiert. Die Figuren Tim und Juli begleiten sie dabei.    

Der Dienst Klick-Tipps.net wird von Jugendschutz.net getragen sowie vom Bundesfamilienministerium und von der Stiftung Medienkompetenz Forum Südwest gefördert.

Immer mehr Plastikmüll in den Meeren
Das Umweltbundesamt hat angesichts der Vermüllung der deutschen Küsten Produzenten und Verbraucher zu einem verantwortlicheren Verhalten aufgerufen.(Toll)!  Bei Untersuchungen an den Nordseestränden wurden im Durchschnitt 389 Müllteile auf 100 Metern gefunden (ohne Mikroplastik). An der erstmals untersuchten Ostseeküste fanden die Forscher durchschnittlich rund 70 Teile auf 100 Metern Küstenlinie. Dreiviertel des Mülls im Meer besteht aus Kunststoffen, deren Abbau Jahrhunderte benötigt. Durchschnittlich 13.000 Plastikmüllpartikel treiben mittlerweile auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche. Vor allem Verpackungsmaterialien und Abfälle aus Fischerei sowie Schifffahrt wie Netzreste oder Taue sind für das Leiden von mehr als einer Million Seevögeln und weiteren circa 100.000 Meereslebewesen verantwortlich, die dadurch jährlich umkommen.

Wenn wir ein Kind dazu bringen,
etwas zu lernen,
das es nicht lernen will,
dann ist das Gewalt.

Als ehemaliger Lehrer für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften hat mich dieser Satz erschreckt. Jeder sollte darüber nachdenken und sein Handeln eventuell etwas korrigieren.


Der Homo sapiens ist älter als gedacht

Forscher entdecken in Marokko die bislang ältesten Fossilien unserer Art. Neue Fossilien und Steinwerkzeuge aus Jebel Irhoud (Marokko) belegen den  Ursprung des heutigen Menschen vor etwa 300.000 Jahren in Afrika. Diese  Fossilien sind rund 100.000 Jahre älter als die ältesten bislang  bekannten Homo sapiens-Funde und dokumentieren, dass bereits  vor zirka 300.000 Jahren wichtige Veränderungen im Aussehen und  Verhalten des modernen Menschen in ganz Afrika stattgefunden haben. mehr

 

Hofläden in Schleswig-Holstein

Das neue Online-Portal GUTES VOM HOF.SH hat die Landwirtschaftskammer SH im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums konzipiert und erstellt. Das zentrale, landesweite Onlineportal soll dafür sorgen, dass die zahlreichen Angebote von landwirtschaftlichen Betrieben leichter gefunden werden können.

"GUTES VOM HOF.SH“ will der direkte Wegweiser zu Lebensmitteln aus der Nachbarschaft sein. Ob Äpfel oder Erdäpfel, Spargel, Erdbeeren oder Himbeeren, Weißkohl oder Grünkohl, Ziegenkäse oder Rohmilchkäse, Mettwurst oder Leberwurst, Lammschinken oder Katenschinken – Schleswig-Holstein ist reich an regionalen und saisonalen Spezialitäten. Dabei geht das Erleben auf den Höfen weit über das reine Einkaufen hinaus.

Galluse wünscht dieser Initiative viel Erfolg. Homepage hier

Wildrinder

Heckrind

 Das Heckrind gilt als Hausrindrasse und stammt vom 1627 ausgestorbenen Auerochsen ab.  Es ist eine Kreuzung vieler europäischer Rinderrassen aus dem in den 1920er Jahren noch vorhandenen Genmaterial und wurde durch die Brüder Heinz und Lutz Heck gezüchtet. Die heutige Population von 2000 bis 3000 Tieren stammt vermutlich von den 40 Exemplaren des Münchener Tierparks Hellabrunn ab, die den zweiten Weltkrieg überlebt hatten.

Die Heckrinder haben eine Widerristhöhe von 1,30 bis 1,50 Meter und wiegen 550 bis 900 kg. Markant und auffallend sind die langen, nach vorn gekrümmten Hörner und die starke Nackenmuskulatur bei älteren Tieren. Es sind genügsame und friedliche Rinder für die ganzjährige Freilandhaltung. Sie liefern ein hübsch marmoriertes und schmackhaftes Fleisch.

