Man ist nicht nur verantwortlich für das,
was man tut,
sondern auch für das,
was man geschehen lässt. 

Roman Herzog, (1934-2017)

Wenn Sie jedoch tätig werden,

wird die Zahl Ihrer Freunde

überschaubar.

Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick,
keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt.
Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie,
macht sie vor aller Augen lächerlich.
Und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen.
Bekannt machen allein genügt vielleicht nicht –
aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen.
Josef Pulitzer (1847 - 1911)

Fotos der Woche

Feldlerche nach 1998 erneut Vogel des Jahres

Die Feldlerche bewohnt nicht zu feuchte, weiträumige Offenflächen mit niedriger und gerne lückenhafter Vegetation aus Gräsern und Kräutern. In Mitteleuropa ist sie weitgehend an landwirtschaftlich genutzte Flächen gebunden. Der Flug der Feldlerche ist sehr spezifisch. Sie klettert sprichwörtlich an ihrem Lied empor. Dabei steigt sie unentwegt trillernd im Spiralflug in Höhen zwischen 50 und 100 Meter, verharrt lange Zeit in der Luft und fliegt dann plötzlich wieder herab, das letzte Stück mit angelegten Flügeln. Ihren Gesang unterbricht sie dabei nicht. Kurz über dem Boden entfaltet sie ihre Flügel und fängt den Sturzflug ab.

Eulen streicheln - Nein danke

Im Vorstand des Vereins "Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein e.V." gibt es genau zu diesem Thema ein Zerwürfnis. Galluse spricht sich kompromisslos gegen die langjährige Praxis der von einigen Vorstandsmitgliedern bevorzugten Umgangsart mit Eulen aus. Immer mehr Eulenschützer unterstützen ihn. Heute schickte mir eine Ornithologin aus Nordfriesland einen Link aus Österreich.
Den möchte ich hier noch ungeprüft veröffentlichen: https://www.eulen-greifvogelstation.at/wissen/missbrauch-und-illegale-verfolgung-von-wildtieren/eulen-streicheln-nein-danke/

Seltene Hummeln kämpfen mit Inzucht und Krankheitserregern

Kanadische und amerikanische Forscher haben die Ursachen für das Verschwinden einer einst häufigen Hummelart untersucht. Bombus terricola kam vor hundert Jahren etwa 100x häufiger vor als heute. Ihre Ergebnisse lassen aufhorchen und sind wohl auch auf europäische Hummelarten zu übertragen. mehr lesen

„Insect Respect“: Ein Insektenvernichter will Insekten schützen

Ist Ihnen das auch aufgefallen? 2018 hat eine Welle von urplötzlich bienenfreundlichen Unternehmen hervorgebracht. Bienenschutz ist „in“, die großen Discounter wie Aldi und Lidl machen mit. Aber wem nutzt das mehr? Und wer hat mehr davon: Die Insekten oder die Firma? Mehr lesen

PROVIEH-Magazin "Umwelt Spezial" ist erschienen

Dieses Heft beschäftigt sich mit den Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft auf die Umwelt. Sie finden unter anderem Artikel zu ihren Auswirkungen auf Wasser, Luft und Boden.

Das Heft ist informativ, lesenswert hier downloadbar.

Regierung will 100 Millionen Euro für Insektenschutz ausgeben

Das Umweltministerium will durch das "Aktionsprogramm Insektenschutz"  medienwirksam vor der Bayernwahl mit der Absichtserklärung dem Insektensterben entgegenwirken. Ein Viertel des Budgets soll in die Forschung fließen.             

Die eine Hälfte des Geldes solle ab 2020 über ein gemeinsames Förderprogramm von Bund und Ländern verteilt werden, die andere werde der Bund tragen und verteilen. So solle die Düngung von Ackerstreifen, die an wichtige Insektenlebensräume grenzen, verboten werden. In ökologisch besonders schutzbedürftigen Bereichen wolle das Ministerium Pflanzenschutzmittel verbieten. Glyphosat solle nur noch zum Einsatz kommen, "wo und soweit dies absolut nicht anders geht".

Konjunktive und Zukunftsversprechen. Wenn überhaupt etwas übrig bleibt, wird es in Beratungsfirmen und Prestigeobjekte fließen. Es wäre einmal eine Aufgabe für den NABU, die Geldflüsse zu dokumentieren. Den Insekten wird es nicht helfen. Aber medienwirksam ist der Aktionismus rechtzeitig zu den bevorstehenden Wahlen.

Landwirte erklären mir, wie wissen nicht, wo die Insekten geblieben sind. Es werden heute viel weniger Insektizide eingesetzt als noch vor 20 Jahren. Vielleicht liegt es jedoch an den fehlenden Wirtspflanzen, die mit den heutigen Bodenverhältnissen und Herbiziden nicht überlebensfähig sind. Vorgänge in der Natur greifen ineinander. Fehlt die Wirtspflanze, fehlt das Insekt, fehlt der Vogel ... Auch hier gilt: alles ist allen bekannt.

Tierschutzforschungspreis für Göttinger Max-Planck-Forscher

10. Oktober 2018

Dirk Görlich und Tino Pleiner vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen erhalten den Tierschutzforschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Den beiden Wissenschaftlern ist es gelungen, sogenannte sekundäre Nanobodies zu entwickeln. Diese können die in Medizin und Forschung meistgenutzten Antikörper ersetzen und so die Anzahl der Tiere in der Antikörper-Produktion drastisch reduzieren. Mehr lesen

Klimainterventionen und Geopolitik
Die Gefahr der Militarisierung des Klimas

Wer etwas Zeit hat und sich mit Zukunftsszenarien auseinandersetzen möchte, kann es mit diesem Bericht gut tun. Klimawandel und Antworten darauf - einmal ganz anders gesehen.

 

"Die Auswirkungen des Kapitalismus sollen mit kapitalistischen Methoden behandelt werden. Das Ziel ist die Aufrechterhaltung des „business as usual“. Climate Engineering bedeutet mehr Profit und Wachstum für die klimawandelverursachenden Kapitale und neue Handlungsoptionen für das Militär mitsamt entsprechender Eskalationsdynamik – kurzum noch mehr Herrschaft über Natur und Menschen. Hier pdf laden

Mähroboter bringen Igeln den Tod

Nachts summt es in meiner Nachbarschaft. Immer mehr Menschen kaufen sich die "modernen" Mähroboter. Sie erzeugen ohne viel Arbeit einen Golfrasen. Aber sie sind Mordmaschinen. Gerade wenn im Schutze der Dunkelheit viele Tiere den Rasen nutzen, gerade dann werden sie geschreddert. Niemand sieht es, niemand regt sich auf.

Durch Rasenroboter haben kleine Säugetiere wie Igel, aber auch Blühpflanzen, Insekten, Amphibien und Spinnentiere kaum eine Chance im Garten zu überleben. Viele Besitzer lassen ihre Geräte auch nachts laufen. Nachtaktive Tiere werden verstümmelt oder getötet. Alles für einen Golfrasen ... mehr lesen

auch hier ganz aktuell mit Bild: https://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/maehroboter-bringen-igeln-9881335.html

Verluste von Brot- und Backwaren - WWF hat untersucht

In unserer Überflussgesellschaft gehören gerade die Backwaren zu den am häufigsten weggeworfenen Lebensmitteln. Laut aktuellen Erkenntnissen wurden im Jahr 2015 ca. 4,5 Millionen Tonnen Backwaren hergestellt. Davon sind etwa 1,7 Millionen Tonnen als Verluste zu verzeichnen. Davon wiederum der überwiegende Anteil in Haushalten, gefolgt von Bäckereien sowie dem Handel. mehr lesen.

Ein Schritt zur biologischen Kriegsführung mit Insekten?

4. Oktober 2018

Während die erschreckende Wirkung von Chemiewaffen durch die bewaffneten Konflikte der Gegenwart in der öffentlichen Wahrnehmung präsent ist, sind biologische Waffen und ihre Wirkung weitgehend aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwunden. Ein Forschungsprogramm der Forschungsbehörde des amerikanischen Verteidigungsministeriums weckt nun die Befürchtung, dass Forschung zur biologische Kriegsführung missbraucht werden könnte. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön sowie der Universitäten Freiburg und Montpellier weisen im Fachmagazin Science darauf hin, dass ein solches System relativ leicht manipuliert und als biologische Waffe eingesetzt werden kann. Mehr lesen

Foto ohne Gesicht

Wo Informationen über uns oder gar Fotos mit unserem Konterfei auftauchen, haben wir kaum noch im Griff. Doch künftig könnte sich wenigstens verhindern lassen, dass wir als Unbeteiligte auf Fotos in anderer Leute Facebook-Auftritt erscheinen. Die Technik dafür hat ein Team um Paarijaat Aditya, Rijurekha Sen und Peter Druschel vom Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Saarbrücken entwickelt. mehr lesen

Hausputz bei den Schleiereulen auf Schwansen

Im Herbst werden die Schleiereulenkästen gesäubert. Hier unser Kasten in Bohnert, der wohl 10 Jahre nicht gesäubert wurde. 60 Liter festen Kot und Gewölle mussten herausgemeißelt werden. Anschließend haben wir Hackschnitzel eingefüllt. Im nächsten Jahr ist hier ein Projekt mit Schülern geplant. Ein Film über Schleiereulen für den Jugendfilmpreis von GreenScreen. Die Wohnung ist eingerichtet ...

mehr über unsere Schleiereulen lesen

Über die Art des Einstreus gibt es unterschiedliche Meinungen. Am vernünftigsten erscheinen mir die die Ausführungen, die hier begründet sind: http://www.greifvogelhilfe.de/richtig-helfen/hilfe-fuer-die-schleiereule/

Schreiadler

Etwa eine Woche später als in den vergangenen Jahren hat der Herbstzug der Schreiadler in ihre Winterquartiere eingesetzt. Zeitgleich hat das rbb-Fernsehen einen Film über den Schreiadler ausgestrahlt. Verfolgen Sie live den Zug der telemetrierten Schreiadler und sehen Sie den Film "Mission Schreiadler" in der rbb-Mediathek. Hier. Schreiadler gehören zu den seltensten Vögeln Deutschlands. Nur noch ungefähr einhundert Brutpaare leben im Nordosten Deutschlands, davon 20 in Brandenburg. Der Film begibt sich auf die Spur dieser faszinierenden Greifvögel und begleitet die Menschen, die sich für den Erhalt und die Aufzucht dieser bedrohten Art mit Leidenschaft engagieren.

Mehr Informationen zum Schreiadler finden Sie hier: https://schreiadler.org/

Junger Bussard beobachtet unsere Hühner

Unsere Schwedischen Blumenhühner haben sich in diesem Jahr erfolgreich vermehrt. Deshalb müssen wir immer den Bussard im Auge behalten. Sperber Habicht und Mauswiesel waren auch schon interessiert, den Steinmarder fürchten wir. Aber der Dackel ist der gefährlichste für die Hühner.

Hambacher Wald - ein Wald bewegt die Republik

RWE will den Hambacher Wald in der Nähe von Köln für die Braunkohle roden - obwohl die Kohlekommission in Berlin gerade über den Kohleausstieg verhandelt. Das Unternehmen versucht so Fakten zu schaffen. Dabei ist noch gar nicht klar, ob die Kohle unter dem Hambacher Wald überhaupt verfeuert werden wird. Wir wollen, dass der Hambacher Wald gerettet wird. Eine Rodung wäre für uns inaktzeptabel. Deswegen ruft der WWF gemeinsam mit vielen anderen Verbänden am 6. Oktober zur Demonstration am Hambacher Wald auf.

Galluse hat gerade eine Dokumentation über die letztlich nicht realisierte Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf  im Fernsehen gesehen. Der Widerstand eskalierte mit Wasserwerfern und Spezialeinheiten der Polizei. Von Hubschraubern wurden Tränengasgranaten auf friedliche Demonstranten abgeworfen. Mit dem überraschenden Tod von Franz-Josef Strauß war der Spuk vorbei. Wackersdorf wurde nicht gebaut. Infos

Geschichte wiederholt sich, weil Politiker nicht dazulernen.

Bestellen Sie hier Ihr kostenloses WWF Magazin

Sie erhalten die nächste Ausgabe des WWF Magazins kostenlos und unverbindlich per Post. Eine Kündigung ist anschließend nicht notwendig, da es sich um eine einmalige Aktion handelt. Die Aktion endet am 20.10.2018. Wen es interessiert ... hier

Eizelle sucht Spermium

Durch eine geschickte Partnerwahl können Tiere den zukünftigen Erfolg ihrer Nachkommen erhöhen. Bei einigen  Arten ist diese selbst nach dem Geschlechtsakt noch nicht zu Ende: Forscher des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön haben an Stichlingen herausgefunden, dass die Eizellen der Fische über die Befruchtung  mitentscheiden. Eine Ansammlung von Genen im Erbgut der männlichen Keimzellen bestimmt dabei, welches Spermium in die Eizelle eingelassen wird. mehr lesen

Elbvertiefung

Ginge es nach dem Hamburger Senat, wäre die Elbe längst vertieft. Der Verlust wertvoller Lebensräume für Tiere und Pflanzen, schneller auflaufende Fluten und jedes Jahr noch mehr Fische, die in der sauerstoffarmen Elbe ersticken, wären die Folge. Mit Unterstützung von NABU und WWF konnte der BUND die Planung bislang gerichtlich verhindern. mehr lesen

Potenziale der Weidewirtschaft

Das Projekt „Weidecoach" des Grünlandzentrums Niedersachsen/Bremen vernetzt Weidebetriebe in Nordwestdeutschland und zeigt die Potenziale der Weidewirtschaft auf. Die Vorzüge der Weide sind vielseitig. Neben Tierwohl-, Klima- und Naturschutzaspekten prägen die Wiesen und Weiden das Bild unserer Kulturlandschaft. Dennoch ist ein aktiver Weidegang für Rinder nicht die Regel. Laut einer Erhebung des statistischen Bundesamts hat Niedersachsen im bundesweiten Vergleich den höchsten Anteil von Weidehaltung: 67 Prozent der Kühe hatten 2010 noch einen Zugang zur Weide. Seitdem ist der Strukturwandel jedoch weiter vorangeschritten und die Bedeutung der Weidehaltung ist in den letzten Jahren weiter gesunken. mehr lesen bei ProVieh

Hambacher Forst

Aufruf vom WWF:

So geht's: Egal, ob Sie einen eigenen Twitter-Account haben oder nicht, Sie können sich ganz einfach an dem Twitter-Sturm beteiligen! Wenn Sie kein Twitter-Nutzer sind, geben Sie einfach Ihren Namen in unser Formular ein und wählen Sie Ihre Nachricht an Armin Laschet aus. Klicken Sie auf "Tweet", um sie abzusenden.

Schleswig-Holsteiner bezahlen sehr, sehr viel Geld (über den Strompreis) für die Energiewende. Politikerversagen. Wenn jetzt noch Wälder abgeholzt werden, um weiterhin Braunkohle in ein paar Jahren fördern zu können, hebt das dieses Politikerversagen noch hervor. Nur selten wird die Dummheit unserer Politiker so sichtbar wie im Fall Maaßen. Wer erwartet denn bessere Entscheidungen auf anderen Gebieten? Politiker sind Getriebene von Interessenverbänden, neuerdings zunehmend von anderen Politikern. Versammelte überbezahlte Dummheit. Von uns, denn wir haben sie gewählt. Sie jetzt noch mit Shit-Storms durcheinander zu bringen ist sicher nicht die richtige Strategie. Dadurch erreichen wir keinen besseren Unterricht, keine bessere Verpflegung unserer Kranken, keine sicheren Renten, keinen ehrlichen Naturschutz und keine funktionierende Energiewende. Bildung und Empathiezuwachs, aber auch Zivilcourage braucht das Land. Etwas mehr Kultur (Verhalten) ist sicher hilfreich.

Neu: Letzten Sonntag protestierten mehr als 10.000 Menschen am Hambacher Wald, in vielen Orten in ganz Deutschland gingen Menschen für den Schutz des Waldes auf die Straße. Schon rund 800.000 Menschen haben die Petition zum Schutz des Hambacher Waldes unterschrieben.

Neu: Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat einen vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst verfügt. Die Richter entsprachen damit in einem Eilverfahren dem Antrag des Umweltverbandes BUND. Im Hauptsacheverfahren entscheidet nun das Verwaltungsgericht Köln.

Fundsachen

Neben dem vielen Ärger, den ehrlicher Naturschutz mit sich bringt, gibt es aber immer wieder kleine HighLights. Letzte Woche war es das Mauswiesel, dass zwischen meinen Hühnern und mir nur Augen für meine Hühner hatte, fast über meine Füße stolperte.

Bei der Rechersche stolpere ich auch immer wieder über andere Blogs, Homepages. Manche sind schlimm, manche sind gut. Manche werde ich verlinken. Bei der Recherche stolpere ich auch immer wieder über andere Blogs, Homepages. Manche sind schlimm, manche sind gut. Manche werde ich verlinken. Hier.  Mir geht es dabei um Vernetzung. Wir Naturliebhaber und Naturschützer sind oft zu schwach, um unsere Vorhaben umsetzen zu können. Dann hilft manchmal die Vernetzung. Meist wird man jedoch enttäuscht.

Heute: https://fluegelschlag-birding.de/ .  Eine Verhaltensbiologin wird zu einer Wissenschaftsjournalistin. Und die Themen wanderten nach und nach von der Biologie zur Medizin. Mit ihrer Homepage kehrt sie zu ihren Wurzeln zurück, der Naturbeobachtung und der Verhaltensanalyse. Es geht ihr um Tiere und Pflanzen, mitten in Berlin, drumherum und weltweit.

Forschen für den Klimaschutz?
Es geht um nichts weniger als die "Welt zu retten".

