Artenausrottung (auch Artensterben genannt)

im neuen IPBES-Bericht steht es schwarz auf weiß (auf englisch): 

Etwa eine Million Arten könnten in den nächsten Jahrzehnten verschwinden.

Mehr als ein Viertel der untersuchten Tier- und Pflanzengruppen sind bedroht. Der Glauben an das ewige Wirtschaftswachstum und der damit verbundene Raubbau an der Natur führt uns langfristig in eine ökologische Sackgasse. mehr lesen

Auch keine Lösung ...

Auf die Bestäubungsleistung von Hummeln und Bienen in diesem Jahr bin ich gespannt.

In Amerika und Japan arbeitet man an der Problemlösung (hier):

Drohnen sollen dort die Arbeit von Bienen ersetzen.

Nun denn ...

Unsere Generation ist die einzige Generation, die es erlebt, dass sich ihre eigene Population auf der Erde in einem Menschenleben  verdoppelt (von 3,5 auf 7 Mrd. Menschen). Das gab es davor noch nie und wird es auch kaum mehr geben.

Naturschutz im Spannungsfeld Natur-Politik-Medien

In SH gibt es ein Ministerium, das allein für die Bereiche

  • Energiewende,
  • Landwirtschaft,
  • Umwelt,
  • Natur und
  • Digitalisierung

mit dem Minister Jan Philipp Albrecht an der Spitze verantwortlich ist.

Jeder dieser Teilbereiche beinhaltet zahlreiche Unterthemen, Problemfelder, Altlasten, fehlende Zukunftsperspektiven, unklare Gesetzeslagen, Markt- und Unternehmerinteressen, Lobbyistenspielwiesen, Widersprüche zu anderen Bereichen usw.

Jeder dieser Teilbereiche ermuntert Bürger, sich in Vereinen, Verbänden, Bürgerinitiativen zusammen zu schließen, um über Presse, Fernsehen, Petitionen oder Lobbyarbeit eigene Interessen oder eigene "höhere" Ziele durchzusetzen. Diese Verbände werden wöchentlich medienwirksam aktiv, nicht zuletzt um ihren eigene Existenz (Spenden) zu rechtfertigen.

Jeder dieser Teilbereiche verwaltet, achtet auf die Einhaltung von Verfügungen, Gesetzen (die durchaus widersprüchlich sind), Zuständigkeiten (im Zweifel ist Berlin oder sogar Brüssel zuständig). Unangenehme Tatbestände suchen solange nach Zuständigkeiten, bis sie schließlich verwässern, von neuen Problemen begraben werden oder im Aktenberg verschwinden.

Vor (Europa-) Wahlen kennt die Oposition immer die richtigen Lösungen, die inzwischen oft schon vor einem halben Jahrhundert (Club of Rome) aufgeschrieben wurden.

Wer hat in dieser unübersichtlichen, uns alle überfordernden Lage noch die Übersicht, etwas grundlegend, sachgereicht und zukunftssicher zu verändern? Ein Ministerium mit dem Zuständigkeitswirrwarr sicher nicht.

Fehlentwicklungen werden verwaltet und teilweise geschönt. Entscheidungen werden in kleiner Runde von nicht immer sachgerecht informierten Volksvertretern getroffen und führen so zu den Ergebnissen, die uns alle vorliegen.

Wenn man sieht, welche Themen in ein Ministerium gepackt werden, erkennt man auch den Stellenwert, den Politik diesen Themen zuordnet.

Vielleicht sollte sich unsere Gesellschaft ein Zukunftsministerium leisten. Altersobergrenze der Mitglieder 30 Jahre, Zusammensetzung nach Wahlergebnis (spätere Versetzung in andere Bereiche möglich). Diese Ministerium hat einzig die Aufgabe, die Ergüsse anderer Ministerien auf ihre Zukunftsfestigkeit zu prüfen. Ein Vetorecht ist inbegriffen. Viele Probleme wären gelöst. (Dass die Qualität von Gesetzen und Beschlüssen negativ korelliert mit dem Alter der "Verursacher" ist daraus nicht zu schließen.)

Greifvogelverfolgung in Deutschland

Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit den 1970 er Jahren für einen besseren Schutz von Greifvögeln vor illegaler Verfolgung. Die Auflistung von Vergehen (hier) ist nicht vollständig, sondern beinhaltet nur besonders erwähnenswerte Vergehen. Alle Fälle sind durch toxikologische oder veterinärmedizinische Gutachten nachgewiesen oder es handelt sich um von den Behörden sichergestellte Fanggeräte.

Atommüll-Endlagersuche

Wie deutschlandweit der beste Standort für hoch radioaktive Atomabfälle gesucht wird, war erstmals Thema bei einer Informationsveranstaltung im Landeshaus in Kiel (nicht in Bayern liegend). Was galluse darüber denkt, entsteht hier

Sendehinweis: phoenix plus: Endlager gesucht: hier

Niemand traut der vorgespielten Sicherheit. Nicht einmal Versicherungen. Zu Recht.

Alle Regionen werden wieder Argumente finden, die Endlager in ihrer Region ausschließen sollen. Politische Machtkämpfe (Bundestag) entscheiden dann nach Experten-(Lobbyisten-) Vorschlägen.

Fehlentscheidungen bezahlen zukünftige Generationen, neben allen anderen Problemen, die wir ihnen auch noch aufgeladen haben. 

Gesucht wird dringend ein verantwortungsvolles, nicht egoistisch denkendes unabhängiges Gremium, das einen Problemlösungsvorschlag ausarbeitet.

Problem: so etwas gibt es wohl nicht.

Eine denkbare (noch utopische) Instanz wären die Weltreligionen. Anfänge gibt es, noch sehr vage. (hier)


Kirche und Artenschutz

Fried- und Kirchhöfe können Orte des Lebens und der Artenvielfalt sein. Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn die Kirchenmitglieder auch diesen Aspekt bei der Zusammenstellung von Kirchengemeinderäten beachteten.  

Das Engagement von Kirchengemeinden und auch Friedhofsverwaltungen in Richtung Artenvielfalt sollte man unbedingt fördern (bzw. solchen Gemeinden, die diese Ideen noch nicht hatten, auf die Sprünge helfen :-).

Mehr Gedanken zum Thema dazu hier.

Kostenexplosion beim Wolfsmanagement

Die Art und Weise, wie die Handvoll Wölfe in SH begleitet werden, verursacht Kosten. Viele verdienen aber auch daran. Versuch einer Bilanz. hier

Fledermäuse hören in 3D

Die Echoortung von Fledermäusen verwendet trotz der unterschiedlichen Anatomie von Augen und Ohren Informationen über dreidimensionale Raumstruktur, wie sie auch der Sehsinn verwendet. Mehr lesen

Magazin für "Nutz"tierschutz

PROVIEH ist ein gemeinnütziger Verein, der sich bereits seit 1973  für eine artgemäße und wertschätzende Tierhaltung in der Landwirtschaft einsetzt. Grundlegende Motivation ist das Verständnis von „Nutz“tieren als intelligente und fühlende Wesen. Die aktuelle Informationsbroschüre des Vereins ist kostenlos downloadbar. hier


Ehrenamt im Wandel: Perspektiven für den Naturschutz

Die Gesellschaft wandelt sich - und damit auch das ehrenamtliche Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger. Wie haben sich Anforderungen und Rahmenbedingungen für das Ehrenamt im Naturschutz verändert? Und was folgt daraus für Konzepte und Handeln des Naturschutzes? Antworten hier


40 Jahre EU Vogelschutzrichtlinie

Am 2. April 1979 beschlossen die damals neun Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft die EU-Vogelschutzrichtlinie. Sie umfasst alle in der EU wildlebenden Vogelarten und ihre Lebensräume. mehr Informationen

E.ON und b.ventus: Kleinwindanlagen für Betriebsgelände

Die E.ON SE und b.ventus GmbH haben sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen der Initiative „49 x 49“ bis 2020 gemeinsam mit interessierten Unternehmen und Kommunen in Deutschland mindestens 49 Kleinwindanlagen aufzubauen. Sie sind speziell auf den Strombedarf in energieintensiven Branchen und Kommunen ausgelegt, wie der Hersteller angibt. Zudem sei der Genehmigungsprozess deutlich einfacher, da die 49-Meter hohen Windräder vom Bundesemmissionsgesetz ausgenommen sind. Mehr lesen 

Auch Kleinwindkraftanlagen schreddern Fledermäuse, Vögel und Insekten. Da sie deutlich tiefer liegen, vielleicht sogar viel mehr als die Großanlagen.

