Verantwortlich ist man nicht nur für das,
was man tut,
sondern auch für das,
was man nicht tut.
Laotse

Foto der Woche

Novembersonnenaufgang an der Schlei

Volksbegehren zum
Schutz des Grund- und Trinkwassers

Wasser ist unser wertvollstes Gut, Wasser ist Leben. Auch in Schleswig-Holstein wird sauberes Wasser immer knapper und ist insbesondere durch Öl- und Gasförderung – vor allem bei der Anwendung von Fracking – stark gefährdet. Bereits 98 durch
Erdölförderung verursachte Schadensfälle wurden auf Nachfrage von der Landesregierung eingeräumt. Eine von vielen Organisationen unterstützte Volksinitiative zum Schutz des Grundwassers benötigt 80.000 Unterschriften von Wahlberechtigten aus Schleswig-Holstein im Zeitraum vom 02.09.2019 bis 02.03.2020. Die Unterschriften können sowohl auf Ämtern und Rathäusern abgegeben, als auch an anderen Stellen und auf der Straße gesammelt werden. Der Vordruck kann auch aus dem Internet heruntergeladen werden. Weitere Informationen und Möglichkeiten mitzuhelfen unter: https://vi-wasser.de/

Wir bezahlen Unsummen für die Energiewende, hauptsächlich um Öl und Gas überflüssig zu machen, die Recourcen für spätere Generationen zu schonen. Gleichzeitig wird durch exotische und gefährliche Fördermaßnahmen vor Ort unser Grundwasser auf lange Zeit geschädigt. So funktioniert auch heute noch Politik. Vielleicht, weil es kaum jemand bemerkt ...

Problemwolf mit der Kennung GW924m in SH

Deutlich mehr Jäger als bisher dürfen nun den sogenannten Problemwolf mit der Kennung GW924m in SH jagen. Die entsprechende Verfügung zum Abschuss ist Anfang November in Kraft getreten, das wurde im schleswig-holsteinischen Amtsblatt bekannt gegeben. Mit dieser Allgemeinverfügung wird der Kreis der Jägerinnen und Jäger aus den Kreisen Pinneberg, Steinburg und Segeberg zur Tötung von GW924m auf bis zu 175 Personen deutlich erweitert. mehr lesen.

Problem: Hat der Wolf ein Kennzeichen am Po oder wird nun auf alles geschossen, was wie ein Wolf aussieht?

Die Jäger fordern, dass alle örtlichen Jagdscheininhaber das Recht haben sollen, den Wolf zu schießen - und nicht nur eine begrenzte Zahl. Darüber hinaus sollen die Jäger im Falle von Klage- oder Strafrechtsverfahren rechtlich abgesichert sein. Wem es gelingt, den Wolf zu erlegen, soll darüber hinaus anonym bleiben dürfen. (Tipp: Lasst den Finger gerade und freut euch an dem sehr seltenen Anblick.)

Etwa 800 Wölfe sollen in Deutschland leben. Schäfer beklagen Verluste, Eltern fürchten um ihre Kinder, Politiker schlagen Alarm. Alles nur Hysterie? Oder ist die Bedrohung real? Ein Film des NDR versucht eine Klärung der Frage. Hier zu sehen

Galluse denkt, dass jeder, der in und mit der Natur sein Geld verdient, ein gewisses Maß an Verlusten tragen kann und auch trägt. So duldet z.B. der

  • Fischer, dass Reiher, Kormoran, Fischotter, ... , seine Fangfische dezimieren
  • Landwirt, dass Schalenwild und Gänse seine Erträge schmälern
  • Obstbauer, dass Starenschwärme seine Kirschen mögen und Äpfel anpicken
  • Gemüsebauer, dass Gänse und Hasen seine Salate und Kräuter mit ernten
  • Waldbesitzer, dass Hirsche und Rehe enormen Schaden anrichten
  • Jagdpächter, dass Luchs, Wolf oder Greif sein Wild dezimieren
  • Winzer, dass Hasen seine Reben annagen und Drosseln seine Trauben mögen
  • Gartenbauer, dass der Maulwurf die Rasenfläche umgestaltet
  • Hühnerzüchter (freilaufend), dass er Habicht und Bussard mit ernährt
  • Taubenzüchter, dass Habicht und Wanderfalke seine Tauben dezimieren
  • ...

