Man ist nicht nur verantwortlich für das,
was man tut,
   sondern auch für das,
was man geschehen lässt. 

Roman Herzog, (1934-2017)

Foto der Woche

Dieser Schwedische Blumenhahn ist Chef auf unserem neuen Hühnerhof

Seine Hennen legen fleißig (:-) genießbare Eier.

Schwedische Blumenhühner (schwedisch: Skånsk blommehöna) sind ein seltener, alter schwedischer Landschlag des Haushuhnes, wobei jedes einzelne Huhn ein Unikat ist, da immer verschiedene Zeichnungs- und Farbschläge der frisch geschlüpften Küken heraus kommen. So bestechen sie durch ihr wunderschönes buntes Farbbild und ihre Robustheit. Der Landschlag wurde um 1800 erstmals erwähnt und wäre in den 1970er Jahren fast ausgestorben. Die Landhühner zeichnen sich durch ein besonders vielfarbiges, „blumiges“ Gefieder aus, von dem sich auch der Name ableitet. Die heutigen Bestände stammen von drei Gehöften in der schwedischen historischen Provinz Schonen ab. mehr







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Eindruckvolle Bilder aus dem Leben der Sperlingskäuze

Thomas Brunckhorst und Christian Nickel (Eulenschutz SH) haben 2016 mit viel Geduld Bilder und Filme zum Sperlingskauz gesammelt. Das Produkt aus den vielen Filmaufnahmen ist bei Youtube zu sehen. hier klicken

Der knapp starengroße Sperlingskauz ist die kleinste in Mitteleuropa heimische Eule. Auch weltweit gehört er zu den Zwergen unter den Eulenvögeln. In SH leben nur sehr wenige Exemplare.

Einige Sequenzen jetzt auch im TV

Wer möchte, kann sich die Sendung Naturnah am 22.08.2017 im TV anschauen. Aber nicht wundern, wenn der Sperlingskauz darin nur einige Sekunden lang vorkommt! 

N3 NaturNah – Die große Waldinventur

Sendetermin:    22.08.2017, 18:15 Uhr bis 18:45 Uhr








Nabu macht Meer

An sechs Stationen entlang der deutschen Nord- und Ostsee, wird der NABU auf konkrete Herausforderungen im Meeresschutz aufmerksam machen und mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft über Lösungen diskutieren. Anhand von ausgewählten NABU-Projekten wird unser Engagement zum Schutz von Nord- und Ostsee vorgestellt und deutlich gemacht, das Naturschutz und lokale Wirtschaft Hand in Hand für den Erhalt unserer heimischen Unterwasserwelt einstehen können. mehr lesen

Liebe Mitglieder und Freunde der AG-Wandern,
Radfahren, Dit un dat
in der Heimatgemeinschaft Eckernförde!

Hier findet Ihr interessante Termine rund ums Radfahren und Wandern, organisiert von der Heimatgemeinschaft Eckernförde. Auch Wochenreisen mit dem Rad sind dabei. Reinschauen lohnt sich.

Juli - August

September - Oktober

Siehe auch hier: Pilgern

Umweltschutz mit der Kamera

Vortragstournee "Naturwunder Erde"

Zusammen mit Greenpeace entführt Markus Mauthe interessierte Zuseher an viele magische Orte auf unserer Erde.

Als „Umweltschutz mit der Kamera“ bezeichnet Markus Mauthe seine Bestimmung und geht für seine Mission an seine Grenzen. Auf der Suche nach perfekten Motiven kämpft er sich wochenlang durch den schwülen, moskitoverseuchten Tropenwald, überwindet Urängste, friert bei Minusgraden in der Arktis und erklimmt mit seiner schweren Ausrüstung bis zu 6000 Meter hohe Pässe im Himalaya.

Doch seine Bilder, die auf Großleinwand präsentiert werden, zeigen vor allem die Schönheit der verschiedenen Naturräume und warum es sich lohnt, für deren Erhalt zu kämpfen. Die Fotoshow wird mit Musik von Kai Arend untermalt.

25.08.2017, 19.30 h, 24960 Glücksburg, Schloss Glücksburg, Weißer Saal
26.08.2017, 20.00 h, 24340 Eckernförde, Stadthalle Am Exer 1
27.08.2017, 18.00 h, 25813 Husum, Husum Messe & Congress-Saal
28.08.2017, 20.00 h, 25826 St. Peter Ording, Dünen-Hus Erlebnis-Promenade
29.08.2017, 21:00 h, 24105 Kiel, Krusenkoppel, Düsternbrooker Weg 81 OPEN AIR,
                                                      bei Regen: Kulturforum

Der Eintritt ist frei. mehr

Kormoran mit Kabelbinder den Schnabel verschlossen

Foto: Susanne Fehlandt

Dieser Kormoran wurde in Altwittenbek im Kreis RD mit verschlossenem Schnabel gefangen. Warum wurde ein Kabelbinder benutzt? War es ein Biologe oder Vogelberinger, der den Schnabel nur kurz sicherte, der Vogel ihm aber entwich? Der NABU vermutet einen Angler oder Fischer als Täter. Kormorane sind gelegentlich Beifang. Da sie unter Naturschutz stehen, dürfen sie nicht getötet werden.

NABU und OAG verurteilen das verabscheuungswürdige Verhalten. Der NABU erstattet Anzeige. Sich so an wehrlosen Geschöpfen – womöglich nur wegen angeblicher Beeinträchtigungen ihres Hobbys - zu rächen, ist auch moralisch verwerflich. mehr

Belastete Eier

Zur derzeitigen Situation im Falle möglicherweise mit Fipronil belasteter Eier erklärt das Schleswig-Holsteinische Verbraucherschutzministerium (MJEVG):

„In Schleswig-Holstein sind nach den bisherigen Informationen aus dem Europäischen Schnellwarnsystem (Stand, 4. 8./) insgesamt 5 Zentrallager von Lebensmittelketten von inzwischen 2 niedersächsischen Händlern mit niederländischen Eiern, die belastet sein können, beliefert worden."

Die Mitteilungen auf dem Internetportal www.lebensmittelwarnung.de werden von den Ländern laufend aktualisiert. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat auf seiner Homepage www.bfr.bund.de eine Stellungnahme zur gesundheitlichen Risikobewertung von mit Fipronil belasteten Lebensmitteln tierischer Herkunft veröffentlicht.

Aktion “Offener Garten” – Ein grünes Band durch Schleswig-Holstein und Hamburg

Die Aktion “Offener Garten” Schleswig-Holstein und Hamburg besteht aus einer Vielzahl von Privatgärten und einigen gewerblichen Gartenbetrieben, die sich auf mehrere gemeinsam geöffnete Termine verständigen, an denen Besucher empfangen werden. Die Aktion hat den Charakter einer Interessengemeinschaft. Sie ist kein Verein und sie ist vor allem kein Wettbewerb. Im Gegenteil: Erfahrungsaustausch sowie die geteilte Freude am gemeinsamen Hobby und an der Gastfreundschaft im Garten stehen im Vordergrund.

Mehr als 200 Gärten öffnen jedes Jahr ihre Pforten für Gartenbegeisterte. Mehr

 Abtransport unseres Biorasens

NABU Magazin 'Betrifft: Natur' online erschienen

Das 16-seitige Magazin „Betrifft: Natur“, Ausgabe 3 / 2017 des NABU Schleswig-Holstein mit Naturschutzberichten aus dem nördlichsten Bundesland ist online erschienen. Der NABU informiert hier über aktuelle Themen des Umwelt- und Naturschutzes im Land zwischen den Meeren – die ideale Umweltlektüre für die Sommerferien! Download hier

PRESSEMITTEILUNG - 20.Juli 2017

Strafbefehl: 4000 Euro Geldstrafe für Vogelfänger aus Düren-Niederau

Ein Rentner aus Düren-Niederau ist vom Amtsgericht Aachen wegen Tierquälerei und illegalem Vogelfang zu einer Geldstrafe von 4000,- (100 Tagessätze zu je 40 Euro) verurteilt worden. Das Veterinäramt des Kreises untersagte dem Mann außerdem, weiter Vögel auf seinem Grundstück zu halten. mehr lesen

Tangstedt beschließt Pferdesteuer

Jamaika-Koalition kippt Pferdesteuer (Juli 17)

Die Jamaika-Koalition will den Kommunen das Erheben einer Pferdesteuer verbieten. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf beschloss das Kabinett. Der Landtag soll im Oktober abstimmen, die Zustimmung gilt als sicher. Als erste Gemeinde in Schleswig-Holstein hatte Tangstedt (Kreis Stormarn) am 14.06.17 die Einführung einer Pferdesteuer beschlossen.  Die Steuer soll 150 Euro im Jahr pro Pferd betragen.

Die Argumente für oder gegen eine Pferdesteuer sind sachfremd und nehmen zunehmend seltsame Züge an.

Der Fehler liegt im System. Eigentlich sollte auf kein Haustier eine Steuer erhoben werden. Gerade Hunde sind in sehr vielen Fällen Sozialpartner und für die Besitzer gesundheitlich förderlich (Pferde sicher nicht). Jeder Tierhalter gibt viel Geld für Futter, Zubehör, Tierarzt, ... aus. Überall fallen Mehrwertsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer an. Das sollte dem Staat reichen. Die Kommunen könnten sich vielleicht für eine andere Verteilung dieser Steuereinnahmen stark machen.

Am 26. September will das Kabinett den Gesetzentwurf zur Abschaffung der Pferdesteuer endgültig verabschieden.

Unsere Justizministerin "hoch zu Ross" kann man in der Samstagausgabe der SHZ vom 29.07.17 auf Seite 3 betrachten.

 Ein schlechtes Jahr für Störche

Nachdem die Beringungen der Jungstörche in SH abgeschlossen ist, liegen nun die Zahlen vor.

Starke Regenfälle Anfang und Ende Juni mit kühlen Nachttemperaturen haben zu hohen Verlusten bei den Jungstörchen geführt. Viele Informationen dazu finden Sie hier: https://stoercheimnorden.jimdo.com/

Umweltministerium warnt vor Insektensterben

Bis zu 80 Prozent weniger Insekten als 1982: Das Bundesumweltministerium hat einen drastischen Rückgang vieler Insektenarten in Deutschland festgestellt

Besonders gefährdet sind laut Ministerium Falter, Heuschrecken und Schwebefliegen. Einige Arten seien vom Aussterben bedroht.    

Was er wohl gerade zu dem Thema sagt ? Oder macht er der Welt gerade klar, das RoundUp unschädlich ist?