Frühjahrsputz im Garten

Während wir Menschen den Vorfrühling genießen liegen Igel, Siebenschläfer, Erdkröte und Wildbiene noch im Winterschlaf. Gerade Hobbygärtner juckt es bei diesem Wetter in den Fingern: Schaufel, Harke, Spaten und Blumenschere werden hervorgeholt und flott gemacht. Garten, Terrasse und Balkon erhalten die erste Schönheitskur des Jahres. Da wird gewirbelt – nur: für die Wildtiere, die noch schlummern oder sich in der Aufwachphase befinden, ist Stress jetzt völlig fehl am Platz! Hierauf weist auch die Deutsche Wildtierstiftung hin. mehr

Illegale Greifvogelverfolgung in Deutschland

In den letzten drei Wochen gab es mehrere schwere Fälle von Greifvogelverfolgung in Deutschland: Bei Traben-Trarbach an der Mosel (Rheinland-Pfalz) wurde Ende Februar ein Mäusebussard geschossen, in Borken (Nordrhein-Westfalen) hat ein Komitee-Team am 27.2. einen Habichtfangkorb bei einem Geflügelhalter entdeckt – die Polizei hat das illegale Fanggerät sichergestellt. Einen weiteren Polizeieinsatz gab es am 6.3. im sachsen-anhaltinischen Bördekreis. Dort hatten Komitee-Mitarbeiter nach einem Hinweis aus der Bevölkerung ein offen aufgestelltes Tellereisen für den Fang von Greifvögeln bei einem Hühnerhalter entdeckt. Aus Brandenburg und Baden-Württemberg wurden zudem Verdachtsfälle auf Vergiftung von Mäusebussarden und Rotmilanen gemeldet. Mehr Infos

Seeadlervorranggebiete

Seeadler sind wie andere Großvögel (natürlich auch Kleinvögel, Fledermäuse, Insekten, ...) durch Windkraftanlagen zunehmend gefährdet. Gutachter erstellen deshalb Gutachten für die Politik und Verwaltung, mit denen man erreichten möchte, dass diese Gefährdung minimiert wird. Wie so ein Gutachten aussehen kann, sieht man z.B. hier.

Die Schleiregion sowie die Halbinsel Schwansen wären sicher ein geeignetes Vorranggebiet für die dort heimische Seeadlerpopulation. Diese Einstufung könnte dann dazu führen, dass der Bau von Windkraftanlagen dort teilweise verhindert werden kann.

Thünen-Atlas um Karten zur Meeresnutzung erweitert

Wie verändert sich die Landnutzung in Deutschland? In welchem Bundesland gibt es die meisten Milchkühe? Welche Baumarten sind in deutschen Wäldern häufig, welche selten? Wie viel Kohlenstoff speichern die Waldböden? Wieviel Meeresfische und welche Arten werden wo angelandet? Diese und andere Fragen werden hier übersichtlich behandelt: Hier

Klimawende von unten

Die Regierung verschläft den Kampf gegen den Klimawandel. Immer mehr Menschen nehmen deshalb die Klimapolitik selbst in die Hand. Wie man per Bürgerentscheid in seiner Stadt ein Kohlekraftwerk abschalten oder mehr Platz für Fahrräder erkämpfen kann, steht in diesem Handbuch. https://www.mehr-demokratie.de/fileadmin/pdf/2019-02-28_Klimabroschuere.pdf

Die NABU Vogel-App

Die NABU-Vogelwelt-App ist eine kostenlose App für Vogelliebhaber und alle anderen, denen der Schutz unserer Natur mit ihrer Vielfalt am Herzen liegt. Mit vielen praktischen Funktionen und ausführlichen Artenportraits ist sie ein gutes Werkzeug, um sich über die heimische Vogelwelt zu informieren und selber Vögel zu bestimmen, zu registrieren und zu melden. Mehr Informationen hier

Kornweihen im Wattenmeer vor dem Aus?

Die scharfsichtigen Mäusejäger könnten trotz bester Brutbedingungen auf den Wattenmeerinseln bald nicht mehr dort vorkommen(DBU). Die Ursachen dafür sind nicht bekannt. Das Männchen (Bild) versorgt während der Brut Weibchen und Jungvögel und erbeutet im Schutzgebiet ausreichend Wühlmäuse sowie andere kleine Säugetiere und Vögel. mehr

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert innovative, modellhafte Vorhaben zum Schutz der Umwelt. Dabei leiten sie ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte im Sinne der nachhaltigen Entwicklung. Die mittelständische Wirtschaft ist für die DBU eine besonders wichtige Zielgruppe.

Gefahr für Meerestiere: Geisternetze in der Ostsee

In der Ostsee gehen nach Aussage des WWF jedes Jahr bis zu 10.000 Fischernetze oder Teile davon verloren, die dann als "Geisternetze" im Meer treiben oder am Meeresgrund liegen bleiben. Geisternetze sind eine unnötige Gefahr für Meerestiere. Sie zersetzen sich später in Mikroplastik und gelangen so auch in die Nahrungskette der Meeresbewohner. Mehr lesen

Windkraftanlagen und Insektensterben

Interessante Hypothese: Weil flugfähige Insekten ähnliche Lufträume nutzen wie Windkraftanlagen, könnte ein Zusammenhang zwischen Insektensterben und dem Ausbau der Windkraft bestehen. Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Luft− und Raumfahrt (DLR) kommt zu dem Ergebnis, dass Rotorblätter bundesdeutscher Windkraftanlagen jährlich rund 1200 Milliarden Fluginsekten vernichten. Das entspricht in etwa der Menge, die durch 40 Millionen PKW getötet wird und gefährdet über einen längeren Zeitraum den Bestand der ohnehin bedrohten Populationen. Studie downloadbar hier

"Früher sind Fische mal in Verpackungen gewesen,
heute sind die Verpackungen im Fisch.
Und das muss aufhören."

Bundesumweltministerin Svenja Schulze

 Die dünne Haut der Erde : Der Mutterboden

Der Mutterboden, auch als Muttererde, Oberboden und unter Landwirten als Ackerkrume bezeichnet, ist der oberste und fruchtbarste Horizont des Bodens. Neben den mineralischen Hauptbestandteilen (Feinsand, Schluff und Ton) enthält er, im Gegensatz zu tiefer liegenden Bodenhorizonten, einen hohen Anteil an Nährstoffen und organischer Substanz (Humus) sowie eine große Menge an Bodenlebewesen. In der traditionellen Landwirtschaft wurde immer sehr darauf geachtet, dass durch geeignete Maßnahmen der Mutterboden über Generationen erhalten blieb. Das ändert sich jetzt drastisch.  Mutterboden wird durch Erosion, Versiegelung, Eintrag von Giftstoffen und anderen Raubbau gefährdet. Humusschwund als Folge industrieller Bearbeitung wie Monokulturen, zu schweres Gerät, fehlende Fruchtfolgen, chemische Dünger, großzügiger Einsatz von Herbiziden und Insektiziden schädigt den Boden zusätzlich.

Anmerkung: In Deutschland ist Mutterboden unter anderem durch § 202 BauGB , Titel „Schutz des Mutterbodens“, gesetzlich geschützt.