Forschung ist deine Leidenschaft? Klimaschutz liegt dir am Herzen? Dann mach mit bei der WWF-Schülerakademie 2°Campus! Nur gemeinsam können wir den Klimawandel bremsen und die globale Erwärmung auf <2°Celsius begrenzen. Bringe dich und deine Ideen ein, um das große Ziel zu schaffen: 95% weniger Treibhausgase bis 2050. Mehr lesen

Missbräuchliche Abmahnungen

Bundesjustizministerin Katarina Barley will einem Bericht zufolge gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Ein entsprechender Gesetzesentwurf "zur Stärkung des fairen Wettbewerbs" sei bereits dem Bundestag zugeleitet worden, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Demnach wolle Barley "endlich einen Schlussstrich unter das grassierende Abmahnunwesen ziehen".

EUGH - Vorabentscheidung zum Artenschutz!

Artenschützer und Naturfreunde aufgepasst: Wichtige Vorabentscheidung durch Generalanwalt des EUGH zugunsten der Kornweihe in Irland IRL: Schutz der Kornweihe und ihres Lebensraumes höher bewertet als millionenschweres Windkraftprojekt mit 16 WEA .mehr lesen

Liebe Natur- und Tierfreunde,


die großen Vogelschutzcamps des Komitees gegen den Vogelmord sind am Wochenende gestartet, die ersten Aktionen unterdessen bereits abgeschlossen.

http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/vogelschutzcamps/online-tagebuch-herbst-2018

Der Wolf in Schleswig-Holstein

Von Zeit zu Zeit sichtet der Mensch auch in SH Wölfe. Ähnlich wie der Luchs, der Uhu, der Fuchs, der Marderhund oder der Kormoran macht auch der Wolf den Fehler, auf seiner Speisekarte Tiere zu haben, die eigentlich der Mensch für sich beansprucht. Sei es der Landwirt, der Schäfer oder der Jäger, es entsteht Futterneid.

Als vor etwa 40 Jahren der Luchs im Harz ausgewildert wurde, hörte ich, dass so ein Luchs pro Woche ein Reh frisst. Das hört sich nicht viel an, Rehe gibt es weit über 370 000 Stück in Deutschland, 10-tausende fallen dem Verkehr zum Opfer. Aber ein Luchs frist pro Woche 1 Reh, im Jahr sind das 52, und Familie hat er auch noch. So eine Luchsfamilie frisst dann schon einmal 300 Rehe pro Jahr, wenn sie keine Hirsche oder Wildschweine bekommt. Staatsforste freuen sich insgeheim, weil der Wald dann weniger verbissen wird. Aber private Jagdpächter, die vielleicht 10 000 Euro Pacht für ihr Revier pro Jahr bezahlen müssen und dann nur noch Rehdecken finden, die denken nach.

Jetzt wissen Sie, warum der Wolf so gefährlich ist. Ich denke, Grimm hat Rotkäppchen auch nur vor dem bösen Mann im Wald warnen wollen. Den gab es nämlich damals auch schon.

Grimm wusste schon damals genau, dass Wölfe keine kleinen Mädchen fressen. Eher die Hexen, die alten Frauen. (Nur wegen der Geschlechtergleichbehandlung).

Das wollte ich Ihnen mal erzählen. Mein Ur-Ur-Ur-...Urgroßvater ist ein tolles Geschöpf in der Natur. Ich auch, denn ich stamme von ihm ab. Allerdings darf ich mich nicht von ihm erwischen lassen. Er hat vergessen, dass ich sein Ur-... Urenkel bin. Obwohl ich ein großes Jägerherz und meinem Herrchen schon zwei Hühner getötet habe. So ist eben mein Naturell. mehr lesen

Ach ja, manche wollen, dass der Wolf im Artenschutz heruntergestuft wird. Vielleicht sogar zum jagdbaren Wild mit Abschussplan oder Abschussgenehmigung erklärt wird. Dann müssen zumindest die Jäger für den Wildschaden durch den Wolf aufkommen.

Auch Sulfoxaflor schadet Hummeln

Sulfoxaflor gehört chemisch zwar nicht zu den Neonikotinoiden, einer Gruppe von Pflanzenschutzmitteln, die tödlich für Schadinsekten sind. Es wirkt aber genauso.

Das Mittel, das in fünf EU-Staaten zugelassen ist (EU-Zulassung seit 2015!) und für das drei Zulassungsanträge nun in Deutschland vorliegen, rottet aber auch Hummeln aus. mehr lesen

Also bald auch kein Hummelgesummel mehr ???

Spätsommerzeit - Insektenzeit

Blühende Sonnenblumen-Grüße mit Hummelgesummel 😊aus meinem Garten


Sind sie gleich oder verschieden in ihrer Musterung?

Netzwerk Lebensraum Feldflur

Auf jedem fünften Hektar der landwirtschaftlichen Fläche werden inzwischen nachwachsende Rohstoffe angebaut – hauptsächlich zur Energieproduktion. Ein wesentlicher Anteil dient der Energiegewinnung durch Biomasse. Dies führte regional zu einer Verengung der Fruchtfolge und zu massiven Nachteilen für die Artenvielfalt in den ländlichen Räumen.

Das Netzwerk Lebensraum Feldflur ist ein Zusammenschluss aus 27 Akteuren der Jagd, des Naturschutzes und der Energiewirtschaft. Es will mit dem Projekt „Energie aus Wildpflanzen“ die Biogaserzeugung aus Biomasse enger mit den Zielen des Arten-, Natur- und Umweltschutzes verknüpfen und Mischungen aus heimischen Wildpflanzenarten als eine ökologisch notwendige und ökonomisch tragfähige Ergänzung zu konventionellen Energiepflanzen in der landwirtschaftlichen Praxis etablieren.

Noch bis zum 15. September führen das Netzwerk Lebensraum Feldflur und das Projekt GrünSchatz ihre Umfrage zum Anbau von Wildpflanzen zur Biomasseproduktion durch. Ziel der Umfrage ist, die Rahmenbedingungen für den Anbau ertragreicher Wildpflanzenmischungen zu verbessern. Die Umfrage richtet sich an Anlagenbetreiber und Landwirte und die Beantwortung der Fragen dauert nur wenige Minuten. Zur Umfrage: hier

 Seeadler und Fischadler

Diese Foto gelang Frank Dreves vom Verein Seeadlerschutz auf Schwansen. Es zeigt einen Seeadler und einen Fischadler. Herr Dreves engagiert sich im Seeadlerschutz. Mehr Informationen dazu können Sie hier erhalten: https://seeadlerschutz.de/


 

Greifvogelverfolgung geht weiter

Die Greifvogelverfolgung in Deutschland geht unvermindert weiter – So wurden allein im Juni und Juli 8 Fälle dokumentiert, darunter den Fang eines Habichts mit einem Tellereisen in einer Hühnerhaltung im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt) und die Vergiftung eines Uhus in Soest (Nordrhein-Westfalen). Und ganz frisch wird aus dem Bayerischen Wald eine neue Vergiftungsserie gemeldet. http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/deutschland/greifvogelverfolgung

Zur Erinnerung an Prof. Dr. Wolfgang Erz
eine Ausnahme-Persönlichkeit

Die EGEulen erinnert an Prof. Dr. Wolfgang Erz, der im August 1998 bei der Rückkehr von einer Dienstreise im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Wolfgang Erz kam über die Vogelkunde zum Naturschutz, wurde 1970 Vertreter des Beauftragten der Bundesregierung für Naturschutz (Prof. Dr. Bernhard Grzimek), war zuletzt Fachbereichsleiter im Bundesamt für Naturschutz, über Jahrzehnte als geschäftsführendes Vorstandsmitglied die maßgebliche Gestalt im Bundesverband beruflicher Naturschutz (BBN) und ein provokativer und produktiver, analytisch und strategisch denkender Verfechter des Naturschutzes. mehr lesen

Erz war so wie er es von einem Menschen im Naturschutz erwartete:

  • "Er soll nicht maulen, sondern den Mund auftun.
  • Darf sich nicht vor Mehrheiten fürchten.
  • Weiß, dass Positionen gegen den Naturschutz politische Dummheiten sind.
  • Dass schon ein Koch den Brei verderben kann.
  • Dass die Schafe in der eigenen Herde schlimmer sein können als die Wölfe draußen.
  • Sollte eher gefährlich als ängstlich und darf nicht normal, sondern muss überdurchschnittlich sein."

Dass Erz in Ämtern und Vereinigungen des Naturschutzes stark vermisst wird, ist Ausdruck und Teil der Krise des Naturschutzes.  

Der Wattenrat Ostfriesland, gegründet 2001 in Dornumersiel

Der Wattenrat Ostfriesland ist ein lockerer Zusammenschluss verbandsunabhängiger Naturschützer aus der Küstenregion Ostfrieslands, der aus der „Konferenz der Natur- und Umweltschutzverbände“ (gegründet 1979) hervorgegangen ist.  Sie finden hier die ungeschminkten Informationen über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und seine angrenzenden Gebiete in Ostfriesland und Friesland. Der Wattenrat ist kein Verein, sondern eine Interessengemeinschaft. Es gibt also keine Satzung, keine Mitgliederversammlung und kein Stammlokal wie in einem Verein. Die Arbeit des Wattenrates „lebt“ von Hinweisen und der Zuarbeit von Wattenmeerinteressierten. Mehr lesen

 Fledermäuse und Windkraft

Fledermäuse leiden unter dem Insektenrückgang. Ein weiteres Problem für sie sind die Windkraftanlagen. Direkt und indirekt. Zum einen sind es die Rotorblätter, die den Fledermäusen, die sich mittels Echoortung fortbewegen, gefährlich werden. Zum anderen zerreißt der durch die Rotation entstehende unterschiedliche Luftdruck den Tieren die Lungen.  250.000 Fledermäuse sterben in Deutschland jährlich durch Windkraftanlagen, schätzt das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin in seiner Studie von 2016. Da außerdem manche Arten – ähnlich wie Zugvögel – über 1000 Kilometer zurücklegen, will man gerichtlich durchzusetzen, dass  Windparks während der Flugzeiten abgeschaltet werden müssen. Für die Energiewende wird immer mehr Wald zum Aufstellen von Windrädern genutzt. Doch das gefährdet die Fledermäuse, so eine Studie. Vor allem der Große Abendsegler ist betroffen. Nun gibt es Empfehlungen für fledermausfreundlichere Vorhaben. mehr lesen

Zwischen unseren Schwedischen Blumenhühnern tummeln sich täglich etwa 30 Sperlinge. Einer von ihnen ist weiß.

Ausgewilderter Rotmilan lebt –
und kann sich selbst ernähren!

Foto: Mathias Krause

Mitglieder der Naturschutzgemeinschaft Blunkerbach haben nach der Auswilderung des letzten überlebenden Rotmilan-Nestlings endlich Gewissheit: Der junge Rotmilan lebt!

Mehr Informationen erhalten Sie hier

Diese Waldohreule fotografierte J. Biehl in einer Korkenzieherweide

Bei uns auf dem Hof in Noer, haben die Waldohreulen über wenigstens drei Jahre in einem alten Krähennest in einer großen alten Linde in unserer Hofeinfahrt gebrütet In der Korkenzieherweide saßen die Jungvögel häufiger, nachdem sie keine Ästlinge mehr waren und erste Flugversuche auf dem Grundstück unternahmen. Sobald die Jungvögel das Nest verlassen hatten, musste ich allerdings nachts mein Schlafzimmerfenster schließen, denn die Bettelrufe konnten je nach Entfernung vom Schlafzimmer schon sehr laut sein. Das habe ich für die Beobachtung dieser sehr schönen Vögel sehr gerne in Kauf genommen.

Mehr lesen: www.eulen.de/eulen/woe.php

Tierbeobachtung aus dem All

Welche Routen nehmen Zugvögel, wenn sie zu ihrem Winterquartier und wieder zurück fliegen? Das soll das Projekt Icarus klären, und zwar von der Internationalen Raumstation ISS aus. Die Forschung dient dem Artenschutz - aber nicht nur. Wird die Beringung von Vögeln zunehmend überflüssig?

Kurzfilm und Infos der Tageschau hier

Liebe Naturfreunde,

ich bin dabei, ein Betreuungssystem für die etwa 1000 Uhus im Land Schleswig-Holstein aufzubauen. Wenn Sie sich ehrenamtlich engagieren und dabei den Kontakt zu interessanten Menschen aufnehmen möchten, dann schauen Sie doch mal hier hin. Den Zeitumfang, die Sie dafür benötigen, bestimmen Sie selbst.

Unsere Mehlschwalben 2018

Unsere Mehlschwalben hatten in diesem Jahr Probleme mit ihren Nestern. Sie zerbröselten immer wieder. Kunstnester wollten sie einfach nicht akzeptieren. Irgendwann siegte dann die Vernunft (ihr Instinkt). Jetzt füttern sie um die Wette, Onkel und Tanten helfen ...

Film des Monats

 Alle 5 Küken sind erfolgreich aufgezogen worden. Zu diesem Kurzfilm gibt es eine längere Geschichte. Hier

Ernährung

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN möchte das Bewusstsein für Lebensmittel stärken und auf die Missstände in den industriell geprägten Tierhaltungssystemen aufmerksam machen. Sie empfehlen allen Tierfreunden, sich so oft wie möglich pflanzlich zu ernähren und auf tierfreundliche Lebensmittel zu achten. Das Prinzip der 3R – reduce (reduzieren), refine (verbessern), replace (ersetzen) – hilft dabei, tier- und umweltfreundliche Kaufentscheidungen zu treffen. mehr lesen

Galluse und sein Dackel sehen das alles ein, ernähren sich artgerecht, ... auch mit Fleisch. Vielleicht etwas weniger als früher. Und etwas mehr auf die Herkunft des Fleisches achtend.

Basstölpel & Plastikmüll

Der Anteil an anthropogenem Meeresmüll hat in den letzten Jahren signifikant zu genommen. Die gesamte Plastikmüllmenge in den marinen Ökosystemen beträgt dabei schätzungsweise zwischen 65 und 150 Millionen Tonnen (ca. 95 % der gesamten anthropogenen Meeresmüllmenge). Durch eine weiterhin steigende Kunststoffproduktion kann man davon ausgehen, dass auch der Eintrag von Plastikmüll in die Weltmeere stetig zunehmen wird. Makroplastik (u.a. Stricke, Verpackungs- und Netzreste) haben oft tödliche Auswirkungen auf Fische, Meeressäuger und Vögel. Die Konsequenzen der Verstrickung in Plastikmüll werden jedoch vielfach unterschätzt. Ein neues Forschungsprojekt soll der Plastikmüllproblematik in Seevogelkolonien nun genauer auf den Grund gehen. Mehr lesen

Leben am (sauberen) Fluss

Prachtlibelle. Fotos: Michael Papenberg, http://natursehen.de/


Calopteryx ist eine Gattung vergleichsweise großer Kleinlibellen aus der Familie der Prachtlibellen. Die lebhaft gefärbten Männchen besitzen oft gefärbte Flügel, während die weniger auffälligen Weibchen meist durchsichtige Flügel haben. Die unverbaute Flussmündung unten vom gleichen Fotografen. Leider nicht in SH.


Vor ein paar Jahren saß ich 5 Stunden vor diesem Tier. Ein Erlebnis. Diese Metamorphose kann jeder erleben, der sich einen Teich baut, in dem keine Großfische sind. Für große Teiche ist http://www.froschland.de/ ein guter Ansprechpartner.

 


BirdLife-Newsletters April 2018

Die Ausgabe des BirdLife-Newsletters April 2018 beginnt mit einem (satirischen) offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, in dem die ökologischen und ökonomischen Potenziale von verstärkten Investitionen in die Natur aufgezeigt werden. Anschließend werden erfolgreiche BirdLife-Projekte vorgestellt, die es in die Finalrunde der Natura 2000 Awards geschafft haben. Weniger erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen aus Belarus, wo Wasservögel aufgrund von Lockerungen im Jagdrecht akut bedroht sind. Unter diesem Link können Sie den Newsletter direkt aufrufen: https://www.nabu.de/newsletter/birdlife/18_04_Newsletter.pdf

Umfrage zum Anbau von Wildpflanzen zur Biomasseproduktion

Das Netzwerk Lebensraum Feldflur und das Projekt GrünSchatz führen bis zum 15. September eine Umfrage unter Anlagenbetreibern und Landwirten zum Anbau von Wildpflanzen zur Biomasseproduktion durch. Ziel der Umfrage ist, die Rahmenbedingungen für den Anbau ertragreicher Wildpflanzenmischungen zu verbessern. Die Umfrage finden Sie ab sofort unter www.Lebensraum-Feldflur.de

Stadt-Hummeln geht es besser als Hummeln auf dem Land

Vermuten konnte man es ja schon länger: Dass Hummeln in der Stadt einfach mehr Nahrung finden und Insektiziden weniger stark ausgesetzt sind als Tiere, die in der Umgebung landwirtschaftlich genutzter Flächen leben, das war doch eine allgemein akzeptierte Regel. Jetzt haben Wissenschaftler das genauer untersucht. mehr lesen.

Im Schwerefeld des schwarzen Lochs

Im Herzen der Milchstraße lauert ein gewichtiges schwarzes Loch. Sein extrem starkes Gravitationsfeld beeinflusst die Umgebung und wirkt sich auf die in der Nähe vorbeiziehenden Sterne aus. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik haben nun einen Effekt beobachtet, den Albert Einstein in seiner allgemeinen Relativitätstheorie vor mehr als 100 Jahren vorhergesagt hat. Mehr lesen

Wasser verstärkt Strahlenschäden

23. Juli 2018

Radioaktive Strahlung schädigt Gewebe auf mehr Wegen als bislang bekannt. Energie der ionisierenden Strahlen kann nämlich zunächst in Wassermolekülen deponiert und dann an benachbarte Biomoleküle abgegeben werden, wie Physiker des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Kernphysik festgestellt haben. Durch den Energietransfer auf das organische Molekül, entstehen Elektronen und geladene Moleküle, die weitere Schäden in der näheren Umgebung verursachen können. Dadurch ist die biologische Wirkung dieses intermolekularen Coulombzerfalls sehr hoch, sodass es etwa im DNA-Molekül des Erbguts zu irreparablen Brüchen kommen kann. mehr lesen.