Galloway, Geltinger Birk

Optimal für ihre Lebensweise ist das Beweiden von Offenland bestehend aus Grasfluren und Gehölzen (Knicks) als Ruhezone sowie Witterungsschutz. Bei ungünstiger Witterung und Kälteabschnitten ziehen sie sich gern in breite Knicks oder lichte Wälder zurück, die meist ausreichend Schutz bieten. Von Ihrem Charakter her vertragen Sie sich gut mit weiteren Grasfressern wie Pferden oder Schafen.

 

Vom Waschbecken ins Meer

Zu den Umweltfolgen von Mikrokunststoffen in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten

Unsere Ozeane sind nicht nur wunderschön, sondern auch überlebenswichtig für uns Menschen. Doch die steigende Flut an Plastikmüll belastet unser „blaues Wunder“ und seine Bewohner. Neben großen und kleinen Plastikteilen gelangen auch feste, flüssige, gel- und wachsartige Mikrokunststoffe aus Kosmetik in die Gewässer – Tag für Tag beim Händewaschen, Gesichtsreinigen oder Duschen. Die Meere wieder davon zu befreien, ist unmöglich. Ein Report von GREENPEACE kann hier heruntergeladen werden:
Vom 20.05.2017, 32 Seiten | DIN A4, PDF | 1,66 MB Download

DDA Dachverband Deutscher Avifaunisten

Der Dachverband Deutscher Avifaunisten ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Insgesamt vertritt der DDA damit etwa 10.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter. mehr lesen

Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) ist der erste bundesweit auf einheitlichen Erfassungsmethoden basierende Atlas zur Verbreitung, Häufigkeit und Bestandsentwicklung aller in Deutschland brütenden Vogelarten. Mehr lesen

Plastik in der Kosmetik

Der Einsatz von Kunststoffen in Kosmetik- und Pflegeprodukten ist in die Kritik geraten – Silikone und Mikroperlen sind längst keine Kaufargumente mehr. Über den Abfluss unserer Badezimmer gelangen die umstrittenen Inhaltsstoffe in riesigen Mengen in Flüsse und Meere – mit negativen bis ungewissen Folgen für die Umwelt. Eine Greenpeace-Bewertung der deutschen Hersteller können Sie hier downloaden.

Diese Schwarzkopf-Produkte enthalten laut Greenpeace Plastik: hier

Ein Garten für Kinder

Kinder sind überaus neugierig, darum sollte ein Garten für Kinder einen immer wieder verlockenden "Lebens"raum darstellen, in dem Kinder Natur er"leben" und mit allen Sinnen erfahren können. Der Garten darf kein statisches Einheitsgebilde sein, das mit viel Mühe, Kosten und Chemie über Jahre hinweg in gleichbleibender Eintönigkeit erhalten bleibt und von der ersten bis zur letzten Ecke den freien Kontrollblick ermöglicht. Der BUND hat  Gestaltungsvorschläge mit einfachen Hinweisen zum Nachmachen zusammengestellt: Broschüre: Broschüre "Ein Garten für Kinder"  Flyer Download: Flyer "Ein Garten für Kinder"

Windenergie kontra Naturschutz

Beim Ausbau der Windenergie kommt es immer wieder zu Konflikten mit dem Naturschutz. In seinem jetzt vorgelegten Positionspapier „Naturverträgliche Nutzung der Windenergie an Land und auf See“ stellt der NABU dar, wie der Ausbau der Windenergie in Deutschland insgesamt möglichst im Einklang mit der Natur geschehen kann. Das Positionspapier finden Sie hier

Gefangen in der Filterblase?

Menschen fühlen sich wohl, wenn sie sich mit Inhalten beschäftigen können, die sie schon kennen. Der Motorradfahrer kauft sich die Motorradzeitung, der Linke den Spiegel, der Rechte die Welt, der Bildungsferne die Bild. Jeder fühlt sich bei seiner Lektüre bestätigt, lernt aber auch wenig dazu.

Bisherige Forschungen haben gezeigt, dass Internetnutzer dazu neigen, vor allem solche Informationen zu suchen, die ihren eigenen Überzeugungen entsprechen. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Algorithmen, mit denen Suchmaschinen, Amazon, Facebook und Co. ihre Ergebnisse personalisieren. Diese erzeugen sogenannte  „Filterblasen“, in denen die Nutzer nur noch mit Nachrichten versorgt werden, die ihren bereits vorhandenen Präferenzen entsprechen. Dieses führt langfristig zu einer einseitigen Information und zur Verdummung. Der Effekt kann von politischen Parteien und Wirtschaftsunternehmen missbraucht werden.