Schrebergärten sind für Hummeln ein guter Lebensraum

Forscher der Universität Bristol haben nach Orten in der Kulturlandschaft gesucht, die Insekten einen Lebensraum bieten können, wenn natürliche Flächen fehlen. Ein trauriges Ergebnis war, dass städtische Parks und selbst städtische Naturschutzgebiete nicht viele Insekten anlockten. Besonders viele Insekten wurden dabei von Schrebergärten angezogen. mehr lesen

Kreis Segeberg: Illegale Vogelfallen entdeckt

Die Staatsanwaltschaft Kiel ermittelt gegen einen ehemaligen Jäger aus der Gemeinde Groß Kummerfeld (Kreis Segeberg). Der Mann soll nach Angaben der Polizei rund 40 Vogelfallen illegal auf seinem Grundstück aufgestellt haben. Dem Jäger drohen bei Verurteilung eine Geldstrafe oder eine bis zu dreijährige Freiheitsstrafe.
Es handelt sich dabei nicht um einen Einzelfall. Das Verfolgen und Töten von Greifvögeln noch sehr verbreitet,  die Dunkelziffer bleibt hoch“. Besonders betroffen sind Seeadler, Habichte, Bussarde, Uhus und der in Norddeutschland seltene Rotmilan (Bild). Ursachen sind sicherlich die Angst der Brieftaubenzüchter vor Verlusten, Futterneid bei den Jägern aber auch die Gefahr, dass vorhandene Greifvögel Baumaßnahmen wie geplante Windräder verhindern können.

Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit den 1970 er Jahren für einen besseren Schutz von Greifvögeln vor illegaler Verfolgung. Aktuelle Fälle finden Sie hier:
https://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/deutschland/greifvogelverfolgung/aktuell

Celtic Fields

Celtic Fields (Keltische Felder) sind kleine, mehr oder weniger rechteckige Äcker der Bronze-, Eisen- und Römerzeit, zum Anbau altertümlicher Getreidearten wie Einkorn, Emmer und Dinkel. Die schachbrettartig angeordneten Äcker hatten eine Kantenlänge von 20 bis 50 m und zeichneten sich durch begrenzende Wälle aus, die eine Höhe von bis zu 60 cm erreichen konnten. Die Wälle sind durch kreuzweises Pflügen mit dem Hakenpflug entstanden, bei dem am Rand der bearbeiteten Fläche Erdreich liegen bleibt. Ungestörter Bewuchs an den Feldrändern sowie das Ablagern von Lesesteinen förderte zudem die Ablagerung von Sedimenten, während die beackerte Fläche erodierte. Mit der Zeit entwickelten sich das Niveau von Feldrain und Acker auseinander und es entstanden wannenartige Felder. Celtic Fields findet man auch verbreitet in Schleswig-Holstein. (hier)

Mehr Informationen auch hier: https://www.startnext.com/datierungen-feldfluren/blog/

Das hier angebotene Video führt gut in das Thema ein.

Nistkästen selber bauen - der NABU gibt Tipps

Seit den Anfängen des Vogelschutzes zählt das Bauen und Anbringen von Nistkästen zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit vor Ort. Künstliche Nisthilfen sind dort sinnvoll, wo Naturhöhlen fehlen, weil alte und morsche Bäume nicht mehr vorhanden sind. Allerdings sollte man immer auch beachten, dass für die Jungvögel genug Nahrung (Insekten) vorhanden ist. Mehr lesen

In Werkstätten für Behinderte (Internet) und auch Justizvollzugsanstalten (Kiel) werden geeignete Kästen günstig angeboten.

Sind sich Fische ihrer selbst bewusst?

Schimpansen, Delfine, Krähen und Elstern erkennen ihr Spiegelbild als Abbild des eigenen Körpers. Bislang gilt dies als Anzeichen dafür, dass diese Arten ein Bewusstsein von sich selbst besitzen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell und der Universität Konstanz sowie der Osaka City University haben nun entdeckt, dass auch Putzerfische auf ihr Spiegelbild reagieren und versuchen, Flecken auf ihrem Körper zu entfernen, wenn sie diese im Spiegel sehen. mehr lesen


Bestandstrends häufiger Brutvögel in Europa aktualisiert

Zu Anfang eines jeden Jahres schreibt der European Bird Census Council (EBCC) die Bestandstrends der häufigen Brutvögel Europas fort. Dazu leiten die Koordinatorinnen und Koordinatoren der nationalen Programme zur Erfassung der Brutvögel der EU-Mitgliedstaaten ihre jeweils aktuellen Trends an den EBCC weiter, der die Daten zusammenfassend auswertet. Ziel ist es, die großräumigen und über einen langen Zeitraum erhobenen Monitoringdaten zu den Beständen der häufigen Brutvogelarten als eine Art Barometer für den Zustand der Natur in Europa zu verwenden. Mehr lesen

Hunde wissen, wenn sie etwas nicht wissen 

Wenn Hunde nicht über ausreichend Informationen verfügen, um eine sichere Entscheidung zu treffen, suchen sie – ähnlich wie Schimpansen und Menschen – nach weiteren Informationen. Wissenschaftlerinnen am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte haben Hinweise gefunden, dass Hunde über einige "metakognitive" Fähigkeiten verfügen. Insbesondere wissen Hunde, wenn sie nicht über ausreichend Informationen verfügen, um ein Problem zu lösen. Ähnlich wie Primaten suchen sie in diesem Fall nach weiteren Informationen. mehr lesen

Energiewende

Eine Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung aus Essen belegt: Die durch die Energiewende gestiegenen Strompreise belasten vor allem wirtschaftlich Schwache. Die Energiewende dürfte eines der unsinnigsten Projekte in der Geschichte der Bundesrepublik sein: Die Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß sind gering, die Subventionen hoch und die Preise für Strom steigen. Einige wenige Vermögende verdienen viel Geld, dass in der Masse von armen Haushalten bezahlt wird.

Seit dem Jahr 2000 haben sich die Strompreise für private Haushalte mehr als verdoppelt. Von steigenden Stromkosten sind Millionen von armutsgefährdeten Haushalten besonders betroffen, weil diese Kosten regressive Wirkungen haben: Arme Haushalte haben einen größeren Anteil ihres Einkommens zur Finanzierung ihres Energiebedarfs aufzuwenden als wohlhabende Haushalte. Im Grunde liegt auch hier eine Umverteilung von unten nach oben vor, verantwortlich dafür zu einem großen Teil die SPD . Der ungerechtfertigten Geldumverteilung folgt zunehmend eine gerechtfertigte Stimmenumverteilung. Leider können abwandernde Wählerstimmen angerichteten Schaden nicht mehr rückgängig machen. Und wo sollte man auch hinwandern? Mehr lesen

 Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen.

Die Liste finden Sie hier

Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung,
Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen,
wenn die Hunde nicht wären,
in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?"
(Artur Schopenhauer)

Der Wolf ist der Urahn aller Hunde.
Ihm verdanken wir unendlich viel.

Beitrag zur momentanen Diskussion um ein paar Wölfe in SH

Wer den Vögeln Luxus bieten will, baut einen Teich

Baden, trinken, putzen: Besonders im Sommer freuen sich Vögel, wenn man ihnen eine saubere Wasserstelle anbietet. Die Planungen sollten frühzeitig beginnen.

Ein Teich ist ein größeres Projekt, das gut vorbereitet und geplant sein sollte. Doch das Ergebnis entschädigt für alle Mühen, denn nicht nur die Kleinsäuger, Vögel, Bienen und Schmetterlinge, sondern auch wir Menschen profitieren von einem Gartenteich. Ein guter Bautermin ist der Mai. Die Folie ist dann warm genug, sich dem Boden anzupassen. Ökologisch besonders wertvoll sind Teiche ohne Fische. Hier haben die Insekten, Frösche und Lurche eine Chance sich zu entwickeln. Ein paar Ökofische stören jedoch nicht. Stichlinge, Moderlieschen und Co sind gut geeignet. Eisvogel und Reiher freuen sich darüber.

