Man ist nicht nur verantwortlich für das,
was man tut,
   sondern auch für das,
was man geschehen lässt. 

Roman Herzog, (1934-2017)

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!  Kant

Foto der Woche

Pilgern hat Tradition

Seit Jahrhunderten folgen Menschen Pilgerpfaden. Gekennzeichnet sind sie durch die Jakobsmuschel. Das Pilgern kennen wir aus allen Religionen und Kulturen in allen Teilen der Welt zu allen Zeiten.
Der Jütländische Jakobsweg ist der nördlichste unter den deutschen Jakobswegen.

Spaziergang an der Schlei in der Wintersonne (Montag)

Initiative Tierwohl
Tierschutz als Marketing-Strategie

Mit der Initiative Tierwohl werden etwa Produkte von Aldi, Rewe und Edeka zertifiziert. Die Initiative Tierwohl ist auch in diesem Jahr auf der Grünen Woche in Berlin vertreten.  Tierhalter, die an der Initiative Tierwohl teilnehmen, müssen bestimmte Tierwohlkriterien umsetzen. Diese wurden von Gesundheitsexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Tierschutz entwickelt und liegen alle über den tiefen gesetzlichen Standards. Seit April 2016 tragen viele Packungen mit Schweine- und Geflügelfleisch in Discountern die Etiketten der "Initiative Tierwohl". Ob es den Tieren hilft, kann man vielleicht hier überprüfen.

Diese Initiative ist eine Reaktion darauf, dass zunehmende Bevölkerungsteile es nicht mehr hinnehmen wollen, dass unsere Nutztiere in ihrem sehr kurzen Leben auch noch unendliche Qualen erleiden müssen. Sie wenden sich ab und versorgen sich dort mit Lebensmitteln, wo die Tiere artgerecht gehalten wurden. Der Druck auf die industrielle Landwirtschaft nimmt zu. Ob eine müde Initiative Tierwohl der Vermarkter da etwas ändern kann? Das Ablenkungsmanöver ist zu durchsichtig. Es fehlt an Transparenz; die Werbung ist überzogen. Ein kleiner Teil der deutschen Schweine- und Geflügelhalter macht ein klein wenig mehr als die gesetzlichen Vorschriften verlangen. Für Verbraucher, die Wert auf eine erheblich bessere Tierhaltung legen, ist dieses Fleisch keine Alternative.

Je mehr galluse sich  mit diesem Thema beschäftigt, um so weniger schmeckt ihm Fleisch vom Schwein, Rind oder Huhn.

  • Fast alle Tiere sterben im Kleinkindalter, nachdem sie unter grausamen Lebensbedingungen groß gezogen wurden.
  • Tiere, die älter werden dürfen, werden bis an ihre Grenzen ausgebeutet (Milchkühe, Legehennen, Zuchtsauen, Reitpferde)
  • Viele sterben qualvoll, weil sie zuvor noch über weite Strecken transportiert werden.

Das und vieles mehr wird uns dann unter dem Label TIERWOHL verkauft. Dazu gehört schon viel Gefühl- und Respektlosigkeit.

Tagung zum Insektenrückgang

Die Untersuchungen Krefelder Entomologen haben dafür gesorgt, dass das ´Insektensterben´ in aller Munde ist. Die Tagung am 17.02.2018 in Münster informiert über aktuelle Forschungen und diskutiert mögliche Gegenstrategien mit allen relevanten Gruppen. mehr lesen

EU nimmt Kampf gegen Plastikmüll auf 

Die EU nimmt den Kampf gegen die Verschmutzung unserer Meere mit Plastikmüll auf. Vize-Komissionspräsident Frans Timmermans („Wenn wir nicht die Art und Weise ändern, wie wir Kunststoffe herstellen und verwenden, wird 2050 in unseren Ozeanen mehr Plastik schwimmen als Fische“) stellte am 16.01.18 in Brüssel die EU-Plastikstrategie vor. Und die ist überraschend ehrgeizig: https://ec.europa.eu/germany/news/20180116-plastikstrategie_de

Fake News - Alternative Fakten

Wahrheit steht neben Lüge. Manche wollten uns das als "Meinungsfreiheit" oder "gelebte Demokratie " verkaufen. Wahrheit bleibt jedoch Wahrheit, Lüge bleibt Lüge. Wir sollten (auch selbst) eine Verwischung nicht zulassen. Beurteilungen von Fakten können unterschiedlich ausfallen. Sie sind subjektiv und so zu kennzeichnen. 

Wölfin Naya aus Lübtheen wanderte 700 Kilometer bis kurz vor Brüssel

Wölfin Naya aus Mecklenburg-Vorpommern ist von der Lübtheener Heide aus bis nach Flandern gewandert. Dank Peilsender an ihrem Halsband lässt sich ihr Weg sehr genau verfolgen. Derzeit hält sich das Tier auf einem Truppenübungsplatz 70 Kilometer vor Brüssel auf. Damit ist Naya der erste wilde Wolf, der seit mehr als hundert Jahren in Belgien gesichtet wurde. mehr lesen

Wildbienenschutz für jedermann

Sonnenblumen: Wer einen Südbalkon hat, sollte auf jeden Fall eine Sonnenblume pflanzen. Sonnenblumen sind besonders reich an Pollen und Nektar und somit sehr bienenfreundlich. Außerdem kann man sich an ihren Blüten auch noch im Spätsommer erfreuen. Die Hauptblüte lässt sich zurückschneiden. Dann bildet die Pflanze viele Seitenblüten. Zwergsorten erreichen eine Höhe bis zu 70 cm. Sie sind standfester als die meterhoch wachsenden Sonnenblumensorten und bieten sich für Balkonkästen an. Mehr lesen

Bundesfreiwilligendienst (BFD): NABU Nationalparkhaus Wattwurm im Dithmarscher Speicherkoog

Stellenangebot: Du musst nicht unbedingt Vorerfahrungen im Bereich Vogelkunde und Naturschutz haben, ein hohes Interesse an diesen Themen solltest du aber mitbringen. Außerdem solltest Du wetterfest sein. Mehr lesen

Lebensräume für bedrohte Schmetterlinge

Der Nabu sucht interessierte Menschen, die selbst etwas gegen das Insektensterben tun wollen. Insbesondere das Aussterben vieler Schmetterlingsarten steht in einer Linie mit dem vieler weiterer Insektenordnungen, vor allem den für die Bestäubung unserer Nutzpflanzen so unentbehrlichen Wildbienenarten. Jeder kann in seinem Umfeld tätig werden. Siehe hier. Wer will, auch im Nabu siehe hier.

Insektenhotels

Insektenhotels findet man inzwischen stark verbreitet. Beim Aufhängen werden jedoch Fehler gemacht, was man auf diesem Foto gut sehen kann. So werden Insekten zu früh  willkommenes Futter für Vögel.

Hier ist ein häufiger Fehler, dass der Maschendraht keinen Abstand von den Insekten hat oder ganz fehlt. So wird das Insektenhotel zur Wintervogelfütterung.

Komitee gegen den Vogelmord: Wintereinsatz auf Zypern

Vom 13.1. bis 11. Februar werden zwei Komitee-Teams im Süden Zyperns im Einsatz sein. Ziel ist der Kampf gegen den illegalen Vogelfang, der in dieser Jahreszeit überwiegend mit Netzen durchgeführt wird. In dieser Jahreszeit werden überwiegend Drosseln, Rotschwänze und Mönchsgrasmücken gefangen, die auf der Insel überwintern und als Delikatesse begehrt sind. Über Facebook wird wie immer aktuell berichtet:
https://www.facebook.com/Komitee.CABS/

Fernsehtipp: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Der-Kampf-um-die-letzten-Ortolane,sendung561666.html

 Das jährliche Silvesterfeuerwerk - Beginn einer Bilanz


Galluse nervt es, dass alle Jahre wieder Zustände kritisiert werden, alles wird einmal aufgebauscht, anschließend wird alles wieder vergessen. Nichts ändert sich. Deshalb entsteht jetzt die Seite "Alle  Jahre wieder", auch damit ich mir die Arbeit erspare, jedes Jahr das Gleiche zu schreiben.

Wenn man etwas ändern will, gibt es mehrere Möglichkeiten.

galluse denkt, es wäre schon viel geholfen, wenn alle Lebensmitteldiscounter zukünfig verabreden, keine Feuerwerkskörper mehr zu verkaufen. Es macht wenig Sinn, ständig mit BIO zu werben und dann Böller zu verkaufen.

Ein werbekräfiges Logo steht rechts. Wenn die Hundelobby mit einsteigt, wird es erfolgreich sein. Der Verbraucher hat die Macht, wenn er bereit ist, bestimmte Geschäfte zu boykottieren.



Dicke Luft in Deutschland und auf der Welt, 1000e Verletzte, unzählige verschreckte Wild- und Haustiere

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Silvesterhunde sich im 3. Jahr die Mühe gemacht, Vermisstenmeldungen von Tasso, Ebay und sämtlichen Facebookseiten zu sammeln.

Insgesamt sind bundesweit 965 Hunde  um Silvester herum entlaufen. 533 davon sind wieder zuhause – 65 jedoch konnten nur tot gefunden werden. Das jüngste Opfer ist ein zwölf Monate alter Welpe aus Nordrhein-Westfalen. Überfahren während oder nach der panischen Flucht vor Böllern. Noch unklar ist der Verbleib von 367 Hunden.

Wir sind Silvester ganz entspannt, finden die Aktion trotzdem für unsere zahlreichen Artgenossen wichtig.

Für die Katzen, na ja ..., auch.

Guten Tag Herr Hahne,

vielen Dank für Ihre Mail an PETA.

Bitte unterstützen Sie auch unsere Initiative gegen das Feuerwerk und setzen Sie sich für ein tierfreundliches Fest in Ihrer Stadt ein:

https://www.peta.de/feuerwerk

https://www.peta.de/tiere-zu-silvester-in-angst-peta-appelliert-an-oberbuergermeister-von-bonn

Herzliche Grüße

Christiane Steiner

Aktivistenkoordinatorin


Ausgabe NABU Magazin 1/2018 ist online erschienen!
Sie haben die Möglichkeit, das 16-seitige, neu gestaltete NABU-Magazin „Betrifft: Natur“ mit aktuellen Berichten aus Schleswig-Holstein als PDF-Dokument herunter zu laden.

betrifft Natur, 2,6 MB, 01-18.pdf

Galluse ist nicht Mitglied im NABU. Wo Licht ist, dort ist auch Schatten ... (siehe hier)

Sprengungen der Bundesmarine in der Ostsee

Gefahr für Meeressäugetiere und größte Uferschwalbenkolonie

Derzeit wird die ausgemusterte Fregatte „Karlsruhe“ der Bundesmarine mit umfangreicher Sensorik bestückt, um ab Frühjahr 2018 in sogenannten Ansprengversuchen und mit einem Beschuss aus der Luft in der Ostsee im Marine-Sperrgebiet Schönhagen zwischen Damp und Port Olpenitz ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Minen und Bomben zu untersuchen. mehr lesen

Momentane Stromerzeugung - Ehrliche Energiewende?

Quelle: https://www.smard.de/blueprint/servlet/page/home/wiki-article/522/636

Die Informationsplattform der Bundesnetzagentur über den deutschen Strommarkt ist online. Ihr Name SMARD steht für Strommarktdaten. Die auf SMARD veröffentlichten Daten geben einen aktuellen und umfassenden Überblick über das Geschehen am Strommarkt. Und dieses fast in Echtzeit. Mehr lesen

Energiewende - einmal anders gedacht

Ratten

Vor 500 Jahren war die Natur noch intakt. Fehlverhalten des Menschen aber gab es auch schon. Deshalb gab es Rattenfänger. Auch in Hameln.