"Wer heute mit dem Auto übers Land fährt, findet danach kaum noch Insekten auf der Windschutzscheibe", sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). "Die heutige Landwirtschaft macht den Insekten das Überleben schwer: Es werden große Mengen von Pestiziden eingesetzt, und es gibt zu wenig Blühstreifen und Hecken. Mit den Insekten schwindet auch die Nahrungsgrundlage für Vögel oder Fledermäuse". Problem erkannt - Problem gelöst?

Politik und Naturschutz passen einfach nicht zusammen.

 Jakobskreuzkraut 
jetzt blüht es wieder überall im Lande

JKK ist giftig für Pferd, Kuh, Schaf und Ziege. Aber auch für den Menschen, wenn er kontaminierten Honig isst.

Eine ernste Gefahr für die Landwirtschaft

Seit ungefähr 15 Jahren entwickelt sich die Ausbreitung der Giftpflanze Jakobskreuzkraut zum jährlich zunehmenden Problem. Behörden untersuchen, widersprechen sich jedes Jahr im Sommer. Es wird verschwiegen, verharmlost, abgewiegelt. Forschungsgelder werden gezielt verteilt. Neuerdings sollen wieder Schmetterlingsraupen das Problem bekämpfen, eine Technik, die schon seit 50 Jahren in vielen Ländern versagt hat: Neues Projekt von Uni und Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein soll den Fraßerfolg der Raupen des Blutbär-Schmetterlings messen.

Biologische Bekämpfung z.B. mit der Raupe des Karmin- oder Blutbären (Tyria jacobeae, Nachtfalter) wurde im Westen der USA und auch in Südafrika und Australien getestet. Der Erfolg war gering, da Tyria pro Sommer nur eine Generation hervorbringt und die Pflanzen sich nach dem Verpuppen der Raupen wieder regenerieren können. siehe hier

Während das Kompetenzzentrum des Landes SH Forschungen anschiebt, deren negative Ergebnisse schon seit 50 Jahren bekannt sind, haben Dannewerker Bürger unter Leitung ihrer Bürgermeisterin bereits zum vierten Mal dem giftigen Kraut in der Blütezeit den Kampf angesagt – und dies offenbar erfolgreich. Rund um den Ochsenweg und das Gelände des wikingerzeitlichen Danewerks und darüber hinaus entfernten die Dannewerker die giftige Pflanze samt Wurzel aus dem Boden.

Mit Plastiktüten gegen die Giftpflanze

Imker Kai Müller aus Steinbergkirche hat sich eine andere Methode zur Bekämpfung des Jakobskreuzkrauts ausgedacht. In den luftdurchlässigen Tüten, die in der Saatzucht zum Verhindern von Bestäubungen eingesetzt werden, sollen die Pflanzen ausblühen, die entstehenden Samen aber zurückgehalten werden. Das zweijährige JKK keime nach seiner Meinung nämlich immer wieder aus, wenn man es vor der Samenreife abschneide oder ausgrabe. Aus den verbleibenden Wurzelresten könnten neue Pflanzen heranwachsen. Lässt man die Pflanze jedoch ihre ihre Samen ausbilden, dann sterbe sie anschließend. Die in der Tüte zurückgehaltenen reifen Samen könnten verbrannt werden. Auf diese Weise soll die Verbreitung auf andere Flächen unterbunden werden. Die Methode ist arbeitsintensiv, aber es macht Sinn, sie auszuprobieren. Vielleicht unterstützen ja auch andere ... siehe oben.

mehr Infos zum JKK  hier

Politik und Naturschutz passen einfach nicht zusammen.

Aalutsetten in der Schlei

In Maasholm begleitete Schleswig-Holsteins ehemaliger Ministerpräsident Peter Harry Carstensen das Aalaussetzen.  Carstensen: „Diese Eigeninitiative der Fischer verdient große Anerkennung.“

14 000 Jung-Aale für den Nord-Ostsee-Kanal

Mit dem Aussetzen von jährlich gut einer Million jungen Aalen an verschiedenen Stellen soll der Fischbestand im Norden stabilisiert werden. So auch die Aktion in Rade bei Rendsburg, bei der mehr als 14 000 Baby-Aale im Nord-Ostsee-Kanal ausgesetzt wurden. Medienwirksam in Presse, Funk und Fernsehen. Begründet wird die Aktion damit, dass generell kaum noch Aale auf natürliche Weise über die Küstengewässer zuwandern(!!!). Wie alle Jahre wurden auch in diesem Jahr wieder etwa 350 000 Jungaale in der Schlei ausgesetzt. Auch in der Elbe und anderen Flüssen geht man so vor. Denn: Seit den 1970er Jahren soll der Aalbestand in ganz Europa um 90 Prozent zurückgegangen sein. Dem Bestand setzen die Fischerei und Kormorane zu. Klimaeinflüsse, Umweltgifte und Flussbauwerke wie Kraftwerke und Wehre, die die Fische am Wandern hindern, tun ein Übriges.

Fachleute (Thünen-Institut) kritisieren jedoch, dass schon beim Fang der Glasaale im Atlantik und anschließendem Transport durchschnittlich 42 % der Jungfische sterben. Info hier

Der Aal durchläuft in seinem Leben verschiedene Entwicklungsstadien:

Die Larven schlüpfen in der Saragossasee bei den Bahamas. Sie treiben dann 5000 km durch den Atlantik.

Zu Glasaalen mit wenigen Zentimetern Länge werden sie vor Europas Küsten.

In Gelbaale verwandeln sie sich, wenn sie die Flüsse hinaufwandern.

Blankaale werden sie auf dem Weg zurück ins Meer. Auf dem Rückweg zur Saragossasee (5000 km) stellen sie ihren Körper komplett auf das anstehende Laichen um.

Glitschige Geschäfte - Die Aalmafia

Mehr als 400 Millionen Euro Umsatz macht die Aalmafia jedes Jahr mit dem illegalen Export von Jungtieren, den sogenannten Glasaalen. Die Margen sind ähnlich hoch wie im Drogen- oder Waffenhandel. Seit 2010 ist der Export von jungen Aalen aus der Europäischen Union verboten. Doch der illegale Handel nach Asien blüht. Denn aus einem einzigen Kilo Mini-Aale lässt sich eine Tonne Aalfilet züchten. Die bringt in Asien bis zu 15.000 Euro ein.

mehr sehen und lesen: https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-glitschige-geschaefte---die-aalmafia-100.html

Der Mensch greift hier einmal mehr in den natürlichen Entwicklungsprozess eines Lebewesens ein. Wer weiß denn, ob der Glasaal nicht selbst entscheiden muss, welchen Fluss er auswählt und für seine weitere Entwicklung den langsamen Übergang von Seewasser zu seinem speziellen Flusswasser unbedingt benötigt? Ähnlich wie Singvögel im Winter den richtigen Weg nach Süden finden, finden Jungaale den Weg ihrer Eltern. Die Mechanismen sind uns unbekannt. Geradezu idiotisch ist es, wenn die Jungaale kurz bevor sie ihre Flüsse erreichen im Atlantik in Massen weggefangen werden und man sich dann wundert, dass immer weniger Jungaale unsere Flüsse erreichen.

Politik und Naturschutz passen einfach nicht zusammen.

Wer den Vögeln Luxus bieten will, baut einen Teich

Baden, trinken, putzen: Besonders im Sommer freuen sich die Vögel, wenn man ihnen eine Wasserstelle bietet.

Auch im Winter haben Vögel Durst

Ein Teich ist ein größeres Projekt, das gut vorbereitet und geplant sein sollte.


Doch das Ergebnis entschädigt für alle Mühen, denn nicht nur die Kleinsäuger, Vögel, Bienen und Schmetterlinge, sondern auch wir Menschen profitieren von einem Gartenteich.




Ein kleiner Hochteich (Holzzaun mit Folie) dient als Regenauffangbecken und ...

Meist ist für eine ausgiebige Teichlandschaft im Garten kein Platz – und das ist auch gar nicht nötig. Eine gute Alternative ist der Miniteich. hier

In den Köpfen unserer Kinder befinden sich die Bodenschätze unserer Welt. Man muss ihnen Zeit lassen, sie zu heben, zu entwickeln.  Dazu gehört auch Muße. Gebt ihnen die Zeit.

In Deutschland werden jährlich über 7.000 000 kg Pestizide in Haus- und Kleingärten verwendet – obwohl sie nachweislich große ökologische Schäden mit sich bringen. So sind sie zum Beispiel nicht nur schädlich für die „Unkräuter“, die damit bekämpft werden sollen, sondern auch für Bienen und zahlreiche wertvolle Nützlinge im Garten. Ähnliches gilt für Insektizide, z.B. Ameisengifte, die wahllos verstreut werden. Der NABU startet eine Meldeaktion bis zum 7. August: Nennen Sie dem NABU Händler – lokale Bau- oder Gartenmärkte oder Online-Händler –, die Glyphosat oder ähnliche Mittel verkaufen. Hier

Tomatenblüten müssen bestäubt werden. Auch die in unserem Gewächshaus.

Seit gestern weiß ich, dass wir nur eine kleine Ernte haben werden. Warum? Darum!

  • Unser Dackel fängt Hummeln, obwohl die bei uns geschützt sind.
  • Familie Sperrling fliegt ins Gewächshaus und fängt dort alle Insekten zur Kinderaufzucht.
  • Familie Schwalbe fängt tagsüber im Garten alles, was nach Insekt aussieht.
  • Familie Fledermaus erledigt das nachts.
  • Fliegenschnäpper und Grasmücken erledigen den Rest

Also, weniger Tomaten. Es ist schon ein Kreuz, das mit dem Gleichgewicht in der Natur ...

Killer - Keime aus dem Stall

Im Kampf gegen multiresistente Keime müssen Mediziner immer öfter auf Reserveantibiotika zurückgreifen. Ausgerechnet diese Notfallmittel setzen Tierärzte auch in der Massentierhaltung ein. mehr sehen

Gemeinsam gegen den Rüstungswahnsinn

Aktionskonzert des Symphonieorchesters Lebenslaute
am 21.8.2017 um 11.00 Uhr.  LEBENSLAUTE wurde ausgezeichnet mit dem Aachener Friedenspreis 2014.