Die Filterblase oder Informationsblase ist ein Begriff, der vom Internetaktivisten Eli Pariser zuerst verwendet wurde. Laut Pariser entstehe die Filterblase, weil Webseiten versuchen, algorithmisch vorauszusagen, welche Informationen der Benutzer auffinden möchte – dies basierend auf den verfügbaren Informationen über den Benutzer (beispielsweise Standort, Suchhistorie und Klick- und Kaufverhalten). Daraus resultiere eine Isolation gegenüber Informationen, die nicht dem Standpunkt des Benutzers entsprechen.

Um nun nicht selbst Opfer einer Filterblase zu werden, sollte man sich hin und wieder mit Dingen beschäftigen, von denen man noch nichts versteht. Horizonterweiterung.

AIDA Prima als Dreckschleuder entlarvt                          

Alarmierende Werte bei Abgasmessungen an Bord des Kreuzfahrtschiffes  

Aus dem Schornstein der AIDA Prima raucht es gewaltig: Das ARD-Verbrauchermagazin „Plusminus“ dokumentierte bei verdeckten Messungen an Deck eine erschreckend hohe Konzentration besonders gesundheitsgefährdender Kleinstpartikel. Der Ozeanriese ist nicht so sauber, wie das Unternehmen behauptet. mehr lesen

Auch das ist Natur: Steinadler schlägt zwei Auerhähne

Während der Balz erreicht der Testosteronspiegel des Auerhahns das Hundertfache seines Normalwerts. Deshalb sind Auerhähne in der Fortpflanzungszeit äußerst aggressiv. Manche Tiere greifen sogar Menschen an, die ihr Revier betreten. Oder eben wie hier den Steinadler.

Zu sehen hier

Schutz vor radioaktiven Stoffen im Trinkwasser

Das Bundesumweltministerium veröffentlicht gerade den aktualisierten Trinkwasser-Leitfaden. Danach ist das Trinkwasser in Deutschland vor radioaktiven Stoffen gut geschützt und weist im Durchschnitt eine sehr geringe Strahlenbelastung auf, so dass Gesundheitsgefährdungen grundsätzlich ausgeschlossen werden können. Dennoch wird das Trinkwasser regelmäßig auf radioaktive Stoffe untersucht. In Einzelfällen können aus Vorsorgegründen Maßnahmen zur Reduzierung des Gehalts an radioaktiven Stoffen im Trinkwasser erforderlich werden. Der Leitfaden steht hier.

Wie eigentlich? Wie beim Nitrat, wo man schlechtes Wasser mit gutem Wasser mischt, um dann die Mischung zu verkaufen? Tolles Geschäftsmodell auch für Schleswig-Holsteinische Imker. Die Politik macht es vor.

Info: Radioaktiv ist nicht das Wasser, sondern radioaktive Spurenelemente, die im (aus großen Tiefen) geförderten Grundwasser enthalten sind. Regenwasser und damit Oberflächenwasser enthält die nicht, dafür aber Umweltgifte aus der Luftverschmutzung durch den Menschen. Aber wie so oft... die gute Mischung macht's. Homöopathen kennen die Wirkung von Verdünnungen. mehr lesen

These: Leistungsdruck macht Kinder psychisch krank

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich in therapeutischer Behandlung befinden, ist in den vergangenen sechs Jahren um 77 Prozent gestiegen. Suchten Ende 2010 noch 15 400 Personen einen Kinder- und Jugendpsychiater oder -psychotherapeuten auf, waren es Ende 2016 bereits 27 272. Das geht aus einer Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung hervor. Bei den auf Heranwachsende spezialisierten Therapeuten kletterte die Behandlungszahl von 12 125 auf 17 328, bei den Kinder- und Jugendpsychiatern von 3275 auf 9944. https://www.kvsh.de/index.php

Galluse ist sich sicher, dass die These so nicht stimmt. Es stimmt, dass Menschen zunehmend nicht nur am Körper, sondern auch an ihrer Seele Schaden erleiden. Ursachen dafür sind sehr vielfältig. Leistungsdruck ist allenfalls ein Aspekt. Eine ehrliche Aufarbeitung dieser Problematik würde diese Zeitung sprengen. Aber es gibt den Kinderschutzbund, Gesundheits- und Jugendämter, Gesundheitsministerium, ... überall werden Menschen gut dafür bezahlt, sich dieser Problematik dringend anzunehmen und endlich richtig zu handeln. Die Zahlen sind nur die Spitze des Eisbergs.