Experten finden Gift Parathion in toten Milanen

Die vier tot in einem Wald bei Daldorf (Kreis Segeberg) gefundenen Rotmilane sind vergiftet worden. Nach Informationen des Schleswig-Holstein Magazins hat das Leibniz-Institut in Berlin das hochgefährliche Gift Parathion in den damals ausgelegten Ködern nachweisen können. Mehr lesen

Naturverlag - Reinschauen lohnt sich

Ein kleiner Verlag aus Eckernförde hat sich das Motto gegeben: Natur für Kinder und interessierte Laien anschaulich machen! Natur kennen lernen – beim Spaziergang, beim Kartenspiel, beim Puzzeln, beim Frühstück oder beim Malen und Rätseln! Diese Philosophie verfolgt er mit seinem Verlagsprogramm - getreu seinem Motto „Natur entdecken“.

Galluse meint, hier findet jeder schöne Geschenke für Naturliebhaber. Auch sehr für Schulklassen, Naturschutzverbände und Aus-und Weiterbildung in der Erwachsenenwelt geeignet. Einfach einmal anklicken und durchstöbern.

Mehr Informationen hier: https://www.naturentdecken-shop.de/

und auch hier: http://www.natursehen.de/

State of the World′s Birds 2018 – Ein Pulsmesser für die Natur

Alle fünf Jahre informiert die internationale Vogelschutzorganisation BirdLife International im Statusbericht „ State of the World’s Birds“ über den Zustand der globalen Vogelwelt. Die gerade erschienene Ausgabe stellt die wichtigsten Ergebnisse aus Studien von BirdLife und seinen Partnerorganisationen vor. Eine Bilanz, die wie ein Pulsmesser den Zustand der globalen Vogelwelt und der Biodiversität anzeigt und Wegweiser für Politik, Gesellschaft und Naturschutz sein kann. Mehr lesen

Der Elbebiber in der Fotofalle

Der Elbebiber ist das Symbol- und Charaktertier der Elbauen. Der größte Nager Europas war im 19. Jahrhundert fast ausgerottet. In den Elbauen fand er jedoch einen Rückzugsraum, von dem aus er sich – auch dank des Einsatzes vieler Naturschützer - seine Lebensräume in ganz Deutschland wieder zurückerobern konnte. Mehr lesen

 Unsere Schwedischen Blumenhühner

Das Frühstück ist vorbereitet. Bei dieser Hitze etwas Erfrischendes. mehr lesen

 Der Hahn bewacht seine Familie



Unser Uhu-Ästling wird ausgewildert

Foto: Natascha Gaedecke

Dieser kleine Uhu-Ästling sucht seine Eltern. Seine Geschichte lesen Sie hier

Was mag dieses junge Tier empfinden? Wer genau hinsieht, kann die 3 riesigen Menschen in seinen Augen sehen, die vor ihm stehen. Sie helfen ihm. Vertrauen? Wohl eher Angst. Adrenalin pur. Wer genauer hinsieht und beobachtet, sieht auch die vielen Fehler, die Menschen machen, die es eigentlich gut meinen. Auch ich mache Fehler ...


 

„Deutsche Schutz-Gemeinschaft-Schall
für Mensch und Tier e.V.“ gegründet

Seit Jahrzehnten leiden Menschen wie auch Tiere unter der Beschallung durch technischen Infra- und Körperschall verschiedener technischer Anlagen in ihren Wohnhäusern und am Arbeitsplatz bzw. auf Ihren Weiden und in ihren Ställen. Trotz gegenteiliger Beteuerungen in unserem Land, gibt es seit ebenso langer Zeit wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema Schall und seine Auswirkungen auf den menschlichen und tierischen Organismus. Mehr erfahren

PROVIEH-Magazin ist online und kann gratis heruntergeladen werden


In diesem Heft finden Sie unter anderem Artikel zur Weidehaltung von Rindern und viele spannende Interviews. Das Interview "Tierschutz als Qualitätsmerkmal" mit Dr. Colette Vogler bietet interessante Einblicke in Politik und Nutztierhaltung.  Svenja Taube berichtet davon in ihren Artikeln "Auf Kuschelkurs mit den Alster Wagyus" und "Kitzen mit moderner Technik auf der Spur". Download hier

Einweggeschirr aus nachwachsenden Rohstoffen?

Morgens der Kaffe im kunststoffbeschichteten Pappbecher mit Plastikdeckel, am Mittag der Sommersalat in leckerer Kunststoffschale, am Abend das asiatische Curry zum Mitnehmen in Aluminium. Viele Menschen können sich kaum vorstellen, auf To-Go zu verzichten. Die Kehrseite: Wir erzeugen immer mehr Müll. Einweggeschirr aus nachwachsenden Rohstoffen ist auch keine Lösung. Warum nicht, lesen Sie hier

NABU lehnt Wildmuschelbefischung in der Flensburger Förde ab

Der NABU hat am 7. Juli 2018 im Rahmen der Verbandsbeteiligung eine Stellungnahme zu den Erwägungen des Kieler Fischereiministeriums MELUND abgegeben, die Muschelfischerei auf deutscher Seite der Flensburger Förde zu genehmigen. Mehr lesen

Eine Vogeltränke im Garten

Eine Vogeltränke im Garten ist bei dieser Wetterlage ein willkommenes Angebot für unsere gefiederten Freunde. Hier können sie sich erfrischen, sich putzen und trinken.  Wichtig ist, dass die Vogeltränke immer sauber gehalten wird. Dazu muss das Wasser täglich gewechselt und am besten noch die Tränke mit heißem Wasser überbrüht werden, um Keime zu töten. Wer kann, baut einen kleinen Teich. Wer gern bastelt, findet beim NABU eine Bastelanleitung für eine hübsche Vogeltränke. hier    

ARD-Recherche zu scheinwissenschaftlichen Verlagen

Mehr als 250 Wissenschaftler aus Berlin und Brandenburg haben laut rbb-Recherchen bei dubiosen Raubverlegern ihre Forschungsergebnisse publiziert. Die Universitäten und Forschungseinrichtungen kündigen Konsequenzen an. Charité, Technische Universität, Brandenburgische Technische Universität, Beuth Hochschule, HWR, Humboldt-Universität oder Freie Universität - überall ist man überrascht, dass auch eigene Wissenschaftler bei dubiosen Verlagen ihre Forschung veröffentlichten. Die Veröffentlicher von "wissenschaftlichen Beiträgen" nutzen eine Schwäche des akademischen 'Belohungssystems', das quantitative Faktoren überbewertet, und kaum noch in der Lage ist, Inhalt und Qualität zu bewerten. So kann jeder für wenig Geld alles als Wissenschaft veröffentlichen. Die Industrie macht sich das auch zunutze. Also Vorsicht, wenn Sie lesen: "Die Wissenschaft hat festgestellt, dass ... ". Vielleicht auch schon FAKE NEWS. Mehr lesen

(Ich habe schon vor 40 Jahren vielen Veröffentlichungen aus Amerika nicht getraut.)

Tod unter Stromleitungen

Der Nabu sammelt bundesweit Funde von toten bzw. verletzten Vögeln unter Stromleitungen, um gemeinsam mit Energiekonzernen Lösungen zu finden. Dazu ist die Mithilfe notwendig und jeder Fund von großer Bedeutung! Bitte füllen Sie im Falle eines Fundes den umfangreichen Fragebogen aus unter:
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/stromtod/23194.html

Eisvögel bei der Brut beobachten

https://www.youtube.com/watch?v=MzTKYl-T604

Wassernot

Immer mehr Kommunen bitten ihre Bürger (Berlin), die Bäume vor ihrem Grundstück mit Wasser zu versorgen. Bei einem Preis von etwa 2 Euro für 100 Gießkannen ist das sicherlich möglich. Was sie jedoch verschweigen, ist, dass sie für die Wassermenge auch unberechtigt Abwassergebühren kassieren. Einerseits sparen sie bei den Gartenämtern Personal ein, andererseits kassieren sie ihre Bürger ab. Ich habe dafür noch keine Entschuldigung gelesen.

Die Uhus aus Elmshorn

Sonnenbad, Nickerchen und eine andere Perspektive ...  
Uhus auf dem alten Kibek-Haus in Elmshorn, fotografiert von A. Lange

 

Jagd- und Artenschutzbericht des Landes SH
Lesenswert in vieler Hinsicht

Jahresbericht 2017 zur biologischen Vielfalt - Jagd und Artenschutz (PDF 19MB,)

Reform der EU-Agrarpolitik

58 Milliarden Euro Agrarsubventionen fließen jedes Jahr in die Landwirtschaft.

Doch nur ein Bruchteil davon wird für Maßnahmen ausgegeben, von denen Verbraucher, Landwirte und Umwelt gleichermaßen profitieren. Viele Informationen vom NABU hier

Bayer-Monsanto entwickeln neues Insektengift

Bayer-Monsanto ist auf Bienenjagd. Gerade erst hat die EU drei Neonikotinotide verboten, weil sie Hummeln, Bienen und Schmetterlinge töten. Jetzt legt der Chemiegigant einfach mit der nächsten Pestizidmischung nach – wieder ist sie tödlich für Bienen. Sie wirkt besonders perfide. Man behandelt das Saatkorn, und das Nervengift wirkt in allen Teilen der Pflanze: Stängel, Blätter und Blüte werden giftig. Mehr lesen und dagegen stimmen bei COMPAKT

Compakt: Campact ist eine Bürgerbewegung, mit der 2.077.490 Menschen für progressive Politik streiten. Wenn wichtige Entscheidungen anstehen, wenden wir uns mit Online-Appellen direkt an die Verantwortlichen in Parlamenten, Regierungen und Konzernen. Wir schmieden Bündnisse, debattieren mit Politiker/innen und tragen unseren Protest auf die Straße: mit großen Demonstrationen und lokalen Aktionen. So treiben unsere Kampagnen sozialen, ökologischen und demokratischen Fortschritt voran - für eine Welt, in der alle Menschen in Frieden leben und ihre Freiheit gleichermaßen verwirklichen können.

Ein Garten für Fledermäuse

Wenn es im Sommer dämmrig wird, kann man sie lautlos durch die Luft schießen sehen: Fledermäuse auf der Jagd nach Insekten. Doch die Schönen der Nacht leiden unter Wohnungs- und Nahrungsnot. Der NABU gibt Tipps, wie Hobbygärtner Fledermäusen helfen können. Mehr lesen

Unsere Schwedenhühner haben Nachwuchs

Wir verbringen unser Freizeit am Nest und beobachten, wie das werdende Leben entsteht und lernt. Seltsame Gedanken kommen mir.

Könnte ein Industriegeflügelzüchter dieses Küken mit der Hand zerquetschen, weil es ein männliches Küken ist? Sicher nicht. Aber er tötet Millionen, weit Schreddern so schön anonym ist.

Es ist wie Töten in Gaskammern.

Es ist wie Töten mit Drohnen.

Gerade dieses wir jetzt in unserer Armee geübt. Alles ist so schön anonym.  Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Aber: Dieses Mal wissen es alle. Sie werden es ihren Kindern und Enkeln erklären müssen. Ausreden gibt es nicht mehr.

Wer nicht lesen kann, hier einer der vielen Filme:

http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/172814/index.html

Windflächenkarten

die Landesregierung hat Anfang Juli neue Windflächenkarten vorgelegt, die unter diesem Link einzusehen sind:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Windenergieflaechen/_documents/Ausnahmesteuerung.html

Anhand dieser Karten sollen nun wieder 200 Ausnahmegenehmigungsverfahren aufgenommen werden, knapp 30 dieser Ausnahmegenehmigungen sind laut Innenminister in Kürze zu erwarten. Nach den Sommerferien wird die endgültige Karte des zweiten Entwurfes zur Öffentlichkeitsbeteiligung auf das bekannte Online-Tool Bolapla-sh gestellt.

Ein Fluch oder ein Segen? Die unsinnigen Subventionen lassen den Ausbau der  Windenergie immer mehr zu einem Fluch werden. Begründung hier

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VOGELSBERGKREIS/SCHWALMTAL - In die Falle einer Wildkamera ist ein mutmaßlicher Gutachter gegangen, der für die Umweltverträglichkeitsprüfung für den Bau von Windkraftanlagen am Bastwald unweit der Mülldeponie in Schwalmtal verantwortlich sein soll. Auf mehreren Videos, die unserer Redaktion mit weiterem Material zugespielt wurden, ist zu sehen, wie ein Mann mit einem Stock einen Habitatbaum im Windvorranggebiet am Bastwald abstreift. Dabei handelt es sich um eine illegale Vergrämungsmaßnahme, um den Bau von Windkraftanlagen in diesem Gebiet umzusetzen, und damit um einen Straftatbestand. mehr lesen

Viele Informationen rund um die Problematik Windkraft erhalten Sie hier: https://www.windwahn.com/

Streuobstwiesen mit alten Obstsorten

Die Anlage von Streuobstwiesen ist sinnvoller Naturschutz mehr lesen

Luftverschmutzung – eine unterschätzte Todesursache

Bei Kindern in armen Ländern erhöht Feinstaub die Sterblichkeit deutlich

Rund 4,5 Millionen Menschen starben 2015 vorzeitig an den Krankheitsfolgen von verschmutzter Außenluft. Darunter sind 237.000 Kinder unter fünf Jahren, die an Atemwegsinfektionen starben. Das ergab eine Untersuchung, die das Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie zusammen mit der London School of Hygiene & Tropical Medicine herausgegeben hat. mehr lesen

Schalldämpfer für schalenwildtaugliche Jagdbüchsen

Schalldämpfer werden salonfähig. Mehr und mehr Bundesländer vereinfachen den Einsatz auch für Privatjäger, jetzt auch in SH. Ein Schalldämpfer kann nur an einer einläufigen Waffe angebracht werden. Bei kombinierten Jagdwaffen wie Drillingen, Bergstutzen oder Bockbüchsflinten ist das unmöglich oder würde erhebliche Umbauarbeiten erfordern. Je nach Waffe und gewähltem Schalldämpfer entstehen Kosten zwischen 750 und 1.000 Euro. Das dauert seine Zeit und so vergehen zwischen dem nötigen polizeilichen Voreintrag, der Erwerbserlaubnis und der tatsächlichen Anschaffung und Inbetriebnahme des Schalldämpfers mehrere Wochen.

Um den Schussknall bei mehrläufigen Kipplaufwaffen und Schrotflinten für den Schützen angenehmer zu machen, haben sich elektronische Gehörschützer durchgesetzt. Sie transportieren und verstärken ganz normal die Sprache und Außengeräusche, regeln aber das harte Geräusch beim Schließen der Waffe ab. Diese Technik funktioniert gut und reicht völlig aus. Schalldämpfer sind überflüssig, werden aus anderen Gründen gefordert.

385 000 Jagdscheininhaber gibt es in Deutschland. Mir wird ganz seltsam zu Mute, wenn ich darüber nachdenke, dass viele von ihnen jetzt mit Nachtsichtgerät und Schalldämpfer in Feld, Wald und Flur jagen. Eine Armee...

Jeder Jäger kennt wie ich die zahlreichen schwarzen Schafe in unseren Reihen. Es sind wohl Tausende und gerade die werden aufrüsten.

Die Wilderei wird zunehmen. Auch die illegalen Abschüsse von geschützten Tierarten werden zunehmen. Durch die Technik geschieht es jetzt leiser.

Probleme der Mehlschwalben

Der Mai 2018 war sehr trocken. Meine Mehlschwalben waren auf das Wasser der Schlei angewiesen, mit den dort vorhandenen sandigen Baumaterialien. Zahlreiche von ihnen mit viel Ausdauer gebaute Nester stürzten nach Fertigstellung ab. Angebotene alte Kunstnester wurden nicht angenommen. Jetzt beginnt allerdings ein Paar, ein Kunstnest zu beziehen. Ob es noch zur Brut kommt, werde ich berichten. Mehr lesen

Anfang Juli bauen sie jetzt noch einmal. Sie schauen sich jetzt auch meine Kunstnester an. Skeptisch ...

