Sehr gute Informationen erhalten Sie hier:

http://www.wolfsbetreuer.de/

https://www.gzsdw.de/index.php

 

Neue Wolfsverbreitungskarte in SH

Quelle: https://www.wolfsinfozentrum.de/schleswig-holstein-1.html


Warum ist der Wolf eine Gefahr für den Menschen? - Eine kurze Geschichte

Der Wolf in Schleswig-Holstein

Von Zeit zu Zeit sichtet der Mensch auch in SH Wölfe. Ähnlich wie der Luchs, der Uhu, der Fuchs, der Marderhund oder der Kormoran macht der Wolf den Fehler, auf seiner Speisekarte Tiere zu haben, die eigentlich der Mensch für sich haben möchte. Sei es der Landwirt, der Schäfer oder der Jäger, es entsteht Futterneid.

Als vor Jahren der Luchs im Harz ausgewildert wurde, hörte ich, dass so ein Luchs pro Woche ein Reh frisst. Das hört sich nicht viel an, Rehe gibt es weit über 370 000 Stück in Deutschland, 10tausende fallen dem Verkehr zum Opfer. Aber ein Luchs frist pro Woche 1 Reh, im Jahr sind das 52, und Familie hat er auch noch. So eine Luchsfamilie frisst dann schon einmal 300 Rehe pro Jahr, wenn sie keine Hirsche oder Wildschweine bekommt. Staatsforste freuen sich insgeheim, weil der Wald dann weniger verbissen wird. Aber private Jagdpächter, die vielleicht 10 000 Euro Pacht für ihr Revier pro Jahr bezahlen müssen und dann nur noch Rehdecken finden, die denken nach.

Jetzt wissen Sie, warum der Wolf so gefährlich ist. Ich denke, Grimm hat Rotkäppchen auch nur vor dem bösen Mann im Wald warnen wollen. Den gab es damals auch schon.

 

Grimm wusste schon damals genau, dass Wölfe keine kleinen Mädchen fressen. Eher die Hexen, die alten Frauen. (Nur wegen der Geschlechtergleichbehandlung).


Das wollte ich Ihnen mal erzählen. Mein Ur-Ur-Ur-...Urgroßvater ist ein tolles Geschöpf in der Natur. Ich auch, denn ich stamme von ihm ab. Allerdings darf ich mich nicht von ihm erwischen lassen. Er hat vergessen, dass ich sein Ur-... Urenkel bin. Obwohl ich ein großes Jägerherz habe und meinem Herrchen schon zwei Hühner getötet habe. Eben mein Naturell.

Kostenexplosion beim Wolfsmanagement

Das Land SH zahlt schon mehr als 300000 Euro in den ersten 3 Monaten 2019

Versuch einer Bilanz

Kosten

Wer verdient am Wolf

Entschädigung für Tierhalter

Beamte

genetische Untersuchungen

Labore, Sachverständige

Aufwandsentschädigungen für Wolfsbetreuer

Wolfsbetreuer, Beamte

Kosten für die Jagd (!!!)

Jäger

Kosten für Herdenschutz

Züchter von Schutzhunden, Hersteller spezieller Quads, ...

Bereitstellung von Zäunen

Zaunhersteller und Vermarkter


Journalisten, Radio. Fernsehen

Alle, die verdienen, zahlen auch wieder Einkommensteuer. Eine Bilanz wäre interessant. Mehrwertsteuer und andere Steuern fallen teilweise auch an.

Bei etwa 60 nachgewiesenen Rissen in diesem Jahr kostet jeder Riss momentan den Steuerzahler also 300000/60 = 5000 Euro.

Wolfsmanagement = Missmanagement?

Der Wolf muss weg !!!

Argumente aus Bürgermeinungen

  • Tierschutz für wehrlose Schafe
  • Gefährdungen für Menschen
  • Wölfe statt Schafe einzäunen
  • Ein Schäfer: "Mir zerreißt es das Herz, weil wehrlose Schafe, trächtige Muttertiere und Jungkälber auf ihren Weiden von Wölfen schwer verletzt und getötet werden."
  • Der Wolf überwindet Schutzzäune. (Schafft mein Dackel auch)
  • ...

