Bräuche

Silvester wird das Neue Jahr mit Böllern und Raketen begrüßt. Dämonen, Pech und böse Geister sollen durch die laute Knallerei mit den Feuerwerken vertrieben werden, sodass Glück und Seligkeit uns auf dem Weg durchs neue Jahr begleiten können.

Mit dem "Guten Rutsch" soll nicht der Rutsch bzw. Übergang in das neue Jahr gemeint sein. Der Spruch lässt sich von dem jiddischen Wort „Gut Rosch“ ableiten, was guten Anfang bedeutet.

Trägt man in der Silvesternacht rote Unterwäsche, so bringt das Glück, Erfolg, Liebe, Gesundheit und Leidenschaft im neuen Jahr. Diesen Brauch gibt es der Überlieferung nach vor allem in den südlichen Regionen Europas.

Einer Legende nach darf in der Silvesternacht zum 1. Januar keine Wäsche gewaschen oder draußen getrocknet werden. Damit soll Wotan, der Toten- und Kriegsgott, besänftigt werden, weil ihm und seinen Geistern bei ihren Streifzügen durch die Gärten so nichts in die Quere kommt.

Bleigießen: Normalerweise glauben wir ja nicht an den ganzen mystischen Kram. Aber an Silvester darf der unterhaltsame Blick in die Zukunft auf keinen Fall fehlen! Das Blei wird auf einem Löffel über einer Kerze erhitzt, bis es flüssig ist, und anschließend schnell in kaltes Wasser gekippt. Je nach entstandener Form lässt sich nun deuten, analysieren und interpretieren, was das kommende Jahr so bringen wird. ABER: Blei schädigt das Zentral­nerven­system und damit die Hirn­funk­tion („Blei macht dumm“). Studien zeigen, dass bereits geringe Mengen bei Kindern die Intelligenz-, Aufmerk­samkeits- und Reaktions­leistungen beein­trächtigen sowie Verhaltens­störungen verursachen können.

Vielleicht sollte man manche Silvesterbräuche in der Neuzeit einmal überdenken. Manchmal ist weniger mehr.

In bezug auf die Knallerei schlägt galluse deshalb vor:


Auch galluse hat viele Jahre das Neue Jahr mit Raketen, Böllern und Party begrüßt. Mit 7 Jahren hat er sogar einmal eine Zigarre probiert. Bei seinen älteren Cousins. Ist ihm nicht bekommen.

Vorbilder sind entscheidend. Vielleicht reicht es, wenn nicht überall und an jeden billigste Knallkörper verkauft würden.


galluse denkt, es wäre schon viel geholfen, wenn alle Lebensmitteldiscounter von Aldi über Lidl, Real und Edeka zukünfig verabreden, keine Feuerwerkskörper mehr zu vermarkten. Es macht wenig Sinn, ständig mit BIO zu werben und dann Böller zu verkaufen.Ein werbekräfiges Logo steht rechts. Wenn die Hundelobby mit einsteigt, wird es erfolgreich sein. Der Verbraucher hat die Macht, wenn er bereit ist, bestimmte Geschäfte zu boykottieren.


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Dicke Luft in Deutschland und auf der Welt, 1000e Verletzte, unzählige verschreckte Wild- und Haustiere

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Silvesterhunde sich im 3. Jahr die Mühe gemacht, Vermisstenmeldungen von Tasso, Ebay und sämtlichen Facebookseiten zu sammeln.

Insgesamt sind bundesweit 965 Hunde  um Silvester herum entlaufen. 533 davon sind wieder zuhause – 65 jedoch konnten nur tot gefunden werden. Das jüngste Opfer ist ein zwölf Monate alter Welpe aus Nordrhein-Westfalen. Überfahren während oder nach der panischen Flucht vor Böllern. Noch unklar ist der Verbleib von 367 Hunden.

Stand 9.1.18

Guten Tag Herr Hahne,

vielen Dank für Ihre Mail an PETA.

Bitte unterstützen Sie auch unsere Initiative gegen das Feuerwerk und setzen Sie sich für ein tierfreundliches Fest in Ihrer Stadt ein:

https://www.peta.de/feuerwerk

https://www.peta.de/tiere-zu-silvester-in-angst-peta-appelliert-an-oberbuergermeister-von-bonn

Herzliche Grüße

Christiane Steiner

Aktivistenkoordinatorin