25 Jahre Michael-Otto-Institut im NABU

Das Michael-Otto-Institut im NABU (MOIN) und die Integrierte Station Eider-Treene-Sorge des Schleswig-Holsteinischen Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) feierten am vergangenen Wochenende in Bergenhusen ihren 25. bzw. 20. Geburtstag. Die Jubiläumsfeier, die die tiefe Verwurzelung des Bergenhusener Naturschutzes in der Region verdeutlichen soll, stand ganz unter dem Motto „Gemeinsam in Bewegung“. mehr lesen

Schweinepest 

aktuelle Ausbreitungskarte und sachliche Informationen

Greifvogelverfolgung in Deutschland

Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit den 1970er Jahren für einen besseren Schutz von Greifvögeln vor illegaler Verfolgung. Seit Mitte der 2000er wird diese Arbeit in Nordrhein-Westfalen intensiviert und mit dem Start des Projektes EDGAR ab 2015 auch bundesweit deutlich ausgebaut. Hier ein kleiner Überblick über aktuelle Fälle aus dem ganzen Bundesgebiet. mehr lesen

Verein Jordsand feiert 111-jähriges Bestehen

Der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. wurde 1907 in Hamburg gegründet und zählt zu den ältesten Naturschutzverbänden in Deutschland. Aktuell betreut der Verein rund 20 Naturschutzgebiete in ganz Norddeutschland. Zu seinem 111-jährigen Jubiläum bieten die Jordsander ab Mitte Juni allen Naturinteressierten die einmalige Möglichkeit alle ihre Schutzgebiete an der Nord- und Ostsee sowie im Großraum Hamburg zu erkunden. Dazu zählen unter anderem die Halligen Habel und Norderoog. Diese liegen in der Schutzzone 1 des Nationalparks Wattenmeer und sind normalerweise zum Schutz der dortigen Seevögel für die Öffentlichkeit gesperrt. Im Rahmen des Jubiläumsprogramms werden jedoch Sonderführungen mit Ausnahmegenehmigung angeboten. Mehr lesen

Nachhaltigkeitsziele werden vernachlässigt

Mit Blick auf die ersten 100 Tage Große Koalition in Berlin zieht der NABU eine durchwachsene Öko-Bilanz. Bei den Brennthemen wie Insektensterben, Klimaschutz, Diesel-Skandal oder Plastikflut kommt das Kabinett Merkel kaum voran. Deutschland drohen nicht nur Strafen der EU, wenn deren Umweltrecht weiter systematisch gebrochen wird, sei es bei der Belastung des Grundwassers, der Luft in Städten oder dem Erhalt geschützter Arten. Die klaffende Finanzierungslücke von einer Milliarde Euro jährlich im deutschen Naturschutz wird eingeräumt, aber nicht gestopft. Auch auf globaler Bühne droht ein Glaubwürdigkeitsverlust, denn von den weltweiten Nachhaltigkeitszielen ist Deutschland noch weit entfernt. Bis 2020 verlangen diese eine Trendwende für die Artenvielfalt, bis 2030 eine wirklich nachhaltige Landwirtschaft. Mehr lesen

Avatare für den virtuellen Zoo

Filmemachern und den Entwicklern von Computerspielen bietet sich künftig eine neue Möglichkeit, Tiere zu animieren. Ein Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Tübingen hat eine Software entwickelt, die alleine anhand von Fotografien lebensechte 3D-Modelle von fast allen Vierfüßern erzeugt. Diese Avatare können die Bewegungen der natürlichen Vorbilder realistisch nachahmen. Die einfache Methode, Tiere im Computer zum Leben zu erwecken, ist nicht nur für die Unterhaltungsindustrie interessant. Sie könnte Biologen auch beim   Artenschutz zu Gute kommen. Mehr lesen

EU-Gerichtshof verurteilt Malta


Der Europäische Gerichtshof hat Malta heute wegen der Genehmigung des Vogelfangs verurteilt. Über Jahre hinweg hat die maltesische Regierung in jedem Herbst den Fang von 7 Finkenarten - darunter Stieglitze, Kernbeißer und Buchfinken - entgegen geltendem EU-Recht mit Netzen erlaubt. Die Vögel landeten zu zehntausenden in Käfigen auf dem Heimtiermarkt. Die von Malta vor Gericht vorgebrachten Argumente für den Vogelfang wurden von den Richtern samt und sonders verworfen. Malta hat nun keine andere Möglichkeit, als den Finkenfang endgültig zu verbieten! Das Urteil ist rechtskräftig und hat Signalwirkung für ähnlich gelagerte Fälle in anderen EU-Ländern. Das bemerkenswerte Urteil können Sie hier in voller Länge lesen:
https://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/malta/vogelfang/urteil-2018

Schutz des Grundwassers

Berlin, 21. 6. 2018: Heute hat der Europäische Gerichtshof Deutschland verurteilt, weil der EU-Grenzwert für Nitrat seit Jahren an vielen Messstellen überschritten wird.

In vielen Teilen Deutschlands wird weit mehr Gülle aus der Massentierhaltung ausgebracht als die Pflanzen verwerten können. Entsprechend steigt der Nitratgehalt im Grundwasser. Mit der Verurteilung drohen Deutschland Strafzahlungen in Milliardenhöhe.

Nitrat kann im menschlichen Körper in giftiges Nitrit umgewandelt werden. Dies ist besonders für Schwangere und Säuglinge gefährlich. Deshalb darf Trinkwasser nicht zu viel Nitrat enthalten. Für Wasserwerke wird es immer aufwendiger, das Wasser reinzuhalten. Trinkwasserpreise drohen deutlich zu steigen. Mehr lesen

 Turmfalken

Fotos galluse


Immer wieder nisten Turmfalken in den Nistkästen, die vom Landesverband Eulenschutz an vielen Stellen im Land aufgehängt worden sind. Eigentlich sind sie für die Schleiereulen gedacht. So auch in der Kirche in Kosel, wie ich bei einer Kontrolle 2016 fotografieren konnte. 2017 nisteten dort Dohlen, wir hatten 2018 viel Arbeit, die eingetragenen Äste wäschkorbweise hoch auf der Leiter stehend zu entfernen. Für die Pflege und Kontrolle von 180 Nistkästen werden in Angeln noch Mitarbeiter gesucht.

Kastensäuberung auf hoher Leiter mit Stirnlampe


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Das Laubblatt und das ewige Leben

oder: Keine Angst vor dem Tod

„Ich fragte das Blatt, ob es Angst habe, weil der Herbst kommt und die anderen Blätter bereits vom Baum fallen.

Das Blatt antwortete mir:

"Nein. Während des gesamten Frühlings und Sommers war ich vollkommen lebendig. Ich habe hart gearbeitet und meinen Teil dazu beigetragen, den Baum zu nähren. Jetzt ist ein großer Teil von mir im Baum selbst.

Ich bin nicht auf meine Form beschränkt. Ich bin der Baum. Auch wenn ich zurück zur Erde falle, werde ich weiterhin den Baum nähren. Deshalb mache ich mir keinerlei Sorgen." Tchich Nhat Hanh

Wenn man den Baum allerdings fällt, dann ist alles anders. Wie hier in Kosel. Die Linde wurde dem höheren Profit einer geplanten Solaranlage geopfert.


Foto: Krieter

Toter Uhu in Duvenstedt

Dieser Uhu wurde auf einer Weide in Duvenstedt gefunden. Die Todesursache ist unbekannt. Meist ist der Mensch verantwortlich. Einige mögliche Todesursachen finden Sie hier.

Egoismus

Seit Anbeginn des Lebens auf der Erde (vor etwa 3,5 Milliarden Jahren in der Tiefsee) war Leben egoistisch. Jetzt, 3,5 Milliarden Jahre später nennen die Menschen diesen Egoismus DARWINISMUS. Der stärkere, der geschicktere, der klügere, der sich schneller an Umweltbedingungen anpassende, der hübschere, der mit den größeren Sexualsignalen oder  der Medienmanipulierer setzte sich bisher durch. Am Ende hat das den heutigen Menschen ergeben. Er ist die Krönung der Schöpfung.
Einige wichtige Menschen tuen gerade alles, damit diese Zeit mit dem Menschen als Krönung schnell vorbei geht. Egal, ob es die Künstliche Intelligenz ist, die Aufrüstung mit technisch und menschlichem Verstand kaum noch beherrschbaren Waffentechnologien, Biotechnologien, Umweltveränderungen, Energiehunger oder Schwarmdummheit (Parteien), alles dies ist in der Lage, die Menschheit in den nächsten 100 Jahren von der Spitze der Evolution wegzufegen. Die Natur braucht nicht immer einen Kometeneinschlag. Sie kann auch anders. Sie lässt es die Kreaturen selbst erledigen. Selbstzerstörung nennt man das dann folgerichtig. Mehr lesen

In unserer Astilbe

summt und brummt es von morgens bis abends. Hummeltreff.

Bei den Astilbe-Arten handelt es sich um große, ausdauernde, krautige Pflanzen, die je nach Art Wuchshöhen von 150 bis 200 Zentimetern erreichen. Sie bilden mit unterirdischen, dicken Rhizomen buschige Bestände. Aus diesen Rhizomen wachsen einerseits grundständige, große Laubblätter, andererseits auch die aufrechten, blütentragenden Stängel. Die relativ großen, endständigen, oft verzweigten, fedrigen, rispigen Blütenstände enthalten Tragblätter und meist aus sehr vielen (500 bis 2000) Blüten.

Die Dunkle Erdhummel

ist zum Gartentier des Jahres gewählt worden.  Ich nehme dieses zum Anlass, über unsere fleißigen Bestäuber im Garten zu schreiben. Sie beginnen schon im Februar täglich früh, unermüdlich ihre Arbeit zu verrichten und verdienen es, unterstützt zu werden. Mehr Informationen hier

Rumoren im Kamin

Morgens um 5 Uhr hörte ich plötzlich ein Rumoren im Kamin. Als ich diesen  öffnete, war nichts zu sehen. Vorsichtshalber kontrollierte ich noch die Reinigungsklappe für den Schornsteinfeger unten im Schornstein. Ein Sperling kam mir entgegen geflogen und verließ mich sicher glücklich durch eine Seitentür.

Aalfangverbot

Laut DPA hat ein Vorschlag der EU-Kommission, den Aalfang in der Ostsee zu verbieten, zu gemischten Reaktionen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern geführt. Danach hält Schleswig-Holsteins Fischerei- und Umweltminister Robert Habeck (Grüne) den Vorstoß für folgerichtig, da es um den Aalbestand in Europa schon lange schlecht bestellt sei. Seiner Ansicht nach sollte die EU-Kommission das Verbot auf den gesamten marinen Lebensraum des Aals im Hoheitsgebiet der EU, insbesondere den Atlantik, ausweiten.

Die Argumente der Fischereiverbände sind dagegen haltlos, denn ihre Argumentation, sie würden ja jedes Jahr Jungaale aussetzen, ist unsinnig, weil sie verschweigen, dass sie diese Jungaale unter großen Verlusten auf ihrer natürlichen Wanderung vorher im Atlantik weggefangen haben. Sie sind damit selbst für das Problem verantwortlich.

Bausteine, die vom Himmel fallen

Wie entstand das Leben auf der Erde? Dieser wahrlich existenziellen Frage widmen sich Wissenschaftler der „Heidelberg Initiative for the Origins of Life“. Sie gehen sogar noch einen Schritt weiter und untersuchen die Bedingungen, unter denen Leben entstehen kann. Es sind die großen Fragen unserer Existenz, die uns faszinieren: Wie ist das Universum entstanden, wie die Erde und wie das Leben? Gibt es woanders Leben, oder sind wir allein in den Weiten des Alls?  Mehr lesen

Schlangen im Garten

Zwei ausgewachsene Ringelnattern, die wohl unter unserem Hochbeet leben, hatten sich im Vogelschutznetz verfangen. Beide stark verwirbelt, war es durchaus lebensgefährlich für sie. Nachdem ich sie unter Gezische herausgeschnitten hatte, verschwanden sie wieder unter dem Hochbeet. Bedanken werden sie sich durch den Fang von Wühlmäusen.

Liebe Natur- und Tierfreunde,

als Jäger seit 55 Jahren schäme ich mich für die schwarzen Schafe in unserer Mitte. Jagd ist eine Kultur mit vielen Regeln und Verhaltensweisen, viel Wissen und Anstand. Manches geht im Massenbetrieb verloren.

Die neue nordrhein-westfälische Landesregierung will Jägern wieder erlauben, handzahme Fasane und Enten aus Zuchtbetrieben in ihren Revieren auszusetzen und anschließend abzuschießen. Das geht aus dem jetzt vorgelegten Gesetzesentwurf zum Landesjagdgesetz hervor, den CDU und FDP vorgelegt haben. Langwierig ausgehandelte Verbesserungen - erst 2016 in Kraft getreten und seinerzeit als bundesweit vorbildlich gesehen - sollen wieder zurückgenommen werden! 

Dahinter steckt ein Millionengeschäft, von dem zahlreiche Zuchtbetriebe und Jagdreiseveranstalter profitieren. Weil der Abschuss handzahmen Zuchtgeflügels sowohl aus naturschutzfachlicher als auch als ethischer Sicht nicht vertretbar ist, wurde diese Praxis im Jahr 2016 von der rot-grünen Landesregierung in NRW de facto verboten bzw. an zahlreiche Auflagen geknüpft. Mehr lesen

Was wir wissen, ist ein Tropfen;
was wir nicht wissen, ein Ozean.

Isaac Newton  

(heute sicher ein paar Tropfen mehr ...)

Wem gehört die Natur?

Großkonzernen? Jedenfalls wenn es nach dem Europäischen Patentamt (EPA) geht. Zuletzt hat sich ein niederländischer Agrarriese das Recht auf eine Melonenart gesichert. Und das ist nur die Spitze – Weinrebe, Tomate, Gurke, Kartoffel: Ein halber Gemüsegarten ist schon in seinem Besitz. Schuld ist ein Schlupfloch im aktuellen EU-Gesetz. 

Die Folge: Agrarkonzerne wie Monsanto und Bayer kontrollieren bald komplett, was gezüchtet, angebaut und gegessen wird. Das bedroht die Existenz von Landwirt/innen und die Artenvielfalt der Natur. Für uns Verbraucher/innen werden Obst und Gemüse teurer. 

SPD-Justizministerin Katarina Barley kann Patente auf Leben jetzt stoppen. Wenn sie sich vor den anderen Mitgliedstaaten für ein vollständiges Verbot stark macht – ohne Lücken und Schlupflöcher. mehr lesen

Wem gehört eigentlich die Schlei?

Als Eigentümer wäre es doch naheliegend und sicher erfolgreich, gegen die fahrlässige Vermüllung mit Plastik zu klagen. Bei grober Fahrlässigkeit haftet vielleicht nicht wie immer der Steuerzahler sondern der Verantwortliche. Darüber würde sich die Schlei auch für die Zukunft freuen. Die Staatsanwaltschaft Flensburg ermittelt zwischenzeitlich wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung. Allerdings bereiten die eigentlich Verantwortlichen die Bürger inzwischen gezielt darauf vor, dass die oberflächliche Beseitigung dieses Skandals über die Gebühren vom Bürger bezahlt werden sollen.

  • Hartplastik kann bei Fischen, Amphibien, Vögeln und Säugetieren zu Verletzungen durch Verschlucken führen. Jeder kennt die gründelnden Schwäne.
  • Hartplastik zersetzt sich, wie, weiß niemand. Sicher entsteht auch Mikroplastik, gelangt in die Nahrungskette mit Folgen, die auch keiner kennt. Bernstein entsteht so nicht!
  • Wenn nie jemand persönlich für solche Umweltskandale haftet, wird es sie immer wieder geben. Es gibt kein Risiko bei Entdeckung. Deshalb werden wir immer mehr Bilder von Unmengen an Plastik im Meer sehen. Politiker zeigen sich betroffen ..

Sinn des Lebens

Unermüdlich von morgens früh bis abends spät füttern sie wieder. Die Vogeleltern. Viele Jungtiere benötigen die etwas rar gewordenen Insekten. Viele Hausgärten erzeugen sie. Das ist gut.


Wasser ist Über-Leben

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmitel. In vielen Ländern ist es schon knapp. Dass es Bürgerinitiativen und viel ehrenamtliches Engagement bedarf, um unser Grundwasser vor wahrscheinlicher Verunreinigung durch kurzfristige Geschäftsinteressen zu schützen, ist nur schwer zu verstehen.

Nur dem breiten Widerstand von Gemeinden, Verbänden und Bürgerinitiativen ist es zu verdanken, dass die Pläne, auf rund einem Drittel unseres Bundeslandes Erdöl zu fördern und dabei Fracking einzusetzen, verhindert werden konnten.  
Dieser Erfolg muss nachhaltig gesichert werden, da jederzeit neue Anträge gestellt werden können. Das versucht die Volksinitiative zum Schutz des Wassers. mehr lesen

Schleswig-Holstein - Land zwischen CCS und Fracking?
Was wird aus unserem Grundwasser?

Fracking, also das gewaltsame Aufbrechen des Untergrunds zur Öl- oder Gasförderung, ist mit unüberschaubaren Risiken für Mensch und Umwelt, insbesondere für Grundwasser, Boden und Eigentum verbunden.

http://keinco2endlager.de/ ist eine Initiative, die sich in SH für unsere lebenswerte Zukunft engagiert. Grundwasserschutz geht vor Ausbeutung und Missbrauch der Natur.

Die Volksinitiative zum Schutz des Wassers will Fracking in SH ganz unterbinden. Bis zum 29.05.18 haben Sie hier die Möglichkeit, dieses Vorhaben mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen: http://vi-wasser.de/#aufruf

Auf der Suche nach Thermik

Noch nie haben Menschen den Gruppenflug der Störche so minutiös verfolgt wie den von Louis und seinen Altersgenossen. Die Ergebnisse von Louis Reise haben die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie und der Universität Konstanz nun veröffentlicht. Die Daten der tausend Kilometer langen Etappe zeigen erstmals, wie die Flugleistung eines Vogels, sein Sozialverhalten und seine globale Reiseroute miteinander verknüpft sind. Die effizienteren Flieger reisen bis nach Westafrika, während die übrigen in Südeuropa überwintern. Wer wohin fliegen wird, werden die Forscher dann schon zehn Minuten nach dem Abflug aus ihren Daten herauslesen können. Mehr lesen

Über das ganze Land verteilt gibt es Menschen, die sich um Störche kümmern: Gebietsbetreuer. Ihren zuständigen Gebietsbetreuer finden Sie hier

Aktuelle Luftqualität

Mehrmals täglich ermitteln Fachleute an Messstationen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes die Qualität unserer Luft. Schon kurz nach der Messung können Sie sich hier in Form von deutschlandweiten Karten, Verlaufsgrafiken und Tabellen über die aktuellen Messwerte informieren. hier

Uhus am Kalkberg nutzen künstliche Bruthöhle

Naturschutzmaßnahme erfolgreich umgesetzt

Foto: Florian Gloza-Rausch. Na, wer kommt denn da? Der älteste Jung-Uhu aus diesem Jahrgang schaut neugierig aus dem an eine Hundehütte erinnernden Eulenkasten am Kalkberg.

Seit nunmehr acht Jahren gehören die Uhus regelmäßig zum Brutvogelinventar des Segeberger Kalkbergs. Während sich das Uhu-Weibchen im ersten Jahr eine Brutmulde in der Felswand direkt über dem Besuchereingang der Kalkberghöhle gewählt hat und von den Höhlenbesuchern bestaunt werden konnte, hat es sich in den Folgejahren für einen Logenplatz hoch über dem Freilichttheater zur Brut und zur Jungenaufzucht entschieden. Mehr lesen

 Die Hauptstadt der Fledermäuse

Bad Segeberg oder „Bat Segeberg“ ist die Hauptstadt der Fledermäuse. In der Kalkberghöhle, dem größten deutschen Winterschlafquartier, schlafen mehr als 20.000 Fledermäuse. Damit gibt es hier mehr überwinternde Fledermäuse als die Stadt Einwohner zählt, nämlich rund 16.000 (Stand 2010). Viele Informationen rund um die Fledermaus finden Sie hier.

Über Fledermäuse kann man nie genug wissen. Interessant wäre z.B. die Frage, ob wir es mit unserer Dorf-, Stadt- und Weltbeleuchtung den Fledermäusen leicht machen, Beute zu jagen, weil wir die Insekten zum Licht locken und dort sammeln.