Netzwerk „Käfighaltung beenden“

Das Netzwerk der Europäischen Bürgerinitiative „Käfighaltung beenden“ vereint Tierschutz, Landwirtschaft, politische Organisationen und Umweltorganisationen unter einem Dach. Ziel ist es, das Leben von Tieren in der Landwirtschaft durch ein Verbot von Käfighaltung auf dem gesamten Kontinent zu verbessern. mehr lesen

Bäume

Bäume haben in Deutschland einen hohen Stellenwert. In einer Statistik las ich, dass es etwa 80 Milliarden davon bei uns geben soll. Das wären 1000 Bäume pro Bundesbürger. Viele dieser Bäume verdanken wir unseren Vorfahren, die gewissenhaft und weitblickend (nachhaltig) Bäume gepflanzt und auch geerntet haben. Alles geschah nach festen Regeln. Auch die Politik brachte ihren Beitrag. So soll nach Aussage eines treuen Lesers z. B. der Großer Kurfürst, Friedrich Willhelm (1640-1688) eine Verordnung erlassen haben, nach der kein Landmann heiraten dürfe, der nicht den Nachweis beibrachte, daß er 6 Nutzbäume und 6 Obstbäume angepflanzt habe.
Wäre solche Verordnung (Anregung) nicht auch heute hilfreich? Ein schönes Geschenk für junge Paare? Statt den bekannten Baumstamm gemeinsam durchzusägen eine kleine Pflanzaktion? Vielleicht könnte man auf diese Weise Lebenswälder statt Sterbewälder anlegen.

Icarus

Icarus ist eine internationale Kooperation zur Beobachtung von Tieren aus dem Weltraum (International Cooperation for Animal Research Using Space). In ihr arbeiten Wissenschaftler mit dem Ziel zusammen, ein satellitengestütztes System zur Beobachtung kleiner Tiere wie zum Beispiel Vögel, Fledermäuse oder Wasserschildkröten zu entwickeln. mehr lesen

Schreiadler

Insgesamt brüten nur noch knapp 130 Schreiadler-Paare in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Und hier, wo eine intensive Land- und Forstwirtschaft die größten Bedrohungen für die Schreiadler sind, werden seine Lebensräume mit viel Geld und Engagement geschützt. Jedes Jahr im September brechen die Schreiadler zu ihrem 10.000 Kilometer langen Winterzug ins südliche Afrika auf. Kein anderer heimischer Greifvogel legt eine solche Distanz zurück, Rotmilane ziehen zum Beispiel nur bis Südeuropa oder nach Nordafrika und für die Wiesenweihe endet der Winterzug südlich der Sahara. Als sogenannter Thermiksegler müssen Schreiadler über Land ziehen, um über weite Strecken gleiten zu können. Doch besonders in der Südtürkei, in Syrien, dem Libanon und in Nordägypten gilt das Abschießen eines Greifvogels wie dem Schreiadler als Statussymbol und beweist die Männlichkeit des Jägers. Die Verluste durch die illegale Jagd sind in diesen Regionen sehr hoch. Mehr lesen

Deutschlandfunkbericht dazu hier

Die Eigenschaft von Menschen (Männern), Tiere zu töten um sich damit selbst zu erhöhen, ist auch bei uns weit verbreitet. Jagdtourismus deutscher Jäger gehört dazu. Auch die Trophäenjagd. In weitesten Sinne auch, Wildtiere der Natur zu entnehmen um sie für Brauchtum, Geschäft oder Fotografie zu missbrauchen.

Neues Magazin, rund um die Fischerei in SH

Heimischer Fisch aus heimischer Fischerei – darum geht es in diesem Magazin. Und um die Menschen, die uns damit versorgen. Was sind das für Leute, die diesen Beruf ergreifen? Wie ist so ein Tag im Leben eines Fischers? Das und mehr können Sie in diesem Magazin lesen. Es stellt die Fischerei und den Fischgenuss in den Mittelpunkt. Als PDF hier

Einkaufsratgeber Fisch

Die Meere und ihre Fischbestände müssen geschützt werden – und jeder Verbraucher kann dazu beitragen: mit der sorgfältigen Auswahl beim Fischeinkauf. Stammt der Fisch aus nachhaltigem Fang? Ist die Art bedroht? Oder gar schon überfischt? Ein Fisch-Einkaufsratgeber finden Sie hier, als PDF oder als App für Ihr Handy. hier

Der Kolkrabe und die Schafe

Die Verluste von Lämmern durch den Kolkraben sind um ein Vielfaches höher als die Verluste durch den Wolf. Infos hier

Der NABU hat diesbezüglich auch eine Stellungsnahme veröffentlicht: hier

Spinnen

Der Herbst bringt viele schöne Moment mit sich: goldene Blätter, kuschelige Abendstunden und traumhafte Herbstspaziergänge. Und Spinnen mit ihren kunstvoll geknüpften Fangnetzen, die taubedeckt so zauberhaft in der Morgensonne glitzern. Alle Spinnenarten, von denen es allein in Deutschland rund 1000 gibt, leben räuberisch von der Jagd auf Insekten und andere Kleintiere. Sie haben damit eine bedeutende Funktion in der Natur als Regulator. Wer diese Mitbewohner trotzdem nicht dulden will, sollte die nützlichen Tiere nicht mit Pantoffeln, Staubsaugern oder Zeitungen traktieren, sondern sie behutsam in einem Glas einzufangen und nach draußen bringen.

Als Atmungsorgane dienen den Insekten starre Röhren, die den gesamten Körper durchziehen und in immer feineren Röhren bis an die Organe und Einzelzellen reichen. Dieses System wird als Tracheensystem bezeichnet und entwickelt sich aus Einstülpungen der Epidermis nach innen.
Der Atemvorgang ist primär passiv. Durch diese Form der Atmung ist auch bedingt, dass Insekten in wärmeren Gebieten größer werden können. In eher kalten Gebieten reicht die Molekularbewegung der Luft nicht aus, um die inneren Tracheen ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen.

Meines Wissens hat noch niemand untersucht, welchen Einfluss die Feinstaubproblematik in unserer Umwelt auf das Atmungssystem der Insekten hat.

Tierversuche an Rotkehlchen

Am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg werden freilebende Rotkehlchen gefangen, um sie grausamen Experimenten auszusetzen! Und dies seit mindestens 14 Jahren! In einem einzelnen Versuch mussten 92 Rotkehlchen leiden. Die Tiere werden mehrfach einzeln in einen kleinen Kasten gesetzt, der mit speziellem Papier ausgekleidet ist. Bei seinen vergeblichen Flugversuchen in die ihm angeborene Zugrichtung hinterlässt der Vogel Kratzspuren, die von den Experimentatoren ausgewertet werden. Dann werden die Vögel starken Magnetfeldern ausgesetzt, um ihren Navigationssinn zu stören und sie orientierungslos zu machen. In einem anderen Versuchsprojekt werden 40 Rotkehlchen geköpft, um ihre Augennetzhäute zu untersuchen. mehr lesen

Manchmal sind Tierversuche nötig, um neue Erkenntnisse auch zum Wohle der Tiere zu erlangen. Manchmal sind sie jedoch völlig überflüssig, dienen dem Ego einzelner Personden in Form von "wissenschaftlichen Veröffentlichungen". Diese für das Renommee einzelner Personen oder Institute sicher notwendige Vorgehen rechtfertigt allein jedoch nicht die Qualen der betroffenen Tiere.

Es ist an der Zeit, dass alle Tierversuche auf einer Internetplattform veröffentlicht werden müssen. Dazu jeweils auch die gesuchte und die später gefundene Erkenntnis.

Ich betrachtete all´ die in Käfigen sitzenden Tiere ...
in Tierheimen, in Tierfabriken, in Versuchslabors ...
Die Wegwerfprodukte der menschlichen Gesellschaft.
Ich sah´ in ihren Augen:
Liebe und Hoffnung, Angst und Schrecken, Trauer und Schmerz.
Und ich war voller Zorn !
„Gott,“ sagte ich, „das ist schrecklich! Warum tust Du nicht etwas?“
Gott war einen Moment lang still, dann sprach er sanft.

„Ich habe etwas getan,
 ich habe Dich geschaffen.“
(Jim Willis 1999)

... und so verschiebt jeder die Verantwortung auf seinen Nächsten ...

