Egoismus ist an sich nicht negativ ... aber

Seit Anbeginn des Lebens, vielleicht schon vorher, gibt es Egoismus.

  • Am Anfang stritten sich die ersten Algen nur um beste Lebensbedingungen, z.B. mehr Licht.
  • Die ersten Tiere beeinflussten ihr Umfeld, schafften sich Reviere, bekämpften Artgenossen, stritten um Weibchen, entwickelten Strategien für ihre Arterhaltung

 Ohne Egoismus gäbe es keine Evolution,
gäbe es uns heute nicht.

Nachdem sich die Menschheit so stark entwickelt hat, dass es Dörfer, Städte und Völker gab, versuchte man, den Egoismus etwas zu kanalisieren. Egoismus wurde zunehmend schädlich für das Zusammenleben. Also musste dem Egoismus etwas entgegengesetzt werden. Es entwickelten sich

  • Rituale
  • Religionen mit Strafen im Jenseits, mit Verhaltensmustern (Regeln, was gehört sich, was nicht)
  • Gesetze mit Strafen in der Gegenwart

Durch die Erfindung und zunehmende Dominanz den Geldes nahm der Egoismus zu. Seltsamerweise werden Oberegoisten oft von ihrer Umwelt bewundert. Dabei sind es Süchtige, süchtig nach Geld, Macht, Geltung. Eigentlich bedauernswerte Wesen unserer Gesellschaft.

Sich selbst zu beschränken, vielleicht auf ein gutes Mittelmaß, ist eine Kunst, die viele noch lernen sollten. Zum Wohle aller.

Aber der Egoismus hat Konjunktur. Es entwickelt sich daraus ein Trumpismus. Amerika first.

Mit diesem Egoismus gibt es kaum Evolution mehr,
 gibt es uns bald nicht mehr.