Milde Winter und ein Überangebot an Nahrung lassen die Population der Nager überall in Deutschland steigen. Auch Schleswig-Holstein ist massiv betroffen.
Es gibt weltweit 65 Rattenarten. Durch Fehlverhalten des Menschen haben sich vor allem die Wander- und die Hausratte verbreitet.  Ratten sind Allesfresser. Jene, die in der Nähe des Menschen leben, ernähren sich vornehmlich von falsch entsorgten Abfällen. Ein Rattenweibchen bringt bis zu viermal im Jahr jeweils etwa acht Junge zur Welt, die nach drei Monaten ebenfalls geschlechtsreif sind. Entsprechend kann es ein Rattenpaar über ein Jahr auf bis zu 1000 Nachkommen bringen. In der Natur regeln das Prädatoren, Fressfeinde. Die töten wir bei unserer Art, Ratten zu vergiften, gleich mit. Gut für die Industrie.

Besser wäre es, achtsamer mit dem Müll umzugehen. Den Rest kann man getrost der Natur überlassen. So freut sich der Uhu über jede Ratte, die er erbeuten kann.

Novellierte Düngeverordnung in Kraft getreten
Am 2. Juni ist die neue Düngeverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und somit in Kraft getreten. Die Düngeverordnung regelt die gute fachliche Praxis bei der Anwendung von Düngemitteln.
Problem Gülle: Die Nährstoffe sollen nicht ziellos in die Umwelt gelangen, deshalb dürfen die Landwirte Gülle nur zu bestimmten Zeiten aufs Feld bringen. Sechs Monate lang müssen sie diese lagern können. Die Düngeverordnung des Bundes untersagt grundsätzlich das Aufbringen von Gülle und Jauche auf Ackerland in der Zeit vom 1. November bis 31. Januar, auf Grünland in der Zeit vom 15. November bis 31. Januar. Sie verbietet das Aufbringen von Gülle und anderen stickstoff- und phosphathaltigen Düngemitteln auch, wenn der Boden "überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder durchgängig höher als fünf Zentimeter mit Schnee bedeckt ist". mehr lesen

Gänsemelder in Schleswig-Holstein

Die in Schleswig-Holstein in großen Zahlen rastenden und brütenden Gänse, Schwäne und Pfeifenten fressen regelmäßig auf landwirtschaftlichen Flächen und verursachen dort immer wieder Konflikte mit der Landwirtschaft. Über das Ausmaß der tatsächlichen Ernteschäden besteht weiterhin keine Klarheit, zum einen weil sich die Anzahl der Vögel und deren Verteilung in der Fläche ständig verändert, zum anderen nicht jeder Fraß zu einem finanziellen Verlust führt. Der Gänsemelder ermöglicht allen registrierten Bürgern, gesichtete Gänse, Enten und Schwäne zu melden. Außerdem ist es allen betroffenen Beteiligten wie z. B. Landwirten, Flächeneigentümern, Pächtern etc. möglich, durch Gänsevögel verursachte Schäden georeferenziert zu melden. Mehr lesen melund

Fledermäuse in unserer Heimat

Über Fledermäuse kann man nie genug wissen. Interessant wäre z.B. die Frage, ob wir es uns mit unserer Dorf-, Stadt- und Weltbeleuchtung den Fledermäusen leicht machen, Beute zu jagen, weil wir die Insekten zum Licht locken.

Die Aktion "Fledermausfreundliches Haus" finden Sie hier

Ein Fledermaus-Handbuch, lesenswert, finden Sie hier

Importstopp von Plastikabfall nach China

Anlässlich des Importstopps von Plastikabfall nach China appelliert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller an deutsche Hersteller, Händler und Entsorgungswirtschaft die damit verbundenen ökologischen und wirtschaftlichen Chancen zu nutzen: „China will zurecht nicht länger die Halde für unseren Wohlstandsmüll sein. Mehr lesen

Vogelbeobachter - Ringe

Sehr komfortabel gestaltet sich die Aufnahme der Ablesungen von beringten Vögeln mit der neuen BirdRing App. Mit dieser App können Sie Farbringe von Vögeln eingeben, hochladen und mailen. Z.B. können Sichtungen der in Schleswig-Holstein beringten Austernfischer über die App direkt im Gelände hochgeladen werden. So erhält man Sekunden nach der Eingabe bereits den Lebenslauf und eine sehr übersichtliche Karte aller Beobachtungen des Individuums, mit der Möglichkeit ein- und auszuzoomen. Noch während man den beringten Vogel vor sich hat, weiß man schon, woher er kommt und wo er schon überall war. Mehr Spaß beim Ablesen geht kaum... (für Ornithologen).

Fischotter in Schleswig-Holstein

Der Fischotter  ist ein an das Wasserleben angepasster Marder, der zu den besten Schwimmern unter den Landraubtieren zählt. Er kommt in fast ganz Europa vor und wird einschließlich Schwanz etwa 130 Zentimeter lang, davon 40 cm Schwanz. Sein bevorzugter Lebensraum sind flache Flüsse mit zugewachsenen Ufern und Überschwemmungsebenen. Dort erbeutet er Fische, wobei er überwiegend kleine Fischarten erbeutet und darunter langsame und geschwächte Tiere. Ihm kommt daher eine Rolle bei der Gesunderhaltung der Fischbestände zu. Auch andere Tiere werden vom Fischotter gejagt: Blässhühner, Enten, Möwen, Bisamratten, Schermäuse, Schnecken, Frösche, Flusskrebse und Insekten, gelegentlich nimmt er auch Aas und verzehrt Muscheln. Kleinere Beutetiere werden im Wasser gefressen, größere erst an Land gebracht. Mehr über diesen Otter (auch Verbreitungskarten in SH) findet man aktuell hier.

 Pferde fördern Vielfalt

Im direkten Umfeld von Pferden liegt ein besonderes Potenzial zur Förderung biologischer Vielfalt. Denn Pferde brauchen Ställe, Heu und Stroh, Wiesen und Weiden – ideale Lebensräume für viele Arten. Damit Reiterhöfe und Pferdevereine dieses Potenzial noch besser nutzen, hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern das Projekt „Pferde fördern Vielfalt“ ins Leben gerufen. mehr lesen

Hühner im eigenen Garten ... warum? ... darum!

Nur was der Mensch kennt und schätzt, wird er auch schützen wollen. Dieser im Grunde einfache und doch so elementare Gedanke prägt die Naturbildungsarbeit. Allerdings erreicht man meist nur Menschen, die ohnehin schon Naturschützer sind. Viele Menschen interessiert nur, was sie ohnehin schon kennen. Man bleibt unter sich.  Das Problem gilt es aufzulösen.

Insektensterben

Der Entomologische Vereins Krefeld, in dem ehrenamtliche Insektenkundler seit Jahrzehnten an 63 verschiedenen Standorten in in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Brandenburg Insekten fangen, um das Insektensterben zu dokumentieren, hat seine Daten zur wissenschaftlichen Auswertung zur Verfügung gestellt. 

Im Fachmagazin Plos One nannten Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden die Arbeit überzeugend und warnten vor einem massiven Sterben von Fluginsekten. mehr lesen

LivingLand

BUND, Deutscher Naturschutzring, NABU und WWF Deutschland engagieren sich gemeinsam mit anderen europäischen Umwelt-NGOs für eine nachhaltige, naturverträgliche und faire Agrarpolitik. mehr lesen

Foto: H.Bernotat

Artgerechte Pferdehaltung
Pferde sind mit der Entwicklung menschlicher Kulturen so eng verflochten wie kaum ein anderes Tier. Seit Jahrtausenden dient das Pferd dem Menschen als Reit-, Last- und Zugtier. mehr lesen

NABU verleiht Bauernpräsident Rukwied
"Dinosaurier des Jahres 2017"

Der NABU hat Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), mit dem „Dinosaurier des Jahres 2017“ ausgezeichnet. Der DBV-Präsident streitet die Hauptverantwortung der industriellen Landwirtschaft für das Artensterben ab, verteidigt ein Subventionssystem, das nachweislich zulasten von Natur, Landwirten und Steuerzahlern geht und bekämpft regelmäßig alle Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltbilanz der Agrarpolitik. Mehr lesen

Egal ob in der Autoindustrie, Bankenwesen, Verbandswesen, Landwirtschaft, Politik, Verwaltung, ... der Fisch stinkt oft vom Kopf her ... Das ist kein Naturgesetz. Man wird nicht als Präsident geboren. Die Verbandsmitglieder tragen die Verantwortung.

Schleswig-Holsteins Wäldern geht es gut

Das geht aus dem Waldzustandsbericht 2017 hervor. Das ist gerade in Schleswig-Holstein als waldarmes Land besonders wichtig. Mit einem Waldflächenanteil von nur 11 Prozent liegt Schleswig-Holstein deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von etwa 32 Prozent. Am weitesten verbreitet sind Buche (24 %), Fichte (17 %) und die Eiche (14 %).

Mit einem Waldflächenanteil von elf Prozent liegt Schleswig-Holstein deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 32 Prozent. Nach Angaben von Habeck soll der Anteil in den nächsten Jahren auf zwölf Prozent der Landesfläche anwachsen.

Den aktuellen Waldzustandsbericht finden Sie hier.

Gefahren für den Uhu

Jetzt kann man wieder den Uhu rufen hören. In seinem Leben ist er vielen Gefahren ausgesetzt. Hier habe ich sie beschrieben.

Bisher hat sich der Uhu in SH gut entwickelt. Trotz der Gefahren, der 5 S ( Scheiben, Schienen, Stacheldraht, Straßen, Strom) ist der Bestand stabil. Ob die immer zahlreicher installierten Windräder auch einen Einfluss auf die Population haben und mit welchen Tieren Uhus ihre Brut auffüttern, bleibt noch zu untersuchen.

Vogelfunde unter Stromleitungen melden
         

NABU und Renewables Grid Initiative (RGI) starten eine Hotline für besseren Vogelschutz im Stromnetz. Unter dem Dach von RGI engagieren sich Netzbetreiber und Naturschutzverbände seit 2009 unter anderem für die Belange von Naturschutz bei Netzentwicklung und -betrieb. Ziel der Hotline ist es, die Informationsgrundlage für künftige Vogelschutzmaßnahmen beim Netzausbau und an bestehenden Leitungen zu verbessern. Über die Hotline können Vogelfunde künftig von jedem telefonisch und auch online beim NABU gemeldet werden. Dort werden alle Informationen von einem Ornithologen systematisch erfasst und ausgewertet. Mehr lesen

Feuchter Sand ist ein Paradies für Bakterien

Einer Untersuchung von Forschern des Max-Planck-Instituts für marine Mikrobiologie in Bremen zufolge leben zwischen 10.000 und 100.000 Mikroorganismen auf jedem einzelnen Sandkörnchen. Tausende von Arten kommen vor. Die sandliebenden Bakterien spielen dabei eine bedeutende Rolle für das Ökosystem Meer und die weltweiten Stoffkreisläufe. Da diese Bakterien beispielsweise Kohlenstoff und auch Stick­stoff aus dem Meerwasser und aus einströmenden Flüssen verarbeiten, wirken sie im Zusammenspiel mit anderen Organismen wie ein riesiger reinigender Filter. mehr lesen

Wer den Vögeln Luxus bieten will, baut einen Teich

Baden, trinken, putzen: Besonders im Sommer freuen sich die Vögel, wenn man ihnen eine Wasserstelle bietet.

Ein Teich ist ein größeres Projekt, das gut vorbereitet und geplant sein sollte. Doch das Ergebnis entschädigt für alle Mühen, denn nicht nur die Kleinsäuger, Vögel, Bienen und Schmetterlinge, sondern auch wir Menschen profitieren von einem Gartenteich. Ein guter Bautermin ist Mai. Die Folie ist dann warm genug, sich dem Boden anzupassen. Ökologisch besonders wertvoll sind Teiche ohne Fische. Hier haben die Insekten, Frösche und Lurche eine Chance. Ein paar Ökofische stören jedoch nicht. Stichlinge, Moderlieschen und Co sind geeignet.