Die Aktion "Fledermausfreundliches Haus" finden Sie hier

Ein Fledermaus-Handbuch, lesenswert, finden Sie hier

Zentrum zur Erforschung von Tierwanderungen eingeweiht

Vom Schmetterling bis zum Wal – das Leben auf der Erde ist permanent in Bewegung. Gleichzeitig verändern sich die Lebensbedingungen auf unserem Planeten rasant.

Die Max-Planck-Gesellschaft und die Universität Yale wollen die Erforschung von Tierbewegungen in sich verändernden Lebensräumen weiter vorantreiben. Sie haben dazu am 2. Mai ein gemeinsames Forschungscenter offiziell eingeweiht. Mehr lesen

Warum brummen Hummeln?
Der Grund für das Vibrationssammeln

Haben Sie schon einmal eine Hummel an einer Blüte brummen hören? Das Geräusch ist anders als das Fluggeräusch, heller, als ob die Hummel eingezwängt wäre. Es kommt vom Vibrationssammeln! Blütenstaub ist für die Pflanze kostbar, er dient der Bestäubung. Insofern muss die Pflanze eine Verschwendung verhindern. Manche Pflanzen bieten den Blütenstaub daher nicht offen an. Hier könnte er herunterfallen oder von Tieren gefressen werden, was nicht zur Bestäubung beiträgt.

Stattdessen ist er in Staubbeuteln verpackt, die wie bei einem Salzstreuer nur eine kleine Öffnung haben, durch die der Pollen fallen kann. Nur spezialisierte Bestäuber wie die Hummeln können durch die Vibrationen den Pollen aus den Beuteln herausschleudern. Eine sehr interessante Studie und einen Film finden Sie hier.

Lebensmittelverschwendung

In Deutschland gehen pro Jahr über 18 Millionen Tonnen (18 000 000 000 kg) Nahrungsmittel verloren. Eine Verschwendung mit enormen ökologischen Folgekosten. Für etwa 40 Prozent der verschwendeten Lebensmittel sind Privathaushalte verantwortlich. Und Lebensmittel sparen ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz. Hierzu gibt es viele, viele Tipps, die jeder befolgen kann. Hier mal 5 vom WWF:

  • Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum!
  • Nicht von Sparangeboten locken lassen!
  • Keine Großeinkäufe!
  • Betagtes Obst in den Mixer

Schleiereulen

Bei der Kontrolle der Schleiereulenkästen auf Schwansen müssen wir leider feststellen, dass die Schleiereulen nach den schneereichen Wintern 2009/10, in denen die meisten Eulen verhungert sind, noch nicht wieder aus dem Westen des Landes zugewandert sind. Viele Kästen werden von Turmfalken genutzt.




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Demografie beeinflusst Brutfürsorge bei Regenpfeifern

Das Verhältnis von Männchen zu Weibchen ist ein wichtiges demografisches Merkmal in natürlichen Populationen, ungleiche Geschlechterverhältnisse treten dabei recht häufig auf. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen haben herausgefunden, dass sich diese Ungleichheit bei Regenpfeifern im Jugendalter herausbildet und auf die Zusammenarbeit der Eltern bei der Brutfürsorge auswirkt. Bei einem ungleichen Verhältnis in der Population ist es wahrscheinlicher, dass ein Elternteil den Nachwuchs großzieht. Bei den Regenpfeifern tut das meistens das Männchen. In ausgeglichenen Populationen dagegen kümmern sich eher beide Eltern um die Jungenaufzucht. mehr lesen

EU verbietet die bienengefährdenden Neonikotinoide

Doch um das Insektensterben zu stoppen, muss auch ein anderes Pestizid von unseren Äckern verschwinden: Glyphosat. Neonikotinoide sind Nervengifte, mit denen Blätter behandelt, Böden besprüht oder Saatkeimlinge gebeizt werden können. Die hochwirksamen Insektizide binden sich an die Rezeptoren der Insekten-Nervenzellen und stören die Weiterleitung von Nervenreizen. Fliegen, Käfer, Schmetterlinge oder manche Bienen verlieren daher womöglich die Orientierung oder andere Fähigkeiten wie den Fortpflanzungstrieb oder das Aufschlecken von Pollen. mehr lesen über politischen Hintergrund

Deutschlands Wäldern geht es schlecht

Berlin, 25. April 2018: Fast 90 % der Waldfläche in Deutschland ist in einem naturschutzfachlich schlechten Zustand. So lautet das alarmierende Fazit einer aktuellen Studie der Naturwald Akademie. Die AutorInnen des heute erschienenen „Alternativen Waldzustandsberichtes“ betonen, dass dieser Mangel an naturnahen Waldökosystemen zu einem starken Verlust der biologischen Vielfalt führt.
Hier der Bericht. (250 Seiten lang)

Mehr Informationen hier:

https://naturwald-akademie.org/

„Wir müssen die Natur nicht als unseren Feind betrachten, den es zu beherrschen und überwinden gilt, sondern wieder lernen, mit der Natur zu kooperieren. Sie hat eine viereinhalb Milliarden Jahre lange Erfahrung. Unsere ist wesentlich kürzer."
Hans-Peter Dürr

Netzwerk Lebensraum Feldflur
Energie aus Wildpflanzen

Im August 2012 hat sich das Netzwerk Lebensraum Brache in das Netzwerk Lebensraum Feldflur umbenannt. Gemeinsam mit neuen Partnern aus den Bereichen der Jagd, der Energiewirtschaft und der Bienenhaltung möchte das Netzwerk die in dem Projekt „Energie aus Wildpflanzen-Phase 1″ gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umsetzen.

Den Abschlussbericht zum Projekt „Energie aus Wildpflanzen-Phase 1“ können Sie hier herunterladen:

BAYERISCHE LANDESANSTALT FÜR WEINBAU UND GARTENBAU (HRSG.) (2012): Energetische Verwertung von kräuterreichen Ansaaten in der Agrarlandschaft und im Siedlungsbereich – eine ökologische und wirtschaftliche Alternative bei der Biogasproduktion. Schlussbericht zum Forschungsvorhaben Nr. 22005308 (08NR053), 209 S.

DEGENBECK, M.; BÖHME, H.; TILLMANN, J. & RONNENBERG, K.; (2013): Wildbiologische Begleituntersuchungen bei artenreichen Energiepflanzenansaaten mit Wildpflanzen. LANDESANSTALT FÜR WEIN- UND GARTENBAU (LWG) (Hrsg.), Forschungsprojekt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 122 S.

Ziel des Projektes „Energie aus Wildpflanzen-Phase 1″ war es, aus dem reichhaltigen Spektrum der Wildpflanzen, Arten zu finden, die in mehrjährigen Mischungen angesät werden können und damit den einheimischen Wildtieren einen geeigneten Lebensraum bieten.

Sprachlos Tierversuche mit Nachtigallen

Der Tagesspiegel Berlin berichtet in seiner Printausgabe vom 13.02., dass ein Forschungsvorhaben von Dr. Daniela Vallentin, bei dem es auch um die Entnahme von Nachtigallen für Tierversuche aus der Natur geht, bisher nicht genehmigt wurde. In ihrem Antrag ging es darum, bis zu 50 Nachtigallen der freien Wildbahn zu entnehmen – also aus Berliner Parks und Wäldern, z.T. auch aus Schutzgebieten, um – vereinfacht gesagt – ihnen Elektroden in den Kopf zu pflanzen und Erkenntnisse zu generieren, die Aufschlüsse zum Krankheitsbild des Autismus zulassen. Mehr Informationen zum Nachtigallenversuch und die Möglichkeit, eine Petition dagegen zu unterschreiben, finden Sie hier.

Europaweite Tiertransporte


vielleicht haben Sie vor Kurzem im ZDF die Dokumentation "Geheimsache Tiertransporte" von Manfred Karremann gesehen. Millionen Tiere werden jedes Jahr durch Europa transportiert, bis nach Nordafrika. Rinder und Schafe sind oft tage- oder wochenlang eingepfercht auf Lastwagen und Schiffen unterwegs. Die grausamen Bilder zeigen das unendliche Leid, das aus Deutschland und ganz Europa exportierte Tiere während des Transports ins Zielland durchleben müssen. Viele Tiere überleben die tagelange Tortur nicht. Sie verdursten oder werden aufgrund von Platzmangel zertrampelt. Übrigens werden so auch Krankheiten verbreitet.

PROVIEH fordert (hier nachlesbar):

  • Bundesweite Förderung der mobilen Schlachtung
  • Wiederherstellung von regionalen Schlachthofstrukturen
  • Verbot von Lebendtiertransporten in Drittländer
  • Ausnahmslose Abschaffung der Exportsubventionen für lebende Tiere, auch landwirtschaftliche Zuchttiere 
  • Einführung einer nationalen Transportzeitbegrenzung auf maximal 4-6  Stunden
  • Ein wirksames, staatliches Kontrollsystem mit bundesweit einheitlichen Sanktionen und Umsetzung des ordnungsrechtlichen Vollzuges
  • Überarbeitung der EU-Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport

Wer hat da etwas dagegen? Ihr Bundestagsabgeordneter?

Lesen formt das Gehirn

Für die Forschung ist Lesen und Schreiben ein faszinierendes Phänomen. Denn die ersten Schriftsysteme haben sich erst vor weniger als 6000 Jahren entwickelt – ein Wimpernschlag in Relation zur menschlichen Evolution. Eine zentrale Frage lautet daher, wie das menschliche Gehirn trotzdem diese komplexe Aufgabe bewältigen kann. Aktuell befassen sich Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft beispielsweise mit den Unterschieden zwischen geübten Lesern und Analphabeten – und was daraus für Menschen mit Leseschwäche folgt – sowie mit den Auswirkungen mangelnder Lese- und Schreibkenntnisse für die Demokratie weltweit. Mehr lesen

Rotte Sauen durchrinnt die Schlei bei Maasholm

Das zugehörige Video von Andreas Mews aus Kappeln ist hier zu sehen. Außerdem wird das Video auf WhatsApp verbreitet. Berühmte Schweine.

Obst aus eigenem Garten

Obst ist gesund. Seit Jahrzehnten werden immer mehr Sorten gezüchtet, meist sollen die Eigenschaften der Neuzüchtungen die Bedürfnisse des Erzeugers und Handels erfüllen. Dabei gehen Geschmack und gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralien teilweise verloren.

Wer einen eigenen Garten hat, kann sich den Luxux erlauben, schmackhafte Obst- und Gemüsearten selbst anzubauen. Die Samen und Pflanzen erhält man jedoch nicht im Baumarkt. Aber sicher hier:

Weitere Informationen auf der jeweiligen Homepage.

Tod im Osterfeuer

Das Netzwerk Blühende Landschaft

stellt sich folgenden Aufgaben:

  • Vorhandene Konzepte erfassen, die Honig- und Wildbienen sowie allen anderen nektar- und pollensuchenden Insekten wieder eine Lebensgrundlage schaffen
  • In Zusammenarbeit mit Landwirten, Naturschützern, Beratern, Verbrauchern, Gärtnern, Imkern, Wissenschaftlern und Landschaftsplanern neue, insektenfreundliche Bewirtschaftungskonzepte entwickeln
  • Modellprojekte initiieren und Fördergelder dafür akquirieren
  • Den Dialog mit allen betroffenen Interessenverbänden zur breiten Umsetzung geeigneter Konzepte suchen
  • Gespräche mit politischen Parteien und der Agrarverwaltung führen, um eine entsprechende Lenkung der landwirtschaftlichen Fördermittel zu erreichen
  • Die breite Öffentlichkeit sensibilisieren
  • Eine blühende Landschaft gestalten, in der Menschen und Tiere sich wieder wohlfühlen können

Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall: hier

Hühner im eigenen Garten ... warum? ... darum!


Es gibt nichts Gutes,
es sei denn,

man tut es.

Multiresistenzen durch Glyphosat

Neuerdings wird vermutet, dass Glyphosat nicht nur krebserregend ist, sondern auch die Entwicklung mulitresistenter Keime fördert. Mehr lesen

Verlust von Genen kann Vorteile bringen

Im Laufe der Evolution können Gene neu entstehen, sich verdoppeln oder sich verändern und sogar verloren gehen. Bislang war unklar, wie stark der Verlust von Genen zur Anpassung von Tieren an ihre Umwelt beiträgt. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden haben nun eine computergestützte Methode zur Bestimmung von Genverlusten entwickelt. Der Verlust von Genen wird in der Regel als nachteilig erachtet, da er mit Fehlentwicklungen oder Krankheiten verbunden ist. Allerdings kann der Verlust von Genen auch von Vorteil für ein Lebewesen sein, zum Beispiel, wenn dieser Verlust zur Anpassung an bestimmte Umweltbedingungen oder neue Lebensbedingungen beiträgt. Mehr lesen

Atommüll gehört nicht in die "Abfalltonne"!

Themen, wie Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Stoffe sowie Bauschutt aus Atomkraftwerken, müssen immer wieder ins Bewusstsein geholt werden, um die Bürger zu sensibilisieren. Durch die Ablagerung von Giftstoffen in Deponien entstehen durch kurzfristige Lösungen langfristige Umweltkatastrophen, die den Bürger dann Milliarden kosten, trotzdem nicht rückgängig gemacht werden können. Die Vorgänge rund um die Asse haben es uns gezeigt, aber es geht trotzdem weiter. Neue Politiker, gleiche Fehlentscheidungen. Hier und da kämpfen Bürgerinitiativen und Vereine auf wohl verlorenem Terrain. Es braucht mehr Menschen, die sich wehren. Für unsere Kinder und Enkel.

Info hier: Bürgerinitiative Harrislee

Kapital - Politik - Justiz: 

Ein Kartell gegen den Natur- und Umweltschutz?

In der letzten Zeit häufen sich die Rücktritte von ehrenamtlich engagiert  arbeitenden Natur- und Umweltschützern aus Politik und Naturverbänden. Manchmal still, manchmal laut, immer scheint es die Aussichtslosigkeit ihrer Bemühungen aufzuzeigen. Es wäre an der Zeit, einmal diese Mechanismen rund um den Erhalt unserer Flora und Fauna mit Hilfe einer Doktorarbeit zu untersuchen. Natürlich an einem Institut, dass nicht von Kapital, Politik und Justiz manipuliert werden kann. (Gibt es das überhaupt noch?)

Es ist schon bemerkenswert, wie das Land Schleswig-Holstein (nicht nur) durch eine Generation so zerstört werden konnte. Noch wird diese Zerstörung beschleunigt und hat die Namen

  • Energiewende
  • Erneuerbare Energien - Windmühlen und Photovoltaik
  • Landwirtschaft - Pestizide - Fungizide - Gülle - Mais - Massentierhaltung
  • Plastik und Mikroplastik (was wir nicht sehen, stört uns nicht, allerdings tauchen manche Altdeponien plötzlich wieder auf)
  • Insektensterben als Indikator - Artenvielfalt
  • Fracking
  • Deponien und Grundwasserschutz
  •  ...

These: Jedes Problem, dass man genauer untersucht, zeigt das gleiche Muster: Am Anfang steht das Kapital (Geldgier), dann wird Politik manipuliert, am Ende regelt die Justiz im Sinne des Kapitals (Politik). Noch eine Generation weiter so, dann leben wir in einem nicht mehr lebenswerten Land. Leider gewöhnen sich Menschen an diese Zustände, suchen ihren Vorteil in diesem System.

Die Biene Maja

Insektensterben in aller Munde. Die Trickfilmfigur Biene Maja soll sich jetzt nach dem Willen ihres Rechteinhabers, des Studios 100 in München, als Markenbotschafter für den Naturschutz und gezielt für die Anpflanzung von bienen- und insektenfreundlichen Blühflächen einsetzen. Hoffentlich nicht nur eine neue Geschäftsidee. Die Maja-Filme sind jedoch sehenswert (hier

Neues von der Vegetation Schleswig-Holsteins

Die Arbeitsgemeinschaft Geobotanik in Schleswig-Holstein und Hamburg (AG Floristik...von 1922) ist ein gemeinnütziger, naturwissenschaftlich orientierter Verein mit Sitz bei der Landesstelle für Vegetationskunde an der Universität Kiel. Ziele der Vereinsarbeit sind die Erforschung und Dokumentation der Flora und Vegetation Schleswig-Holsteins sowie die Publikation der Forschungsergebnisse. Es gibt eine werbefreie Homepage. Für Pflanzenliebhaber und Naturinteressierte sehr lesenswert. hier mehr

Wer sich für Wälder interessiert, findet vielleicht hier Antworten:

Artenreiche Wälder in Schleswig-Holstein

Luderplatz  (aus traurigem Anlass)

Das Wort Luder entstammt der Jägersprache und bezeichnet tote Wildtiere, die am Luderplatz verwendet werden können. Sie sollen dort dem Anlocken von anderen Tieren dienen. Einmal um sie zu beobachten, aber auch, um sie abzuschießen. In der Regel werden jedoch Teile von Tieren benutzt, z.B. die Eingeweide von erlegtem Wild. Verboten ist die Verwendung von Haus- und Schlachttierteilen. Wasserschutzgebiete und öffentlich zugängliche Bereiche sind als Luderplatz nicht erlaubt.

Das Luder wird flach eingegraben oder mit (Pferde-) Einstreu abgedeckt und mit Steinen beschwert. Die anzulockenden Tiere sind so längere Zeit beschäftigt und es ist Zeit für Beobachtung und Bejagung.

Zeitung titelt: "Spaziergängerin findet einen Haufen toter Füchse. Jäger werben um Verständnis für gängige Praxis." (Zeitungsbericht hier)

Eine Spaziergängerin findet an der Schlei auf einer Wiese viele Knochen, in einem kleinen Zufluss zur Schlei "einen großen Haufen" Kadaver von Füchsen und Marderhunden.