Geplantes Programm:
G. F. Händel: Ausschnitte aus „Alexanders Fest“ (für Chor, Sopran-Solo und Orchester)
„Beshnou Az ney“ – Afghanische Weise, nach Rumi: „Lied der Rohrflöte“
„Lazèmdèr“ –  Aserbaidschan, Friedenslied
Ton, Steine Scherben: „Die letzte Schlacht gewinnen wir“
Orchester:
M. Ravel: Le tombeau de Couperin, mehrere Sätze
L. v. Beethoven: Suite aus 11 deutsche und 12 Mödlinger Tänze
E. Mayer: Faust-Ouverture, op. 46 h-moll
Chor:
J. Dowland: „Now, o Now, I Needs Must Part“
F. Rzewski: „Sag Nein!“, Nr. 3 aus „Ode to the Deserter“
M. Ravel: „Trois beaux oiseaux du paradis“, Nr. 2 der „Trois Chansons“
A. Parker: „Johnny, I Hardly Knew Ye“, Text zu Irland: J. B. Geoghegan                 
Kontakt: presse@lebenslaute.net

Feldlerchenfenster - gut für Werbung, auch gut für die Lerchen?

In mehreren Bundesländern legen Landwirte freiwillig (gern gegen Spenden) Feldlerchenfenster (ca. 20 m²) in ihren Getreidebeständen an, um den Lebensraum Acker für die Feldlerchen aufzuwerten. Dazu hebt der Landwirt bei der Einsaat die Sämaschine für einige Meter an. Die auf diese Art entstehenden Fehlstellen im Getreide sollen den Feldlerchen den Zuflug zu den Pflanzenbeständen erleichtern, in denen die Nester auf dem Boden gebaut werden. Auch andere Arten der offenen Feldflur wie zum Beispiel Rebhuhn oder Feldhase, können von den Lerchenfenstern profitieren.

Besonders positiv könnten sich die Lerchenfenster auf die Feldlerchenpopulation auswirken, wenn zusätzlich Blühstreifen auf den Äckern angelegt werden. Die Blühstreifen bieten Nahrung und Lebensraum für viele Insektenarten, welche den Feldlerchen als Nahrung und zur Aufzucht der Jungen dienen.

Feldlerchen fehlt es für die Reproduktion jedoch an Insekten. Feldlerchenfenster werden sicher gern von Elstern, Krähen, Möwen und anderen Nesträubern erfolgreich aufgesucht. Galluse denkt: Ein medienwirksamer, netter Versuch, mehr nicht. Den Feldlerchen hilft es kaum.

Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass viele Fragen, welche die Wirkung der Feldlerchenfenster auf Bestandesebene, auf andere Tierarten betreffen, weiterhin ungeklärt sind. Also nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Biologen? mehr lesen

Das Projekt Rotmilan - Land zum Leben

lädt zur Fachtagung vom 18. bis 19. September 2017 nach Weimar ein. Weitere Informationen zur Tagung und zum Projekt erhalten Sie hier: http://www.rotmilan.org/aktuelles/

Die seit mehr als 20 Jahren stetig steigende Zahl von Windenergieanlagen stellt für einige Tierarten ein ernst zunehmendes Problem dar. Fledermäuse und Greifvögel sind besonders stark von tödlichen Kollisionen mit den schnell rotierenden Rotorblättern betroffen.

Nach dem Mäusebussard liegt der Rotmilan auf dem zweiten Platz der häufigsten registrierten Kollisionsopfer an Windenergieanlagen. Heute sind Kollisionen mit Windenergieanlagen die häufigste gemeldete Todesursache bei Rotmilanen in Deutschland.

Wie kommt das? Der Rotmilan ist zur Jagd auf Nahrungsflächen mit kurzer Vegetation angewiesen. Das bieten in intensiv genutzten Ackerbaugebieten vom Frühjahr bis zur Ernte oft nur die Freiflächen unter den Rotoren. Die Vögel jagen dann genau dort und kollidieren mit den Rotoren.

Mit ihren Naturbildern möchte Dagmar Paysen die heimische Natur und die überraschende Artenvielfalt Schleswig-Holsteins und Süddänemarks vorstellen.

http://www.naturbilderdagmarpaysen.de/

Naturbeobachtung und Naturfotografie empfindet sie als spannende Herausforderung und Entspannung zugleich. So möchte sie mit ihrer Begeisterung für die Schönheit der Natur unseres wilden Nordens werben. Vieles liegt zunächst im Verborgenen und erschließt sich erst mit dem Blick durch den Sucher der Kamera oder durch ein Fernglas. Versuchen Sie es selbst einmal, vielleicht beginnend im Garten. Ihre Aufnahmen von Tieren und Pflanzen sind draußen in der Natur entstanden, meist quasi vor der Haustür und hier sind sie zu sehen: http://www.naturbilderdagmarpaysen.de/

Junge Fledermäuse in Not

Mit der Geburt der Jungen beginnt für Fledermausmütter in ihren Sommer-Quartieren, den „Wochenstuben“, eine aufregende Zeit. Bis zur Selbständigkeit der Jungtiere Ende August müssen sie sich nun intensiv um ihren Nachwuchs kümmern. Dabei kommt es immer wieder vor, dass einzelne Jungtiere zu vorwitzig sind und aus dem Quartier purzeln, verwaisen, abstürzen oder geschwächt am Boden liegen. Fledermausmütter sind sehr fürsorglich und suchen nach ihren Jungen, um sie wieder aufzunehmen. Damit dies gelingen kann ist jedoch oftmals Hilfe nötig. Wer einen Fledermaus-Findling aufliest, kann sich an die NABU-Fledermaushotline wenden. Unter der Telefonnummer 030-284 984 5000 werden alle Fragen rund um Fledermäuse beantwortet und wenn erforderlich, regionale Ansprechpartner und Experten der NABU-Landesarbeitsgruppe Fledermausschutz vermittelt. mehr lesen

Kaum geschlüpft, schon verhungert!

Die Deutsche Wildtier Stiftung sagt, warum Rebhuhn-Küken in Deutschland kaum noch Überlebenschancen haben

Hamburg/Göttingen, 4. Juli 2017. Feld und Wiesen sind zurzeit eine einzige Kinderstube. Als Nesthäkchen aller Tiere kommen jetzt im Juli die Rebhuhn-Küken auf die Welt.

Als Nestflüchter folgen Rebhuhn-Küken ihren Eltern auf Schritt und Tritt und lernen so ganz schnell, wo sie ihr Futter finden. Der gerade erst geschlüpfte Nachwuchs lebt fast ausschließlich von tierischem Eiweiß. Vor allem Ameisenlarven stehen auf ihrem Speiseplan, die meist auf lichten Bodenstellen und an Feldrändern zu finden sind. Und genau hier liegt das Problem: Durch die intensive Landwirtschaft gibt es quasi keine offenen Bodenstellen mehr, auf denen Ameisen und andere Insekten existieren. Der häufige Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft gibt den letzten Insekten den Rest. Mehr lesen

Offener Brief an VW

VW muss erste deutsche Diesel-Autokäufer entschädigen
Zwei Urteile der Landgerichte Arnsberg und Bayreuth sowie ein weiteres des Landgerichts Wuppertal sind rechtskräftig. Volkswagen muss nun dem TV-Sender ntv zufolge einen VW-Passat, einen Audi A5 und einen VW Tiguan von den Käufern zurücknehmen und die Kaufpreise von mehr als 30 000 Euro ganz oder teilweise erstatten. (Urteile der Landgerichte Arnsberg I-2 O 264/16, Bayreuth 23 O 348/16 und Wuppertal 3 O 156/16)

Auch galluse wurde von VW betrogen. Durch die Diesel Abgas-Behandlung mit spezieller Elektronik, deren einzige Aufgabe es war, zu betrügen. Galluse hat den Werbeversprechungen und der staatlichen Tiguan-Betriebszulassung vertraut. Der Staat hat den Betrug durch oberflächliche Kontrolle möglich gemacht. Vielleicht sogar unterstützt. Er sitzt mit 2 Personen im Aufsichtsrat von VW (Olaf Lies, SPD, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Stephan Weil, SPD,  Niedersächsischer Ministerpräsident)

Wer als Aufsichtsrat nicht den Sachverstand mitbringt, Aufsicht führen zu können, sollte sich die Frage stellen lassen, warum er nur so tut, als führe er Aufsicht. Vielleicht wegen eigener Egoismen?

Der offene Brief steht hier

USA wollen ehemalige VW-Manager verhaften


Juni 17: Die US-Justiz hat einem Medienbericht zufolge fünf frühere Manager und Entwickler von Volkswagen weltweit zur Fahndung ausgeschrieben. Ziel der US-Behörden ist es, die dort Angeklagten zu fassen und hinter Gitter zu bringen, wie „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR meldeten.

Zumindest die USA behandelt die VW Manager angemessen.

Aug.17: In Deutschland geht es für die Marke abwärts. Auf dem Heimatmarkt brachen die Verkäufe der Kernmarke um 14,2 Prozent auf 40 200 verkaufte Fahrzeuge ein. Auf Sicht von Januar bis Juli steht ein Minus von 6,7 Prozent.

Bundesamt für Naturschutz: Agrar-Report 2017

Die Publikation ist eine besorgniserregende Zusammenstellung aller Problemfelder in der Agrarlandschaft. Der Agrar-Report macht deutlich, wo die Schwachstellen der Landwirtschaftspolitik liegen und warum die Agrarwende überfällig ist. Die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft befindet sich im rasanten Sinkflug. Pestizid-Einsatz und monotone Kulturen sorgen dafür, dass Insekten weniger werden, Vögeln Nahrung und Lebensraum fehlt.  Besonders das arten- und blütenreiche Grünland gehe verloren und mit ihm klassische Wiesenvögel wie Uferschnepfe und Kampfläufer. Schuld seien übernutzte Flächen und der hohe Eintrag von Stickstoff ins Ökosystem. So habe auch der Anteil der Ackerkräuter massiv abgenommen. Besonders im Inneren der Felder liegt der Rückgang bei bis zu 99 Prozent.

Den Bericht finden Sie hier: http://www.bfn.de/fileadmin/BfN/landwirtschaft/Dokumente/BfN-Agrar-Report_2017.pdf

Buntspecht auf Abwegen

Mauerbiene


In jeden Garten gehört heute ein Insektenhotel. Ein Wildbienenfachmann sagte mir einmal, ich müsse meine Insektenhotells aber mit feinem Maschendraht vor Buntspechten schützen. Ich vergaß es. Und nun das: Sommerfütterung. Meine Wildbienen sind entsetzt. Ich gelobe Besserung.

Bemerkenswert ist, dass ein Mauerbienenweibchen die Bestäubungsleistung von 80-100 Honigbienen erbringt. Mauerbienen sind dazu noch ungefährlich, sie stechen nicht.