Angeleinte Hunde

Jagdszene mit Löwe und zwei Hunden. Weitere fünf Hunde sind hinter dem Löwen eingraviert. Um die Bilder deutlicher zu machen, wurden die vertieften Stellen weiß hervorgehoben. © Maria Guagnin et al. / Journal of Anthropological Archaeology
Anleinen ist nicht ihr Thema

Max-Planck-Forscher entdecken die bisher ältesten Abbildungen von angeleinten Hunden. Vor mehr als 15.000 Jahren – manche sprechen sogar von 40.000 Jahren – haben Menschen begonnen, Wölfe zu zähmen und nach und nach Hunde zu züchten. Welche Rolle diese Tiere damals spielten, liegt jedoch völlig im Dunklen. Die von den Max-Planck-Wissenschaftlern entdeckten Abbildungen eröffnen erstmals einen Einblick in das Leben mit Hunden in der Frühzeit der Menschheitsgeschichte. Mehr lesen

Lieber Leser,

seit vielen Jahrzehnten wird Naturschutz betrieben, mit viel Geld, mit viel Engagement. Und doch stand es um unsere Tier- und Pflanzenumwelt gefühlt noch nie so schlecht wie heute.

Können wir uns allein auf die Politiker und organisierten Naturschützer in den Vereinen und Verbänden verlassen? Ich denke nicht. Jeder von uns, der ähnlich empfindet, sollte selbst irgendwo tätig werden. Ein Insektenhotel passt auf jeden Balkon, eine Benjeshecke in jeden Garten. Wir geben so Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Wichtiger jedoch ist es, Vorbild für unsere Mitmenschen zu sein. Nur so kann ein Umdenken in der Bevölkerung zu einer lebenswerteren Umwelt für uns alle führen.

Nebenbei ist zu hoffen, dass so sensibilisierte Menschen nicht zu (Siemens)-Managern der heutigen Art degenerieren. Denn auch alle Menschen wollen artgerecht leben können.

Artenschutzbericht SH

Jahresbericht zur biologischen Vielfalt – Jagd und Artenschutz 2017

1000e von Menschen tragen jedes Jahr die Daten zusammen, die dann von der Landesregierung im Artenschutzbericht zusammengefasst werden. Sehr lesenswert nicht nur für Jäger und Naturschützer. Als PDF-Datei hier abrufbar.

Schweinepest und Vogelseuchen

Ausbreitung der afrikanischen Schweinepest (ASG)

Aktuell ist die ASG bis Warschau vorgedrungen. Durch die große Wildschweinpopulation in Westpolen wird die Verbreitung begünstigt.

Die Schweinepest kommt. Wann, ist ungewiss. Aber sie kommt. Bisher noch aktuell in Osteuropa, wird sie wohl durch die übergroße Wildschweinpopulationen durch Europa weiter verbreitet. Während einige Gutsherren in der Vergangenheit sogar Wildschweine ausgesetzt haben, wegen der interessanten Jagderlebnisse, muss man nun (frei nach Goethes Zauberlehrling: 'Die Geister die ich rief, die werde ich nicht mehr los.') die Schweine zunehmend fürchten. Politiker diskutieren neben einer Abschussprämie für Wildschweine und dem Einsatz von Nachtsichtgeräten (!) auch das Zulassen und Aufstellen von Saufängen.  Im Saufangfallen können mehrere Wildschweine gleichzeitig gefangen werden, die Tiere werden anschließend von Jägern getötet. Jäger als Vernichter. Ein Tier in einer Falle fangen und dann töten ist bequem aber unwaidmännisch. Mit Säuchenbekämpfung wird es viele Ausnahmen geben, wo bleiben dann die Nachtsichtgeräte?

Seuchen haben sich schon immer dort verbreitet, wo zu viele Individuen einer Art auf zu kleinem Raum leben. Ein Naturgesetz. Dagegen zu kämpfen erinnert an Don Quijote von Cervantes.  Die Ursachen aber könnten wir beeinflussen...

Allein in Schleswig-Holstein sind mehr als 2000 Schweinehaltungen mit 1,5 Millionen Schweinen gemeldet, die von der Schweinepest bedroht sind. Nebenbei machen sie Gülleprobleme.

Aktuelle Informationen zur Schweinepest: hier


Den Film zu diesem Bild können Sie hier sehen.
Weitere Informationen zur Schweinepest finden Sie hier.

PROVIEH: Verbot von Lebendtierexporten

setzt sich für eine artgemäße und wertschätzende Tierhaltung in der Landwirtschaft ein. Grundlegende Motivation ist das Verständnis von „Nutz“tieren als intelligente und fühlende Wesen. Das Bündnis für Tierschutzpolitik fordert von der Bundesregierung, auf einzelstaatliche Abkommen zu Lebendexporten von Schlachttieren gänzlich zu verzichten und die damit verbundenen Höllenfahrten zu stoppen. Zum Bündnis gehören die Tierschutzorganisationen Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bundesverband Tierschutz, Bund gegen Missbrauch der Tiere, PROVIEH und VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz. PROVIEH: Tierschutz aus Kiel seit 1973

Illegale Vogeljagd im Mittelmeerraum

Fast die Hälfte aller Vogelarten in Europa ist bedroht – auch durch illegale Vogeljagd. Bis zu 40 Millionen Zugvögel, so schätzen Tierschützer, werden jährlich illegal abgeschossen oder gefangen und verkauft. Von Frankreich über Italien bis Zypern und den Libanon. Das Komitee gegen den Vogelmord berichtet darüber und versucht mit vielen erfolgreichen Aktionen, die Vogelfänger in unseren Urlaubsgebieten zu überführen. Im Frühling hatte ein Kamerateam das Komitee gegen den Vogelmord auf Malta begleitet und ihre Aktionen gegen den illegalen Finkenfang dokumentiert. hier zu sehen

Wintervogelfütterung

Wer Vögel im Winter füttert, trägt Verantwortung für sein Tun. Aus Not fressen sie fast alles, was ihnen vorgesetzt wird. Geeignet ist frisches Streufutter aus dem Handel. Gesalzene Lebensmittel (Brot) sind nicht geeignet.

In vielen Vogelhäusern vermischt sich das Futter mit Vogelkot. Hier ist Hygiene wichtig.

Man kann Futterknödel selbst herstellen. Rindertalg vom Schlachter eignet sich gut und wird als Fettfutter gern von allen Vögeln angenommen.


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Stacheldraht in der Landschaft

Immer mehr Verbände rufen dazu auf, unnützen Stacheldraht aus der Landschaft zu entfernen. Denn es ist inzwischen fast kein Spaziergang in Sh mehr möglich, ohne dass man auf elektrisierte, funktionsfähige oder Überbleibsel von alten Weidezäunen stößt. Vielfach verrotten die Zaunpfähle, das Gras wächst über die am Boden liegenden Drähte. Tiere verletzen sich.

Aber auch funktionsfähige Stacheldrähte sind eine Todesfalle z.B. für tieffliegende Eulen (hier). Tote Tiere werden manchmal gefunden, die zahlreichen auf der Flucht verletzten sehen wir selten.

Eigentlich ist der Zweck eines Viehzauns, die Nutztiere am Ausbrechen aus der Weide zu hindern und sie gegen Gefahren von aussen zu schützen. Doch diese Ansprüche erfüllt der Stacheldrahtzaun kaum, denn die Verletzungsgefahr durch die langen, spitzen Eisendorne ist für die Weidetiere, insbesondere aber für Greifvögel und Wildtiere, gross. Oft gelingt es Rehen, Hirschen oder Vögeln noch, sich wieder aus dem Stacheldraht zu befreien, um schliesslich irgendwo qualvoll zu verenden. Bilder findet man im Internet zahlreich, z.B. hier.

Dabei gibt es Alternativen.

Die von der industiellen Landwirtschaft entfernten Hecken und Feldhecken müssen wieder vermehrt angepflanzt werden. Dadurch wird nebenbei Bodenerosion gemindert, Tiere haben Schutz vor Wind und Regen aber auch Schneeverwehungen werden seltener.

  • Geltinger Birk: Stacheldraht wird aus Tierschutzgründen abgebaut

Vielleicht wäre eine Verfügung oder ein Gesetz sinnvoll, dass explizit Stacheldrahtzäune, die nur wenige Wochen im Jahr benötigt werden, in der übrigen Zeit abgebaut werden müssen. Das würde viele Tierhalter schnell zum Umdenken motivieren und viel Elend in der Natur beenden.

Titelblatt der Struensee-Verordnung über Knickanlage von 1771. Knicks dienten als als Feldbegrenzung, Schutzwehren gegen größere Wildtiere, als Landwehr gegen feindliche Angreifer und nebenbei als Brennholzlieferant.

Knicks in Schleswig-Holstein

Knicks (auch Över oder Wallhecke) ist eine Bezeichnung für von Gehölzen bewachsene, meist künstlich errichtete Erd-, Stein- oder Torfwälle in Mitteleuropa. Sie sind als Einfriedung und Grenzmarkierung weit verbreitete landschaftsprägende Elemente der Kulturlandschaft. Die durchschnittliche Höhe eines Walls beträgt etwa einen Meter, die durchschnittliche Breite bei Erdwällen etwa zwei Meter.

Häufig werden Knicks aus Haselnusssträuchern, Faulbaum, Weißdorn, Schlehe, Brombeere, Hainbuchen gebildet. Sie gelten als artenreicher Lebensraum, wirken durch ihre große biologische Vielfalt weit in die Landschaft hinein.

Eine weitere sehr wichtige Funktion ist der Windschutz gegen Austrocknung, gegen Abtrag der obersten Erdschicht und damit verbunden auch die Veränderung des Kleinklimas ähnlich derjenigen an einem Waldrand. Im Winter verhindern sie Schneeverwehungen.

siehe auch: Benjes-Hecken

Unsere Wintermaus

Bild im Bild. Unter unserem Futterhaus Nr.2 lebt eine Maus. Wo ist ihr Loch?

Mäuse

Mäuse ernähren sich von vielerlei pflanzlichen Materialien, etwa Samen, Wurzeln, Blätter und Stängel. Einige Arten fressen auch Insekten und andere Kleintiere, wenn verfügbar. Die kulturfolgenden Arten fressen jedes verfügbare menschliche Nahrungsmittel. Deshalb sind sie manchmal unbeliebt.

Füchse, Wiesel, Marder, Igel, Eulen und andere Greifvögel leben von Mäusen. Hummeln bauen gerne in verlassenen Mäusenestern ihr eigenes Nest. Mäuse sind also ein wichtiges Bindeglied in der Nahrungskette bzw. in Naturabläufen.

In Schneewintern verhungern viele Schleiereulen, weil sie nicht mehr an Mäuse gelangen können. 2009/10 waren solche Winter. Seitdem ist Schwansen nahezu schleiereulenleer.

Gartenteiche im Winter

Ein Gartenteich braucht im Winter Ruhe. Die Fische und anderen Lebewesen haben sich an tiefen Stellen versteckt, weil dort das Wasser am wärmsten ist (4°C). Dieses liegt an der "Anomalie des Wassers".

Temperaturschichtung in einem stehenden Gewässer

Wasser hat bei 4°C die größte Dichte, ist also umgangssprachlich am schwersten. Das ist der Grund, warum tiefere Teiche am Grund nie zufrieren (sonst gäbe es kein Leben auf der Erde). Durchmischt man jedoch im Winter das Wasser durch Pumpen, hebt man diesen Effekt auf. Also: Untere Wasserschichten nicht stören.