Galluse ist seit 45 Jahren Jagdscheininhaber und hat viele Jäger, Kreisjägermeister und Jagdbehörden in Nds. kennen gelernt. Sie alle hätten diese Jäger aus der Jägerschaft ausgeschlossen. Ja, es gibt schwarze Schafe unter den Jägern, manchmal sogar kleine schwarze Schafherden. Dafür gibt es Aufsichtsbehörden, z.B. die untere Jagdbehörde im Landkreis. Aber auch den Tierschutz mit seinen Verbänden. Das Tierkörperbeseitigungsgesetz müsste in diesem Fall greifen. Tote Tiere in Bäche zu entsorgen interessiert auch den Wasserschutz („Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts“). Und die Jägerschaft. Auch dort gibt es eine Selbstreinigungsmöglichkeit (Disziplinarausschuss).

Für alle ordentlichen Jäger ist dieses Vorgehen keine "gängige Praxis" (hoffe ich mal für SH).

Ergänzung: Bei der Versammlung des Hegering V der Kreisjägerschaft Ende April wurde diese erfolgreiche Raubtierbejagung belohnt. Der Raubwild - Wanderpokal ging an das Revier Borgwedel.

Integriertes Umweltprogramm
des Kreises Schleswig-Flensburg

Das vom Kreistag SL/FL beschlossene „Integrierte Umweltprogramm“ soll eine Trendumkehr beim Naturschutz im Kreis darstellen mit seinem neuartigen Ansatz, verschiedene umweltbezogene Umsetzungsstrategien gleichrangig zu einer integrierten Gesamtstrategie zusammenzuführen, um Potentiale für Synergien zu identifizieren und diese so effektiv wie möglich und mit maximaler Wirkung zu nutzen.

Der Landkreis beabsichtigt mit dem Umweltprogramm einen „Nachhaltigen Schutz der natürlichen und gesunden Lebensgrundlage der Kreisregion" zu erreichen.

Das lesenswerte Umweltprogramm finden sie als Download hier.

Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers

Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben die Genome von fünf Neandertalern sequenziert, die vor 39.000 bis 47.000 Jahren lebten. Mehr

NaturNah: Der Trick mit dem Knick

Seit 2009 wird in Schleswig-Holstein ein "Knick-Wettbewerb" durchgeführt. Heimatbund und Bauernverband prämieren den bestgepflegten Knick des Nordens. Knicks sind ein typisches Erscheinungsbild in Schleswig-Holstein. Sie wurden Mitte des 18. Jahrhunderts angelegt, um die Bewirtschaftung in kleinere Pazellen aufzuteilen, Erosion zu verhindern und natürliche Zäune für das Vieh zu bilden. Jederzeit zu sehen in der Mediathek hier

Für den engagierten Naturschutz sind die Knicks und deren Weiterentwicklung ein sinnvolles Betätigungsfeld. Vielleicht sollte man überlegen, den Landwirten Ackerrandstreifen beidseitig der Knicks abzukaufen oder abzupachten, damit sie nicht beidseitig mit Mais oder anderen Monokulturen eingezwängt werden. Blühstreifen würden dann den Insekten und damit auch Vogelwelt zugute kommen.

Knicks in Schleswig-Holstein

Titelblatt der Struensee-Verordnung über Knickanlage von 1771. Knicks dienten als als Feldbegrenzung, Schutzwehren gegen größere Wildtiere, als Landwehr gegen feindliche Angreifer und nebenbei als Brennholzlieferant.

Knicks (auch Över oder Wallhecke) ist eine Bezeichnung für von Gehölzen bewachsene, meist künstlich errichtete Erd-, Stein- oder Torfwälle in Mitteleuropa. Sie sind als Einfriedung und Grenzmarkierung weit verbreitete landschaftsprägende Elemente der Kulturlandschaft. Die durchschnittliche Höhe eines Walls beträgt etwa einen Meter, die durchschnittliche Breite bei Erdwällen etwa zwei Meter.

Häufig werden Knicks aus Haselnusssträuchern, Faulbaum, Weißdorn, Schlehe, Brombeere, Hainbuchen gebildet. Sie gelten als artenreicher Lebensraum, wirken durch ihre große biologische Vielfalt weit in die Landschaft hinein.

Eine weitere sehr wichtige Funktion ist der Windschutz gegen Austrocknung, gegen Abtrag der obersten Erdschicht und damit verbunden auch die Veränderung des Kleinklimas ähnlich derjenigen an einem Waldrand. Im Winter verhindern sie Schneeverwehungen.

siehe auch: Benjes-Hecken

Das Freie Institut für Wildtierschutz e.V.

Das Freie Institut für Wildtierschutz e.V. setzt sich dafür ein, dass Wildtierschutz auch auf gesetzlicher Ebene besser verankert ist bzw. existierende Gesetze zum Schutz von Wildtieren auch durchgesetzt werden. In dem Netzwerk arbeiten die Projektgruppe Seeadlerschutz Schleswig-Holstein, die Vogelpflegestation des Wildparks Eekholt sowie  das Freies Institut für Wildtierschutz e.V. eng zusammen.

Der Tierschutzbeirat des Landes Schleswig-Holsteins ruft zum Tag „Aktion Sauberes Schleswig-Holstein" alle Landeigentümer auf, alte und nicht mehr funktionstüchtige Stacheldraht- oder Zaunreste jetzt aus der  Landschaft zu entfernen und so zu verhindern, dass Tiere oder Menschen zu Schaden kommen. Aufruf hier

Tiergerechte Einzäunung
Empfehlungen für einen hütesicheren und tierschutzkonformen Weidezaun

In Schleswig-Holstein ist die Einfriedung mit Stacheldraht weit verbreitet.  Allerdings kann ein Stacheldrahtzaun für Tiere eine erhebliche Gefahr darstellen. So können sich beispielsweise Vögel im Stacheldraht verfangen und verenden. Auch Menschen und Nutztiere können sich an den scharfen Spitzen des Stacheldrahts verletzen. Wer Stacheldraht verwendet, haftet für Sach – und  Personenschäden.

Dass es auch anders geht, zeigt eine Empfehlung der Landesregierung. hier

Foto: C. Lamprecht

Schleiereulen in Not

Diese Schleiereule wurde völlig entkräftet auf einem Hof in Nord-SH gefunden. Besonders sie leiden unter Schneelagen, weil sie nur wenig Fettreserven haben und darauf angewiesen sind, täglich Beute zu machen.

Früher gab es viele bäuerliche Scheunen mit Getreidelagern auf Dachböden, die im Winter auch ausreichend Mäuse finden ließen. Durch die veränderte Wirtschaftweise ist es heute anders.

Außerdem leiden die Eulen auch unter Vergiftungsaktionen, denn natürlich lassen sich geschwächte (vergiftete) Mäuse leichter erbeuten.

Ein ausfühlicher Artikel findet sich dazu in der FAZ.

Info Schleiereule hier.

Wildtier-Kataster Schleswig-Holstein

Das Wildtier-Kataster wurde im Jahre 1995 als ein Projekt zur dauerhaften Beobachtung unserer heimischen Wildtierarten gegründet. Es ist heute ein Projekt der Landesjägerschaft in Zusammenarbeit mit dem Institut f. Natur- & Ressourcenschutz (INR) der Universität Kiel Abteilung Landschaftsökologie, dem die wissenschaftliche Betreuung obliegt. Mehr

Biologische Vielfalt - Landesnaturschutzverband

Der LNV hat das Projekt „Aktiv werden für die Biologische Vielfalt in Schleswig-Holstein“ ins Leben gerufen. Die biologische Vielfalt ist vielleicht unser wichtigstes Gut. Sie umfasst alle Öko-systeme und Lebensräume, eine überaus beeindruckende Anzahl an Tier- und Pflanzenarten sowie die genetische Vielfalt innerhalb der verschiedenen Arten. In einer Broschüre stellt der LNV Projekte seiner Mitgliedsverbände des vor, die die biologische Vielfalt in Schleswig-Holstein stärken und fördern. Die Broschüre erhalten Sie als PDF hier.

Stacheldraht in der Landschaft

Immer mehr Verbände rufen dazu auf, unnützen Stacheldraht aus der Landschaft zu entfernen. Denn es ist inzwischen fast kein Spaziergang in SH mehr möglich, ohne dass man auf elektrisierte, funktionsfähige oder Überbleibsel von alten Weidezäunen stößt. Vielfach verrotten die Zaunpfähle, das Gras wächst über die am Boden liegenden Drähte. Tiere verletzen sich.

Aber auch funktionsfähige Stacheldrähte sind eine Todesfalle z.B. für tieffliegende Eulen (hier). Tote Tiere werden manchmal gefunden, die zahlreichen auf der Flucht verletzten sehen wir selten.

Eigentlich ist der Zweck eines Viehzauns, die Nutztiere am Ausbrechen aus der Weide zu hindern und sie gegen Gefahren von aussen zu schützen. Doch diese Ansprüche erfüllt der Stacheldrahtzaun kaum, denn die Verletzungsgefahr durch die langen, spitzen Eisendorne ist für die Weidetiere, insbesondere aber für Greifvögel und Wildtiere, gross. Oft gelingt es Rehen, Hirschen oder Vögeln noch, sich wieder aus dem Stacheldraht zu befreien, um schliesslich irgendwo qualvoll zu verenden. Bilder findet man im Internet zahlreich, z.B. hier.

Dabei gibt es Alternativen.

Die von der industiellen Landwirtschaft entfernten Hecken und Feldhecken müssen wieder vermehrt angepflanzt werden. Dadurch wird nebenbei Bodenerosion gemindert, Tiere haben Schutz vor Wind und Regen aber auch Schneeverwehungen werden seltener.

Vielleicht wäre eine Verfügung oder ein Gesetz sinnvoll, dass explizit Stacheldrahtzäune, die nur wenige Wochen im Jahr benötigt werden, in der übrigen Zeit abgebaut werden müssen. Das würde viele Tierhalter schnell zum Umdenken motivieren und viel Elend in der Natur beenden.

Das Hummeljahr beginnt


Die ersten Hummeln sieht man schon jetzt zeitig im Frühjahr auf Nahrungssuche. Es gibt viele Möglichkeiten, diese fleißigen Insekten zu unterstützen. Das können Nisthilfen sein, die man mit seinen Kindern selbst baut oder fertig kauft. Jeder kann durch die geeignete Auswahl von Frühlingsblühern das Leben der Hummeln unterstützen. Es macht viel Freude, sie dann das ganze Jahr zu beobachten. Mehr lesen


Pflanzenzellen

Grünpflanzen besitzen kein Skelett, das sie stützt. Sie erreichen ihre Stabilität durch einen Überdruck in ihren Pflanzenzellen, den Turgor. Da in der Flüssigkeit im Zellinnern mehr Stoffe gelöst sind als in der Umgebung, strömt von außen Wasser in die Zelle und erzeugt den sogenannten Turgordruck. Dieser ist mit über 20 bar um einiges stärker als der Druck in einem Autoreifen. Kann von außen bei Trockenheit kein Wasser zufließen, lassen die Pflanzen schnell ihre Blätter hängen. Das kennt jeder von seinen Zimmerpflanzen.  mehr

Wildkameras

Schleswig-Holstein wird überwacht. Tag und Nacht wird in Wäldern und Feldern, an Wegen und Plätzen, legal und illegal, alles fotografiert und gefilmt, was sich bewegt. Wissenschaftler nutzen legal die Geräte, um etwa Wolfsvorkommen  nachzuweisen (sehr interessant: http://www.wildkamera-sh.de/), Jäger nutzen sie, um an Kirrungen oder Wildwechseln jagdbares Wild zu finden. Es gibt aus datenschutzrechtlichen Gründen eine klare gesetzliche Vorgabe, was erlaubt und verboten ist. So wurde unlängst ein Politiker beim Sex im Wald heimlich gefilmt. Wer will das schon? Rechtliche Hinweise für SH

EU-Behörde bestätigt Gefahr für Bienen durch Insektizide - Neonicotinoide

Getötet werden alle Insekten

Neonicotinoide sind ein Risiko für Bienen. Zu diesem Urteil kommt Europas Behörde für Lebensmittelsicherheit nach Auswertung von Studien. Als Neonicotinoide wird eine Gruppe von hochwirksamen Insektiziden bezeichnet. Sie alle sind synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die die Weiterleitung von Nervenreizen stören.

Auf der Grundlage von über 1.500 gesichteten Studien und der Analyse von fast 600 Bewertungsmethoden gelangte die EFSA (Europ. Behörde zur Lebensmittelsicherheit) zu der Einschätzung: Neonicotinoide sind enorm schädliche Wirkstoffe, die Insekten sowohl über austretende Pflanzensäfte und die bei der Saatgutbeizung entstehenden Stäube aufnehmen, als auch über den Pollen und den Nektar. Neonicotinoide reichern sich auch im Boden an und gelangen in Oberflächengewässer. Risikobewertungen zu Neonicotinoiden seitens der EFSA

HSH Nordbank - der Bürger zahlt

Bank für Unternehmer, für Menschen mit Weitsicht, Leidenschaft und Initiative (Eigenwerbung).

Fast immer werden in der Politik Menschen in Positionen gehievt, denen sie nicht gewachsen sind. Das ist deshalb für sie unproblematisch, weil sie anschließend für den von ihnen angerichteten Schaden nie haften müssen. Zwar wurde gerade ein Buchhändler und 100%Mann aus Würselen als Außenminister verhindert, die Gründe dort haben aber auch nichts mit Sachverstand zu tun.

Der angerichtete Schaden wird meist nicht sichtbar.  Als Wähler sind sind wir politisches Versagen gewohnt, kennen die Personen von Gemeinderat bis zum Bundestag, wir haben sie sogar gewählt (oft aus einer Negativliste, der sich immer mehr Bürger aus Notwehr verweigern).

Manchmal wird Versagen sichtbar. Immer wird es teuer. Nicht für die Verursacher, sondern für den Steuerzahler, besonders für "den kleinen Mann", der das alles nicht mehr überblicken kann, immer aber bezahlen muss. Millionen, Milliarden ... wo ist da schon der Unterschied.

Allein die 10 Milliarden Kosten der HSH Nordbank (vielleicht ein paar Milliarden mehr, kommt ja nicht darauf an) bedeuten für jeden "kleinen Mann, Frau, Kind" aus Hamburg und SH: 10 000 000 000 Euro : 4 500 000 Einwohner = 2222 Euro für jeden Bürger der beiden Länder. Da nur jeder 3. Bürger steuerpflichtig ist, erhöht sich der Betrag auf über 6600 Euro. Wohlgemerkt, nur für die Fehlentscheidungen einiger größenwahnsinniger unwissender Politiker in den Aufsichtsräten der HSH Nordbank. Die Namen sind bekannt, aber keiner hat sich entschuldigt, schämt sich. Auch so erklären sich die kaputten Straßen und Brücken, überfüllten Klassen, vergammelten Schulen, mangelhafte Kinderbetreuung, Steuererhöhungen (Soli= inzwischen Solidarität für Fehlentscheidungen der Politiker), defekten U-Boote/Hubschrauber/Panzer,  ...

- Berliner Flughafen - der Bürger zahlt

- Stuttgart 21 - der Bürger zahlt

- Dieselskandal - der Bürger zahlt

- Bankenrettung - der Bürger zahlt

- Entsorgung der Atomkraftwerke und Brennstäbe

- Plastik in der Schlei - der Bürger zahlt

- ... endlos ???

Ja, denn er hat es durch seine Wahl demokratisch legitimiert.

Pferdesteuer - Gerichte widersprechen sich

Jamaika-Koalition kippt Pferdesteuer (Juli 17)

Als erste Gemeinde in Schleswig-Holstein hatte Tangstedt (Kreis Stormarn) am 14.06.17 die Einführung einer Pferdesteuer beschlossen.  Die Steuer sollte 150 Euro im Jahr pro Pferd betragen.

Die Jamaika-Koalition wollte umgehend auf Druck der Lobby den Kommunen das Erheben einer Pferdesteuer verbieten. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf beschloss das Kabinett. Der Landtag sollte im Oktober abstimmen, die Zustimmung galt als sicher.

Die Argumente für oder gegen eine Pferdesteuer sind sachfremd und nehmen zunehmend seltsame Züge an.

Der Fehler liegt im System. Eigentlich sollte auf kein Haustier eine Steuer erhoben werden. Gerade Hunde sind in sehr vielen Fällen Sozialpartner und für die Besitzer gesundheitlich förderlich (Pferde sicher nicht). Jeder Tierhalter gibt viel Geld für Futter, Zubehör, Tierarzt, ... aus. Überall fallen Mehrwertsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer an. Das sollte dem Staat reichen. Die Kommunen könnten sich vielleicht für eine andere Verteilung dieser Steuereinnahmen stark machen.

Ist die Hunde-Lobby weniger stark als die Pferdelobby?

Chronik

14. Juni 2017: Tangstedt (Kreis Stormarn) beschließt die Einführung einer Pferdesteuer
11. Oktober 2017: Das von der Koalition angekündigte Verbot einer Pferdesteuer in Schleswig-Holstein hat die erste parlamentarische Hürde genommen. Der Landtag überwies  einen entsprechenden Gesetzentwurf an den Innen- und Rechtsausschuss.

23. Februar 2018: Die Proteste gegen die Pferdesteuer von Tangstedt haben Erfolg gehabt: Am Freitag beschloss der Landtag in Kiel, Pferdesteuern im Land grundsätzlich zu verbieten. Im Kommunalabgabengesetz steht fortan: "Eine Steuer auf das Halten oder entgeltliche Nutzen von Pferden darf nicht erhoben werden". Alle Parteien im Landtag stimmten für die Neuerung.

Es ist juristisch fraglich, ob das Land den Kommunen diese Einnahmemöglichkeit nehmen dürfe. Denn das Bundesverwaltungsgericht habe in einem Urteil 2014 einer hessischen Gemeinde erlaubt, eine Pferdesteuer zu erheben. Ob Tangstedt juristisch vorgehen werde, werde der Gemeinderat erörtern.

März 18: Das Hamburger Abendblatt berichtet, dass  sich Lothar Metz (Bürgergemeinschaft Tangstedt/BGT) jedoch vom Gemeindetag juristische Unterstützung erhofft, der ein Zusammenschluss von ungefähr 2000 Städten und Gemeinden im nördlichsten Bundesland ist.