Sandbiene


So locken wir Insekten in den Garten

Insekten spielen eine wichtige Rolle in der Natur. Als Bestäuber für viele Pflanzen oder als Nahrung für verschiedene Tiere wie Igel oder Vögel. Doch sie sind nicht nur nützlich, sondern sind auch schöne und faszinierende Tiere, die es zu entdecken lohnt, und die dem Garten eine lebendige Vielfalt schenken.

Wer Insekten unterstützen und ihnen im Garten einen Rückzugsort bieten möchte, kann dies mit der richtigen Pflanzenauswahl, einigen nützlichen Elementen und viel Geduld tun. Auf diesen Seiten gibt es Tipps.

Pflanzen und buddeln: Internetseiten für Kinder

Kräuter, Erdbeeren oder Salat: Auch ohne eigenen Garten können Kinder viele Dinge selbst anpflanzen. Wie das funktioniert, erklärt ein Artikel auf der Seite www.oekoleo.de. Hier finden Kinder Natur- und Umweltthemen, verständlich erklärt und mit vielen Ideen zum Rausgehen, Entdecken, Selbermachen, Experimentieren und Basteln.
Auf der Seite www.meine-forscherwelt.de lernen Mädchen und Jungen alles über Komposthaufen oder Pflanzen-Keimlinge.
Kleine Forscherinnen und Forscher, die in die Grundschule gehen, können so auch online als Entdecker aktiv werden. Hier gelangen Kinder in einen interaktiven Forschergarten, der sie zu eigenständigen Entdeckungsreisen animiert. Die Figuren Tim und Juli begleiten sie dabei.    

Der Dienst Klick-Tipps.net wird von Jugendschutz.net getragen sowie vom Bundesfamilienministerium und von der Stiftung Medienkompetenz Forum Südwest gefördert.

Offene Kirche

Immer mehr Kirchen öffnen ihre Türen auch außerhalb der Gottesdienstzeiten. Jahr für Jahr kommen so hunderttausende Menschen in die über 1.800 Kirchen und Kapellen im Bereich der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), besonders in den Sommermonaten.

Offene Kirche auch in Haddeby: Jeden Tag von 14.30 Uhr bis 17 Uhr halten Menschen unsere St. Andreas-Kirche offen, begrüßen Gäste, Pilger und Touristen, helfen fachkundig weiter und freuen sich über gute Begegnungen. ... und über das Miteinander.

Immer mehr Plastikmüll in den Meeren


Das Umweltbundesamt hat angesichts der Vermüllung der deutschen Küsten Produzenten und Verbraucher zu einem verantwortlicheren Verhalten aufgerufen.(Toll)!  Bei Untersuchungen an den Nordseestränden wurden im Durchschnitt 389 Müllteile auf 100 Metern gefunden (ohne Mikroplastik). An der erstmals untersuchten Ostseeküste fanden die Forscher durchschnittlich rund 70 Teile auf 100 Metern Küstenlinie. Dreiviertel des Mülls im Meer besteht aus Kunststoffen, deren Abbau Jahrhunderte benötigt. Durchschnittlich 13.000 Plastikmüllpartikel treiben mittlerweile auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche. Vor allem Verpackungsmaterialien und Abfälle aus Fischerei sowie Schifffahrt wie Netzreste oder Taue sind für das Leiden von mehr als einer Million Seevögeln und weiteren circa 100.000 Meereslebewesen verantwortlich, die dadurch jährlich umkommen.

 Turmfalken

Foto galluse


Immer wieder nisten Turmfalken in den Nistkästen, die vom Landesverband Eulenschutz an vielen Stellen im Land aufgehängt worden sind. Eigentlich für den Waldkauz gedacht ... . So auch in der Kirche in Kosel, wie ich bei einer Kontrolle 2016 fotografieren konnte.

Turmfalke; Foto: J. Böhling


Wenn wir ein Kind dazu bringen,
etwas zu lernen,
das es nicht lernen will,
dann ist das Gewalt.

Als ehemaliger Lehrer für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften hat mich dieser Satz erschreckt. Jeder sollte darüber nachdenken und sein Handeln eventuell etwas korrigieren.


07. Juni 2017: Der Homo sapiens ist älter als gedacht

  

Forscher entdecken in Marokko die bislang ältesten Fossilien unserer Art. Neue Fossilien und Steinwerkzeuge aus Jebel Irhoud (Marokko) belegen den  Ursprung des heutigen Menschen vor etwa 300.000 Jahren in Afrika. Diese  Fossilien sind rund 100.000 Jahre älter als die ältesten bislang  bekannten Homo sapiens-Funde und dokumentieren, dass bereits  vor zirka 300.000 Jahren wichtige Veränderungen im Aussehen und  Verhalten des modernen Menschen in ganz Afrika stattgefunden haben. mehr

Flugbild mit dem charakteristischen rautenförmigen Schwanz

Schmutzgeier in SH?


Der Schmutzgeier kommt von Südeuropa bis Zentralasien sowie in Afrika und Südasien vor. In Mitteleuropa ist der Schmutzgeier ein gelegentlicher Irrgast, die Zahl der Beobachtungen ist jedoch rückläufig, seit die südeuropäischen Bestände so stark zurückgegangen sind. mehr

Pilgern hat Tradition

Seit Jahrhunderten folgen Menschen Pilgerpfaden. Das Pilgern kennen wir aus allen Religionen und Kulturen in allen Teilen der Welt zu allen Zeiten.

Der Jütländische Jakobsweg ist der nördlichste unter den deutschen Jakobswegen. Er beginnt in der Nähe von Harrislee an der Grenze von Dänemark und Deutschland und stellt damit die Brücke von den skandinavischen Ländern nach Santiago de Compostela in Spanien dar. mehr lesen

Die Wasseramsel

Die Wasseramsel ist ein etwa starengroßer, rundlich wirkender Singvogel, dessen Leben an die Existenz schnellfließender, klarer Gewässer gebunden ist. Dort ernährt sie sich vornehmlich von Wasserinsekten, die sie vor allem tauchend erbeutet. Eine Filmaufnahme gelang Andreas Schulz-Benick bei Oberstdorf. Man kann hier die unterschiedliche Strategie bei der Nahrungsaufnahme im klarem bzw. trübem Wasser erkennen. Nach starken Regenfällen ist das Wasser durch vermehrten Sedimentabtrag vorübergehend trübe und es gibt einen erhöhten Wasserspiegel. Film hier:

Hofläden in Schleswig-Holstein

Das neue Online-Portal GUTES VOM HOF.SH hat die Landwirtschaftskammer SH im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums konzipiert und erstellt. Das zentrale, landesweite Onlineportal soll dafür sorgen, dass die zahlreichen Angebote von landwirtschaftlichen Betrieben leichter gefunden werden können.

"GUTES VOM HOF.SH“ will der direkte Wegweiser zu Lebensmitteln aus der Nachbarschaft sein. Ob Äpfel oder Erdäpfel, Spargel, Erdbeeren oder Himbeeren, Weißkohl oder Grünkohl, Ziegenkäse oder Rohmilchkäse, Mettwurst oder Leberwurst, Lammschinken oder Katenschinken – Schleswig-Holstein ist reich an regionalen und saisonalen Spezialitäten. Dabei geht das Erleben auf den Höfen weit über das reine Einkaufen hinaus.

Galluse wünscht dieser Initiative viel Erfolg. Homepage hier

Auch hier: Bauernmärkte

Das Heckrind gilt als Hausrindrasse

 Das Heckrind gilt als Hausrindrasse und stammt vom 1627 ausgestorbenen Auerochsen ab.  Es ist eine Kreuzung vieler europäischer Rinderrassen aus dem in den 1920er Jahren noch vorhandenen Genmaterial und wurde durch die Brüder Heinz und Lutz Heck gezüchtet. Die heutige Population von 2000 bis 3000 Tieren stammt vermutlich von den 40 Exemplaren des Münchener Tierparks Hellabrunn ab, die den zweiten Weltkrieg überlebt hatten.

Die Heckrinder haben eine Widerristhöhe von 1,30 bis 1,50 Meter und wiegen 550 bis 900 kg. Markant und auffallend sind die langen, nach vorn gekrümmten Hörner und die starke Nackenmuskulatur bei älteren Tieren. Es sind genügsame und friedliche Rinder für die ganzjährige Freilandhaltung. Sie liefern ein hübsch marmoriertes und schmackhaftes Fleisch.

Optimal für ihre Lebensweise ist das Beweiden von Offenland bestehend aus Grasfluren und Gehölzen (Knicks) als Ruhezone sowie Witterungsschutz. Bei ungünstiger Witterung und Kälteabschnitten ziehen sie sich gern in breite Knicks oder lichte Wälder zurück, die meist ausreichend Schutz bieten. Von Ihrem Charakter her vertragen Sie sich gut mit weiteren Grasfressern wie Pferden oder Schafen.

Komitee gegen den Vogelmord e.V. jetzt auch in der BBC

Liebe Natur- und Tierfreunde, 

im Januar 2017 hat uns ein Kamerateam des britischen Fernsehsenders BBC dabei begleitet, wie wir auf den britischen Militärgebieten Zyperns gegen die Wilderei vorgehen. Die Journalisten waren dabei, wie wir ohne jede Polizeiunterstützung hunderte Netze einsammeln und zahllose Vögel befreien konnten. 

Am 31. Mai hat die BBC die 10-minütige Reportage ausgestrahlt.

Sie können den sehenswerten Film, der sehr schön unsere mühsame Arbeit beleuchtet und die Atmosphäre bei den Einsätzen gut eingefangen hat, hier sehen: https://www.dailymotion.com/embed/video/x5okryv

Aber man braucht starke Nerven...

Mehr Infos hier: http://www.komitee.de/

Anmietung von fünf Kampfdrohnen mehr als eine Milliarde Euro

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen muss für die Anmietung von fünf israelischen Kampfdrohnen vom Typ „Heron TP“ mehr als eine Milliarde Euro aufbringen. Sie sind 14 Meter lang, haben eine Spannweite von 26 Metern und können bei Bedarf mit Raketen bewaffnet werden. Sie sollen die derzeit von der Bundeswehr in Afghanistan und Mali genutzten Aufklärungsdrohnen ersetzen. Die sind für eine Bewaffnung zu klein. Kosten entstehen für Betrieb, Wartung, Instandhaltung und Ausbildung von Drohnenpiloten. Die unbemannten Flugzeuge sind eine Übergangslösung bis zum Jahr 2025. Dann sollen sie durch eine europäische Kampfdrohne ersetzt werden.