HausTierSuche.at

ist eine private Tierschutzinitiative. Mit sehr viel Fleiß und Liebe zu unseren Haustieren hat hier eine Familie eine sehr informative Homepage erstellt. http://www.haustiersuche.at/

Marktmacht des Verbrauchers - erfolgreich

Der Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration ist bei REWE bereits seit zwei Jahren bei den Produkten der Eigenmarke REWE Bio Realität.  Damit genießt das Tierwohl bei den Fleisch- und Wurstprodukten der Eigenmarke REWE Bio weiterhin höchste Priorität. Die Tierschutzorganisation PROVIEH begrüßte die Ankündigung als klares Signal, dass mehr Tierschutz schon heute möglich ist, wenn alle Partner in der Wertschöpfungskette dies wirklich wollen und an einem Strang ziehen. Dagegen will die Bundesregierung die betäubungslose Ferkelkastration um weitere zwei Jahre verlängern. Ein entsprechendes Gesetz ist gerade im Bundeskabinett verabschiedet worden. mehr lesen

Dieses Beispiel zeigt, dass wir als Verbraucher oft schneller als die Politik  Entscheidungen und Gesetzesänderungen zum Wohl unserer Mitgeschöpfe herbeiführen können. Das gilt für alle Bereiche, wir müssen es nur wollen und uns einig sein.

"Niemals fand ich Menschenliebe,
wo keine Tierliebe war.
Wer das Leben wahrhaft respektiert,
respektiert auch das Tier,
denn das Leben wurde uns beiden von Gott geschenkt."

Prof. Konrad Lorenz

Bislang älteste Zeugnisse für Milchviehhaltung in der ostasiatischen Steppe

Bereits vor etwa 3300 Jahren etablierte sich die Haltung von Rindern, Schafen und Ziegen als Milchvieh in der nördlichen Mongolei. Die Weidewirtschaft mit Milchvieh machte die Hirten der mongolischen Steppe einst so erfolgreich, dass sie den größten Teil Asiens und Europas erobern konnten. mehr lesen

Grundprinzipen des Denkens:
Wie wir unsere Gedanken navigieren

Sie ist eine der fundamentalsten Fragen überhaupt: Wie funktioniert das menschliche Denken? Bisher gibt es darauf keine schlüssige Antwort. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und des Kavli-Instituts für Systemische Neurowissenschaften in Trondheim, Norwegen, darunter auch Nobelpreisträger Edvard I. Moser, haben nun die bislang vorhandenen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammengesetzt und schlagen einen neuen Ansatz vor: Unser Denken funktioniert über das Navigationssystem unseres Gehirns. mehr lesen

Hühner leiden in Käfigen

Sie können nicht flattern oder scharren. In Käfighaltung werden die natürlichen Verhaltensweisen von Hühnern massiv eingeschränkt. Darunter leidet jede zweite Legehenne in der EU. Denn rund 55,9 Prozent der 390,7 Mio. Legehennen in der EU fristen ihr Leben in einem Käfig dahin. Das sind 220 000 000 Tiere, denen es unnötigerweise nicht gut geht.

Mehr Informationen hier

Im Umgang mit den von uns abhängigen Tieren zeigt sich das Wesen des Menschen.

Dieses Wesen tut oft auch den Mitmenschen nicht gut.

Infraschall

Schall entsteht durch Bewegung, meist Schwingung eines Körpers. Schwingt dieser Körper (z.B. eine Gitarrensaite) 20-mal pro Sekunde hin und her, so spricht man von 20 Hertz (hz). Diese Schwingungsfrequenz von 20 hz können wir als Mensch gerade hören als einen sehr tiefen Ton. Gegenstände, die langsamer schwingen, erzeugen den für uns nicht mehr hörbaren Infraschall.  Infraschall überwindet viele Kilometer, durchdringt selbst Mauern.

Nun scheint es so zu sein, dass auch Dinge, die wir mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen können (wie z.B. auch die radioaktive Strahlung) uns trotzdem krank machen können. Da auch Windkrafträder diesen Infraschall erzeugen, die Abstände von WKAs zu Wohnanlagen in der Diskussion sind, gewinnen neue Forschungsergebnisse an Bedeutung für uns alle. Ganz schlecht ist es dann, wenn diese Ergebnisse verschwiegen werden sollen.

Das ZDF hat in einer Dokumentation im Rahmen der Serie "planet e."  Wissenschaftler, Ärzte, Ingenieure und Betroffene zu Wort kommen lassen und konfrontiert Skeptiker mit dem Thema "Infraschall". https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-infraschall---unerhoerter-laerm-100.html

Ergänzend und vertiefend gehört jedoch auch die Lektüre von https://de.wikipedia.org/wiki/Infraschall dazu. "Wissenschaftlicher Konsens ist, dass der von Windkraftanlagen ausgehende schwache Infraschall keinen gesundheitsschädlichen Einfluss hat."

Große Zellen für kleine Blätter 

Wissenschaftler identifizieren Protein zur Steuerung von Blattwachstum und -form

Im Herbst stechen nicht nur die Farben, sondern auch die verschiedenen Größen und Formen von Blättern ins Auge. Aber was lässt die Blätter verschiedener Pflanzen so unterschiedlich werden? Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln haben nun herausgefunden, wie ein Protein namens LMI1 unterschiedliche Blattformen hervorbringen kann. mehr lesen

Krähen stellen Werkzeuge aus mehreren Komponenten her

Ein internationales Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Universität Oxford haben herausgefunden, dass Geradschnabelkrähen mehrere, für sich alleine zu kurze Elemente kombinieren, um an einen Leckerbissen heran zu kommen – eine Fähigkeit, die bisher nur bei Menschen und Menschenaffen beobachtet wurde. Die Krähen können also neuartige Probleme schnell und flexibel lösen. Welche Vorgänge dabei im Gehirn ablaufen, ist jedoch noch unklar. Mehr lesen

Insektensterben

Alles ist eigentlich allen bekannt. Seit Jahrzehnten. Galluse hat in seinem Studium der Agrarwissenschaften schon 1975 in Vorlesungen davon gehört. Vielleicht ist heute sogar schon punktuell ein politischer Wille zur Lösung der Probleme zu erkennen. Es mangelt jedoch an der Umsetzung. Wie beim Diesel, wie bei der ökologischen Landwirtschaft, wie bei der Energiewende ...

Jetzt haben 12 Wissenschaftler noch einmal aktuell einen 9-Punkte-Plan gegen das Insektensterben herausgegeben. Die Punkte sind uns auch schon lange bekannt. Wer setzt sie um? Wer verhindert es?

1. Einschränkung des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft

2. Extensivierung der Landwirtschaft

3. Erhöhung der Artenvielfalt des Grünlands

4. Pflege von Naturschutzgebieten

5. Mehr Natur im öffentlichen Raum

6. Lichtverschmutzung

7. Forschungs‐ und Bildungsoffensive

8. Förderung von Wildbestäubern

9. Öffentlichkeitsarbeit

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Rettet das Huhn e.V.

übernimmt ausgediente Legehennen aus Massentierhaltungen und vermittelt sie an tierliebe Menschen, die diesen Tieren ein artgerechtes, erfülltes Hühnerleben schenken möchten. 

"Wir übernehmen die Hennen aus den Betrieben in dem Moment, in dem sie normalerweise im Schlachthof entsorgt werden würden - die Hennen sind zu diesem Zeitpunkt circa 16-17 Monate jung. Sie sind dann nichts anderes als ein Abfallprodukt der Eierindustrie und werden - sobald die Rentabilität, sprich die Legeleistung etwas nachlässt - als wertlos befunden, wie Müll entsorgt und durch neue Junghennen ersetzt. So sterben pro Jahr rund 45 Millionen Legehennen allein in Deutschland." mehr lesen



Junger Bussard beobachtet unsere Hühner
Unsere Schwedischen Blumenhühner haben sich in diesem Jahr erfolgreich vermehrt. Deshalb müssen wir immer den Bussard im Auge behalten. Sperber, Habicht und Mauswiesel waren auch schon interessiert, den Steinmarder fürchten wir. Aber der Dackel ist der gefährlichste Feind für die Hühner.