In Schleswig-Holstein halten 2.200 Betriebe Schafe. Im Sommer sind in diesen Betrieben neben den 160.000 Mutterschafen auch die Lämmer auf den Weiden, sodass insgesamt mehr als 344.000 Schafe gehalten werden, die letztendlich alle vom Menschen verspeist werden. Die Schafe weiden oft auf öffentlichem Gelände.

Der Wolf GW924m soll für 14 Risse verantwortlich sein, das sind 0,004% bzw. 1 Schaf von 25000 Schafen. Wenn jeder Schäfer 1 Ct. pro gehaltenes Schaf in eine Kasse legt, wäre der Schaden mit den 250 Euro mehr als beglichen. Die ganze Hysterie ist eigentlich albern, schade dass der Minister auf das Klagegeschrei einzelner hereinfällt.

Wolfsmanagement = Missmanagement?

Bauschutt vs. Naturschutz: Kosel will keine Deponie

Statt eines auf einer Auskiesung entstehenden Naturschutgebiets soll Bauschutt entsorgt werden - durchsetzt mit Farbresten, Weichmachern, Klebstoffen. Es geht um eine Bauschutt-Deponie der Klasse 1. Auch in Big Bags verpackte asbesthaltige Abfälle wären möglich. Mehr Infos hier. Film hier.

Es ist wie überall: Maximaler Gewinn wird angestrebt. Zuerst verdienen Unternehmen (aber auch der, der das Grundstück zur Verfügung stellte und oft auch die Gemeinde) sehr viel Geld mit dem Kies, und wenn die damals geschlossenen Verträge es ermöglichen, verfüllt man anschließend noch die entstandenen Löcher in der Landschaft mit Bauschutt oder Müll. So verdient man doppelt. Das Geld fließt ab, juristisch abgesichert entzieht man sich der zunächst versprochenen Haftung bei Umweltschäden. Die Region bleibt auf dem Schaden sitzen. (Seit Jahrzehnten sickern am Wikingtum in Schleswig giftige Rückstände einer Teerpappenfabrik in die Schlei – seit Jahren streiten Stadt und Kreis über die Sanierungskosten.) Sanierungen bleiben immer Stückwerk, Sanierungskosten werden dem Bürger auferlegt, bleiben am Ende unbezahlbar (Asse).

Was tun? Der Müll, der belastete Bauschutt, radioaktiver Müll auch von medizinischen Untersuchungen, ..., alles ist da, durch uns erzeugt. Es muss endgelagert werden. Niemand möchte es gern haben. Wie auch bei den Windkraftanlagen wird viel Energie von Bürgern aufgebracht, die Standorte vor der eigenen Haustür zu verhindern. Sollen nun also die Regionen mit dem geringsten Widerstand die Problemempfänger werden? Der ganze Atommüll sucht auch noch im Norden (politisch bedingt) eine Bleibe. Unsere Ostsee ist noch voll von sehr gefährlichen Kampfstoffen aus den letzten Kriegen. Viele andere Altlasten sind uns noch unbekannt.

Die Sünden der Vergangenheit holen uns ein. Daran können wir nicht viel ändern. Wir könnten jedoch die Umweltsünden in der Zukunft verhindern. Schauen Sie in Ihre Mülltonne, auf den CO2-Ausstoß Ihres Autos, Ihre Urlaubsplanung, Ihre Bauprojekte in Ihrem Garten, auf Ihre Einkäufe, Ihr Konsumverhalten. Wenn wir unser Verhalten nicht ändern, bleiben wir auf den Folgen (jeder zunehmend auch vor seiner Haustür) sitzen. Es ist eine sinnlose Strategie, Müll woanders zu entsorgen, so dass man ihn selbst vergessen kann. Alles gerät wieder in die Naturkreisläufe, erreicht nachfolgende Generationen. (Für sehr viel Geld haben wir belasteten Müll in die DDR verkauft. Nun gehört er wieder uns. Der Plastikmüll, den wir in den fernen Osten verkauft haben, kommt über die Meere wieder zu uns, in Form von Mikroplastik über die Speisefische auf unseren Tisch.) Am Ende geht es überall um Egoismus.