Übrigens: Seit es Ritalin gibt, wird Ritalin massenhaft verordnet. Aus Geldgiergründen. So sollte nicht gehandelt werden.

Alte Arznei gehört nicht in die Toilette

Seit Mitte der 80er-Jahre berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermehrt über Arzneimittelfunde in der Umwelt. Und als endokrine Stoffe in den 90er Jahren verstärkt Aufmerksamkeit erzielten, wandte sich die Diskussion auch hormonellen Medikamenten zur Schwangerschaftsverhütung und den Umweltwirkungen der Arzneimittelreste zu. Hinzu kam die Sorge, dass antimikrobielle Futtermittel aus der Tierhaltung Antibiotikaresistenzen vermehren und die Belastung des Trinkwassers mit Arzneimitteln die Gesundheit des Menschen beeinträchtigt. ... Quelle: Umweltbundesamt

Fische leiden an bislang unbekannten Nierenschäden; männliche Regenbogenforellen verweiblichen; Muscheln geben ihren Samen ab, bevor die Weibchen Eizellen produziert haben. Arzneimittelrückstände im Wasser sind zwar so gering, dass sie Menschen nicht gefährden, aber mitunter das empfindliche Ökosystem stören. ... Quelle: Pharmazeutische Zeitung

Schmerzmittel, Antiepileptika, Betablocker, Antibiotika: Rückstände von Arzneimitteln können im Trinkwasser nachgewiesen werden - doch aufgespürt wird nur, was auch gezielt gesucht wird. ... Quelle: welt.de

Rund 8 100 000 kg für die Umwelt problematische Arzneimittel werden jedes Jahr in Deutschland in der Humanmedizin verschrieben. Das ist die Ladung von rund 200 Lastwagen (40 000 kg). Ein großer Teil dieser Fracht landet in Flüssen und Seen. Sie gelangen als menschliche Ausscheidungen über die Abwässer der privaten Haushalte und der Krankenhäuser in die Umwelt, ohne dabei von Kläranlagen aufgehalten zu werden. Die Medikamente, die über die Toiletten entsorgt werden, kommen noch dazu.

galluse kritisch


Eine Teillösung des Problems ist eigentlich ganz einfach. Weniger bis keine Medikamente verschreiben und einnehmen. Mein Dackel bekommt doch auch keine. Und er ist kerngesund. Aber irgendwer hat etwas dagegen... wer nur?

If you did your research and did NOT write an (understandable) article about it, you haven't done the research!
Because nobody knows about it.

Pflanzen riechen anders, wenn sie von Tieren gefressen werden

Eine neue Studie zeigt, dass sich die Zusammensetzung von Pflanzengerüchen je nach Art des Pflanzenfressers ändert: Wenn sie von Insekten befallen sind, verströmen viele Pflanzen Gerüche, um die Feinde der Pflanzenfresser anzulocken. Eine neue Studie, die in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift "New Phytologist" veröffentlicht worden ist, enthüllt, dass sich die Zusammensetzung dieser Gerüche je nach Art des Pflanzenfressers ändert. Zur Überraschung der beteiligten Forscher können einheimische Pflanzen sogar erkennen, wenn nicht-einheimische Insekten sich an ihnen gütlich tun. In diesem Fall sondern sie eine ganz spezifische Duftnote ab. mehr lesen

Bislang werden in Deutschland jedes Jahr fast 50 Millionen männliche Küken nach dem Schlüpfen vergast oder geschreddert, weil sie weder Eier legen noch schnell Fleisch ansetzen. Legal ...

 Biogasanlagen - keine Zukunft ?

"Biogasanlagen in der Form, wie wir sie kennen, also besonders auf Mais-Basis, haben sich ökologisch nicht bewährt“, sagt Habeck. Der von der (grünen) Politik verursachte Boom habe hohen Flächenverbrauch, intensiven Maisanbau mit entsprechenden Nitratproblemen und steigende Pachtpreise zur Folge gehabt."