Wechselwarme Lebewesen haben im Winter einen geringeren Stoffwechsel, brauchen also weniger Sauerstoff. Trotzdem atmen sie Sauerstoff (O2) ein und Kohlendioxid (CO2) aus. Ist der Teich länger zugefroren, vielleicht zusätzlich noch Fäulniss im Bodenschlamm, kann es für die Lebewesen tödlich enden. Eine kleine elektrische Luftpumpe mit Ausströmerstein (Aquariumzubehör) kann dieses verhindern. Aber nicht an der tiefsten Stelle, da sonst wieder alle Temperaturschichten vermischt werden.

Einen guten Film (allerdings mit etwas Werbung) sieht man hier.

Koseler Linde

Linde starb für die Solarenergie

Auswüchse einer falschen Förderungspolitik
Das die Zerstörung der Natur in den letzten Jahrzehnten so rasch voranschreitet, hat ausschließlich die Politik zu verantworten. Sie schaffen durch nicht zuende gedachte Gesetze den Rahmen, in dem sich Landwirte, Privatpersonen und andere Entscheidungsträger bewegen.
Aber wer verhilft diesen Politikern in ihre Positionen?
Jetzt hat Habeck in Sachen Kleinwald reagiert. Eine Lösung? Eine Scheinlösung.

Laub im Garten

Laub ist wertvoll und viel zu kostbar, um im Herbst aus dem Garten entfernt und bei der Grüngutsammelstelle oder gar irgendwo am Waldrand entsorgt zu werden.

Viel besser ist es, das Laub im Garten unter Bäumen und Sträuchern und auf den Beeten zu lassen. Hier liefert es nicht nur wertvolle Nährstoffe bei der Verrottung, sondern wärmt den Boden und die Pflanzen im Winter. Zudem können im Laub viele Tiere geschützt überwintern, Vögel finden hier an schneearmen Tagen Insekten und Würmer und in größeren Laubhaufen können auch Igel oder Blindschleichen die Wintermonate überstehen.

Laub wird von vielen verschiedenen Bodenorganismen abgebaut, es bildet daher die Nahrungsgrundlage für die Arten- und Individuenvielfalt dieser Organismen, die die Grundlage für einen gesunden nährstoffreichen Boden bilden. Weniger als 20 Prozent der Organismen sind für uns mit bloßem Auge sichtbar. Gerade Bakterien und Pilze ernähren sich überwiegend von abgestorbener, organischer Substanz. Der Bodenflora kommt durch diese Humifizierung und Mineralisierung des organischen Materials eine wichtige Aufgabe innerhalb des Ökosystems zu


Glyphosat

Glyphosat ist für weitere 5 Jahre in Europa zugelassen.Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa weigert sich, Studien über den Unkrautvernichter Glyphosat herauszugeben. Die Bundesregierung hat sich jetzt in den Fall eingeschaltet - auf Seiten der Efsa und der Chemiekonzerne.

  • Man kann wieder Jahre gegen Glyphosat kämpfen
  • Wenn man erfolgreich ist, kommt ein Nachfolgemittel und der Kampf beginnt von vorn.

Ein Umdenken in der Art, wie Lebensmittel in Zukunft naturverträglich erzeugt werden sollen, wäre sinnvoller. Die momentan agierenden Politiker können das nicht. Sie sind vorwiegend Egoisten, planen den gut bezahlten Posten nach dem Ausstieg aus der Politik. Die gibt es in der nachhaltigen Landwirtschaft wenig. Ansonsten regieren Lobbyisten, die hat die nachhaltige Landwirtschaft auch nicht, zumindest nicht mit großem Portemonnaie.

Roundup®

Roundup® ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Diese Doku geht dem Skandal auf den Grund. Im Videostream jederzeit hier zu sehen:
https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/

Liebe Eulenfreunde,

vom 20.10. bis 22.10.2017 fand die 33. Jahrestagung der AG Eulen im Christian-Jensen Kolleg in Breklum statt. Eulenfachleute aus Deutschland und Anrainerstaaten trafen sich zu einem Erfahrungsaustausch. Dieses Mal lag der Schwerpunkt der Themen auf den Ergebnissen der Eulenforschung und des Eulenschutzes in Schleswig-Holstein. Das Programm umfasste 13 Fach-, Foto- und Filmbeiträge. Geradezu spektakulär ist der Erfolg bei der Wiedereinbürgerung des Uhus zu bewerten,  der heute wieder fast flächendeckend in SH beheimatet ist. Der Landesverband Eulenschutz SH als Ausrichter der Tagung ist ein kleiner aber sehr aktiver Verband von 23 Mitgliedsverbänden im Landesnaturschutzverband SH.

Libanon – Protestaktion gegen den Verkauf von Grasmücken

Unsere Partner im Libanon haben bei der Supermarktkette „Bou Khalil Supermarkets“ tiefgefrorene Mönchsgrasmücken gefunden. Die riesigen Filialen in den Städten Koura und Jbeil hatten hunderte der auch im Libanon geschützten Vögel im Angebot. Damit die Kunden die Vögel auch als Grasmücken identifizieren können, haben die Köpfe der ansonsten gerupften Tiere noch Federn! Mehr lesen

Vogelsterben

Laut einer aktuellen Auswertung des NABU hat Deutschland in nur zwölf Jahren 12,7 Millionen Vogelbrutpaare verloren (zwischen 1998 und 2009). Das entspricht 15 Prozent des Bestandes von 1998. Die summierte Zahl der Brutpaare aller Vogelarten ging in diesem Zeitraum von 97,5 auf 84,8 Millionen Paare zurück. Die Auswertung beruht auf den Vogelbestandsdaten, die die Bundesregierung 2013 an die EU gemeldet hat. Mehr lesen

Landesnaturschutz

die Jahresversammlung des Landesnaturschutzverbands SH hatte in diesem Jahr „Biodiversität“ zum Hauptthema. Minister Habeck sagte als Teilnehmer zu, dass sein Ministerium als „Biodiversitätstrategie“ nicht einfach nur die derzeitigen Vorhaben und Programme auflisten will. Die Aufgaben müssen über das hinausgehen, was tatsächlich schon gemacht wird, denn es ist ja sichtbar, dass die bisherigen Regelungen und Maßnahmenpakete nicht ausreichen. Würden sie ausreichen, hätten wir das derzeitige Desaster ja nicht. Daher sollten sich die Naturschutzverbände und Fachverbände frühzeitig Gedanken machen und die notwendigen Dinge ansprechen, damit das Land konkrete fachliche Hinweise bekommt.

Blick in die Ostsee

Das Ostsee-Info-Center Eckernförde ermöglicht es mit ihrer Unterwasserkamera, dass jeder life das Ostseeleben in 6 m Tiefe erkunden kann. So sieht man neben Muscheln viele Kleinlebewesen, Quallen und Fische. Allerdings ist es wie beim Angeln. Etwas Geduld ist nötig. Durchaus spannend. Wer ein besseren Screenshot bekommt, kann ihn mir gern schicken. Hier

NaturNah: Wenn Störche reisen

Helmut Eggers und Steffen Hollerbach begleiten besenderte Störche auf ihrer Zugroute durch Europa. Vor Ort treffen sie sich mit Naturschützern und wollen gemeinsam mit ihnen Strategien entwickeln, damit Störche überall in Europa besser geschützt werden. Im Internet:

http://programm.ard.de/TV/Programm/Jetzt-im-TV?sender=&hour=18%3A00&datum=17.10.2017   

NABU fordert konkrete Maßnahmen zur Sicherung des Naturerbes

Mit der Artenvielfalt geht es in unserem Land zwischen den Meeren steil bergab. Bundesweit macht das Insektensterben Schlagzeilen. Schmetterlinge sieht man immer seltener. Im Fokus sind auch Meeresökosysteme, in denen etwa Schweinswale und Meeresvögel immer stärker bedroht sind. Wenige Erfolge des Naturschutzes beim Erhalt populärer Arten wie Seeadler, Kranich, Uhu oder Fischotter können nicht darüber hinwegtäuschen, dass mittlerweile fast jede Artengruppe unter massiven Bestandsrückgängen leidet. Mehr lesen

Gartenkreuzspinne mit Fliege in meinem Gewächshaus

Spinnen

Der Herbst bringt viele schöne Moment mit sich: goldene Blätter, kuschelige Abendstunden und traumhafte Herbstspaziergänge. Und Spinnen mit ihren kunstvoll geknüpften Fangnetzen, die so zauberhaft in der Morgensonne glitzern. Alle Spinnenarten, von denen es allein in Deutschland rund 1000 gibt, leben räuberisch von der Jagd auf Insekten und andere Kleintiere. Sie haben damit eine bedeutende Funktion in der Natur als Regulator. Wer diese Mitbewohner trotzdem nicht dulden will, sollte die nützlichen Tiere nicht mit Pantoffeln, Staubsaugern oder Zeitungen traktieren, sondern sie behutsam in einem Glas einzufangen und nach draußen bringen.    

Das Verschwinden der Schmetterlinge

Rund 50 Prozent der Fläche Deutschlands bestehen aus Äckern und Wiesen! Deshalb hat die Landwirtschaft eine sehr hohe Verantwortung, wenn es um den zentralen Lebensraum von Schmetterlingen, anderen Insekten, Feldvögeln und kleinen Säugetieren in Deutschland geht. Weiter gibt es ein ganzes Spektrum von Negativfaktoren für Schmetterlinge in den Agrarlandschaften.

Ein Vorabbericht von Prof. Dr. Josef H. Reichholf, einem der bekanntesten Biologen Deutschlands, der diese Zusammenhänge untersucht hat, ist hier zu lesen.

Vertrauensmann Tierschutz in der Landwirtschaft

Prof. Edgar Schallenberger ist seit 2014 Ansprechpartner für Belange des Tierschutzes in der Nutztierhaltung in SH. Der Vertrauensmann steht Landwirten, Tierzüchtern, Veterinären und Bürgern - auch anonym - als Ansprechpartner für Sorgen, Nöte und Kritik zur Verfügung. Er berät das Ministerium und kann gegebenenfalls zwischen den Beteiligten vor Ort vermitteln. mehr lesen

Un-Nachhaltigkeitsagenda 2030

Am 15. September 2015 wurde auf dem UN-Gipfel in New York die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Die Agenda 2030 verbindet dabei in den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, den sogenannten SDGs (engl. „Sustainable Development Goals“), die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit. Sie setzen Entwicklungspolitik und den Kampf gegen Armut in einen Zusammenhang mit Natur- und Umweltschutz. Agenda 2030 hier

Wolfsinformationszentrum im Wildpark Eekholt

Der Wildpark Eekholt kümmert sich als Wolfsinformationszentrum des Landes Schleswig-Holstein auf ehrenamtlicher Basis insbesondere um die Öffentlichkeits-, Aufklärungs- und Bildungsarbeit.