Kurzfilmserie gestartet: Praxistipps für nachhaltige Landwirtschaft

Von exakter Beregnung bis zur stressfreien Schlachtung – in einer Kurzfilm-Reihe stellt die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume Ideen von Landwirtschaftsbetrieben vor, die gemeinsam mit der Wissenschaft innovative Ansätze für eine ressourcenschonende Landwirtschaft entwickelt haben. Mehr lesen und sehen

Plastik ist überall

Vom Legostein bis zu den Gartenmöbeln. Von Mikroplastik in Kosmetika und Waschmitteln bis hin zu Verpackungen, Tüten und Getränkeflaschen. Leider ist unser Plastikmüll inzwischen auch überall: auf und im Boden, in der Luft, in Wasser, Schnee und Eis und in unseren Meeren. Das bleibt für Mensch und Tier natürlich nicht folgenlos. mehr lesen

Komitee gegen den Vogelmord

Libanon – neues Komitee-Video zeigt die Nachtjagd auf Zugvögel

Während unseres Vogelschutzcamps im Libanon haben Komitee-Mitarbeiter das Ausmaß der illegalen Nachtjagd auf Zugvögel dokumentiert. Bei Danniyeh wurden dutzende Jäger beobachtet, die mit Hilfe elektronischer Lockgeräte und starker Suchscheinwerfer Jagd auf geschützte Eulen, Ziegenmelker, Wachtelkönige und viele weitere Zugvogelarten gemacht haben. Unser neues Komitee-Video zeigt erstmals dieses schockierende Filmmaterial. Wir hoffen, mit der Veröffentlichung ein größeres Augenmerk der Öffentlichkeit wie auch der Behörden für diese kaum beachtete Form der Umweltkriminalität zu richten. Gerade jetzt, wo täglich Menschen im Libanon gegen Korruption und für mehr Demokratie auf die Straße gehen, werden auch Umweltthemen mehr wahrgenommen. Das Video finden Sie hier:
http://www.komitee.de/

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Der DDA ist ein Zusammenschluss aller landesweiten und regionalen ornithologischen Verbände in Deutschland. Er vertritt damit etwa 11.000 Feldornithologen und Vogelbeobachter. Die 1,5 Millionen Vogelbeobachtungen, die zwischen Juni und August 2019 über ornitho.de gemeldet wurden, liefern die Datengrundlage für Auswertungen zu Wachtelkönig, Sumpfohreule und Waldschnepfe sowie einen Überblick über die im Sommer entdeckten Seltenheiten. Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Sommer 2019: Viele Sumpfohreulen, aber wo sind Wachtelkönig und Waldschnepfe?“ in der Zeitschrift „Der Falke“ können Sie hier als PDF herunterladen.

Die Triebausstattung des Menschen hat sich seit der jüngeren Steinzeit nicht geändert -
und wir werden von Steinzeitmenschen regiert.
Konrad Lorenz

Vogelfütterung

Es ist sicherlich sinnvoll, unsere Vögel rechtzeitig an zukünftige Futterquellen zu gewöhnen. Mehr zu dem Thema Vogelfütterung auf dieser Homepage hier.

Der dramatische Abwärtstrend bei den Feldvögeln hält an

Die Bestände des Kiebitz haben seit 1992 um 88 Prozent abgenommen. Die Fachgruppe „Vögel der Agrarlandschaft“ der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) hat mit Unterstützung des DDA ermittelt, dass die Zahl der abnehmenden und stark abnehmenden Arten von 55 Prozent auf 68 Prozent gestiegen ist. Mehr Informationen dazu hier.