Ja, kluge Menschen wussten es vorher. Politische Scheuklappen sind nie hilfreich. Und die Kosten, die die Riesenmaistransporter, die Gärrestetransporter und Maishäcksler auf Straßen, Wegen und bei der Bodenverdichtung hinterlassen, wird man auch noch erkennen. Vielleicht in wieder 5 Jahren ...    mehr  


Hospiz - Paliative Therapie
Obwohl ich mich am liebsten mit dem Leben beschäftige, vergesse ich nicht, dass jedes Leben einmal endet. Zur Natur gehört von Anfang an das Leben und das Sterben. Durch unsere Fähigkeit, Vergangenheit und Zukunft mit in unser gegenwärtiges Denken einzubeziehen, haben wir nicht nur Vorteile sondern tragen auch Lasten. Dazu gehört auch die Last, sich mit dem Tod zu beschäftigen. Er ist allgegenwärtig und deshalb auch auf dieser Naturseite vertreten. Hier bekommt man Hilfe, kann helfen, kann lernen zu helfen, kann auch die Angst vor dem Tod vermindern.

Deutsche Ornithologen-Gesellschaft

Die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) ist eine der ältesten wissenschaftlichen Vereinigungen der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1850 sieht sie ihre Aufgabe darin, die Vogelkunde nach allen Richtungen zu fördern. Sie strebt dieses Ziel an durch: mehr lesen

Vogelkiller Glasscheiben
Tipps zum Vogelschutz

Der Tod an Scheiben ist in der zivilisierten Welt eines der grössten Vogelschutzprobleme überhaupt. Hunderttausende von Vögeln kommen allein in unserem Land jedes Jahr um, weil sie mit Glas kollidieren. Viele Gebäude könnten vogelfreundlicher gebaut, viele Fallen entschärft werden. Hier wird Ihnen gezeigt, wo Gefahr droht und wie sie behoben werden kann. Vogelschutz beginnt an den eigenen vier Wänden. Mehr lesen

Verbraucherportal Mobilsicher.de

Sicherheit für Smartphones

Bei mobilsicher.de finden Sie zum einen Hintergrundartikel, die erläutern, wie App-Stores und Browser funktionieren, welche Daten Telefone sammeln und vieles mehr. In Ratgebern und Bilderstrecken wird Schritt für Schritt erläutert, welche Einstellungen Sie vornehmen können, um Ihre Sicherheit zu erhöhen, Checklisten zeigen schnell und verständlich auf, welche Informationen Sie im Blick haben sollten. Zusätzlich sind in der Kategorie „Themenpakete“ Informationen zu einem bestimmten Thema gebündelt – etwa unter der Überschrift „Smartphones und Kinder“ Hinweise dazu, wie Sie Geräte für mehrere Nutzer einrichten und mit Ihrer Familie Accounts gemeinsam nutzen können, oder wie Sie verhindern können, dass Kinder in Kostenfallen tappen.

Mathematik, Biologie, Chemie, Informatik, Technik oder Physik sind Deine Leidenschaft? Du hast bereits bei Jugend forscht, der Mathematik-Olympiade oder anderen Lernwettbewerben teilgenommen oder gewonnen und willst Deine Begabungen noch weiter ausbauen und intensivieren? Dann bewirb Dich jetzt für das plus-MINT Internatsstipendium. Mehr lesen

Die Banalität der Auferstehung:

Unsere Atome reinkarnieren ständig              

Die Atome, die Bausteine von allem in der Welt sind, werden permanent recycelt. So befinden sich geschätzt z.B. Millionen Atome von Jesus, Buddha oder Dschingis Khan in jedem von uns. 


Naturbewusstsein

Bewusstsein ist im psychologischen Sinne die Fähigkeit eines Menschen, seine Umwelt mit seinem Verstand und seinen Sinnen zu erkennen und zu verarbeiten.

Wer dazu in der Lage ist, kann erst dann ein Bewusstsein für etwas bekommen.

Naturbewusstsein könnte danach die Fähigkeit des Menschen sein, die Natur in ihrer Vielfalt mit seinem Verstand und seinen Sinnen wahrzunehmen und zu verarbeiten.