Was sind eigentlich Drohnen?

Als Drohnen werden im allgemeinen unbemannte Fluggeräte bezeichnet. Also Flugzeuge, Hubschrauber, Quadrokopter usw., die ohne Besatzung, also ferngesteuert oder völlig autonom fliegen. Zum Teil werden die Drohnen von weit entfernt ferngesteuert. Beispiel: die Drohne fliegt und bombt in Pakistan, der „Pilot“ sitzt in einem klimatisierten Raum irgendwo in den USA.

Drohnen werden vom Militär, von Polizeien und Geheimdiensten zur Überwachung, Aufklärung, Krieg und für Hinrichtungen eingesetzt. Drohnen können aber auch zu ganz anderen Zwecken eingesetzt werden. Mehr lesen

Guernica. Bild von Picasso. „Gernika war eines der ersten Bombardements mit dem Ziel, die Zivilbevölkerung auszulöschen. Dort probierte die deutsche Luftwaffe die großflächige Bombardierung aus, die sie später in Polen anwenden würde. So etwas kannte man aus dem ersten Weltkrieg nicht. Gernika war also ein Wendepunkt in der strategischen Bedeutung der Terrorisierung der Zivilbevölkerung.“

Vom Waschbecken ins Meer

Zu den Umweltfolgen von Mikrokunststoffen in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten

Unsere Ozeane sind nicht nur wunderschön, sondern auch überlebenswichtig für uns Menschen. Doch die steigende Flut an Plastikmüll belastet unser „blaues Wunder“ und seine Bewohner. Neben großen und kleinen Plastikteilen gelangen auch feste, flüssige, gel- und wachsartige Mikrokunststoffe aus Kosmetik in die Gewässer – Tag für Tag beim Händewaschen, Gesichtsreinigen oder Duschen. Die Meere wieder davon zu befreien, ist unmöglich. Ein Report von GREENPEACE kann hier heruntergeladen werden:
Vom 20.05.2017, 32 Seiten | DIN A4, PDF | 1,66 MB Download


Liebe Smartphonefreunde,

den Neuer Kosmos Vogelführer gibt es jetzt endlich auch für Android-Handys.

Der Kosmos-Vogelführer verbindet brilliante Zeichnungen und umfassende Informationen mit einem intuitivem Design. Damit ist er für passionierte wie auch für Hobby-Vogelbeobachter der beste Naturführer für die Vögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Man bekommt ihn über Android-Google Play

DDA Dachverband Deutscher Avifaunisten

Der Dachverband Deutscher Avifaunisten ist der Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Insgesamt vertritt der DDA damit etwa 10.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter. mehr lesen

Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) ist der erste bundesweit auf einheitlichen Erfassungsmethoden basierende Atlas zur Verbreitung, Häufigkeit und Bestandsentwicklung aller in Deutschland brütenden Vogelarten. Mehr lesen


Mehlschwalben bauen wieder über unserem Wintergarten (:-). Also: Alle 2 Wochen Fenster putzen ...  gern, denn:

"Wenn Schwalben am Haus brüten,
geht das Glück nicht verloren."

So lautet ein altes Sprichwort.

Info Schwalben: hier

Die Ausbildung der Tornado-Piloten wird von
Holloman/USA nach Jagel verlegt Sommer2017
Nachdem die Tornado-Piloten der Bundeswehr 20 Jahre im US-Bundesstaat New Mexico ausgebildet wurden, werden sie jetzt in Jagel geschult. Jährlich sollen etwa sieben Piloten und fünf Waffensystemoffiziere ausgebildet werden. Hinzu kommen Lehrgänge für Fluglehrer und Waffenlehrer.  Die Anzahl der Tornados im Taktischen Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ steigt um 14 auf 39. Zugleich wächst der Stützpunkt um 190 auf fast 1700 Dienstposten an. Sinnvolle Arbeitsplätze? Die Bevölkerung weiß nicht genau, was Piloten und Waffensystemoffiziere dort lernen. Auf jeden Fall wird der Fluglärm, der zumindest kleine Kinder und Tiere in der Natur erschreckt, zunehmen. Denn geplant ist: Die Zahl der Starts und Landungen wird in Jagel von 1129 im vergangenen Jahr auf geplante 2875 in diesem Jahr deutlich zunehmen. Die Zahl der Flugstunden wird geplant von 1830 auf 2875 steigen.

Teures Spielzeug

Eine Flug­stunde Euro­fighter kostet 74.000 Euro

"Mit 73.992 Euro liegt der Preis pro Flug­stunde" des Mehr­zweck­kampf­flug­zeugs Euro­fighter "fast doppelt so hoch wie ursprünglich geplant", meldete der Spiegel schon im 28. August 2010 (!). hier. Neuere Daten sind nicht auffindbar.

Nur nebenbei bemerkt:

Der US-Thinktank RAND hatte mit einer Analyse zu Russland für Aufsehen gesorgt: Darin hieß es, Russland könne im Falle einer Invasion in weniger als drei Tagen das Baltikum erreichen – und damit die Ostflanke der Nato treffen. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass die Nato derzeit nicht in der Lage wäre, die baltischen Länder im Invasionsfall zu verteidigen. Der aktuelle Spiegel berichtet wohl ähnliches. Ich denke, Krieg will keiner, aber gute Waffengeschäfte jeder. Wenn jede Waffe, die wir in die Welt exportieren nur einen Menschen tötet, und dazu werden sie gekauft, dann sterben jährlich über 100000 Menschen. Für diese "Arbeitsplätze"-Opfer flaggt niemand Halbmast.

Komitee gegen den Vogelmord e.V.:

"Liebe Natur- und Tierfreunde, 

die Komitee-Vogelschutzcamps in diesem Frühling sind mit dem Ende unseres Einsatzes gegen die Kükendiebe in Südtirol nun abgeschlossen. Seit dem 18. Februar haben sich an den 9 Aktionen in Italien, auf Malta und Zypern insgesamt rund 60 Komitee-Mitglieder beteiligt. In den 13 Wochen konnten wir 1.834 Leimruten, 90 Fangnetze, 83 Schlagfallen und 6 Käfigfallen finden, aufgrund unserer Hinweise hat die Polizei 41 Wilderer auf frischer Tat überführt – bei ihnen wurden 4 Flinten und 1.342 Schuss Munition sichergestellt. Fast 300 Vögel konnten befreit werden."  mehr lesen


Mit dem Artensterben zerfließt uns die Lebensqualität zwischen den Fingern...

Insektensterben

Seit Jahren können wir ein zunehmendes Insektensterben mit all seinen Folgen für die Natur beobachten. Das Vogelsterben ist nur eine Auswirkung. In der Landwirtschaft wird zunehmend die fehlende Bestäubungsleistung der Insekten beklagt. Amphibien verhungern. Mehr lesen



Goldschakal in Schleswig Holstein

In Schleswig-Holstein ist zum ersten Mal ein Goldschakal nachgewiesen worden. Im März wurden drei Schafe in Dithmarschen angegriffen. Genetische Untersuchungen ergaben, dass es sich um einen Goldschakal gehandelt hat. 

Der Goldschakal ist eine eng mit dem Wolf verwandte Art der Hunde. Nebenstehend kann man sehen, dass der Wolf und somit auch alle unsere Hunde von ihm abstammen.  Er verbreitet sich heutzutage wieder aus dem nahen Osten immer mehr auch ins nördliche und westliche Europa. Geben wir ihm eine Heimat und denken nicht gleich wieder über den Abschuss nach. Gute Infos hier

Bessere Tierhaltung kann hohen Einsatz von Antibiotika senken     

Greenpeace-Labortests: Gülle aus Schweineställen trägt multiresistente Keime in die Umwelt


Hamburg, 18. 5. 2017 – Mit Gülle aus Schweineställen gelangen multiresistente Keime und Antibiotika großflächig in die Umwelt. mehr lesen

 Neues von der Hummel

Forscher konnten beweisen, dass Hummeln den Geruch von Artgenossen wahrnehmen und ihn von ihrem eigenen Geruch unterscheiden können. Dies soll ein Teil einer effizienten Sammelstrategie sein. Das heißt, die Hummeln sollen leichter mehr Nektar oder Pollen sammeln können. Mehr lesen

Zum Tag des Wolfes
appelliert der NABU an Bund, Länder und Nutztierhalter, Herdenschutzmaßnahmen zu intensivieren. Sie können für ein konfliktfreieres Miteinander von Wolf und Mensch sorgen. mehr

Ein Erfolgsmodell dafür ist der Herdenschutzhund. Der NABU stellt diese Arbeitshunde daher in den Mittelpunkt des diesjährigen „Tag des Wolfes“. Herdenschutzhunde, offiziell als „Hirtenhund im Herdenschutzeinsatz“ bezeichnet,  werden weltweit seit Jahrtausenden erfolgreich eingesetzt – nicht nur zum Schutz von Schafen, sondern auch bei Rindern, Pferden oder Gatterwild. Die Methode ist uralt und hat sich rund um den Globus bewährt: Über 50 verschiedene Rassen existieren. Einige davon schützen auch in Deutschland die ihnen anvertraute Herde gegen Übergriffe.

„Herdenschutzhunde wachsen schon als Welpe in ‚ihrer‘ Herde auf. Sie binden sich sowohl an das Territorium als auch an die Herdentiere. Bei Gefahr demonstrieren sie Stärke und Dominanz und schlagen Alarm. Wölfe riskieren in den seltensten Fällen einen Kampf mit den mindestens ebenbürtigen Hunden und ziehen weiter.

Kormorane

Der NABU Schleswig-Holstein überträgt aus dem NABU-Wasservogelreservat Wallnau bewegte Live-Bilder aus einer Kormoran-Kolonie ins Internet. Beobachten Sie den Alltag des verfolgten Fischfressers. Hier

Miesmuscheln trotzen der sauren Ostsee

Miesmuscheln in der Kieler Förde sind deutlich robuster als vermutet: Bei Versuchen kamen sie gut mit steigenden Kohlendioxid-Werten klar - anders als ihre Artgenossen vor Sylt.