Der Wolf in Schleswig-Holstein

Von Zeit zu Zeit sichtet der Mensch auch in SH Wölfe. Ähnlich wie der Luchs, der Uhu, der Fuchs, der Marderhund oder der Kormoran macht auch der Wolf den Fehler, auf seiner Speisekarte Tiere zu haben, die eigentlich der Mensch für sich beansprucht. Sei es der Landwirt, der Schäfer oder der Jäger, es entsteht Futterneid.

Als vor etwa 40 Jahren der Luchs im Harz ausgewildert wurde, hörte ich, dass so ein Luchs pro Woche ein Reh frisst. Das hört sich nicht viel an, Rehe gibt es weit über 370 000 Stück in Deutschland, 10-tausende fallen dem Verkehr zum Opfer. Aber ein Luchs frist pro Woche 1 Reh, im Jahr sind das 52, und Familie hat er auch noch. So eine Luchsfamilie frisst dann schon einmal 300 Rehe pro Jahr, wenn sie keine Hirsche oder Wildschweine bekommt. Staatsforste freuen sich insgeheim, weil der Wald dann weniger verbissen wird. Aber private Jagdpächter, die vielleicht 10 000 Euro Pacht für ihr Revier pro Jahr bezahlen müssen und dann nur noch Rehdecken finden, die denken nach.

Jetzt wissen Sie, warum der Wolf so gefährlich ist. Ich denke, Grimm hat Rotkäppchen auch nur vor dem bösen Mann im Wald warnen wollen. Den gab es nämlich damals auch schon.

Grimm wusste schon damals genau, dass Wölfe keine kleinen Mädchen fressen. Eher die Hexen, die alten Frauen. (Nur wegen der Geschlechtergleichbehandlung).

Das wollte ich Ihnen mal erzählen. Mein Ur-Ur-Ur-...Urgroßvater ist ein tolles Geschöpf in der Natur. Ich auch, denn ich stamme von ihm ab. Allerdings darf ich mich nicht von ihm erwischen lassen. Er hat vergessen, dass ich sein Ur-... Urenkel bin. Obwohl ich ein großes Jägerherz und meinem Herrchen schon zwei Hühner getötet habe. So ist eben mein Naturell. mehr lesen

Ach ja, manche wollen, dass der Wolf im Artenschutz heruntergestuft wird. Vielleicht sogar zum jagdbaren Wild mit Abschussplan oder Abschussgenehmigung erklärt wird. Dann müssen zumindest die Jäger für den Wildschaden durch den Wolf aufkommen.

Der Wattenrat Ostfriesland, gegründet 2001 in Dornumersiel

Der Wattenrat Ostfriesland ist ein lockerer Zusammenschluss verbandsunabhängiger Naturschützer aus der Küstenregion Ostfrieslands, der aus der „Konferenz der Natur- und Umweltschutzverbände“ (gegründet 1979) hervorgegangen ist.  Sie finden hier die ungeschminkten Informationen über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und seine angrenzenden Gebiete in Ostfriesland und Friesland. Der Wattenrat ist kein Verein, sondern eine Interessengemeinschaft. Es gibt also keine Satzung, keine Mitgliederversammlung und kein Stammlokal wie in einem Verein. Die Arbeit des Wattenrates „lebt“ von Hinweisen und der Zuarbeit von Wattenmeerinteressierten. Mehr lesen

 Fledermäuse und Windkraft

Fledermäuse leiden unter dem Insektenrückgang. Ein weiteres Problem für sie sind die Windkraftanlagen. Direkt und indirekt. Zum einen sind es die Rotorblätter, die den Fledermäusen, die sich mittels Echoortung fortbewegen, gefährlich werden. Zum anderen zerreißt der durch die Rotation entstehende unterschiedliche Luftdruck den Tieren die Lungen.  250.000 Fledermäuse sterben in Deutschland jährlich durch Windkraftanlagen, schätzt das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin in seiner Studie von 2016. Da außerdem manche Arten – ähnlich wie Zugvögel – über 1000 Kilometer zurücklegen, will man gerichtlich durchzusetzen, dass  Windparks während der Flugzeiten abgeschaltet werden müssen. Für die Energiewende wird immer mehr Wald zum Aufstellen von Windrädern genutzt. Doch das gefährdet die Fledermäuse, so eine Studie. Vor allem der Große Abendsegler ist betroffen. Nun gibt es Empfehlungen für fledermausfreundlichere Vorhaben. mehr lesen

Ausgewilderter Rotmilan lebt –
und kann sich selbst ernähren!

Mitglieder der Naturschutzgemeinschaft Blunkerbach haben nach der Auswilderung des letzten überlebenden Rotmilan-Nestlings endlich Gewissheit: Der junge Rotmilan lebt!

Mehr Informationen erhalten Sie hier

Umfrage zum Anbau von Wildpflanzen zur Biomasseproduktion

Das Netzwerk Lebensraum Feldflur und das Projekt GrünSchatz führen bis zum 15. September eine Umfrage unter Anlagenbetreibern und Landwirten zum Anbau von Wildpflanzen zur Biomasseproduktion durch. Ziel der Umfrage ist, die Rahmenbedingungen für den Anbau ertragreicher Wildpflanzenmischungen zu verbessern. Die Umfrage finden Sie ab sofort unter www.Lebensraum-Feldflur.de

Stadt-Hummeln geht es besser als Hummeln auf dem Land

Vermuten konnte man es ja schon länger: Dass Hummeln in der Stadt einfach mehr Nahrung finden und Insektiziden weniger stark ausgesetzt sind als Tiere, die in der Umgebung landwirtschaftlich genutzter Flächen leben, das war doch eine allgemein akzeptierte Regel. Jetzt haben Wissenschaftler das genauer untersucht. mehr lesen.

Naturverlag - Reinschauen lohnt sich

Ein kleiner Verlag aus Eckernförde hat sich das Motto gegeben: Natur für Kinder und interessierte Laien anschaulich machen! Natur kennen lernen – beim Spaziergang, beim Kartenspiel, beim Puzzeln, beim Frühstück oder beim Malen und Rätseln! Diese Philosophie verfolgt er mit seinem Verlagsprogramm - getreu seinem Motto „Natur entdecken“.

Galluse meint, hier findet jeder schöne Geschenke für Naturliebhaber. Auch sehr für Schulklassen, Naturschutzverbände und Aus-und Weiterbildung in der Erwachsenenwelt geeignet. Einfach einmal anklicken und durchstöbern.

Mehr Informationen hier: https://www.naturentdecken-shop.de/

und auch hier: http://www.natursehen.de/

Eine Vogeltränke im Garten

Eine Vogeltränke im Garten ist bei dieser Wetterlage ein willkommenes Angebot für unsere gefiederten Freunde. Hier können sie sich erfrischen, sich putzen und trinken.  Wichtig ist, dass die Vogeltränke immer sauber gehalten wird. Dazu muss das Wasser täglich gewechselt und am besten noch die Tränke mit heißem Wasser überbrüht werden, um Keime zu töten. Wer kann, baut einen kleinen Teich. Wer gern bastelt, findet beim NABU eine Bastelanleitung für eine hübsche Vogeltränke. hier    

Tod unter Stromleitungen

Der Nabu sammelt bundesweit Funde von toten bzw. verletzten Vögeln unter Stromleitungen, um gemeinsam mit Energiekonzernen Lösungen zu finden. Dazu ist die Mithilfe notwendig und jeder Fund von großer Bedeutung! Bitte füllen Sie im Falle eines Fundes den umfangreichen Fragebogen aus unter:
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/stromtod/23194.html

Egoismus

Seit Anbeginn des Lebens auf der Erde (vor etwa 3,5 Milliarden Jahren in der Tiefsee) war Leben egoistisch. Jetzt, 3,5 Milliarden Jahre später nennen die Menschen diesen Egoismus DARWINISMUS. Der stärkere, der geschicktere, der klügere, der sich schneller an Umweltbedingungen anpassende, der hübschere, der mit den größeren Sexualsignalen oder  der Medienmanipulierer setzte sich bisher durch. Am Ende hat das den heutigen Menschen ergeben. Er ist die Krönung der Schöpfung.
Einige wichtige Menschen tuen gerade alles, damit diese Zeit mit dem Menschen als Krönung schnell vorbei geht. Egal, ob es die Künstliche Intelligenz ist, die Aufrüstung mit technisch und menschlichem Verstand kaum noch beherrschbaren Waffentechnologien, Biotechnologien, Umweltveränderungen, Energiehunger oder Schwarmdummheit (Parteien), alles dies ist in der Lage, die Menschheit in den nächsten 100 Jahren von der Spitze der Evolution wegzufegen. Die Natur braucht nicht immer einen Kometeneinschlag. Sie kann auch anders. Sie lässt es die Kreaturen selbst erledigen. Selbstzerstörung nennt man das dann folgerichtig. Mehr lesen

Was wir wissen, ist ein Tropfen;
was wir nicht wissen, ein Ozean.