In Schleswig-Holstein können seit 2007 wieder einwandernde Wölfe nachgewiesen werden. Bisher haben sie sich hier nachweislich nur vorübergehend aufgehalten. Mehr lesen

Karte der Wolfsnachweise in SH

Erste Thunfisch-Besenderung in der Nordsee

Nach mehr als 50 Jahren Abwesenheit kehrt der bedrohte Blauflossenthun erstmals in  die Nordsee  zurück. Diese Thunfische werden für gewöhnlich drei Meter lang und erreichen mit einem Alter von 15 Jahren ein Gewicht von 300 Kilogramm. Ein gemeinsames Forschungsprojekt von WWF und Universitäten in Schweden und Dänemark  versieht jetzt die Raubfische mit Satellitensendern, um ihre beginnende Rückkehr besser zu verstehen. mehr lesen

 „Wir haben Tierfabriken satt!“
Aktionstour gegen Konzernmacht, Landraub und Tierfabriken

Unter dem Motto „Wir haben Tierfabriken satt!“ gingen 1000 Personen gegen die geplante Erweiterung eines Wiesenhof-Schlachthofs in Königs Wusterhausen auf die Straße. Aufgerufen von einem Bündnis, dem 45 zivilgesellschaftliche Organisationen von Landwirtschaft bis Tierschutz angehören, forderten die Demonstranten einen Stopp der geplanten Verdopplung der Schlachtkapazitäten auf 240.000 Hühner am Tag. mehr

Qualvoller Erstickungstod in der (Ost-) See

In vielen Meeresgebieten existieren schon jetzt sauerstoffarme "Todeszonen" – Gebiete, in denen keine Tiere mehr leben können, weil zu wenig Sauerstoff im Wasser gelöst ist. Während das Waldsterben der letzten Jahrzehnte von jedermann beobachtet werden konnte, die Luftverschmutzung allerorten dokumentiert wird, findet das qualvolle Sterben in der See in der Regel ohne die Öffentlichkeit statt. Vielleicht ist es ein Zeichen, dass gerade mit Beginn des Internationalen Naturfilmfestivals GREEN SCREEN der Eckernförder Strand von erstickten Fischen übersät ist. Manche sprechen von einer Naturkatastrophe, manche vom Klimawandel, manche sprechen von einem normalen Phänomen. Eine Ursache ist sicher die Einleitung von Abwässern aus Kläranlagen und Landwirtschaft der Ostseeanrainerstaaten in die See. mehr

Artgerechte Haltung von Kaninchen

Kaninchen werden nicht nur als Kuscheltiere in Kinderzimmern, sondern auch ihres Fleisches und Pelzes wegen in industriellen Mastanlagen gehalten. Dabei werden ihre natürlichen Lebensbedürfnisse oft so drastisch verletzt, dass der Schlachttermin in den meisten Fällen als "Erlösung" für die Tiere angesehen werden muss. Über 20 Millionen Kaninchen werden jedes Jahr deutschlandweit geschlachtet. Etwa 340 Millionen Kaninchen werden jedes Jahr in Europa geschlachtet. Die Zustände in der Haltung sind schockierend. Was Kaninchen für die artgemäße Haltung benötigen finden Sie hier

Plastikmüll

Jedes Jahr gelangen geschätzt acht Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane. Dies entspricht einer LKW-Ladung Plastikmüll, die jede Minute ins Meer gekippt wird. Er verrottet nicht, sondern zersetzt sich über lange Zeiträume in immer kleinere Teile. Die Meeresbewohner verheddern sich darin oder verwechseln das Plastik mit Nahrung und verenden qualvoll. Und das passiert auch weit draußen auf den Weltmeeren, wo Strömungen kleinste Teilchen oder große Plastikabfälle hintragen. In einem vor 2 Jahren gestrandeten Pottwal vor Friedrichskoog fand man z.B. eine Kofferraum-Abdeckhaube, ein Fischernetz, Eimer und Plastikmüll.

Greenpeace klagt die Hersteller an. Aber eigentlich bestimmen doch wir Verbraucher, was wir nachfragen. Nur das wird hergestellt und kommt in den Kreislauf ...

 Schwalbennester zerstört - Strafanzeige


Schwalbennester sind gemäß § 44 des Bundesnaturschutzgesetzes als "Fortpflanzungsstätten wild lebender Vogelarten" definiert und dürfen nicht zerstört werden. Dieser gesetzlich festgelegte Schutz gilt ganzjährig, d.h. auch im Winter dürfen Schwalbennester nicht ohne Sondergenehmigung abgeschlagen werden. Das Komitee gegen den Vogelmord bringt ausreichend dokumentierte Fälle zur Anzeige.

mehr lesen






§ 44, Absatz 1, Punkt 1 BNatSchG

„Es ist verboten, wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Entwicklungsformen, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören.“

Der Wolf und die Weidetierhaltung
Der Wolf ist zurück in Deutschland und stellt die Weidetierhaltung vor Herausforderungen. Am Donnerstag veröffentlichten acht Verbände in Berlin erstmals eine gemeinsame Stellungnahme auf Bundesebene: Bundesverband Berufsschäfer, der Deutsche Tierschutzbund, die Umweltverbände NABU, IFAW, WWF und BUND sowie der Deutsche Grünlandverband und der Ökologische Jagdverband. Der wesentlich größere Deutsche Jagdverband und der Deutsche Bauernverband waren allerdings nicht an den Gesprächen beteiligt. Hier finden Sie das Eckpunktepapier.

Ein belgisches Hotel hat einen außergewöhnlichen Weg gefunden, um einsamen Gästen eine Freude zu bereiten: Es vermietet Goldfische – für 3,50 Euro am Tag.

Bildungspolitik - G8 - G9

Parteimitglieder nehmen seit jeher Einfluss auf die Bildungspolitik. Selbst manchmal bildungsfern, führt das dann an der Basis zu kleinen oder größeren Katastrophen. Als man G8 spontan einführte, vergaß man, den Schulstoff entsprechend zu reduzieren (vorher!) und sich zu überlegen, wie man einige Jahre später den doppelten Schuljahrsabgang in den Universitäten unterbringen wollte. Nun wieder von G8 zu G9. Es wird also ein Jahrgang fehlen. Wer hat einen Plan?

Galluse musste die französische Fremdsprache in einer Form lernen, die selbst bei seinem Oberschichtaustauschschüler aus Paris nur Kopfschütteln hervorrief. Diese Art von Grammatikpaukerei (etwa 1000 Unterrichtstunden) fand nicht einmal in französichen Gymnasien statt. Gebraucht hat er diese Sprache in seinem Leben nicht ein einziges Mal. Nur ein Beispiel, dass Bildungsinhalte, die ihren Ursprung noch aus Kaisers Zeiten haben und gut zu entrümpeln sind. Dann ginge auch G8.

Das eingesparte Bildungsjahr ließe sich dann hervorragend für Fortbildungszeiten im  kommenden Berufsleben nutzen. Denn die Zeiten, dass man in der Schule für das ganze Leben lernte, die sind endgültig vorbei.

Mitglieder der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Schleswig-Holstein und Hamburg sind besorgt.

Sie beobachten vermehrt, was jeder Bürger, der durch Wiese, Feld und Wald wandert, auch selbst beobachten kann:

Die Flächen (Wintergetreide, Raps) sind steril und wie tot, kaum Vögel drauf. Lachmöwen, die eigentlich jetzt die Stoppelfelder beleben sollten, scheint es fast nur auf Fehmarn zu geben, der Raum Plön hingegen nahezu vogelleer. Auf den Ackerflächen fehlt die Nahrung. Selbst dann, wenn beim Pflügen die Würmer an die Oberfläche gelangen, sofern noch welche im Agrarboden überlebt haben, sind nur wenige Vögel da. 

Dem schon vor Jahren beobachteten Insektensterben folgt nun ein Vogelartensterben. Diese Vorgänge geschehen leise. Kaum ein Politiker kommentiert sie. Aber mit der Vergiftung der Insekten und Vogelwelt vergiften wir auch unsere Umwelt, unsere Nahrungsgrundlagen. Unsere Vögel zeigen uns so, wie es um unsere Umwelt wirklich steht. Wie einst die Eier des Weißkopfseeadlers uns zeigten, dass DDT über die Nahrungskette auch für uns Menschen ungesund ist, sollten wir aus den gegenwärtigen Beobachtungen die richtigen Schlüsse ziehen. Eigentlich ist alles allen bekannt.

Ratgeber 2017: Pflanzenschutz im Ackerbau

In diesem Ratgeber der Landwirtschaftskammer SH (Empfehlungen für die Praxis) kann man sehen, welche Mengen von Herbiziden und Fungiziden den Landwirten  empfohlen werden. Hier

Der Schweinswal und sein Schicksal

Schweinswale sind die mit Abstand häufigsten Wale in der Nord- und Ostsee, der Bestand ist jedoch rückläufig. Ursachen sind wahrscheinlich die Gifteinleitungen in die Meere und der Erstickungstod in Fischernetzen.

Bis ins 19. Jahrhundert wurden noch etwa 1000 bis 2000 Tiere für den Verzehr pro Jahr gefangen, bis 1944 nahm die Quote auf etwa 320 Tiere ab. Heute findet der kommerzielle Fang der Schweinswale vor allem im Schwarzen Meer statt, in allen europäischen Staaten ist er verboten. Entsprechend treten Schweinswale wie andere Kleinwale vor allem als Beifang auf, dort jedoch teilweise in hohen Mengen von jährlich über 4.000 Exemplaren. Oft werden sie tot ins Meer zurückgeworfen.

Wie dramatisch die Lage ist, erkennt man, wenn man hört, dass die Landesregierung SH die Berufsfischer motiviert (verpflichtet), 1500 Warngeräte an ihren Fangnetzen zu verteilen. Sie sollen die Wale aus den Fanggebieten (fischreiche Gebiete) vertreiben. Ob das gelingen wird, bleibt sehr fraglich. Die Wale brauchen neben Atemluft auch Nahrung.

Gemeinsame Pressemitteilung von BUND Schleswig Holstein, WWF Deutschland und NABU Schleswig-Holstein: hier zu lesen

Das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung untersuchte 318 Schweinswal-Totfundeaus Schleswig-Holstein und kam zu erschreckenden Ergebnissen. Viele Tiere starben als Beifang in Fischernetzen, darauf weisen Netzmarken bei den untersuchten Schweinswalen hin. Der Tod durch Beifang ist noch immer eine der größten Gefahren für Deutschlands einzigen heimischen Wal. Ost- und Nordsee sind für ihn keine sicheren Lebensräume. mehr lesen

Störche auf Reisen

In dem NABU-Projekt „Störche auf Reisen“ wird über mehrere Jahre der Zug der Störche in den Süden verfolgt. Dadurch wollen wir unter anderem Erkenntnisse darüber gewinnen, welche Gefahren die Störche auf ihrer Reise ausgesetzt sind, wo die Störche den Winter genau verbringen und wovon sie sich dort ernähren.

Sie können die Reiseroute der Störche mitverfolgen:

https://blogs.nabu.de/stoerche-auf-reisen/

Aalfangverbot

Laut DPA hat ein Vorschlag der EU-Kommission, den Aalfang in der Ostsee zu verbieten, zu gemischten Reaktionen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern geführt. Danach hält Schleswig-Holsteins Fischerei- und Umweltminister Robert Habeck (Grüne) den Vorstoß für folgerichtig, da es um den Aalbestand in Europa schon lange schlecht bestellt sei. Seiner Ansicht nach sollte die EU-Kommission das Verbot auf den gesamten marinen Lebensraum des Aals im Hoheitsgebiet der EU, insbesondere den Atlantik, ausweiten. Die Argumente der Fischereiverbände sind dagegen haltlos, denn ihre Argumentation, sie würden ja jedes Jahr Jungaale aussetzen, ist unsinnig, weil sie verschweigen, dass sie diese Jungaale unter großen Verlusten auf ihrer natürlichen Wanderung vorher im Atlantik weggefangen haben. Sie sind damit selbst für das Problem verantwortlich.

Schwedische Blumenhühner (schwedisch: Skånsk blommehöna) sind ein seltener, alter schwedischer Landschlag des Haushuhnes, wobei jedes einzelne Huhn ein Unikat ist, da immer verschiedene Zeichnungs- und Farbschläge der frisch geschlüpften Küken heraus kommen. mehr

„Give me five“ – vier Hennen und ein Bauernhahn in jeden Garten.

Wir dürfen die Hühner nicht länger der Industrie überlassen. Wir wollen sie als Bauernhähne und Bürgerhennen zurück auf die Höfe und in die Gärten holen. Wie das geht und wo es schon gelebt wird, will PROVIEH zeigen und verbreiten.

Belastete Eier     Die Mitteilungen auf dem Internetportal www.lebensmittelwarnung.de werden von den Ländern laufend aktualisiert. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat auf seiner Homepage www.bfr.bund.de eine Stellungnahme zur gesundheitlichen Risikobewertung von mit Fipronil belasteten Lebensmitteln tierischer Herkunft veröffentlicht.