Die zunehmende Kohlendioxid-Belastung der Luft durch Verbrennung fossiler Rohstoffe wie Kohle, Gas und Öl hat auch Auswirkungen auf den Säuregrad der Meere. Kohlendioxid + Wasser ergibt nämlich Kohlensäure. Schon in den Wolken. So kommt es zunehmend zu sauren Niederschlägen, Böden und Meere versauern. Säuren binden oder lösen aber Kalk, den Grundbaustoff für Schalen und Knochen. So ist es naheliegend anzunehmen, dass Kalkbildner wie Muscheln, Schnecken und Korallen zunehmend Probleme bekommen, ihre Strukturen aufzubauen, weil der niedrige pH-Wert auch die Bildung von Kalkschalen und Skeletten beeinträchtigt. Allerdings sind viele Regelkreise in der Natur wirksam, Gleichgewichte sind in Grenzen nur schwer zu verändern. Natur sei  Dank.

Der Schweinswal und sein Schicksal

Schweinswale sind die mit Abstand häufigsten Wale in der Nord- und Ostsee, der Bestand ist jedoch rückläufig. Ursachen sind wahrscheinlich die Gifteinleitungen in die Meere und der Erstickungstod in Fischernetzen. Denn Schweinswale sind Säugetiere wie Menschen, die, wenn sie sich in den riesigen Fischernetzen verfangen, elendig ersticken müssen.

Bis ins 19. Jahrhundert wurden noch etwa 1000 bis 2000 Tiere für den Verzehr pro Jahr gefangen, bis 1944 nahm die Quote auf etwa 320 Tiere ab. Heute findet der kommerzielle Fang der Schweinswale vor allem im Schwarzen Meer statt, in allen europäischen Staaten ist er verboten. Entsprechend treten Schweinswale wie andere Kleinwale vor allem als Beifang auf, dort jedoch teilweise in hohen Mengen von jährlich über 4.000 Exemplaren. Oft werden sie tot ins Meer zurückgeworfen.

Wie dramatisch die Lage ist, erkennt man, wenn man hört, dass die Landesregierung SH die Berufsfischer motiviert (verpflichtet),  1500 Warngeräte an ihren Fangnetzen zu verteilen. Sie sollen die Wale aus den Fanggebieten (fischreiche Gebiete) vertreiben. Ob das gelingen wird, bleibt sehr fraglich. Die Wale brauchen neben Atemluft auch Nahrung.

Gemeinsame Pressemitteilung von BUND Schleswig Holstein, WWF Deutschland und NABU Schleswig-Holstein: hier zu lesen

Im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt hat der NABU das Förderprojekt „Der Sympathieträger Kiebitz als Botschafter: Umsetzung eines Artenschutz-Projektes zur Förderung des Kiebitzes in der Agrarlandschaft“ gestartet. Sie können das Projekt unterstützen, indem Sie Sichtungen von Kiebitzküken auf Äckern in Schleswig-Holstein melden.

Infos zum Projekt: www.kiebitzschutz.de

Bewertung von Umweltrisiken nur noch durch Konzerne?

Die Kieler Universität hat angekündigt, das „Institut für Toxikologie und Pharmakologie für Naturwissenschaftler“ als selbständige Einrichtung auflösen zu wollen. Stattdessen ist eine Professur für „Medizinische Toxikologie“ im zukünftigen „Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie“ geplant. Umwelttoxikologie gehört nach diesen Plänen nicht mehr zum Aufgabenbereich in der Uni. Mit dieser Entscheidung wird faktisch die Toxikologie in Schleswig-Holstein aufgelöst. Damit verschwindet die umwelttoxikologische Expertise, die für eine unabhängige Beratung der Öffentlichkeit und der Behörden über chronische Schadstoffbelastung von Ökosystemen und menschliche Gesundheit dringend notwendig ist. mehr lesen

Plastik in der Kosmetik

Der Einsatz von Kunststoffen in Kosmetik- und Pflegeprodukten ist in die Kritik geraten – Silikone und Mikroperlen sind längst keine Kaufargumente mehr. Über den Abfluss unserer Badezimmer gelangen die umstrittenen Inhaltsstoffe in riesigen Mengen in Flüsse und Meere – mit negativen bis ungewissen Folgen für die Umwelt. Eine Greenpeace-Bewertung der deutschen Hersteller können Sie hier downloaden.

Quelle: Die reale Welt

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hält ein gesetzliches Verbot von Mikroplastik in Kosmetika für nötig, wenn die Industrie nicht von selbst handelt.

Hier können Sie von Umweltministerin Hendricks
ein Verbot von Plastik in Kosmetik fordern!

Diese Schwarzkopf-Produkte enthalten laut Greenpeace Plastik: hier

Das Laubblatt und das ewige Leben

oder: Keine Angst vor dem Tod

„Ich fragte das Blatt, ob es Angst habe, weil der Herbst kommt und die anderen Blätter bereits vom Baum fallen.

Das Blatt antwortete mir:

‚Nein. Während des gesamten Frühlings und Sommers war ich vollkommen lebendig. Ich habe hart gearbeitet und meinen Teil dazu beigetragen, den Baum zu nähren. Jetzt ist ein großer Teil von mir im Baum selbst.

Photosynthese

 


Ich bin nicht auf meine Form beschränkt. Ich bin der Baum. Auch wenn ich zurück zur Erde falle, werde ich weiterhin den Baum nähren. Deshalb mache ich mir keinerlei Sorgen.‘

Tchich Nhat Hanh

mehr lesen

Siehe auch hier: Bäume

Herr Schulz-Benick hat dieses Blaukehlchen auch gefilmt. Das Ergebnis kann man auf YouTube hier hören und sehen.Das Blaukehlchen ist ein Singvogel aus der Familie der Fliegenschnäpper. Als Zugvogel kommt es jetzt aus Südspanien oder Nordafrika zurück zu uns und  besiedelt busch- oder röhrichtbestandene Biotope meist an sehr feuchten Standorten. Es ernährt sich vorwiegend von Insekten.

Foto: A. Schulz-Benick


Daimler AG steigert Exporte von Militärfahrzeugen

Gegenüber dem Vorjahr steigerte die Daimler AG den Export von Militärfahrzeugen 2016  um fast ein Drittel. 4.571 Militärlastkraftwagen (Vorjahr 3465) wurden an 22 ( Vorjahr 16) Staaten ausgeliefert.

„Statt die Menschenrechte zu schützen, liefert der Konzern weiterhin Mercedes-Militär-Unimogs und Actros-Panzertransporter nach Algerien, Katar, Kuwait, Pakistan, Saudi-Arabien und an die Türkei. Dies sind Länder, in denen Menschenrechte mit Füssen getreten werden“, so Paul Russmann, Sprecher der Kritischen Aktionäre Daimler. mehr lesen

Ein Garten für Kinder

Kinder sind überaus neugierig, darum sollte ein Garten für Kinder einen immer wieder verlockenden "Lebens"raum darstellen, in dem Kinder Natur er"leben" und mit allen Sinnen erfahren können. Der Garten darf kein statisches Einheitsgebilde sein, das mit viel Mühe, Kosten und Chemie über Jahre hinweg in gleichbleibender Eintönigkeit erhalten bleibt und von der ersten bis zur letzten Ecke den freien Kontrollblick ermöglicht. Der BUND hat  Gestaltungsvorschläge mit einfachen Hinweisen zum Nachmachen zusammengestellt: Broschüre: Broschüre "Ein Garten für Kinder"  Flyer Download: Flyer "Ein Garten für Kinder"

3.500 neue dreckige Diesel-Pkw pro Tag sind 3.500 zu viel

Die Umweltschutzorganisation BUND hat rechtliche Schritte unternommen, um den Betrug mit neuen Diesel-Pkws Einhalt zu gebieten. Die Umweltorganisation will vor Gericht einen Verkaufsstopp für Diesel-Autos mit zu hohem Stickoxid-Ausstoß (Euro 6) erzwingen. Beim Verwaltungsgericht Schleswig habe man den Erlass einer einstweiligen Anordnung beantragt. mehr dazu

Das Verwaltungsgericht hat die Anordnung einer einsweiligen Verfügung abgelehnt. Der BUND denkt über weitere rechtliche Schritte nach.

Windenergie kontra Naturschutz

Beim Ausbau der Windenergie kommt es immer wieder zu Konflikten mit dem Naturschutz. In seinem jetzt vorgelegten Positionspapier „Naturverträgliche Nutzung der Windenergie an Land und auf See“ stellt der NABU dar, wie der Ausbau der Windenergie in Deutschland insgesamt möglichst im Einklang mit der Natur geschehen kann. Das Positionspapier finden Sie hier

Schutzgebiete in Nord- und Ostsee vor dem Aus?

Unter dem Druck der Ministerien für Landwirtschaft, Wirtschaft, Verkehr und Forschung hat das Bundesumweltministerium den verwässerten Schutzgebietsverordnungen in Nord- und Ostsee zugestimmt. Auch zukünftig soll in FFH- und Vogelschutzgebieten gefischt, Sand und Kies abgebaut und mit Schallkanonen der Meeresboden untersucht werden. Gleichzeitig soll das novellierte Bundesnaturschutzgesetz den Ministerien ein Vetorecht bei zukünftigen Schutzmaßnahmen zusichern. Es droht der Ausverkauf von Nord- und Ostsee! mehr lesen

Gefangen in der Filterblase?

Menschen fühlen sich wohl, wenn sie sich mit Inhalten beschäftigen können, die sie schon kennen. Der Motorradfahrer kauft sich die Motorradzeitung, der Linke den Spiegel, der Rechte die Welt, der Bildungsferne die Bild. Jeder fühlt sich bei seiner Lektüre bestätigt, lernt aber auch wenig dazu.

Bisherige Forschungen haben gezeigt, dass Internetnutzer dazu neigen, vor allem solche Informationen zu suchen, die ihren eigenen Überzeugungen entsprechen. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Algorithmen, mit denen Suchmaschinen, Amazon, Facebook und Co. ihre Ergebnisse personalisieren. Diese erzeugen sogenannte  „Filterblasen“, in denen die Nutzer nur noch mit Nachrichten versorgt werden, die ihren bereits vorhandenen Präferenzen entsprechen. Dieses führt langfristig zu einer einseitigen Information und zur Verdummung. Der Effekt kann von politischen Parteien und Wirtschaftsunternehmen missbraucht werden.

Die Filterblase oder Informationsblase ist ein Begriff, der vom Internetaktivisten Eli Pariser zuerst verwendet wurde. Laut Pariser entstehe die Filterblase, weil Webseiten versuchen, algorithmisch vorauszusagen, welche Informationen der Benutzer auffinden möchte – dies basierend auf den verfügbaren Informationen über den Benutzer (beispielsweise Standort, Suchhistorie und Klick- und Kaufverhalten). Daraus resultiere eine Isolation gegenüber Informationen, die nicht dem Standpunkt des Benutzers entsprechen.

