Größte Gefahren für den Uhubestand sind heute

  • Verschlechterung der Nahrungsgrundlage durch die Umstrukturierung und intensive Nutzung der Landschaft (siehe hier)
  • Störungen an den Brutplätzen (siehe hier)
  • Unfälle (siehe hier)
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Nahrung

Das Nahrungsangebot ist vom Menschen nur dadurch zu beeinflussen, dass er die Landschaft naturverträglich bewirtschaftet. Ansonsten regelt das Nahrungsangebot auf natürliche Weise den Uhubestand.

Brutplätze


Es wird viel dafür getan, dass Brutplätze nicht bekannt werden, mancherorts werden Brutplätze auch von engagierten Menschen bewacht. Die Aufklärung der Menschen wirkt ebenfalls, allerdings wirken sich zunehmend Freizeitaktivitäten negativ aus (Bergsteigen, Geocaching, Drohneneinsatz, ...). Aufklärung über die entsprechenden Verbände machen Sinn und sollten regelmäßig wiederholt werden.

Dabei sind Uhus durchaus tolerant gegenüber gleichförmigen Störungen, wie sie in bewirtschafteten Kieskuhlen oder Steinbrüchen vorkommen. Ebenso verhält es sich mit dem Verkehrslärm.

Anders allerdings reagieren sie bei Störungen, die spontan, für sie überraschend auftreten. Brutverluste sind dann zu befürchten.

Das Uhujahr im Revier

Vermehrungsbiologie des Uhus (schematisch)

Nisthilfen

Nisthilfe für den Uhu

Mancherorts ist es sinnvoll, dem Uhu eine Nisthilfe anzubieten. Diese aus Siebdruckplatten, Sperrholz und Massivholz hergestellten Kisten werden etwa 5 m hoch in Bäumen aufgehängt und mit Schredderholz gefüllt. Dabei ist zu beachten, dass Uhus schwer sind. 5 Eulen mit nassem Streu und Beute können gut 25 kg wiegen, der Kasten dazu, sind 40 kg. Wie auf dem Bild zu sehen, sichern wir alles mit LKW-Spanngurten. Die halten. Mehr Infos erhalten Sie hier

Uhu Nisthilfe


Unfälle


Unfälle, die durch Handeln von Menschen verursacht werden, lassen sich verringern.

  • Strommasten sichern
  • unnötige Stacheldrähte aus der Landschaft entfernen
  • Auf lange Sicht Drähte, Maschenzäune, Wildschutzzäune durch Hecken ersetzen. Wildschutzzäune bewachsen lassen, damit die Erkennbarkeit besser wird.
  • Windkraftanlagen nicht in Uhubrutgebiete bauen (3 km Abstand)
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