 Abtransport unseres Biorasens

Tangstedt beschließt Pferdesteuer

Jamaika-Koalition kippt Pferdesteuer (Juli 17)

Die Jamaika-Koalition will den Kommunen das Erheben einer Pferdesteuer verbieten. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf beschloss das Kabinett. Der Landtag soll im Oktober abstimmen, die Zustimmung gilt als sicher.

Als erste Gemeinde in Schleswig-Holstein hatte Tangstedt (Kreis Stormarn) am 14.06.17 die Einführung einer Pferdesteuer beschlossen.  Die Steuer soll 150 Euro im Jahr pro Pferd betragen.

Die Argumente für oder gegen eine Pferdesteuer sind sachfremd und nehmen zunehmend seltsame Züge an.

Der Fehler liegt im System. Eigentlich sollte auf kein Haustier eine Steuer erhoben werden. Gerade Hunde sind in sehr vielen Fällen Sozialpartner und für die Besitzer gesundheitlich förderlich (Pferde sicher nicht). Jeder Tierhalter gibt viel Geld für Futter, Zubehör, Tierarzt, ... aus. Überall fallen Mehrwertsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer an. Das sollte dem Staat reichen. Die Kommunen könnten sich vielleicht für eine andere Verteilung dieser Steuereinnahmen stark machen.

Chronik

14.Juni 2017: Tangstedt (Kreis Stormarn) beschließt die Einführung einer Pferdesteuer
11. Okt.: Das von der Koalition angekündigte Verbot einer Pferdesteuer in Schleswig-Holstein hat die erste parlamentarische Hürde genommen. Der Landtag überwies  einen entsprechenden Gesetzentwurf an den Innen- und Rechtsausschuss.

Umweltministerium warnt vor Insektensterben

Bis zu 80 Prozent weniger Insekten als 1982: Das Bundesumweltministerium hat einen drastischen Rückgang vieler Insektenarten in Deutschland festgestellt

Besonders gefährdet sind laut Ministerium Falter, Heuschrecken und Schwebefliegen. Einige Arten seien vom Aussterben bedroht.    

"Wer heute mit dem Auto übers Land fährt, findet danach kaum noch Insekten auf der Windschutzscheibe", sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). "Die heutige Landwirtschaft macht den Insekten das Überleben schwer: Es werden große Mengen von Pestiziden eingesetzt, und es gibt zu wenig Blühstreifen und Hecken. Mit den Insekten schwindet auch die Nahrungsgrundlage für Vögel oder Fledermäuse". Problem erkannt - Problem gelöst?

Politik und Naturschutz passen einfach nicht zusammen.

In den Köpfen unserer Kinder befinden sich die Bodenschätze unserer Welt. Man muss ihnen Zeit lassen, sie zu heben, zu entwickeln.  Dazu gehört auch Muße. Gebt ihnen die Zeit.

In Deutschland werden jährlich über 7.000 000 kg Pestizide in Haus- und Kleingärten verwendet – obwohl sie nachweislich große ökologische Schäden mit sich bringen. So sind sie zum Beispiel nicht nur schädlich für die „Unkräuter“, die damit bekämpft werden sollen, sondern auch für Bienen und zahlreiche wertvolle Nützlinge im Garten. Ähnliches gilt für Insektizide, z.B. Ameisengifte, die wahllos verstreut werden. Der NABU startet eine Meldeaktion bis zum 7. August: Nennen Sie dem NABU Händler – lokale Bau- oder Gartenmärkte oder Online-Händler –, die Glyphosat oder ähnliche Mittel verkaufen. Hier

Killer - Keime aus dem Stall

Im Kampf gegen multiresistente Keime müssen Mediziner immer öfter auf Reserveantibiotika zurückgreifen. Ausgerechnet diese Notfallmittel setzen Tierärzte auch in der Massentierhaltung ein. mehr sehen

Bundesamt für Naturschutz: Agrar-Report 2017

Die Publikation ist eine besorgniserregende Zusammenstellung aller Problemfelder in der Agrarlandschaft. Der Agrar-Report macht deutlich, wo die Schwachstellen der Landwirtschaftspolitik liegen und warum die Agrarwende überfällig ist. Die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft befindet sich im rasanten Sinkflug. Pestizid-Einsatz und monotone Kulturen sorgen dafür, dass Insekten weniger werden, Vögeln Nahrung und Lebensraum fehlt.  Besonders das arten- und blütenreiche Grünland gehe verloren und mit ihm klassische Wiesenvögel wie Uferschnepfe und Kampfläufer. Schuld seien übernutzte Flächen und der hohe Eintrag von Stickstoff ins Ökosystem. So habe auch der Anteil der Ackerkräuter massiv abgenommen. Besonders im Inneren der Felder liegt der Rückgang bei bis zu 99 Prozent.

Den Bericht finden Sie hier: http://www.bfn.de/fileadmin/BfN/landwirtschaft/Dokumente/BfN-Agrar-Report_2017.pdf

So locken wir Insekten in den Garten

Insekten spielen eine wichtige Rolle in der Natur. Als Bestäuber für viele Pflanzen oder als Nahrung für verschiedene Tiere wie Igel oder Vögel. Doch sie sind nicht nur nützlich, sondern sind auch schöne und faszinierende Tiere, die es zu entdecken lohnt, und die dem Garten eine lebendige Vielfalt schenken.

Wer Insekten unterstützen und ihnen im Garten einen Rückzugsort bieten möchte, kann dies mit der richtigen Pflanzenauswahl, einigen nützlichen Elementen und viel Geduld tun. Auf diesen Seiten gibt es Tipps.

Pflanzen und buddeln: Internetseiten für Kinder

Kräuter, Erdbeeren oder Salat: Auch ohne eigenen Garten können Kinder viele Dinge selbst anpflanzen. Wie das funktioniert, erklärt ein Artikel auf der Seite www.oekoleo.de. Hier finden Kinder Natur- und Umweltthemen, verständlich erklärt und mit vielen Ideen zum Rausgehen, Entdecken, Selbermachen, Experimentieren und Basteln.
Auf der Seite www.meine-forscherwelt.de lernen Mädchen und Jungen alles über Komposthaufen oder Pflanzen-Keimlinge.
Kleine Forscherinnen und Forscher, die in die Grundschule gehen, können so auch online als Entdecker aktiv werden. Hier gelangen Kinder in einen interaktiven Forschergarten, der sie zu eigenständigen Entdeckungsreisen animiert. Die Figuren Tim und Juli begleiten sie dabei.    

Der Dienst Klick-Tipps.net wird von Jugendschutz.net getragen sowie vom Bundesfamilienministerium und von der Stiftung Medienkompetenz Forum Südwest gefördert.

Immer mehr Plastikmüll in den Meeren
Das Umweltbundesamt hat angesichts der Vermüllung der deutschen Küsten Produzenten und Verbraucher zu einem verantwortlicheren Verhalten aufgerufen.(Toll)!  Bei Untersuchungen an den Nordseestränden wurden im Durchschnitt 389 Müllteile auf 100 Metern gefunden (ohne Mikroplastik). An der erstmals untersuchten Ostseeküste fanden die Forscher durchschnittlich rund 70 Teile auf 100 Metern Küstenlinie. Dreiviertel des Mülls im Meer besteht aus Kunststoffen, deren Abbau Jahrhunderte benötigt. Durchschnittlich 13.000 Plastikmüllpartikel treiben mittlerweile auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche. Vor allem Verpackungsmaterialien und Abfälle aus Fischerei sowie Schifffahrt wie Netzreste oder Taue sind für das Leiden von mehr als einer Million Seevögeln und weiteren circa 100.000 Meereslebewesen verantwortlich, die dadurch jährlich umkommen.

Foto galluse

 Turmfalken


Immer wieder nisten Turmfalken in den Nistkästen, die vom Landesverband Eulenschutz an vielen Stellen im Land aufgehängt worden sind. Eigentlich für den Waldkauz gedacht ... . So auch in der Kirche in Kosel, wie ich bei einer Kontrolle 2016 fotografieren konnte.


Wenn wir ein Kind dazu bringen,
etwas zu lernen,
das es nicht lernen will,
dann ist das Gewalt.

Als ehemaliger Lehrer für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften hat mich dieser Satz erschreckt. Jeder sollte darüber nachdenken und sein Handeln eventuell etwas korrigieren.


Der Homo sapiens ist älter als gedacht

Forscher entdecken in Marokko die bislang ältesten Fossilien unserer Art. Neue Fossilien und Steinwerkzeuge aus Jebel Irhoud (Marokko) belegen den  Ursprung des heutigen Menschen vor etwa 300.000 Jahren in Afrika. Diese  Fossilien sind rund 100.000 Jahre älter als die ältesten bislang  bekannten Homo sapiens-Funde und dokumentieren, dass bereits  vor zirka 300.000 Jahren wichtige Veränderungen im Aussehen und  Verhalten des modernen Menschen in ganz Afrika stattgefunden haben. mehr

 

Hofläden in Schleswig-Holstein

Das neue Online-Portal GUTES VOM HOF.SH hat die Landwirtschaftskammer SH im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums konzipiert und erstellt. Das zentrale, landesweite Onlineportal soll dafür sorgen, dass die zahlreichen Angebote von landwirtschaftlichen Betrieben leichter gefunden werden können.

"GUTES VOM HOF.SH“ will der direkte Wegweiser zu Lebensmitteln aus der Nachbarschaft sein. Ob Äpfel oder Erdäpfel, Spargel, Erdbeeren oder Himbeeren, Weißkohl oder Grünkohl, Ziegenkäse oder Rohmilchkäse, Mettwurst oder Leberwurst, Lammschinken oder Katenschinken – Schleswig-Holstein ist reich an regionalen und saisonalen Spezialitäten. Dabei geht das Erleben auf den Höfen weit über das reine Einkaufen hinaus.

Galluse wünscht dieser Initiative viel Erfolg. Homepage hier

Das Heckrind gilt als Hausrindrasse

 Das Heckrind gilt als Hausrindrasse und stammt vom 1627 ausgestorbenen Auerochsen ab.  Es ist eine Kreuzung vieler europäischer Rinderrassen aus dem in den 1920er Jahren noch vorhandenen Genmaterial und wurde durch die Brüder Heinz und Lutz Heck gezüchtet. Die heutige Population von 2000 bis 3000 Tieren stammt vermutlich von den 40 Exemplaren des Münchener Tierparks Hellabrunn ab, die den zweiten Weltkrieg überlebt hatten.

Die Heckrinder haben eine Widerristhöhe von 1,30 bis 1,50 Meter und wiegen 550 bis 900 kg. Markant und auffallend sind die langen, nach vorn gekrümmten Hörner und die starke Nackenmuskulatur bei älteren Tieren. Es sind genügsame und friedliche Rinder für die ganzjährige Freilandhaltung. Sie liefern ein hübsch marmoriertes und schmackhaftes Fleisch.

Optimal für ihre Lebensweise ist das Beweiden von Offenland bestehend aus Grasfluren und Gehölzen (Knicks) als Ruhezone sowie Witterungsschutz. Bei ungünstiger Witterung und Kälteabschnitten ziehen sie sich gern in breite Knicks oder lichte Wälder zurück, die meist ausreichend Schutz bieten. Von Ihrem Charakter her vertragen Sie sich gut mit weiteren Grasfressern wie Pferden oder Schafen.

Komitee gegen den Vogelmord e.V. jetzt auch in der BBC

Liebe Natur- und Tierfreunde, 

im Januar 2017 hat uns ein Kamerateam des britischen Fernsehsenders BBC dabei begleitet, wie wir auf den britischen Militärgebieten Zyperns gegen die Wilderei vorgehen. Die Journalisten waren dabei, wie wir ohne jede Polizeiunterstützung hunderte Netze einsammeln und zahllose Vögel befreien konnten.

