Größte Gefahren für den Uhubestand sind heute

  • Verschlechterung der Nahrungsgrundlage durch die Umstrukturierung und intensive Nutzung der Landschaft (siehe hier)
  • Störungen an den Brutplätzen (siehe hier)
  • Unfälle (siehe hier)
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Nahrung

Das Nahrungsangebot ist vom Menschen nur dadurch zu beeinflussen, dass er die Landschaft naturverträglich bewirtschaftet. Ansonsten regelt das Nahrungsangebot auf natürliche Weise den Uhubestand.

Brutplätze


Uhu Nisthilfe

Es wird viel dafür getan, dass Brutplätze nicht bekannt werden, mancherorts werden Brutplätze auch von engagierten Menschen bewacht. Die Aufklärung der Menschen wirkt ebenfalls, allerdings wirken sich zunehmend Freizeitaktivitäten negativ aus (Bergsteigen, Geocaching, Drohneneinsatz, ...). Aufklärung über die entsprechenden Verbände machen Sinn und sollten regelmäßig wiederholt werden.

Dabei sind Uhus durchaus tolerant gegenüber gleichförmigen Störungen, wie sie in bewirtschafteten Kieskuhlen oder Steinbrüchen vorkommen. Ebenso verhält es sich mit dem Verkehrslärm.

Anders allerdings reagieren sie bei Störungen, die spontan, für sie überraschend auftreten. Brutverluste sind dann zu befürchten.

Das Uhujahr im Revier

Vermehrungsbiologie des Uhus (schematisch)


Unfälle


Unfölle, die durch Handeln von Menschen verursacht werden, lassen sich verringern.

  • Strommasten sichern
  • unnötige Stacheldrähte aus der Landschaft entfernen
  • Auf lange Sicht Drähte, Maschenzäune, Wildschutzzäune durch Hecken ersetzen. Wildschutzzäune bewachsen lassen, damit die Erkennbarkeit besser wird.
  • Windkraftanlagen nicht in Uhubrutgebiete bauen (3 km Abstand)
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