Isaac Newton  

(heute sicher ein paar Tropfen mehr ...)

Aktuelle Luftqualität

Mehrmals täglich ermitteln Fachleute an Messstationen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes die Qualität unserer Luft. Schon kurz nach der Messung können Sie sich hier in Form von deutschlandweiten Karten, Verlaufsgrafiken und Tabellen über die aktuellen Messwerte informieren. hier

Zentrum zur Erforschung von Tierwanderungen eingeweiht

 

Vom Schmetterling bis zum Wal – das Leben auf der Erde ist permanent in Bewegung. Gleichzeitig verändern sich die Lebensbedingungen auf unserem Planeten rasant.

Die Max-Planck-Gesellschaft und die Universität Yale wollen die Erforschung von Tierbewegungen in sich verändernden Lebensräumen weiter vorantreiben. Sie haben dazu am 2. Mai ein gemeinsames Forschungscenter offiziell eingeweiht. Mehr lesen

Lebensmittelverschwendung

 

In Deutschland gehen pro Jahr über 18 Millionen Tonnen (18 000 000 000 kg) Nahrungsmittel verloren. Eine Verschwendung mit enormen ökologischen Folgekosten. Für etwa 40 Prozent der verschwendeten Lebensmittel sind Privathaushalte verantwortlich. Und Lebensmittel sparen ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz. Hierzu gibt es viele, viele Tipps, die jeder befolgen kann. Hier mal 5 vom WWF:

  • Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum!
  • Nicht von Sparangeboten locken lassen!
  • Keine Großeinkäufe!
  • Betagtes Obst in den Mixer

Deutschlands Wäldern geht es schlecht

 

Berlin, 25. April 2018: Fast 90 % der Waldfläche in Deutschland ist in einem naturschutzfachlich schlechten Zustand. So lautet das alarmierende Fazit einer aktuellen Studie der Naturwald Akademie. Die AutorInnen des heute erschienenen „Alternativen Waldzustandsberichtes“ betonen, dass dieser Mangel an naturnahen Waldökosystemen zu einem starken Verlust der biologischen Vielfalt führt.
Hier der Bericht. (250 Seiten lang)

Mehr Informationen hier:

https://naturwald-akademie.org/„Wir müssen die Natur nicht als unseren Feind betrachten,
den es zu beherrschen und überwinden gilt,
sondern wieder lernen, mit der Natur zu kooperieren.
Sie hat eine viereinhalb Milliarden Jahre lange Erfahrung.
Unsere ist wesentlich kürzer."Hans-Peter Dürr


Netzwerk Lebensraum Feldflur
Energie aus Wildpflanzen

 

Im August 2012 hat sich das Netzwerk Lebensraum Brache in das Netzwerk Lebensraum Feldflur umbenannt. Gemeinsam mit neuen Partnern aus den Bereichen der Jagd, der Energiewirtschaft und der Bienenhaltung möchte das Netzwerk die in dem Projekt „Energie aus Wildpflanzen-Phase 1″ gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umsetzen.

Den Abschlussbericht zum Projekt „Energie aus Wildpflanzen-Phase 1“ können Sie hier herunterladen:

BAYERISCHE LANDESANSTALT FÜR WEINBAU UND GARTENBAU (HRSG.) (2012): Energetische Verwertung von kräuterreichen Ansaaten in der Agrarlandschaft und im Siedlungsbereich – eine ökologische und wirtschaftliche Alternative bei der Biogasproduktion. Schlussbericht zum Forschungsvorhaben Nr. 22005308 (08NR053), 209 S.

DEGENBECK, M.; BÖHME, H.; TILLMANN, J. & RONNENBERG, K.; (2013): Wildbiologische Begleituntersuchungen bei artenreichen Energiepflanzenansaaten mit Wildpflanzen. LANDESANSTALT FÜR WEIN- UND GARTENBAU (LWG) (Hrsg.), Forschungsprojekt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 122 S.

Ziel des Projektes „Energie aus Wildpflanzen-Phase 1″ war es, aus dem reichhaltigen Spektrum der Wildpflanzen, Arten zu finden, die in mehrjährigen Mischungen angesät werden können und damit den einheimischen Wildtieren einen geeigneten Lebensraum bieten.

Europaweite Tiertransporte

 


vielleicht haben Sie vor Kurzem im ZDF die Dokumentation "Geheimsache Tiertransporte" von Manfred Karremann gesehen. Millionen Tiere werden jedes Jahr durch Europa transportiert, bis nach Nordafrika. Rinder und Schafe sind oft tage- oder wochenlang eingepfercht auf Lastwagen und Schiffen unterwegs. Die grausamen Bilder zeigen das unendliche Leid, das aus Deutschland und ganz Europa exportierte Tiere während des Transports ins Zielland durchleben müssen. Viele Tiere überleben die tagelange Tortur nicht. Sie verdursten oder werden aufgrund von Platzmangel zertrampelt. Übrigens werden so auch Krankheiten verbreitet.

PROVIEH fordert (hier nachlesbar):

  • Bundesweite Förderung der mobilen Schlachtung
  • Wiederherstellung von regionalen Schlachthofstrukturen
  • Verbot von Lebendtiertransporten in Drittländer
  • Ausnahmslose Abschaffung der Exportsubventionen für lebende Tiere, auch landwirtschaftliche Zuchttiere 
  • Einführung einer nationalen Transportzeitbegrenzung auf maximal 4-6  Stunden
  • Ein wirksames, staatliches Kontrollsystem mit bundesweit einheitlichen Sanktionen und Umsetzung des ordnungsrechtlichen Vollzuges
  • Überarbeitung der EU-Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport

Wer hat da etwas dagegen? Ihr Bundestagsabgeordneter?

Rotte Sauen durchrinnt die Schlei bei Maasholm

 

Das zugehörige Video von Andreas Mews aus Kappeln ist hier zu sehen.  Berühmte Schweine.

Obst aus eigenem Garten

 

Obst ist gesund. Seit Jahrzehnten werden immer mehr Sorten gezüchtet, meist sollen die Eigenschaften der Neuzüchtungen die Bedürfnisse des Erzeugers und Handels erfüllen. Dabei gehen Geschmack und gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralien teilweise verloren.

Wer einen eigenen Garten hat, kann sich den Luxux erlauben, schmackhafte Obst- und Gemüsearten selbst anzubauen. Die Samen und Pflanzen erhält man jedoch nicht im Baumarkt. Aber sicher hier:

Weitere Informationen auf der jeweiligen Homepage.

Das Netzwerk Blühende Landschaft

 

stellt sich folgenden Aufgaben:

  • Vorhandene Konzepte erfassen, die Honig- und Wildbienen sowie allen anderen nektar- und pollensuchenden Insekten wieder eine Lebensgrundlage schaffen
  • In Zusammenarbeit mit Landwirten, Naturschützern, Beratern, Verbrauchern, Gärtnern, Imkern, Wissenschaftlern und Landschaftsplanern neue, insektenfreundliche Bewirtschaftungskonzepte entwickeln
  • Modellprojekte initiieren und Fördergelder dafür akquirieren
  • Den Dialog mit allen betroffenen Interessenverbänden zur breiten Umsetzung geeigneter Konzepte suchen
  • Gespräche mit politischen Parteien und der Agrarverwaltung führen, um eine entsprechende Lenkung der landwirtschaftlichen Fördermittel zu erreichen
  • Die breite Öffentlichkeit sensibilisieren
  • Eine blühende Landschaft gestalten, in der Menschen und Tiere sich wieder wohlfühlen können

Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall: hier

Kapital - Politik - Justiz: 

Ein Kartell gegen den Natur- und Umweltschutz?