Sie können den sehenswerten Film, der sehr schön unsere mühsame Arbeit beleuchtet und die Atmosphäre bei den Einsätzen gut eingefangen hat, hier sehen: https://www.dailymotion.com/embed/video/x5okryv

Aber man braucht starke Nerven...

Mehr Infos hier: http://www.komitee.de/

Vom Waschbecken ins Meer

Zu den Umweltfolgen von Mikrokunststoffen in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten

Unsere Ozeane sind nicht nur wunderschön, sondern auch überlebenswichtig für uns Menschen. Doch die steigende Flut an Plastikmüll belastet unser „blaues Wunder“ und seine Bewohner. Neben großen und kleinen Plastikteilen gelangen auch feste, flüssige, gel- und wachsartige Mikrokunststoffe aus Kosmetik in die Gewässer – Tag für Tag beim Händewaschen, Gesichtsreinigen oder Duschen. Die Meere wieder davon zu befreien, ist unmöglich. Ein Report von GREENPEACE kann hier heruntergeladen werden:
Vom 20.05.2017, 32 Seiten | DIN A4, PDF | 1,66 MB Download

DDA Dachverband Deutscher Avifaunisten

Der Dachverband Deutscher Avifaunisten ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Insgesamt vertritt der DDA damit etwa 10.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter. mehr lesen

Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) ist der erste bundesweit auf einheitlichen Erfassungsmethoden basierende Atlas zur Verbreitung, Häufigkeit und Bestandsentwicklung aller in Deutschland brütenden Vogelarten. Mehr lesen

Bewertung von Umweltrisiken nur noch durch Konzerne?

Die Kieler Universität hat angekündigt, das „Institut für Toxikologie und Pharmakologie für Naturwissenschaftler“ als selbständige Einrichtung auflösen zu wollen. Stattdessen ist eine Professur für „Medizinische Toxikologie“ im zukünftigen „Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie“ geplant. Umwelttoxikologie gehört nach diesen Plänen nicht mehr zum Aufgabenbereich in der Uni. Mit dieser Entscheidung wird faktisch die Toxikologie in Schleswig-Holstein aufgelöst. Damit verschwindet die umwelttoxikologische Expertise, die für eine unabhängige Beratung der Öffentlichkeit und der Behörden über chronische Schadstoffbelastung von Ökosystemen und menschliche Gesundheit dringend notwendig ist. mehr lesen

Plastik in der Kosmetik

Der Einsatz von Kunststoffen in Kosmetik- und Pflegeprodukten ist in die Kritik geraten – Silikone und Mikroperlen sind längst keine Kaufargumente mehr. Über den Abfluss unserer Badezimmer gelangen die umstrittenen Inhaltsstoffe in riesigen Mengen in Flüsse und Meere – mit negativen bis ungewissen Folgen für die Umwelt. Eine Greenpeace-Bewertung der deutschen Hersteller können Sie hier downloaden.

Diese Schwarzkopf-Produkte enthalten laut Greenpeace Plastik: hier

Das Laubblatt und das ewige Leben

oder: Keine Angst vor dem Tod

„Ich fragte das Blatt, ob es Angst habe, weil der Herbst kommt und die anderen Blätter bereits vom Baum fallen.

Das Blatt antwortete mir:

‚Nein. Während des gesamten Frühlings und Sommers war ich vollkommen lebendig. Ich habe hart gearbeitet und meinen Teil dazu beigetragen, den Baum zu nähren. Jetzt ist ein großer Teil von mir im Baum selbst.

 


Ich bin nicht auf meine Form beschränkt. Ich bin der Baum. Auch wenn ich zurück zur Erde falle, werde ich weiterhin den Baum nähren. Deshalb mache ich mir keinerlei Sorgen.‘

Tchich Nhat Hanh

Ein Garten für Kinder

Kinder sind überaus neugierig, darum sollte ein Garten für Kinder einen immer wieder verlockenden "Lebens"raum darstellen, in dem Kinder Natur er"leben" und mit allen Sinnen erfahren können. Der Garten darf kein statisches Einheitsgebilde sein, das mit viel Mühe, Kosten und Chemie über Jahre hinweg in gleichbleibender Eintönigkeit erhalten bleibt und von der ersten bis zur letzten Ecke den freien Kontrollblick ermöglicht. Der BUND hat  Gestaltungsvorschläge mit einfachen Hinweisen zum Nachmachen zusammengestellt: Broschüre: Broschüre "Ein Garten für Kinder"  Flyer Download: Flyer "Ein Garten für Kinder"

Windenergie kontra Naturschutz

Beim Ausbau der Windenergie kommt es immer wieder zu Konflikten mit dem Naturschutz. In seinem jetzt vorgelegten Positionspapier „Naturverträgliche Nutzung der Windenergie an Land und auf See“ stellt der NABU dar, wie der Ausbau der Windenergie in Deutschland insgesamt möglichst im Einklang mit der Natur geschehen kann. Das Positionspapier finden Sie hier

Schutzgebiete in Nord- und Ostsee vor dem Aus?

Unter dem Druck der Ministerien für Landwirtschaft, Wirtschaft, Verkehr und Forschung hat das Bundesumweltministerium den verwässerten Schutzgebietsverordnungen in Nord- und Ostsee zugestimmt. Auch zukünftig soll in FFH- und Vogelschutzgebieten gefischt, Sand und Kies abgebaut und mit Schallkanonen der Meeresboden untersucht werden. Gleichzeitig soll das novellierte Bundesnaturschutzgesetz den Ministerien ein Vetorecht bei zukünftigen Schutzmaßnahmen zusichern. Es droht der Ausverkauf von Nord- und Ostsee! mehr lesen

Gefangen in der Filterblase?

Menschen fühlen sich wohl, wenn sie sich mit Inhalten beschäftigen können, die sie schon kennen. Der Motorradfahrer kauft sich die Motorradzeitung, der Linke den Spiegel, der Rechte die Welt, der Bildungsferne die Bild. Jeder fühlt sich bei seiner Lektüre bestätigt, lernt aber auch wenig dazu.

Bisherige Forschungen haben gezeigt, dass Internetnutzer dazu neigen, vor allem solche Informationen zu suchen, die ihren eigenen Überzeugungen entsprechen. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Algorithmen, mit denen Suchmaschinen, Amazon, Facebook und Co. ihre Ergebnisse personalisieren. Diese erzeugen sogenannte  „Filterblasen“, in denen die Nutzer nur noch mit Nachrichten versorgt werden, die ihren bereits vorhandenen Präferenzen entsprechen. Dieses führt langfristig zu einer einseitigen Information und zur Verdummung. Der Effekt kann von politischen Parteien und Wirtschaftsunternehmen missbraucht werden.

Die Filterblase oder Informationsblase ist ein Begriff, der vom Internetaktivisten Eli Pariser zuerst verwendet wurde. Laut Pariser entstehe die Filterblase, weil Webseiten versuchen, algorithmisch vorauszusagen, welche Informationen der Benutzer auffinden möchte – dies basierend auf den verfügbaren Informationen über den Benutzer (beispielsweise Standort, Suchhistorie und Klick- und Kaufverhalten). Daraus resultiere eine Isolation gegenüber Informationen, die nicht dem Standpunkt des Benutzers entsprechen.

Um nun nicht selbst Opfer einer Filterblase zu werden, sollte man sich hin und wieder mit Dingen beschäftigen, von denen man noch nichts versteht. Horizonterweiterung.

AIDA Prima als Dreckschleuder entlarvt                          

Alarmierende Werte bei Abgasmessungen an Bord des Kreuzfahrtschiffes  

Aus dem Schornstein der AIDA Prima raucht es gewaltig: Das ARD-Verbrauchermagazin „Plusminus“ dokumentierte bei verdeckten Messungen an Deck eine erschreckend hohe Konzentration besonders gesundheitsgefährdender Kleinstpartikel. Der Ozeanriese ist nicht so sauber, wie das Unternehmen behauptet. mehr lesen

Auch das ist Natur: Steinadler schlägt zwei Auerhähne

Während der Balz erreicht der Testosteronspiegel des Auerhahns das Hundertfache seines Normalwerts. Deshalb sind Auerhähne in der Fortpflanzungszeit äußerst aggressiv. Manche Tiere greifen sogar Menschen an, die ihr Revier betreten. Oder eben wie hier den Steinadler.

Zu sehen hier

Schutz vor radioaktiven Stoffen im Trinkwasser

Das Bundesumweltministerium veröffentlicht gerade den aktualisierten Trinkwasser-Leitfaden. Danach ist das Trinkwasser in Deutschland vor radioaktiven Stoffen gut geschützt und weist im Durchschnitt eine sehr geringe Strahlenbelastung auf, so dass Gesundheitsgefährdungen grundsätzlich ausgeschlossen werden können. Dennoch wird das Trinkwasser regelmäßig auf radioaktive Stoffe untersucht. In Einzelfällen können aus Vorsorgegründen Maßnahmen zur Reduzierung des Gehalts an radioaktiven Stoffen im Trinkwasser erforderlich werden. Der Leitfaden steht hier.

Wie eigentlich? Wie beim Nitrat, wo man schlechtes Wasser mit gutem Wasser mischt, um dann die Mischung zu verkaufen? Tolles Geschäftsmodell auch für Schleswig-Holsteinische Imker. Die Politik macht es vor.

Info: Radioaktiv ist nicht das Wasser, sondern radioaktive Spurenelemente, die im (aus großen Tiefen) geförderten Grundwasser enthalten sind. Regenwasser und damit Oberflächenwasser enthält die nicht, dafür aber Umweltgifte aus der Luftverschmutzung durch den Menschen. Aber wie so oft... die gute Mischung macht's. Homöopathen kennen die Wirkung von Verdünnungen. mehr lesen

These: Leistungsdruck macht Kinder psychisch krank

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich in therapeutischer Behandlung befinden, ist in den vergangenen sechs Jahren um 77 Prozent gestiegen. Suchten Ende 2010 noch 15 400 Personen einen Kinder- und Jugendpsychiater oder -psychotherapeuten auf, waren es Ende 2016 bereits 27 272. Das geht aus einer Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung hervor. Bei den auf Heranwachsende spezialisierten Therapeuten kletterte die Behandlungszahl von 12 125 auf 17 328, bei den Kinder- und Jugendpsychiatern von 3275 auf 9944. https://www.kvsh.de/index.php

Galluse ist sich sicher, dass die These so nicht stimmt. Es stimmt, dass Menschen zunehmend nicht nur am Körper, sondern auch an ihrer Seele Schaden erleiden. Ursachen dafür sind sehr vielfältig. Leistungsdruck ist allenfalls ein Aspekt. Eine ehrliche Aufarbeitung dieser Problematik würde diese Zeitung sprengen. Aber es gibt den Kinderschutzbund, Gesundheits- und Jugendämter, Gesundheitsministerium, ... überall werden Menschen gut dafür bezahlt, sich dieser Problematik dringend anzunehmen und endlich richtig zu handeln. Die Zahlen sind nur die Spitze des Eisbergs.

Übrigens: Seit es Ritalin gibt, wird Ritalin massenhaft verordnet. Aus Geldgiergründen. So sollte nicht gehandelt werden.

Egoismus

Seit Anbeginn des Lebens auf der Erde (vor etwa 3,5 Milliarden Jahren in der Tiefsee) war Leben egoistisch. Jetzt, 3,5 Milliarden Jahre später nennen die Menschen diesen Egoismus DARWINISMUS. Der stärkere, der geschicktere, der klügere, der sich schneller an Umweltbedingungen anpassende, der hübschere, der mit den größeren Sexualsignalen oder  der Medienmanipulierer setzte sich bisher durch. Am Ende hat das den heutigen Menschen ergeben. Er ist die Krönung der Schöpfung.