Mehr zur Pferdesteuer

Deutsche Wildtier Stiftung

Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert bereits seit 2014: „Windkraft? Ja, aber nicht zu Lasten unserer Wälder!“ Immer mehr Bürgerinitiativen wenden sich gegen die Gefährdung von Wildtieren durch Windkraft im Wald. Eine Bestandsaufnahme von Anna Binczik, Natur- und Artenschutz. Mehr lesen

Finkensterben

Gestern wurde ich auf das Finkensterben angesprochen. Es gab Beobachtungen im Raum der Südschlei. Es ist wahrscheinlich, dass Futterstellen und Vogeltränken für das Finkensterben verantwortlich sind. Infizierte Vögel können dort den einzelligen Erreger Trichomonas gallinae verbreiten, ein „Geißeltierchen“, das ursprünglich vor allem Tauben befallen hat. Im Sommer 2009 wurde die Krankheit erstmals bei Grünfinken in größeren Teilen Deutschlands beobachtet, bei den Finkenvögeln meist mit tödlichem Verlauf.

Als Trichomonaden-Infektionsquelle kommt neben dem direkten Kontakt der Tiere untereinander vor allem Trinkwasser an Futterstellen in Frage, in dem der Erreger bis zu 24 Stunden überleben kann.

Krankheitssymptome sind in erster Linie starkes Aufplustern, lethargisches Verhalten (der Vogel wirkt apathisch oder auch schläfrig, z. T. kurzatmig), fehlender Fluchtreflex, zudem eventuell auch Schluckbeschwerden oder ein verklebt wirkender Schnabel. Die Tiere sterben dann innerhalb kurzer Zeit.

Artensterben

Alles Leben ist gekennzeichnet durch Werden und Vergehen. Phasen massiven Artensterbens, ausgelöst beispielsweise durch Naturkatastrophen, hat es in der Erdgeschichte immer wieder gegeben – die letzte vor 65 Millionen Jahren. Seit dem 17. Jahrhundert jedoch wird der Rückgang der biologischen Vielfalt maßgeblich durch menschliches Handeln verursacht. Allen ist alles bekannt. Wenige handeln.

Rote Liste hier

 


Risiko Glyphosat (Roundup®)

In Deutschland sind derzeit 105 glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel zugelassen. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) weist auf die gravierenden Risiken glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel für die biologische Vielfalt hin und empfiehlt die Anwendung in Deutschland so schnell wie möglich zu beenden. Die nach der Entscheidung der Wiederzulassung von Glyphosat in Europa zu treffenden Regelungen zum Umgang mit glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland stehen mit der Konstituierung der entsprechenden Fachausschüsse nun auf der Agenda des Bundestages. Zudem ist am 2. Februar eine Debatte des Bundesrates geplant. Das BfN hat dazu Empfehlungen in einem Positionspapier veröffentlicht. hier

Mikroplastik in Mineralwässern aus Mehrwegflaschen

Mikroplastik steckt offenbar auch in Mineralwasser. Münsteraner Forscher haben mit einer verfeinerten Messmethodik in Mineralwasser abgefüllt in PET-Flaschen Mikroplastik gefunden - keine Probe war frei. Die Folgen von diesem Plastik im Körper lassen sich derzeit noch nicht abschätzen. Mehr hier und auch hier

Nach Mücken schlagen scheint sich zu lohnen

selbst wann man die Plagegeister verfehlt. Moskitos merken sich einer Studie (?) zufolge, wenn sich ihre potenziellen Opfer wehren. Wie US-Forscher in der Fachzeitschrift «Current Biology» berichten, verbinden die Tiere dabei den Duft eines Menschen mit unangenehmen Erfahrungen. Beim nächsten Rundflug meiden die Insekten den Geruchsträger dann möglichst. Kaum veröffentlicht, wird es von hunderten Newspapers verbreitet und so zur Wahrheit. Googeln Sie mal...

Hummelköniginnen: Gründen sie ihr Nest an alter Stelle?

Eine wissenschaftliche Studie an Hummeln zeigt, dass größere, zusammenhängende oder vernetzte, blütenreiche Landschaften für den Hummelschutz wichtig sind, weil Hummelköniginnen zur Gründung eines Nests weit fliegen, möglicherweise – so schätzt eine Autorin der Studie – einige Kilometer weit. Studie lesen

Pilgern hat Tradition

Seit Jahrhunderten folgen Menschen Pilgerpfaden. Gekennzeichnet sind sie durch die Jakobsmuschel. Das Pilgern kennen wir aus allen Religionen und Kulturen in allen Teilen der Welt zu allen Zeiten. Der Jütländische Jakobsweg ist der nördlichste unter den deutschen Jakobswegen.

Zivilcourage ist überall nötig

Die Psychologin Anna Baumert versucht mit ihrem Team Persönlichkeitsmerkmale zu identifizieren, die mutiges Einschreiten bei Unrecht ermöglichen. Zivilcourage zu zeigen, ist nicht leicht. Doch gerade in Zeiten, in denen der Populismus immer größeren Zulauf hat, sind „Bürgermut“ und die Fähigkeit, für andere mutig einzustehen, gefragt wie nie. Doch warum zögern wir so oft, uns für Gerechtigkeit einzusetzen? Und was unterscheidet die Zivilcouragierten von den anderen? Anna Baumert und ihr Team versuchen darauf Antworten zu finden. Sicher ist: Kluges und hilfsbereites Eingreifen kann man überall lernen – auch im Kleinen. Mehr

Haben Sie schon einmal Zivilcourage gezeigt? Hier können Sie an einer Studie teilnehmen.

Impressionen an der Schlei

EU nimmt Kampf gegen Plastikmüll auf 

Die EU nimmt den Kampf gegen die Verschmutzung unserer Meere mit Plastikmüll auf. Vize-Komissionspräsident Frans Timmermans („Wenn wir nicht die Art und Weise ändern, wie wir Kunststoffe herstellen und verwenden, wird 2050 in unseren Ozeanen mehr Plastik schwimmen als Fische“) stellte am 16.01.18 in Brüssel die EU-Plastikstrategie vor. Und die ist überraschend ehrgeizig: https://ec.europa.eu/germany/news/20180116-plastikstrategie_de

Fake News - Alternative Fakten

Wahrheit steht neben Lüge. Manche wollten uns das als "Meinungsfreiheit" oder "gelebte Demokratie " verkaufen. Wahrheit bleibt jedoch Wahrheit, Lüge bleibt Lüge. Wir sollten (auch selbst) eine Verwischung nicht zulassen. Beurteilungen von Fakten können unterschiedlich ausfallen. Sie sind subjektiv und so zu kennzeichnen. 

Wölfin Naya aus Lübtheen wanderte 700 Kilometer bis kurz vor Brüssel

Wölfin Naya aus Mecklenburg-Vorpommern ist von der Lübtheener Heide aus bis nach Flandern gewandert. Dank Peilsender an ihrem Halsband lässt sich ihr Weg sehr genau verfolgen. Derzeit hält sich das Tier auf einem Truppenübungsplatz 70 Kilometer vor Brüssel auf. Damit ist Naya der erste wilde Wolf, der seit mehr als hundert Jahren in Belgien gesichtet wurde. mehr lesen

Wildbienenschutz durch jedermann

Sonnenblumen: Wer einen Südbalkon hat, sollte auf jeden Fall eine Sonnenblume pflanzen. Sonnenblumen sind besonders reich an Pollen und Nektar und somit sehr bienenfreundlich. Außerdem kann man sich an ihren Blüten auch noch im Spätsommer erfreuen. Die Hauptblüte lässt sich zurückschneiden. Dann bildet die Pflanze viele Seitenblüten. Zwergsorten erreichen eine Höhe bis zu 70 cm. Sie sind standfester als die meterhoch wachsenden Sonnenblumensorten und bieten sich für Balkonkästen an. Mehr lesen

Lebensräume für bedrohte Schmetterlinge

Der Nabu sucht interessierte Menschen, die selbst etwas gegen das Insektensterben tun wollen. Insbesondere das Aussterben vieler Schmetterlingsarten steht in einer Linie mit dem vieler weiterer Insektenordnungen, vor allem den für die Bestäubung unserer Nutzpflanzen so unentbehrlichen Wildbienenarten. Jeder kann in seinem Umfeld tätig werden. Siehe hier. Wer will, auch im Nabu siehe hier.

Insektenhotels

Insektenhotels findet man inzwischen stark verbreitet. Beim Aufhängen werden jedoch Fehler gemacht, was man auf diesem Foto gut sehen kann. So werden Insekten zu früh  willkommenes Futter für Vögel.

Hier ist ein häufiger Fehler, dass der Maschendraht keinen Abstand von den Insekten hat oder ganz fehlt. So wird das Insektenhotel zur Wintervogelfütterung.

Ratten

Vor 500 Jahren war die Natur noch intakt. Fehlverhalten des Menschen aber gab es auch schon. Deshalb gab es Rattenfänger. Auch in Hameln.

Milde Winter und ein Überangebot an Nahrung lassen die Population der Nager überall in Deutschland steigen. Auch Schleswig-Holstein ist massiv betroffen.
Es gibt weltweit 65 Rattenarten. Durch Fehlverhalten des Menschen haben sich vor allem die Wander- und die Hausratte verbreitet.  Ratten sind Allesfresser. Jene, die in der Nähe des Menschen leben, ernähren sich vornehmlich von falsch entsorgten Abfällen. Ein Rattenweibchen bringt bis zu viermal im Jahr jeweils etwa acht Junge zur Welt, die nach drei Monaten ebenfalls geschlechtsreif sind. Entsprechend kann es ein Rattenpaar über ein Jahr auf bis zu 1000 Nachkommen bringen. In der Natur regeln das Prädatoren, Fressfeinde. Die töten wir bei unserer Art, Ratten zu vergiften, gleich mit. Gut für die Industrie.

Besser wäre es, achtsamer mit dem Müll umzugehen. Den Rest kann man getrost der Natur überlassen. So freut sich der Uhu über jede Ratte, die er erbeuten kann.

Novellierte Düngeverordnung in Kraft getreten


Am 2. Juni ist die neue Düngeverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und somit in Kraft getreten. Die Düngeverordnung regelt die gute fachliche Praxis bei der Anwendung von Düngemitteln.
Problem Gülle: Die Nährstoffe sollen nicht ziellos in die Umwelt gelangen, deshalb dürfen die Landwirte Gülle nur zu bestimmten Zeiten aufs Feld bringen. Sechs Monate lang müssen sie diese lagern können. Die Düngeverordnung des Bundes untersagt grundsätzlich das Aufbringen von Gülle und Jauche auf Ackerland in der Zeit vom 1. November bis 31. Januar, auf Grünland in der Zeit vom 15. November bis 31. Januar. Sie verbietet das Aufbringen von Gülle und anderen stickstoff- und phosphathaltigen Düngemitteln auch, wenn der Boden "überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder durchgängig höher als fünf Zentimeter mit Schnee bedeckt ist". mehr lesen

Nur was der Mensch kennt und schätzt, wird er auch schützen wollen. Dieser im Grunde einfache und doch so elementare Gedanke prägt die Naturbildungsarbeit. Allerdings erreicht man meist nur Menschen, die ohnehin schon Naturschützer sind. Viele Menschen interessiert nur, was sie ohnehin schon kennen. Man bleibt unter sich.  Das Problem gilt es aufzulösen.

Insektensterben

Der Entomologische Vereins Krefeld, in dem ehrenamtliche Insektenkundler seit Jahrzehnten an 63 verschiedenen Standorten in in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Brandenburg Insekten fangen, um das Insektensterben zu dokumentieren, hat seine Daten zur wissenschaftlichen Auswertung zur Verfügung gestellt. 

Im Fachmagazin Plos One nannten Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden die Arbeit überzeugend und warnten vor einem massiven Sterben von Fluginsekten. mehr lesen

LivingLand

BUND, Deutscher Naturschutzring, NABU und WWF Deutschland engagieren sich gemeinsam mit anderen europäischen Umwelt-NGOs für eine nachhaltige, naturverträgliche und faire Agrarpolitik. mehr lesen


Egal ob in der Autoindustrie, Bankenwesen, Verbandswesen, Landwirtschaft, Politik, Verwaltung, ... der Fisch stinkt oft vom Kopf her ... Das ist kein Naturgesetz. Man wird nicht als Präsident geboren. Die Verbandsmitglieder tragen die Verantwortung.

Schleswig-Holsteins Wäldern geht es gut

Das geht aus dem Waldzustandsbericht 2017 hervor. Das ist gerade in Schleswig-Holstein als waldarmes Land besonders wichtig. Mit einem Waldflächenanteil von nur 11 Prozent liegt Schleswig-Holstein deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von etwa 32 Prozent. Am weitesten verbreitet sind Buche (24 %), Fichte (17 %) und die Eiche (14 %).

Mit einem Waldflächenanteil von elf Prozent liegt Schleswig-Holstein deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 32 Prozent. Nach Angaben von Habeck soll der Anteil in den nächsten Jahren auf zwölf Prozent der Landesfläche anwachsen.

Den aktuellen Waldzustandsbericht finden Sie hier.

Gefahren für den Uhu

Jetzt kann man wieder den Uhu rufen hören. In seinem Leben ist er vielen Gefahren ausgesetzt. Hier habe ich sie beschrieben.

Bisher hat sich der Uhu in SH gut entwickelt. Trotz der Gefahren, der 5 S ( Scheiben, Schienen, Stacheldraht, Straßen, Strom) ist der Bestand stabil. Ob die immer zahlreicher installierten Windräder auch einen Einfluss auf die Population haben und mit welchen Tieren Uhus ihre Brut auffüttern, bleibt noch zu untersuchen.

Vogelfunde unter Stromleitungen melden
         

NABU und Renewables Grid Initiative (RGI) starten eine Hotline für besseren Vogelschutz im Stromnetz. Unter dem Dach von RGI engagieren sich Netzbetreiber und Naturschutzverbände seit 2009 unter anderem für die Belange von Naturschutz bei Netzentwicklung und -betrieb. Ziel der Hotline ist es, die Informationsgrundlage für künftige Vogelschutzmaßnahmen beim Netzausbau und an bestehenden Leitungen zu verbessern. Über die Hotline können Vogelfunde künftig von jedem telefonisch und auch online beim NABU gemeldet werden. Dort werden alle Informationen von einem Ornithologen systematisch erfasst und ausgewertet. Mehr lesen

Wer den Vögeln Luxus bieten will, baut einen Teich

Baden, trinken, putzen: Besonders im Sommer freuen sich die Vögel, wenn man ihnen eine Wasserstelle bietet.

Ein Teich ist ein größeres Projekt, das gut vorbereitet und geplant sein sollte. Doch das Ergebnis entschädigt für alle Mühen, denn nicht nur die Kleinsäuger, Vögel, Bienen und Schmetterlinge, sondern auch wir Menschen profitieren von einem Gartenteich. Ein guter Bautermin ist Mai. Die Folie ist dann warm genug, sich dem Boden anzupassen. Ökologisch besonders wertvoll sind Teiche ohne Fische. Hier haben die Insekten, Frösche und Lurche eine Chance. Ein paar Ökofische stören jedoch nicht. Stichlinge, Moderlieschen und Co sind geeignet.

Angeleinte Hunde

Jagdszene mit Löwe und zwei Hunden. Weitere fünf Hunde sind hinter dem Löwen eingraviert. Um die Bilder deutlicher zu machen, wurden die vertieften Stellen weiß hervorgehoben. © Maria Guagnin et al. / Journal of Anthropological Archaeology
Anleinen ist nicht ihr Thema

Max-Planck-Forscher entdecken die bisher ältesten Abbildungen von angeleinten Hunden. Vor mehr als 15.000 Jahren – manche sprechen sogar von 40.000 Jahren – haben Menschen begonnen, Wölfe zu zähmen und nach und nach Hunde zu züchten. Welche Rolle diese Tiere damals spielten, liegt jedoch völlig im Dunklen. Die von den Max-Planck-Wissenschaftlern entdeckten Abbildungen eröffnen erstmals einen Einblick in das Leben mit Hunden in der Frühzeit der Menschheitsgeschichte. Mehr lesen

Lieber Leser,

seit vielen Jahrzehnten wird Naturschutz betrieben, mit viel Geld, mit viel Engagement. Und doch stand es um unsere Tier- und Pflanzenumwelt gefühlt noch nie so schlecht wie heute.

Können wir uns allein auf die Politiker und organisierten Naturschützer in den Vereinen und Verbänden verlassen? Ich denke nicht. Jeder von uns, der ähnlich empfindet, sollte selbst irgendwo tätig werden. Ein Insektenhotel passt auf jeden Balkon, eine Benjeshecke in jeden Garten. Wir geben so Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Wichtiger jedoch ist es, Vorbild für unsere Mitmenschen zu sein. Nur so kann ein Umdenken in der Bevölkerung zu einer lebenswerteren Umwelt für uns alle führen.

Artenschutzbericht SH

Jahresbericht zur biologischen Vielfalt – Jagd und Artenschutz 2017

1000e von Menschen tragen jedes Jahr die Daten zusammen, die dann von der Landesregierung im Artenschutzbericht zusammengefasst werden. Sehr lesenswert nicht nur für Jäger und Naturschützer. Als PDF-Datei hier abrufbar.

PROVIEH: Verbot von Lebendtierexporten

setzt sich für eine artgemäße und wertschätzende Tierhaltung in der Landwirtschaft ein. Grundlegende Motivation ist das Verständnis von „Nutz“tieren als intelligente und fühlende Wesen. Das Bündnis für Tierschutzpolitik fordert von der Bundesregierung, auf einzelstaatliche Abkommen zu Lebendexporten von Schlachttieren gänzlich zu verzichten und die damit verbundenen Höllenfahrten zu stoppen. Zum Bündnis gehören die Tierschutzorganisationen Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bundesverband Tierschutz, Bund gegen Missbrauch der Tiere, PROVIEH und VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz. PROVIEH: Tierschutz aus Kiel seit 1973

Illegale Vogeljagd im Mittelmeerraum

Fast die Hälfte aller Vogelarten in Europa ist bedroht – auch durch illegale Vogeljagd. Bis zu 40 Millionen Zugvögel, so schätzen Tierschützer, werden jährlich illegal abgeschossen oder gefangen und verkauft. Von Frankreich über Italien bis Zypern und den Libanon. Das Komitee gegen den Vogelmord berichtet darüber und versucht mit vielen erfolgreichen Aktionen, die Vogelfänger in unseren Urlaubsgebieten zu überführen. Im Frühling hatte ein Kamerateam das Komitee gegen den Vogelmord auf Malta begleitet und ihre Aktionen gegen den illegalen Finkenfang dokumentiert. hier zu sehen

Unsere Hausmaus

Bild im Bild. Unter unserem Futterhaus Nr.2 lebt eine Maus. Wo ist ihr Loch?