Um nun nicht selbst Opfer einer Filterblase zu werden, sollte man sich hin und wieder mit Dingen beschäftigen, von denen man noch nichts versteht. Horizonterweiterung.

AIDA Prima als Dreckschleuder entlarvt                          

Alarmierende Werte bei Abgasmessungen an Bord des Kreuzfahrtschiffes  

Aus dem Schornstein der AIDA Prima raucht es gewaltig: Das ARD-Verbrauchermagazin „Plusminus“ dokumentierte bei verdeckten Messungen an Deck eine erschreckend hohe Konzentration besonders gesundheitsgefährdender Kleinstpartikel. Der Ozeanriese ist nicht so sauber, wie das Unternehmen behauptet. mehr lesen

Auch das ist Natur: Steinadler schlägt zwei Auerhähne

Während der Balz erreicht der Testosteronspiegel des Auerhahns das Hundertfache seines Normalwerts. Deshalb sind Auerhähne in der Fortpflanzungszeit äußerst aggressiv. Manche Tiere greifen sogar Menschen an, die ihr Revier betreten. Oder eben wie hier den Steinadler.

Zu sehen hier

Schutz vor radioaktiven Stoffen im Trinkwasser

Das Bundesumweltministerium veröffentlicht gerade den aktualisierten Trinkwasser-Leitfaden. Danach ist das Trinkwasser in Deutschland vor radioaktiven Stoffen gut geschützt und weist im Durchschnitt eine sehr geringe Strahlenbelastung auf, so dass Gesundheitsgefährdungen grundsätzlich ausgeschlossen werden können. Dennoch wird das Trinkwasser regelmäßig auf radioaktive Stoffe untersucht. In Einzelfällen können aus Vorsorgegründen Maßnahmen zur Reduzierung des Gehalts an radioaktiven Stoffen im Trinkwasser erforderlich werden. Der Leitfaden steht hier.

Wie eigentlich? Wie beim Nitrat, wo man schlechtes Wasser mit gutem Wasser mischt, um dann die Mischung zu verkaufen? Tolles Geschäftsmodell auch für Schleswig-Holsteinische Imker. Die Politik macht es vor.

Info: Radioaktiv ist nicht das Wasser, sondern radioaktive Spurenelemente, die im (aus großen Tiefen) geförderten Grundwasser enthalten sind. Regenwasser und damit Oberflächenwasser enthält die nicht, dafür aber Umweltgifte aus der Luftverschmutzung durch den Menschen. Aber wie so oft... die gute Mischung macht's. Homöopathen kennen die Wirkung von Verdünnungen. mehr lesen

These: Leistungsdruck macht Kinder psychisch krank

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich in therapeutischer Behandlung befinden, ist in den vergangenen sechs Jahren um 77 Prozent gestiegen. Suchten Ende 2010 noch 15 400 Personen einen Kinder- und Jugendpsychiater oder -psychotherapeuten auf, waren es Ende 2016 bereits 27 272. Das geht aus einer Statistik der Kassenärztlichen Vereinigung hervor. Bei den auf Heranwachsende spezialisierten Therapeuten kletterte die Behandlungszahl von 12 125 auf 17 328, bei den Kinder- und Jugendpsychiatern von 3275 auf 9944. https://www.kvsh.de/index.php

Galluse ist sich sicher, dass die These so nicht stimmt. Es stimmt, dass Menschen zunehmend nicht nur am Körper, sondern auch an ihrer Seele Schaden erleiden. Ursachen dafür sind sehr vielfältig. Leistungsdruck ist allenfalls ein Aspekt. Eine ehrliche Aufarbeitung dieser Problematik würde diese Zeitung sprengen. Aber es gibt den Kinderschutzbund, Gesundheits- und Jugendämter, Gesundheitsministerium, ... überall werden Menschen gut dafür bezahlt, sich dieser Problematik dringend anzunehmen und endlich richtig zu handeln. Die Zahlen sind nur die Spitze des Eisbergs.

Übrigens: Seit es Ritalin gibt, wird Ritalin massenhaft verordnet. Aus Geldgiergründen. So sollte nicht gehandelt werden.

Egoismus

Seit Anbeginn des Lebens auf der Erde (vor etwa 3,5 Milliarden Jahren in der Tiefsee) war Leben egoistisch. Jetzt, 3,5 Milliarden Jahre später nennen die Menschen diesen Egoismus DARWINISMUS. Der stärkere, der geschicktere, der klügere, der sich schneller an Umweltbedingungen anpassende, der hübschere, der mit den größeren Sexualsignalen oder  der Medienmanipulierer setzte sich bisher durch. Am Ende hat das den heutigen Menschen ergeben. Er ist die Krönung der Schöpfung.

Einige wichtige Menschen tuen gerade alles, damit diese Zeit mit dem Menschen als Krönung schnell vorbei geht. Egal, ob es die Künstliche Intelligenz ist, die Aufrüstung mit technisch und menschlichem Verstand kaum noch beherrschbaren Waffentechnologien, Biotechnologien, Umweltveränderungen, Energiehunger oder Schwarmdummheit (Parteien), alles dies ist in der Lage, die Menschheit in den nächsten 100 Jahren von der Spitze der Evolution wegzufegen. Die Natur braucht nicht immer einen Kometeneinschlag. Sie kann auch anders. Sie lässt es die Kreaturen selbst erledigen. Selbstzerstörung nennt man das dann folgerichtig. mehr lesen

 

Denk einmal selbst nach ... Überlass das Denken nicht mehr den Dummen.

Habeck: Alte Arznei gehört nicht ins Klo

Seit Mitte der 80er-Jahre berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermehrt über Arzneimittelfunde in der Umwelt. Und als endokrine Stoffe in den 90er Jahren verstärkt Aufmerksamkeit erzielten, wandte sich die Diskussion auch hormonellen Medikamenten zur Schwangerschaftsverhütung und den Umweltwirkungen der Arzneimittelreste zu. Hinzu kam die Sorge, dass antimikrobielle Futtermittel aus der Tierhaltung Antibiotikaresistenzen vermehren und die Belastung des Trinkwassers mit Arzneimitteln die Gesundheit des Menschen beeinträchtigt. ... Quelle: Umweltbundesamt

Fische leiden an bislang unbekannten Nierenschäden; männliche Regenbogenforellen verweiblichen; Muscheln geben ihren Samen ab, bevor die Weibchen Eizellen produziert haben. Arzneimittelrückstände im Wasser sind zwar so gering, dass sie Menschen nicht gefährden, aber mitunter das empfindliche Ökosystem stören. ... Quelle: Pharmazeutische Zeitung

Schmerzmittel, Antiepileptika, Betablocker, Antibiotika: Rückstände von Arzneimitteln können im Trinkwasser nachgewiesen werden - doch aufgespürt wird nur, was auch gezielt gesucht wird. ... Quelle: welt.de

Rund 8 100 000 kg für die Umwelt problematische Arzneimittel werden jedes Jahr in Deutschland in der Humanmedizin verschrieben. Das ist die Ladung von rund 200 Lastwagen (40t). Ein großer Teil dieser Fracht landet in Flüssen und Seen. Sie gelangen als menschliche Ausscheidungen über die Abwässer der privaten Haushalte und der Krankenhäuser in die Umwelt, ohne dabei von Kläranlagen aufgehalten zu werden. "Habecks Medikamente", gegen die jetzt eine Kampagne gestartet wird, kommen noch dazu.

Wenn Herr Habeck das Thema jetzt medienwirksam vor den Landtagswahlen wieder für sich entdeckt, frage ich mich, warum er sich nicht in den letzten Jahren seiner Verantwortungszeit darum gekümmert hat. Es ist alles seit 40 Jahren bekannt. Denkt er vielleicht, dass alle Bürger dumm sind und ihn nicht durchschauen?

Parallelen zum Jakobs-Kreuz-Kraut und dem mit PA belasteten Honig sind erkennbar.

galluse kritisch


Die Lösung des Problems ist eigentlich ganz einfach. Weniger bis keine Medikamente verschreiben und einnehmen. Mein Dackel bekommt doch auch keine. Und er ist kerngesund. Aber irgendwer hat etwas dagegen... wer nur?

If you did your research and did NOT write an article about it,

you haven't done the research ! Because nobody knows about it.

Dieser Mann denkt über den Untergang der Menschheit nach     

Nick Brostom fürchtet, eine künstliche Intelligenz könnte unsere Spezies auslöschen. Wissenschaftler und Technikmilliardäre hören auf ihn. Wer ist der Philosoph Nick Bostrom? "Den gruseligsten Philosophen der Welt" hat die  Washington Post den Denker aus Oxford genannt. Denn Nick Bostrom überlegt, was wäre, wenn eine Künstliche Intelligenz erst einmal auf Chips heimisch würde. Dann könnte ein lernfähiges, sich selbst verbesserndes System irgendwann beginnen, nach mehr zu streben – mehr Rechenkapazität, mehr Speicherplatz und mehr Informationen, mehr Kontrolle über andere Computer, Netzwerke und Geräte. Diese Maschinenintelligenz würde sich verselbstständigen, heimlich die Macht über fremde Rechenzentren suchen. Sie würde Roboter, Bankkonten und automatisierte Laboratorien kontrollieren, bevor sie zum Vernichtungsschlag ausholte: gegen konkurrierende automatische Systeme und gegen die Menschen, die ihrem Streben im Weg stehen.  Eine solche Superintelligenz wäre also enorm mächtig und würde uns vor Kontroll- und Steuerungsprobleme stellen, verglichen mit denen die Bewältigung des Klimawandels ein Klacks ist.

Sein schwer lesbares Buch über Superintelligenz führt vorgebildete Leser in die Thematik ein.     