Einige wichtige Menschen tuen gerade alles, damit diese Zeit mit dem Menschen als Krönung schnell vorbei geht. Egal, ob es die Künstliche Intelligenz ist, die Aufrüstung mit technisch und menschlichem Verstand kaum noch beherrschbaren Waffentechnologien, Biotechnologien, Umweltveränderungen, Energiehunger oder Schwarmdummheit (Parteien), alles dies ist in der Lage, die Menschheit in den nächsten 100 Jahren von der Spitze der Evolution wegzufegen. Die Natur braucht nicht immer einen Kometeneinschlag. Sie kann auch anders. Sie lässt es die Kreaturen selbst erledigen. Selbstzerstörung nennt man das dann folgerichtig.

 


Alte Arznei gehört nicht in die Toilette

Seit Mitte der 80er-Jahre berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermehrt über Arzneimittelfunde in der Umwelt. Und als endokrine Stoffe in den 90er Jahren verstärkt Aufmerksamkeit erzielten, wandte sich die Diskussion auch hormonellen Medikamenten zur Schwangerschaftsverhütung und den Umweltwirkungen der Arzneimittelreste zu. Hinzu kam die Sorge, dass antimikrobielle Futtermittel aus der Tierhaltung Antibiotikaresistenzen vermehren und die Belastung des Trinkwassers mit Arzneimitteln die Gesundheit des Menschen beeinträchtigt. ... Quelle: Umweltbundesamt

Fische leiden an bislang unbekannten Nierenschäden; männliche Regenbogenforellen verweiblichen; Muscheln geben ihren Samen ab, bevor die Weibchen Eizellen produziert haben. Arzneimittelrückstände im Wasser sind zwar so gering, dass sie Menschen nicht gefährden, aber mitunter das empfindliche Ökosystem stören. ... Quelle: Pharmazeutische Zeitung

Schmerzmittel, Antiepileptika, Betablocker, Antibiotika: Rückstände von Arzneimitteln können im Trinkwasser nachgewiesen werden - doch aufgespürt wird nur, was auch gezielt gesucht wird. ... Quelle: welt.de

Rund 8 100 000 kg für die Umwelt problematische Arzneimittel werden jedes Jahr in Deutschland in der Humanmedizin verschrieben. Das ist die Ladung von rund 200 Lastwagen (40 000 kg). Ein großer Teil dieser Fracht landet in Flüssen und Seen. Sie gelangen als menschliche Ausscheidungen über die Abwässer der privaten Haushalte und der Krankenhäuser in die Umwelt, ohne dabei von Kläranlagen aufgehalten zu werden. Die Medikamente, die über die Toiletten entsorgt werden, kommen noch dazu.

galluse kritisch


Eine Teillösung des Problems ist eigentlich ganz einfach. Weniger bis keine Medikamente verschreiben und einnehmen. Mein Dackel bekommt doch auch keine. Und er ist kerngesund. Aber irgendwer hat etwas dagegen... wer nur?

If you did your research and did NOT write an (understandable) article about it, you haven't done the research!
Because nobody knows about it.

Dieser Mann denkt über den Untergang der Menschheit nach     

Nick Brostom fürchtet, eine künstliche Intelligenz könnte unsere Spezies auslöschen. Wissenschaftler und Technikmilliardäre hören auf ihn. Wer ist der Philosoph Nick Bostrom? "Den gruseligsten Philosophen der Welt" hat die  Washington Post den Denker aus Oxford genannt. Denn Nick Bostrom überlegt, was wäre, wenn eine Künstliche Intelligenz erst einmal auf Chips heimisch würde. Dann könnte ein lernfähiges, sich selbst verbesserndes System irgendwann beginnen, nach mehr zu streben – mehr Rechenkapazität, mehr Speicherplatz und mehr Informationen, mehr Kontrolle über andere Computer, Netzwerke und Geräte. Diese Maschinenintelligenz würde sich verselbstständigen, heimlich die Macht über fremde Rechenzentren suchen. Sie würde Roboter, Bankkonten und automatisierte Laboratorien kontrollieren, bevor sie zum Vernichtungsschlag ausholte: gegen konkurrierende automatische Systeme und gegen die Menschen, die ihrem Streben im Weg stehen.  Eine solche Superintelligenz wäre also enorm mächtig und würde uns vor Kontroll- und Steuerungsprobleme stellen, verglichen mit denen die Bewältigung des Klimawandels ein Klacks ist.

Sein schwer lesbares Buch über Superintelligenz führt vorgebildete Leser in die Thematik ein.     

Greifvogelverfolgung in Deutschland

Aktuelle Fälle Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit den 1970er Jahren für einen besseren Schutz von Greifvögeln vor illegaler Verfolgung. Seit Mitte der 2000 er haben wir diese Arbeit in Nordrhein-Westfalen intensiviert und mit dem Start unseres Projektes EDGAR ab 2015 auch bundesweit deutlich ausgebaut. An dieser Stelle geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über aktuelle Fälle aus dem ganzen Bundesgebiet. mehr lesen


Pflanzen riechen anders, wenn sie von Tieren gefressen werden

Eine neue Studie zeigt, dass sich die Zusammensetzung von Pflanzengerüchen je nach Art des Pflanzenfressers ändert: Wenn sie von Insekten befallen sind, verströmen viele Pflanzen Gerüche, um die Feinde der Pflanzenfresser anzulocken. Eine neue Studie, die in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift "New Phytologist" veröffentlicht worden ist, enthüllt, dass sich die Zusammensetzung dieser Gerüche je nach Art des Pflanzenfressers ändert. Zur Überraschung der beteiligten Forscher können einheimische Pflanzen sogar erkennen, wenn nicht-einheimische Insekten sich an ihnen gütlich tun. In diesem Fall sondern sie eine ganz spezifische Duftnote ab. mehr lesen

Bislang werden in Deutschland jedes Jahr fast 50 Millionen männliche Küken nach dem Schlüpfen vergast oder geschreddert, weil sie weder Eier legen noch schnell Fleisch ansetzen. Legal ...

 Biogasanlagen - keine Zukunft ?

"Biogasanlagen in der Form, wie wir sie kennen, also besonders auf Mais-Basis, haben sich ökologisch nicht bewährt“, sagt Habeck. Der von der (grünen) Politik verursachte Boom habe hohen Flächenverbrauch, intensiven Maisanbau mit entsprechenden Nitratproblemen und steigende Pachtpreise zur Folge gehabt."

Ja, kluge Menschen wussten es vorher. Politische Scheuklappen sind nie hilfreich. Und die Kosten, die die Riesenmaistransporter, die Gärrestetransporter und Maishäcksler auf Straßen, Wegen und bei der Bodenverdichtung hinterlassen, wird man auch noch erkennen. Vielleicht in wieder 5 Jahren ...    mehr  


Hospiz - Paliative Therapie
Obwohl ich mich am liebsten mit dem Leben beschäftige, vergesse ich nicht, dass jedes Leben einmal endet. Zur Natur gehört von Anfang an das Leben und das Sterben. Durch unsere Fähigkeit, Vergangenheit und Zukunft mit in unser gegenwärtiges Denken einzubeziehen, haben wir nicht nur Vorteile sondern tragen auch Lasten. Dazu gehört auch die Last, sich mit dem Tod zu beschäftigen. Er ist allgegenwärtig und deshalb auch auf dieser Naturseite vertreten. Hier bekommt man Hilfe, kann helfen, kann lernen zu helfen, kann auch die Angst vor dem Tod vermindern.

Ornitho.de - Vogelbeobachtung

Auf Ornitho.de werden Beobachtungen von Vögeln in Mitteleuropa zusammengetragen. Sehr übersichtlich lassen sich so Verbreitungsdaten der einzelnen Vogelarten erstellen. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Dateneinsicht erhält jeder, der auch eigene Bebobachtungen meldet.
Ornitho.de hat die Sammlung avifaunistischer Daten in Deutschland revolutioniert. Die Basis für die großartige Entwicklung, die das Portal genommen hat, sind die avifaunistischen Fachverbände und Arbeitsgemeinschaften. Sie haben ornitho.de zu „ihrem“ Portal gemacht und mit beeindruckendem ehrenamtlichen Engagement in vielfältiger Weise unterstützt.


Deutsche Ornithologen-Gesellschaft

Die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) ist eine der ältesten wissenschaftlichen Vereinigungen der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1850 sieht sie ihre Aufgabe darin, die Vogelkunde nach allen Richtungen zu fördern. Sie strebt dieses Ziel an durch: mehr lesen

 „Windkraft macht krank“

Die Holtseerin Dr. Susanne Kirchhof fordert deutlich höhere Abstände von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung. Mehr hier: http://gegenwind-sh.de/

WWF-Regenwurmreport:

Die Hälfte der Regenwurmarten sind in Deutschland laut Roter Liste „sehr selten“

Regenwürmer leisten einen entscheidenden Beitrag für Bodenfruchtbarkeit, Erosionsschutz und Hochwasserprävention. Das wissen alle Landwirte, Gärtner und Gartenfreunde. Trotzdem steht es um den Regenwurm nicht gut. Die Art der Bodenbearbeitung, Herbizide, Fungizide und Pestizide, vielleicht sogar die Klimaveränderung, setzen den Würmern stark zu. Mehr hier zu lesen: http://www.wwf.de/2017/januar/mehr-wuermer-braucht-der-boden/

Vogelkiller Glasscheiben
Tipps zum Vogelschutz

Der Tod an Scheiben ist in der zivilisierten Welt eines der grössten Vogelschutzprobleme überhaupt. Hunderttausende von Vögeln kommen allein in unserem Land jedes Jahr um, weil sie mit Glas kollidieren. Viele Gebäude könnten vogelfreundlicher gebaut, viele Fallen entschärft werden. Hier wird Ihnen gezeigt, wo Gefahr droht und wie sie behoben werden kann. Vogelschutz beginnt an den eigenen vier Wänden. Mehr lesen

Verbraucherportal Mobilsicher.de

Sicherheit für Smartphones

Bei mobilsicher.de finden Sie zum einen Hintergrundartikel, die erläutern, wie App-Stores und Browser funktionieren, welche Daten Telefone sammeln und vieles mehr. In Ratgebern und Bilderstrecken wird Schritt für Schritt erläutert, welche Einstellungen Sie vornehmen können, um Ihre Sicherheit zu erhöhen, Checklisten zeigen schnell und verständlich auf, welche Informationen Sie im Blick haben sollten. Zusätzlich sind in der Kategorie „Themenpakete“ Informationen zu einem bestimmten Thema gebündelt – etwa unter der Überschrift „Smartphones und Kinder“ Hinweise dazu, wie Sie Geräte für mehrere Nutzer einrichten und mit Ihrer Familie Accounts gemeinsam nutzen können, oder wie Sie verhindern können, dass Kinder in Kostenfallen tappen.

Mathematik, Biologie, Chemie, Informatik, Technik oder Physik sind Deine Leidenschaft? Du hast bereits bei Jugend forscht, der Mathematik-Olympiade oder anderen Lernwettbewerben teilgenommen oder gewonnen und willst Deine Begabungen noch weiter ausbauen und intensivieren? Dann bewirb Dich jetzt für das plus-MINT Internatsstipendium. Mehr lesen

Die Banalität der Auferstehung:

Unsere Atome reinkarnieren ständig              

Die Atome, die Bausteine von allem in der Welt sind, werden permanent recycelt. So befinden sich geschätzt z.B. Millionen Atome von Jesus, Buddha oder Dschingis Khan in jedem von uns. 


Naturbewusstsein

Bewusstsein ist im psychologischen Sinne die Fähigkeit eines Menschen, seine Umwelt mit seinem Verstand und seinen Sinnen zu erkennen und zu verarbeiten.

Wer dazu in der Lage ist, kann erst dann ein Bewusstsein für etwas bekommen.

Naturbewusstsein könnte danach die Fähigkeit des Menschen sein, die Natur in ihrer Vielfalt mit seinem Verstand und seinen Sinnen wahrzunehmen und zu verarbeiten.