Die Argumente sind stichhaltig.
Der Wolf muss also weg.   
Jäger sollen ihn abschießen.

Und damit es Sinn macht, fahren wir fort:

  • Der Luchs soll weg. Er tötet jede Woche ein Rehlein mit den großen Augen.
  • Der Adler soll weg. Es soll früher sogar Babys geraubt haben. Außerdem schlägt er Gamskitze.
  • Der Kolkrabe soll weg. Er tötet Lämmer schon bei der Geburt. Info hier
  • Der Seeadler, Reiher, Fischadler, Kormoran, Fischotter sollen weg. Sie stehlen uns und unseren Fischern die Fische.
  • Der Uhu soll weg. Er frisst u.a. Igel und Fasane.
  • Die Stare und Drosseln sollen weg. Sie stehlen uns die Kirschen und picken Äpfel an.
  • Die Sperrlinge und Finken sollen weg. Sie stehlen uns das Korn.
  • Möwen, Tauben und Schwalben sollen weg. Sie bekoten unsere Segelschiffe und Häuser.
  • Eigentlich sollen alle Vögel weg. Sie übertragen die Vogelgrippe. Schlecht für unsere Hühnerkäfighaltung.
  • Die Schweinswale sollen weg. Sie zerstören den Fischern die Netze.
  • Die Wildschweine sollen weg. Sie zerstören unsere Anlagen und Golfrasen. Sie übertragen die Schweinepest.
  • Ratten, Mäuse, Marder, Füchse, ... sollen weg. Sie übertragen Krankheiten wie Pest und Tollwut und stehlen uns die Gänse.
  • Der Maulwurf soll weg. Er zerstört unsere Golfrasenansicht.
  • Kaninchen sollen weg. Ihre Bauten zerstören Deiche und sind Fallgruben für unsere Freizeitpferde.
  • Biber und Bisam sollen weg. Sie zerstören unsere Deiche und stauen Flüsse auf.
  • Schlangen sollen weg. Sie sind teilweise giftig und töten unsere lieben Hunde.
  • Mücken und Fliegen sollen weg. Sie belästigen uns, übertragen tödliche Krankheiten.
  • ...

Wenn wir das alles geschafft haben, geht es uns endlich gut. Es sei denn, es ergänzt jemand

Der Mensch soll weg. Er ist die Ursache für alle Probleme.


Es freut Galluse, dass dieser etwas provozierende Beitrag hier übernommen wurde:

Rudelnachrichten

"Rudelnachrichten" ist die Vereinszeitschrift der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e. V. Die Zeitschrift ist wie die Internetseite sehr informativ. Aktuelle Ausgaben stehen allen Interessierten zum Ansehen oder Downloaden zur Verfügung.


Die Wölfe kehren zurück

Nach Jahrhunderte langer Verfolgung und Ausrottung kehren die Wölfe in Deutschland und in vielen anderen Regionen Europas in einige ihrer angestammten Gebiete zurück. Dabei entstehen häufig Probleme mit der Bevölkerung, und alte Ängste werden wieder wach. Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Wölfen zu helfen und sie zu schützen.  Informationen hier

Eine sehr informative Homepage rund um den Wolf in Deutschland.

Eine weitere sehr informative Homepage ist http://wolfsschutz-deutschland.de/

Die rechtliche Betrachtung der Abschussgenehmigungen für je einen Wolf in Niedersachsen und SH führt zu unterschiedlichen Ergebnissen.


Mit heftiger Kritik hat der Verein Wolfsschutz-Deutschland e.V. auf die genehmigten Abschüsse von Problemwölfen in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen reagiert. Der Verein bezeichnete die Verfügungen gestern als widerrechtlich und forderte den Rücktritt der Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) und seines niedersächsischen Kollegen Olaf Lies (SPD). In einem Offenen Brief an EU-Umweltkommissar Karmenu Vella rief der Verein dazu auf, beide Minister zu rügen. Beide Ressortchefs hätten gegen EU-Gesetze und Richtlinien verstoßen. Den Brief finden Sie hier.

 

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