Mäuse

Mäuse ernähren sich von vielerlei pflanzlichen Materialien, etwa Samen, Wurzeln, Blätter und Stängel. Einige Arten fressen auch Insekten und andere Kleintiere, wenn verfügbar. Die kulturfolgenden Arten fressen jedes verfügbare menschliche Nahrungsmittel. Deshalb sind sie manchmal unbeliebt.

Füchse, Wiesel, Marder, Igel, Eulen und andere Greifvögel leben von Mäusen. Hummeln bauen gerne in verlassenen Mäusenestern ihr eigenes Nest. Mäuse sind also ein wichtiges Bindeglied in der Nahrungskette bzw. in Naturabläufen.

In Schneewintern verhungern viele Schleiereulen, weil sie nicht mehr an Mäuse gelangen können. 2009/10 waren solche Winter. Seitdem ist Schwansen nahezu schleiereulenleer.

Koseler Linde

Linde starb für die Solarenergie

Auswüchse einer falschen Förderungspolitik
Das die Zerstörung der Natur in den letzten Jahrzehnten so rasch voranschreitet, hat ausschließlich die Politik zu verantworten. Sie schaffen durch nicht zuende gedachte Gesetze den Rahmen, in dem sich Landwirte, Privatpersonen und andere Entscheidungsträger bewegen.
Aber wer verhilft diesen Politikern in ihre Positionen?
Jetzt hat Habeck in Sachen Kleinwald reagiert. Eine Lösung? Eine Scheinlösung.


Glyphosat

Glyphosat ist für weitere 5 Jahre in Europa zugelassen.Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa weigert sich, Studien über den Unkrautvernichter Glyphosat herauszugeben. Die Bundesregierung hat sich jetzt in den Fall eingeschaltet - auf Seiten der Efsa und der Chemiekonzerne.

  • Man kann wieder Jahre gegen Glyphosat kämpfen
  • Wenn man erfolgreich ist, kommt ein Nachfolgemittel und der Kampf beginnt von vorn.

Ein Umdenken in der Art, wie Lebensmittel in Zukunft naturverträglich erzeugt werden sollen, wäre sinnvoller. Die momentan agierenden Politiker können das nicht. Sie sind vorwiegend Egoisten, planen den gut bezahlten Posten nach dem Ausstieg aus der Politik. Die gibt es in der nachhaltigen Landwirtschaft wenig. Ansonsten regieren Lobbyisten, die hat die nachhaltige Landwirtschaft auch nicht, zumindest nicht mit großem Portemonnaie.

Roundup®

Roundup® ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Diese Doku geht dem Skandal auf den Grund. Im Videostream jederzeit hier zu sehen:
https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/

Landesnaturschutz

die Jahresversammlung des Landesnaturschutzverbands SH hatte in diesem Jahr „Biodiversität“ zum Hauptthema. Minister Habeck sagte als Teilnehmer zu, dass sein Ministerium als „Biodiversitätstrategie“ nicht einfach nur die derzeitigen Vorhaben und Programme auflisten will. Die Aufgaben müssen über das hinausgehen, was tatsächlich schon gemacht wird, denn es ist ja sichtbar, dass die bisherigen Regelungen und Maßnahmenpakete nicht ausreichen. Würden sie ausreichen, hätten wir das derzeitige Desaster ja nicht. Daher sollten sich die Naturschutzverbände und Fachverbände frühzeitig Gedanken machen und die notwendigen Dinge ansprechen, damit das Land konkrete fachliche Hinweise bekommt.

 

Gartenkreuzspinne mit Fliege in meinem Gewächshaus

Spinnen

Der Herbst bringt viele schöne Moment mit sich: goldene Blätter, kuschelige Abendstunden und traumhafte Herbstspaziergänge. Und Spinnen mit ihren kunstvoll geknüpften Fangnetzen, die so zauberhaft in der Morgensonne glitzern. Alle Spinnenarten, von denen es allein in Deutschland rund 1000 gibt, leben räuberisch von der Jagd auf Insekten und andere Kleintiere. Sie haben damit eine bedeutende Funktion in der Natur als Regulator. Wer diese Mitbewohner trotzdem nicht dulden will, sollte die nützlichen Tiere nicht mit Pantoffeln, Staubsaugern oder Zeitungen traktieren, sondern sie behutsam in einem Glas einzufangen und nach draußen bringen.    

Das Verschwinden der Schmetterlinge

Rund 50 Prozent der Fläche Deutschlands bestehen aus Äckern und Wiesen! Deshalb hat die Landwirtschaft eine sehr hohe Verantwortung, wenn es um den zentralen Lebensraum von Schmetterlingen, anderen Insekten, Feldvögeln und kleinen Säugetieren in Deutschland geht. Weiter gibt es ein ganzes Spektrum von Negativfaktoren für Schmetterlinge in den Agrarlandschaften.

Ein Vorabbericht von Prof. Dr. Josef H. Reichholf, einem der bekanntesten Biologen Deutschlands, der diese Zusammenhänge untersucht hat, ist hier zu lesen.

Vertrauensmann Tierschutz in der Landwirtschaft

Prof. Edgar Schallenberger ist seit 2014 Ansprechpartner für Belange des Tierschutzes in der Nutztierhaltung in SH. Der Vertrauensmann steht Landwirten, Tierzüchtern, Veterinären und Bürgern - auch anonym - als Ansprechpartner für Sorgen, Nöte und Kritik zur Verfügung. Er berät das Ministerium und kann gegebenenfalls zwischen den Beteiligten vor Ort vermitteln. mehr lesen

Un-Nachhaltigkeitsagenda 2030

Am 15. September 2015 wurde auf dem UN-Gipfel in New York die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Die Agenda 2030 verbindet dabei in den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, den sogenannten SDGs (engl. „Sustainable Development Goals“), die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit. Sie setzen Entwicklungspolitik und den Kampf gegen Armut in einen Zusammenhang mit Natur- und Umweltschutz. Agenda 2030 hier

Wolfsinformationszentrum im Wildpark Eekholt

Der Wildpark Eekholt kümmert sich als Wolfsinformationszentrum des Landes Schleswig-Holstein auf ehrenamtlicher Basis insbesondere um die Öffentlichkeits-, Aufklärungs- und Bildungsarbeit.

In Schleswig-Holstein können seit 2007 wieder einwandernde Wölfe nachgewiesen werden. Bisher haben sie sich hier nachweislich nur vorübergehend aufgehalten. Mehr lesen

Karte der Wolfsnachweise in SH

Artgerechte Haltung von Kaninchen

Kaninchen werden nicht nur als Kuscheltiere in Kinderzimmern, sondern auch ihres Fleisches und Pelzes wegen in industriellen Mastanlagen gehalten. Dabei werden ihre natürlichen Lebensbedürfnisse oft so drastisch verletzt, dass der Schlachttermin in den meisten Fällen als "Erlösung" für die Tiere angesehen werden muss. Über 20 Millionen Kaninchen werden jedes Jahr deutschlandweit geschlachtet. Etwa 340 Millionen Kaninchen werden jedes Jahr in Europa geschlachtet. Die Zustände in der Haltung sind schockierend. Was Kaninchen für die artgemäße Haltung benötigen finden Sie hier

 Schwalbennester zerstört - Strafanzeige


Schwalbennester sind gemäß § 44 des Bundesnaturschutzgesetzes als "Fortpflanzungsstätten wild lebender Vogelarten" definiert und dürfen nicht zerstört werden. Dieser gesetzlich festgelegte Schutz gilt ganzjährig, d.h. auch im Winter dürfen Schwalbennester nicht ohne Sondergenehmigung abgeschlagen werden. Das Komitee gegen den Vogelmord bringt ausreichend dokumentierte Fälle zur Anzeige.

mehr lesen






§ 44, Absatz 1, Punkt 1 BNatSchG

„Es ist verboten, wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Entwicklungsformen, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören.“

Der Wolf und die Weidetierhaltung
Der Wolf ist zurück in Deutschland und stellt die Weidetierhaltung vor Herausforderungen. Am Donnerstag veröffentlichten acht Verbände in Berlin erstmals eine gemeinsame Stellungnahme auf Bundesebene: Bundesverband Berufsschäfer, der Deutsche Tierschutzbund, die Umweltverbände NABU, IFAW, WWF und BUND sowie der Deutsche Grünlandverband und der Ökologische Jagdverband. Der wesentlich größere Deutsche Jagdverband und der Deutsche Bauernverband waren allerdings nicht an den Gesprächen beteiligt. Hier finden Sie das Eckpunktepapier.


Schwedische Blumenhühner (schwedisch: Skånsk blommehöna) sind ein seltener, alter schwedischer Landschlag des Haushuhnes, wobei jedes einzelne Huhn ein Unikat ist, da immer verschiedene Zeichnungs- und Farbschläge der frisch geschlüpften Küken heraus kommen. mehr

„Give me five“ – vier Hennen und ein Bauernhahn in jeden Garten.

Wir dürfen die Hühner nicht länger der Industrie überlassen. Wir wollen sie als Bauernhähne und Bürgerhennen zurück auf die Höfe und in die Gärten holen. Wie das geht und wo es schon gelebt wird, will PROVIEH zeigen und verbreiten.

Belastete Eier     Die Mitteilungen auf dem Internetportal www.lebensmittelwarnung.de werden von den Ländern laufend aktualisiert. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat auf seiner Homepage www.bfr.bund.de eine Stellungnahme zur gesundheitlichen Risikobewertung von mit Fipronil belasteten Lebensmitteln tierischer Herkunft veröffentlicht.


 Abtransport unseres Biorasens

In den Köpfen unserer Kinder befinden sich die Bodenschätze unserer Welt. Man muss ihnen Zeit lassen, sie zu heben, zu entwickeln.  Dazu gehört auch Muße. Gebt ihnen die Zeit.

Killer - Keime aus dem Stall

Im Kampf gegen multiresistente Keime müssen Mediziner immer öfter auf Reserveantibiotika zurückgreifen. Ausgerechnet diese Notfallmittel setzen Tierärzte auch in der Massentierhaltung ein. mehr sehen

So locken wir Insekten in den Garten

Insekten spielen eine wichtige Rolle in der Natur. Als Bestäuber für viele Pflanzen oder als Nahrung für verschiedene Tiere wie Igel oder Vögel. Doch sie sind nicht nur nützlich, sondern sind auch schöne und faszinierende Tiere, die es zu entdecken lohnt, und die dem Garten eine lebendige Vielfalt schenken.

Wer Insekten unterstützen und ihnen im Garten einen Rückzugsort bieten möchte, kann dies mit der richtigen Pflanzenauswahl, einigen nützlichen Elementen und viel Geduld tun. Auf diesen Seiten gibt es Tipps.

Pflanzen und buddeln: Internetseiten für Kinder

Kräuter, Erdbeeren oder Salat: Auch ohne eigenen Garten können Kinder viele Dinge selbst anpflanzen. Wie das funktioniert, erklärt ein Artikel auf der Seite www.oekoleo.de. Hier finden Kinder Natur- und Umweltthemen, verständlich erklärt und mit vielen Ideen zum Rausgehen, Entdecken, Selbermachen, Experimentieren und Basteln.
Auf der Seite www.meine-forscherwelt.de lernen Mädchen und Jungen alles über Komposthaufen oder Pflanzen-Keimlinge. Kleine Forscherinnen und Forscher, die in die Grundschule gehen, können so auch online als Entdecker aktiv werden. Hier gelangen Kinder in einen interaktiven Forschergarten, der sie zu eigenständigen Entdeckungsreisen animiert. Die Figuren Tim und Juli begleiten sie dabei.    

Der Dienst Klick-Tipps.net wird von Jugendschutz.net getragen sowie vom Bundesfamilienministerium und von der Stiftung Medienkompetenz Forum Südwest gefördert.

Wenn wir ein Kind dazu bringen,
etwas zu lernen,
das es nicht lernen will,
dann ist das Gewalt.

Als ehemaliger Lehrer für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften hat mich dieser Satz erschreckt. Jeder sollte darüber nachdenken und sein Handeln eventuell etwas korrigieren.


Der Homo sapiens ist älter als gedacht

Forscher entdecken in Marokko die bislang ältesten Fossilien unserer Art. Neue Fossilien und Steinwerkzeuge aus Jebel Irhoud (Marokko) belegen den  Ursprung des heutigen Menschen vor etwa 300.000 Jahren in Afrika. Diese  Fossilien sind rund 100.000 Jahre älter als die ältesten bislang  bekannten Homo sapiens-Funde und dokumentieren, dass bereits  vor zirka 300.000 Jahren wichtige Veränderungen im Aussehen und  Verhalten des modernen Menschen in ganz Afrika stattgefunden haben. mehr

 

Hofläden in Schleswig-Holstein

Das neue Online-Portal GUTES VOM HOF.SH hat die Landwirtschaftskammer SH im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums konzipiert und erstellt. Das zentrale, landesweite Onlineportal soll dafür sorgen, dass die zahlreichen Angebote von landwirtschaftlichen Betrieben leichter gefunden werden können.

"GUTES VOM HOF.SH“ will der direkte Wegweiser zu Lebensmitteln aus der Nachbarschaft sein. Ob Äpfel oder Erdäpfel, Spargel, Erdbeeren oder Himbeeren, Weißkohl oder Grünkohl, Ziegenkäse oder Rohmilchkäse, Mettwurst oder Leberwurst, Lammschinken oder Katenschinken – Schleswig-Holstein ist reich an regionalen und saisonalen Spezialitäten. Dabei geht das Erleben auf den Höfen weit über das reine Einkaufen hinaus.

Galluse wünscht dieser Initiative viel Erfolg. Homepage hier

Wildrinder

Heckrind

 Das Heckrind gilt als Hausrindrasse und stammt vom 1627 ausgestorbenen Auerochsen ab.  Es ist eine Kreuzung vieler europäischer Rinderrassen aus dem in den 1920er Jahren noch vorhandenen Genmaterial und wurde durch die Brüder Heinz und Lutz Heck gezüchtet. Die heutige Population von 2000 bis 3000 Tieren stammt vermutlich von den 40 Exemplaren des Münchener Tierparks Hellabrunn ab, die den zweiten Weltkrieg überlebt hatten.

Die Heckrinder haben eine Widerristhöhe von 1,30 bis 1,50 Meter und wiegen 550 bis 900 kg. Markant und auffallend sind die langen, nach vorn gekrümmten Hörner und die starke Nackenmuskulatur bei älteren Tieren. Es sind genügsame und friedliche Rinder für die ganzjährige Freilandhaltung. Sie liefern ein hübsch marmoriertes und schmackhaftes Fleisch.

Galloway, Geltinger Birk

Optimal für ihre Lebensweise ist das Beweiden von Offenland bestehend aus Grasfluren und Gehölzen (Knicks) als Ruhezone sowie Witterungsschutz. Bei ungünstiger Witterung und Kälteabschnitten ziehen sie sich gern in breite Knicks oder lichte Wälder zurück, die meist ausreichend Schutz bieten. Von Ihrem Charakter her vertragen Sie sich gut mit weiteren Grasfressern wie Pferden oder Schafen.

Vom Waschbecken ins Meer

Zu den Umweltfolgen von Mikrokunststoffen in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten

Unsere Ozeane sind nicht nur wunderschön, sondern auch überlebenswichtig für uns Menschen. Doch die steigende Flut an Plastikmüll belastet unser „blaues Wunder“ und seine Bewohner. Neben großen und kleinen Plastikteilen gelangen auch feste, flüssige, gel- und wachsartige Mikrokunststoffe aus Kosmetik in die Gewässer – Tag für Tag beim Händewaschen, Gesichtsreinigen oder Duschen. Die Meere wieder davon zu befreien, ist unmöglich. Ein Report von GREENPEACE kann hier heruntergeladen werden:
Vom 20.05.2017, 32 Seiten | DIN A4, PDF | 1,66 MB Download

DDA Dachverband Deutscher Avifaunisten

Der Dachverband Deutscher Avifaunisten ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Insgesamt vertritt der DDA damit etwa 10.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter. mehr lesen

Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) ist der erste bundesweit auf einheitlichen Erfassungsmethoden basierende Atlas zur Verbreitung, Häufigkeit und Bestandsentwicklung aller in Deutschland brütenden Vogelarten. Mehr lesen

Plastik in der Kosmetik

Der Einsatz von Kunststoffen in Kosmetik- und Pflegeprodukten ist in die Kritik geraten – Silikone und Mikroperlen sind längst keine Kaufargumente mehr. Über den Abfluss unserer Badezimmer gelangen die umstrittenen Inhaltsstoffe in riesigen Mengen in Flüsse und Meere – mit negativen bis ungewissen Folgen für die Umwelt. Eine Greenpeace-Bewertung der deutschen Hersteller können Sie hier downloaden.

Diese Schwarzkopf-Produkte enthalten laut Greenpeace Plastik: hier

Ein Garten für Kinder

Kinder sind überaus neugierig, darum sollte ein Garten für Kinder einen immer wieder verlockenden "Lebens"raum darstellen, in dem Kinder Natur er"leben" und mit allen Sinnen erfahren können. Der Garten darf kein statisches Einheitsgebilde sein, das mit viel Mühe, Kosten und Chemie über Jahre hinweg in gleichbleibender Eintönigkeit erhalten bleibt und von der ersten bis zur letzten Ecke den freien Kontrollblick ermöglicht. Der BUND hat  Gestaltungsvorschläge mit einfachen Hinweisen zum Nachmachen zusammengestellt: Broschüre: Broschüre "Ein Garten für Kinder"  Flyer Download: Flyer "Ein Garten für Kinder"