Mich erreichen täglich Mails. Einige sind hier (ggf. anonymisiert) abgedruckt.

Ich wollte immer nur Denkanstöße geben, nicht belehren. Informationen weitergeben, auf gute Berichte oder Aktionen hinweisen. Manchmal Multiplikator sein. Bei einigen Menschen ist es mir nachweislich gelungen. Die enorme Arbeit war also nicht vergebens.

Egoistisch betrachtet hat es auch mir viel gebracht. Man lernt viel, wird aufmerksamer, kritischer. Soll auch gegen Alzheimer helfen. Und einige Juristen durfte ich auch kennenlernen.

Galluse macht weiter

Vielleicht erhalte ich Unterstützung. Vielleicht könnte alles als Verein geführt werden, der dann gemeinnützig sein könnte. Auch wegen möglicher Spendenbescheinigungen.

Ich denke, nach 50 Jahren Naturschutz ist es unserer Natur noch nie so schlecht gegangen. Wichtige Entscheidungen der Politik machen viel kaputt, ein paar Brosamen sollen das kaschieren. Es hat funktioniert.

Guten Tag Herr Hahne,

vielen Dank für Ihre Mail an PETA.

Bitte unterstützen Sie auch unsere Initiative gegen das Feuerwerk und setzen Sie sich für ein tierfreundliches Fest in Ihrer Stadt ein:

https://www.peta.de/feuerwerk

https://www.peta.de/tiere-zu-silvester-in-angst-peta-appelliert-an-oberbuergermeister-von-bonn

Herzliche Grüße

Christiane Steiner

Aktivistenkoordinatorin

Uhu-Schutz

Willkommen in Deutschland: entweder Vernichtung oder Vollschutz, einen Mittelweg kennen die Deutschen nicht. Naturschutz ist Riesengeschäft, getragen von Dogmatik und Polemik UND der Selbstdarstellung als Kontrast zur Landbewirtschaftung = Selbstüberlassung a la "NEUE WILDNIS"- sind dann Kreuzkrautplantagen, die PAs ohne Ende in verschiedene Nahrungsketten einspeisen.

Den Mittelweg, einen vernünftige Steuerung der Bestände auch von Wolf, Biber und Uhu, gibt es nicht. Die NABUs würden Ihr Konzept (s.o.) in Frage stellen, Ihr ganzer Ansatz verpuffen.

Wir sind nicht berechtigt, anderen Lebenwesen deren Eigeninteressen und Existenz abzusprechen, müssen aber die Ungleichgewichte, die wir erwirtschaften (Wildschwein+Mais=aberwitzige Überpopulation), wieder in Balance bringen und das rechtfertigt auch die Letalentnahme. Nicht der Jäger, der auf Trophäe geht, sondern der, dessen Ziel es ist, Balancen einzustellen und zu erhalten ist, ist Mitspieler.

Konkret: Uhu ja gerne, aber eine systematische Förderung dieser Kampfmaschine halte ich für fatal. Wenn ich den Uhu-Bestand forciere, muss ich seiner Beute Deckungsareale gewähren, darf die Mäusebstände nicht systematisch vergiften etc. Und das erzähle einem Landwirt, der seine Fläche bis auf den letzten Meter nutzt.

HB

Moin Herbert, 

vielen Dank für die Eulenbabies. (Foto) 

Mal ein paar Grundbetrachtungen: 

Landwirtschaftliches Handeln wird heute bestimmt durch Marktgesetze, nicht mehr durch Wissen, welches über Generationen erworben wurde.

Pestizideinsätze, Vermaisung, Orientierung an Quantität nicht Qualität sind Beispiele, die zu Problemen führen, wie Nitratbelastung des Grundwassers, zunehmende Resistenzbildung, überhandnehmende Wildschweinpopulationen, Ausräumung der Landschaft..... 

Bevor man aber hier den Landwirten einen Vorwurf macht, müssen wir uns alle bewußt sein, dass unsere Discounteraffinität, die Geiz-ist-geil-Mentalität im Bereich der Nahrungsmittel - wir geben heute nur noch 11% unseres Einkommens für Lebensmittel aus, ein Wechsel von der Quantitätsorientierung hin zur Qualität verhindert. Der Kunde bestimmt den Kurs. 

Zunehmende Wirkungsminderung und Resistenzbildung beispielsweise bei den Insektiziden im Nutzpflanzenbau bringt hier einen weiteren Faktor ins Spiel: Pflanzenschädigende Mitbewohner auf dem Feld lassen sich durch die Spritze nicht mehr ausreichend bekämpfen, die Überlebenden reichern sich zunehmend mit den Wirkstoffen an UND allergische Reaktionen auf den Speichel der miterfaßten Blutsauger nehmen bei uns Menschen zu. 

Wohin führt die Reise? Zurück zu den Neonikotinoiden, deren Auswirkungen nicht kontrollierbar sind oder vielleicht doch zu dem, was unsere Vorfahren noch praktiziert haben, dem Saumbiotop, der Hecke mit vorgesetztem Blumen- und Staudenbereich? Nachweislich reduzieren deren Bewohner die Schädlingsbelastung bis zu 100m Feldtiefe, Winderosion nimmt ab etc. 

Der subventionierte Blühstreifen geht in diese Richtung, ist aber nicht auf Dauer angelegt und damit zweifelhaft. Mulcht man diesen, werden alle dort zugezogenen Tiere zu >90% erfaßt, eine nachweisliche Zunahme der Regenwurmpopulationen tritt frühestens zum dritten Jahr ein. 

In diesem Sinne 

Helge
(Impulse zur Pferdehaltung: https://www.helge-bernotat.de/ )

Betreff: Priv."Galluse Trauer"2017

Sehr geehrter Herr Hahne,

ich habe immer wieder Ihre Seite mit Interesse verfolgt und Denkanstöße zum Lesen Ihres Blogs weitergereicht.

Somit bedanke ich mich über gesammeltes, fundiertes, aktuelles Wissen und bedaure Ihre Einschränkung zutiefst!

Ihre Seite ist auf unseren Computern als Lesezeichen geführt, so werde ich weiterhin vielleicht noch private Eingaben von Ihnen entdecken dürfen.

Alles erdenklich Gute für Sie und Ihre Familie

mit herzlichen Grüßen aus Angeln,

???????? - es braucht Gegengewichte zu denen, die Spenden und Erbschaften einsammeln, um der Natur Gutes zu tun, mit bekannt eher geringem Erfolg!!!!!!!

Das klingt nach gründlicher Recherche auf der Suche nach der Achillesferse und man hat erreicht was man wollte: eine kritische Stimme, die kein Blatt vor den Mund nimmt ist, verstummt.

Spendenaufruf* über die HP und Fremdinhalte prüfen und genehmigen lassen, wäre auch eine Möglichkeit gewesen.

* macht der Nabu auch: "Werden Sie SchneeleoPate!", zur teuersten Sendezeit in ARD und ZDF. Finanziert aus den Spenden für den Wolf oder den Bieber?

Helge

Hallo Herr Hahne,

damit habe ich nicht gerechnet, eine Antwort von Ihnen zu bekommen.
Ja genau, besonders der Eulenschutz, der Link zur Nabukamera der Käuze war so eine Sucht!

🦇🦉🦅Weitere Themen waren : Windkraftplanungen, Fracking, Flugbetrieb, Gift , die arme Schlei, diese heutige Landwirtschaft 🐝
Sie sind das Sprachrohr!