 

In der letzten Zeit häufen sich die Rücktritte von ehrenamtlich engagiert  arbeitenden Natur- und Umweltschützern aus Politik und Naturverbänden. Manchmal still, manchmal laut, immer scheint es die Aussichtslosigkeit ihrer Bemühungen aufzuzeigen. Es wäre an der Zeit, einmal diese Mechanismen rund um den Erhalt unserer Flora und Fauna mit Hilfe einer Doktorarbeit zu untersuchen. Natürlich an einem Institut, dass nicht von Kapital, Politik und Justiz manipuliert werden kann. (Gibt es das überhaupt noch?)

Es ist schon bemerkenswert, wie das Land Schleswig-Holstein (nicht nur) durch eine Generation so zerstört werden konnte. Noch wird diese Zerstörung beschleunigt und hat die Namen

  • Energiewende
  • Erneuerbare Energien - Windmühlen und Photovoltaik
  • Landwirtschaft - Pestizide - Fungizide - Gülle - Mais - Massentierhaltung
  • Plastik und Mikroplastik (was wir nicht sehen, stört uns nicht, allerdings tauchen manche Altdeponien plötzlich wieder auf)
  • Insektensterben als Indikator - Artenvielfalt
  • Fracking
  • Deponien
  •  ...

These: Jedes Problem, dass man genauer untersucht, zeigt das gleiche Muster: Am Anfang steht das Kapital (Geldgier), dann wird Politik manipuliert, am Ende regelt die Justiz im Sinne des Kapitals (Politik). Noch eine Generation weiter so, dann leben wir in einem nicht mehr lebenswerten Land. Leider gewöhnen sich Menschen an diese Zustände, suchen ihren Vorteil in diesem System.
  

Knicks in Schleswig-Holstein

 

Knicks (auch Över oder Wallhecke) ist eine Bezeichnung für von Gehölzen bewachsene, meist künstlich errichtete Erd-, Stein- oder Torfwälle in Mitteleuropa. Sie sind als Einfriedung und Grenzmarkierung weit verbreitete landschaftsprägende Elemente der Kulturlandschaft. Die durchschnittliche Höhe eines Walls beträgt etwa einen Meter, die durchschnittliche Breite bei Erdwällen etwa zwei Meter.

Häufig werden Knicks aus Haselnusssträuchern, Faulbaum, Weißdorn, Schlehe, Brombeere, Hainbuchen gebildet. Sie gelten als artenreicher Lebensraum, wirken durch ihre große biologische Vielfalt weit in die Landschaft hinein.

Eine weitere sehr wichtige Funktion ist der Windschutz gegen Austrocknung, gegen Abtrag der obersten Erdschicht und damit verbunden auch die Veränderung des Kleinklimas ähnlich derjenigen an einem Waldrand. Im Winter verhindern sie Schneeverwehungen.

siehe auch: Benjes-Hecken

Der Bürger zahlt ...

 

Fast immer werden in der Politik Menschen in Positionen gehievt, denen sie nicht gewachsen sind. Das ist deshalb für sie unproblematisch, weil sie anschließend für den von ihnen angerichteten Schaden nie haften müssen. Zwar wurde gerade ein Buchhändler und 100%Mann aus Würselen als Außenminister verhindert, die Gründe dort haben aber auch nichts mit Sachverstand zu tun.

Der angerichtete Schaden wird meist nicht sichtbar.  Als Wähler sind sind wir politisches Versagen gewohnt, kennen die Personen von Gemeinderat bis zum Bundestag, wir haben sie sogar gewählt (oft aus einer Negativliste, der sich immer mehr Bürger aus Notwehr verweigern).

Manchmal wird Versagen sichtbar. Immer wird es teuer. Nicht für die Verursacher, sondern für den Steuerzahler, besonders für "den kleinen Mann", der das alles nicht mehr überblicken kann, immer aber bezahlen muss. Millionen, Milliarden ... wo ist da schon der Unterschied.

Allein die 10 Milliarden Kosten der HSH Nordbank (vielleicht ein paar Milliarden mehr, kommt ja nicht darauf an) bedeuten für jeden "kleinen Mann, Frau, Kind" aus Hamburg und SH: 10 000 000 000 Euro : 4 500 000 Einwohner = 2222 Euro für jeden Bürger der beiden Länder. Da nur jeder 3. Bürger steuerpflichtig ist, erhöht sich der Betrag auf über 6600 Euro. Wohlgemerkt, nur für die Fehlentscheidungen einiger größenwahnsinniger unwissender Politiker in den Aufsichtsräten der HSH Nordbank. Die Namen sind bekannt, aber keiner hat sich entschuldigt, schämt sich. Auch so erklären sich die kaputten Straßen und Brücken, überfüllten Klassen, vergammelten Schulen, mangelhafte Kinderbetreuung, Steuererhöhungen (Soli= inzwischen Solidarität für Fehlentscheidungen der Politiker), defekten U-Boote/Hubschrauber/Panzer,  ...

- Berliner Flughafen - der Bürger zahlt

- Stuttgart 21 - der Bürger zahlt

- Dieselskandal - der Bürger zahlt

- Bankenrettung - der Bürger zahlt

- Entsorgung der Atomkraftwerke und Brennstäbe - der Bürger zahlt

- Plastik in der Schlei - der Bürger zahlt

- ... endlos ???

Ja, denn er hat es durch seine Wahl demokratisch legitimiert.

Ratten

 

Milde Winter und ein Überangebot an Nahrung lassen die Population der Nager überall in Deutschland steigen. Auch Schleswig-Holstein ist massiv betroffen.
Es gibt weltweit 65 Rattenarten. Durch Fehlverhalten des Menschen haben sich vor allem die Wander- und die Hausratte verbreitet.  Ratten sind Allesfresser. Jene, die in der Nähe des Menschen leben, ernähren sich vornehmlich von falsch entsorgten Abfällen. Ein Rattenweibchen bringt bis zu viermal im Jahr jeweils etwa acht Junge zur Welt, die nach drei Monaten ebenfalls geschlechtsreif sind. Entsprechend kann es ein Rattenpaar über ein Jahr auf bis zu 1000 Nachkommen bringen. In der Natur regeln das Prädatoren, Fressfeinde. Die töten wir bei unserer Art, Ratten zu vergiften, gleich mit. Gut für die Industrie.

Besser wäre es, achtsamer mit dem Müll umzugehen. Den Rest kann man getrost der Natur überlassen. So freut sich der Uhu über jede Ratte, die er erbeuten kann.

Insektensterben

Der Entomologische Vereins Krefeld, in dem ehrenamtliche Insektenkundler seit Jahrzehnten an 63 verschiedenen Standorten in in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Brandenburg Insekten fangen, um das Insektensterben zu dokumentieren, hat seine Daten zur wissenschaftlichen Auswertung zur Verfügung gestellt. 

Im Fachmagazin Plos One nannten Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden die Arbeit überzeugend und warnten vor einem massiven Sterben von Fluginsekten. mehr lesen

Vogelfunde unter Stromleitungen melden        
NABU und Renewables Grid Initiative (RGI) starten eine Hotline für besseren Vogelschutz im Stromnetz. Unter dem Dach von RGI engagieren sich Netzbetreiber und Naturschutzverbände seit 2009 unter anderem für die Belange von Naturschutz bei Netzentwicklung und -betrieb. Ziel der Hotline ist es, die Informationsgrundlage für künftige Vogelschutzmaßnahmen beim Netzausbau und an bestehenden Leitungen zu verbessern. Über die Hotline können Vogelfunde künftig von jedem telefonisch und auch online beim NABU gemeldet werden. Dort werden alle Informationen von einem Ornithologen systematisch erfasst und ausgewertet. Mehr lesen

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