Greifvogelverfolgung in Deutschland

Aktuelle Fälle Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit den 1970er Jahren für einen besseren Schutz von Greifvögeln vor illegaler Verfolgung. Seit Mitte der 2000 er haben wir diese Arbeit in Nordrhein-Westfalen intensiviert und mit dem Start unseres Projektes EDGAR ab 2015 auch bundesweit deutlich ausgebaut. An dieser Stelle geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über aktuelle Fälle aus dem ganzen Bundesgebiet. mehr lesen

Unser Mieter auf der Koseler Kirche


Pflanzen riechen anders, wenn sie von Tieren gefressen werden

Eine neue Studie zeigt, dass sich die Zusammensetzung von Pflanzengerüchen je nach Art des Pflanzenfressers ändert: Wenn sie von Insekten befallen sind, verströmen viele Pflanzen Gerüche, um die Feinde der Pflanzenfresser anzulocken. Eine neue Studie, die in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift "New Phytologist" veröffentlicht worden ist, enthüllt, dass sich die Zusammensetzung dieser Gerüche je nach Art des Pflanzenfressers ändert. Zur Überraschung der beteiligten Forscher können einheimische Pflanzen sogar erkennen, wenn nicht-einheimische Insekten sich an ihnen gütlich tun. In diesem Fall sondern sie eine ganz spezifische Duftnote ab. mehr lesen

Bislang werden in Deutschland jedes Jahr fast 50 Millionen männliche Küken nach dem Schlüpfen vergast oder geschreddert, weil sie weder Eier legen noch schnell Fleisch ansetzen. Legal ...

 Biogasanlagen - keine Zukunft ?

"Biogasanlagen in der Form, wie wir sie kennen, also besonders auf Mais-Basis, haben sich ökologisch nicht bewährt“, sagt Habeck. Der von der (grünen) Politik verursachte Boom habe hohen Flächenverbrauch, intensiven Maisanbau mit entsprechenden Nitratproblemen und steigende Pachtpreise zur Folge gehabt."

Ja, kluge Menschen wussten es vorher. Politische Scheuklappen sind nie hilfreich. Höchstens für die eigene Karriere. Und die Kosten, die die Riesenmaistransporter, die Gärrestetransporter und Maishäcksler auf Straßen, Wegen und bei der Bodenverdichtung hinterlassen, wird er auch noch erkennen. Vielleicht in wieder 5 Jahren ...    mehr  


Hospiz - Paliative Therapie
Obwohl ich mich am liebsten mit dem Leben beschäftige, vergesse ich nicht, dass jedes Leben einmal endet. Zur Natur gehört von Anfang an das Leben und das Sterben. Durch unsere Fähigkeit, Vergangenheit und Zukunft mit in unser gegenwärtiges Denken einzubeziehen, haben wir nicht nur Vorteile sondern tragen auch Lasten. Dazu gehört auch die Last, sich mit dem Tod zu beschäftigen. Er ist allgegenwärtig und deshalb auch auf dieser Naturseite vertreten. Hier bekommt man Hilfe, kann helfen, kann lernen zu helfen, kann auch die Angst vor dem Tod vermindern.

Ornitho.de - Vogelbeobachtung

Auf Ornitho.de werden Beobachtungen von Vögeln in Mitteleuropa zusammengetragen. Sehr übersichtlich lassen sich so Verbreitungsdaten der einzelnen Vogelarten erstellen. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Dateneinsicht erhält jeder, der auch eigene Bebobachtungen meldet.
Ornitho.de hat die Sammlung avifaunistischer Daten in Deutschland revolutioniert. Die Basis für die großartige Entwicklung, die das Portal genommen hat, sind die avifaunistischen Fachverbände und Arbeitsgemeinschaften. Sie haben ornitho.de zu „ihrem“ Portal gemacht und mit beeindruckendem ehrenamtlichen Engagement in vielfältiger Weise unterstützt.


Vogelbeobachter in Deutschland


Aus allen von den Mitgliedern am PC eingegebenen Daten werden Karten erstellt, die releativ genau das Verbreitungsgebiet der entsprechenden Vogelarten zeigen. Ein Beispiel für die Verbreitung der Beobachter selbst sieht man nebenstehend. Es gibt noch weiße Flecken ... Mehr lesen

Deutsche Ornithologen-Gesellschaft

Die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) ist eine der ältesten wissenschaftlichen Vereinigungen der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1850 sieht sie ihre Aufgabe darin, die Vogelkunde nach allen Richtungen zu fördern. Sie strebt dieses Ziel an durch: mehr lesen

 „Windkraft macht krank“

Die Holtseerin Dr. Susanne Kirchhof fordert deutlich höhere Abstände von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung. Mehr hier: http://gegenwind-sh.de/

WWF-Regenwurmreport:

Die Hälfte der Regenwurmarten sind in Deutschland laut Roter Liste „sehr selten“

Regenwürmer leisten einen entscheidenden Beitrag für Bodenfruchtbarkeit, Erosionsschutz und Hochwasserprävention. Das wissen alle Landwirte, Gärtner und Gartenfreunde. Trotzdem steht es um den Regenwurm nicht gut. Die Art der Bodenbearbeitung, Herbizide, Fungizide und Pestizide, vielleicht sogar die Klimaveränderung, setzen den Würmern stark zu. Mehr hier zu lesen: http://www.wwf.de/2017/januar/mehr-wuermer-braucht-der-boden/

Vogelkiller Glasscheiben
Tipps zum Vogelschutz

Der Tod an Scheiben ist in der zivilisierten Welt eines der grössten Vogelschutzprobleme überhaupt. Hunderttausende von Vögeln kommen allein in unserem Land jedes Jahr um, weil sie mit Glas kollidieren. Viele Gebäude könnten vogelfreundlicher gebaut, viele Fallen entschärft werden. Hier wird Ihnen gezeigt, wo Gefahr droht und wie sie behoben werden kann. Vogelschutz beginnt an den eigenen vier Wänden. Mehr lesen

Umwelt-Bußgeldkataloge in Deutschland:

Einhaltung der Regeln beim Windkraftausbau

Die neue Generation der Windkraftanlagen ist mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 km/h und einer Höhe von mehr als 200 Metern rasend schnell und gigantisch hoch. Mit ihren immer größer werdenden Rotorblättern überstreichen sie Flächen in der Dimension eines Fußballfeldes. In Deutschland fallen den Windkraftanlagen heute pro Jahr mehr als 250.000 Fledermäuse und über 12.000 Greifvögel zum Opfer.

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Verbraucherportal Mobilsicher.de

Sicherheit für Smartphones

Bei mobilsicher.de finden Sie zum einen Hintergrundartikel, die erläutern, wie App-Stores und Browser funktionieren, welche Daten Telefone sammeln und vieles mehr. In Ratgebern und Bilderstrecken wird Schritt für Schritt erläutert, welche Einstellungen Sie vornehmen können, um Ihre Sicherheit zu erhöhen, Checklisten zeigen schnell und verständlich auf, welche Informationen Sie im Blick haben sollten. Zusätzlich sind in der Kategorie „Themenpakete“ Informationen zu einem bestimmten Thema gebündelt – etwa unter der Überschrift „Smartphones und Kinder“ Hinweise dazu, wie Sie Geräte für mehrere Nutzer einrichten und mit Ihrer Familie Accounts gemeinsam nutzen können, oder wie Sie verhindern können, dass Kinder in Kostenfallen tappen.

Schwarzbuch zeigt schädliche Folgen des Biomasse-Anbaus   

Deutschland ist ein Teil des Problems

Der Anbau von Energiepflanzen hat eine negative Öko-Bilanz. Er führt unter anderem  zum Verlust wertvoller Lebensräume und schadet dem Klima und den Transportwegen. Besonders dramatisch in Deutschland ist der regionale Zuwachs an Maisäckern für die Biogasproduktion. mehr lesen

Gefahren für den Uhu

Bisher hat sich der Uhu in SH gut entwickelt.  Trotz der Gefahren, der 5 S (Scheiben, Schienen, Stacheldraht, Straßen, Strom) ist der Bestand stabil. Ob die immer zahlreicher installierten Windräder auch einen Einfluss auf die Population haben und mit welchen Tieren Uhus ihre Brut auffüttern, bleibt noch zu untersuchen.
Der Uhu benötigt reich strukturierte Landschaften zum Nahrungserwerb und störungsfreie Nischen zum Brüten. Auf seinem Speiseplan bevorzugt er Mäuse, Ratten, Igel, Kaninchen, iunge Füchse und bis krähengroße Vögel, sogar andere Eulenarten, wie Waldkauz und Waldohreule. mehr lesen


2017 = 500 Jahre Luther

Luther übersetzt die Bibel in eine deutsche Sprache und legte damit einen Grundstein für unsere Kultur  ... hier


Die 10 Gebote, gemalt von Lucas Cranach, ein Versuch, die Regeln dem Volk verständlich zu machen ... In einer Zeit, in der kaum jemand lesen konnte, die Gelehrten auch noch unverständlich (lateinisch) sprachen, waren es Künstler wie Cranach, Dürer und viele andere, die Bibeltexte in eindrucksvolle Bilder umsetzten. Cranach hat auch Luthers Bibel illustriert. mehr lesen

Heute, 500 Jahre später, kann fast jeder Mensch lesen und schreiben, fast jeder kann mit jedem kommunizieren. Die Welt hat sich rasend verändert. Hält das unsere Kultur aus?

Dank der Reformation ist vieles in Bewegung gekommen. In der Kirche und anderswo. Aber: Was hat sich eigentlich wirklich verändert?  Manches liegt auf der Hand; anderes ist eher überraschend. Auf http://www.dank-reformation.de/  kann man einiges nachlesen und auch selbst mitmachen. Sag deine Meinung in 3 Worten. Während des Reformationsjahres sollen so insgesamt 95 Aufkleber entstehen. Ab sofort ist jeder eingeladen, in drei Worten zu sagen, was er heute von der Reformation hat.

Mathematik, Biologie, Chemie, Informatik, Technik oder Physik sind Deine Leidenschaft? Du hast bereits bei Jugend forscht, der Mathematik-Olympiade oder anderen Lernwettbewerben teilgenommen oder gewonnen und willst Deine Begabungen noch weiter ausbauen und intensivieren? Dann bewirb Dich jetzt für das plus-MINT Internatsstipendium. Mehr lesen

Die Banalität der Auferstehung:

Unsere Atome reinkarnieren ständig

               

Die Atome, die Bausteine von allem in der Welt sind, werden permanent recycelt. So befinden sich geschätzt z.B. Millionen Atome von Jesus, Buddha oder Dschingis Khan in jedem von uns. mehr lesen 


Naturbewusstsein

Bewusstsein ist im psychologischen Sinne die Fähigkeit eines Menschen, seine Umwelt mit seinem Verstand und seinen Sinnen zu erkennen und zu verarbeiten.

Wer dazu in der Lage ist, kann erst dann ein Bewusstsein für etwas bekommen.

Naturbewusstsein könnte danach die Fähigkeit des Menschen sein, die Natur in ihrer Vielfalt mit seinem Verstand und seinen Sinnen wahrzunehmen und zu verarbeiten. mehr lesen