Positionspapier als PDF hier

respektiereleben

Das Magazin für "Nutz"tierschutz Ausgabe 03-2019 ist erschienen.

INHALT: Kuh und Kalb - mehr Zeit zu zweit / Wilde Rinder dieser Welt / Hühnerhaltung ohne Kompromisse / Warum Öffentlichkeitsarbeit wichtig ist / Arme Sau. Tierschutzwidrige Kastenstandhaltung soll legalisiert werden / Regen-Urwald in Gefahr / Der atlantische Lachs   

Das Magazin können Sie hier herunterladen.

Vögel gewöhnen sich nicht an Verkehrslärm

Lärm macht krank – nicht nur den Menschen: Der Gesundheit von Zebrafinken und dem Wachstum ihrer Küken schadet chronischer Verkehrslärm ebenfalls. Einer Studie von Forschern und Forscherinnen des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen zufolge unterdrücken Straßengeräusche den Anstieg von Stresshormonen im Blut der Vögel, vermutlich um die negativen Konsequenzen von chronisch hohen Pegeln auf den Organismus zu vermeiden. Die Küken der Finken entwickelten sich zudem während der ersten Lebenstage langsamer, wenn sie in einem lauten Nest aufgezogen wurden. Mehr lesen

Kreuzspinne

Rund ums Haus läuft man jetzt wieder in ihre Netze ...

Ihren Namen haben Kreuzspinnen von dem charakteristischen Kreuz auf dem vorderen Hinterleib, welches bei der Gartenkreuzspinne aus fünf Flecken (vier länglichen und einem kreisförmigen in der Mitte) und bei der Vierfleckkreuzspinne aus vier Flecken besteht. Bei den Flecken handelt es sich um Stoffwechselprodukte, die unter dem Chitinpanzer abgelagert werden.

Herbstlaub

Jetzt beginnt die Laubzeit. Die Blätter haben wertvolle Inhaltsstoffe an den Baum zurückgegeben und fallen ab. Auf Wegen, Rasen und in Teichnähe macht es Sinn, das Laub zu entfernen. Im Wurzelbereich vieler Pflanzen, vielleicht mit etwas Rasenschnitt bedeckt, ist Laub ein idealer Winterschutz. Viele Kleintiere bemühen sich, über die Winterzeit das Laub zu zersetzen und dienen selbst als Vogelnahrung. Es bildet sich Humus. Auch Laubansammlungen in einem ruhigen Gartenbereich erleichtern es Igel, gesund über den Winter zu kommen. Schmetterlinge oder Amphibien schließen sich ihm an. Rotkehlchen und Zaunkönig, aber auch Amseln und andere Insektenfresser lieben Laub-(Kompost-)haufen.

Laub lässt sich leicht kompostieren. Mit einer Mischung aus Rasenschnitt als Stickstofflieferant ist es sinnvoll. Dabei sollte man bedenken, dass Laub unterschiedlich schnell kompostiert. Bei einigen Sorten hilft eine Zugabe von etwas Gartenkalk.

Leicht kompostierbar: Laub von Ahorn, Linde, Weide, Esche, Eberesche, Erle, Haselnuss, Obstbäumen
Schwer kompostierbar: Laub von Walnuss, Kastanie, Pappel, Platane, Nadelgehölzen
Hoher Gerbstoffgehalt: Laub von Birke, Buche, Eiche

Wie auch immer... das Laub zersetzt sich. Wie das geschieht kann man hier sehen.

Erfolg vor Gericht: Kein Vogelfang in Italien! (11.10.2019)

Das Verwaltungsgericht in Mailand hat die geplante Vogelfanggenehmigung in der Lombardei gekippt. Die Regierung dort hatte den Fang von insgesamt 12.700 Amseln, Sing-, Rot- und Wacholderdrosseln mit Netzen erlaubt.  Die Tiere sollten als lebende Lockvögel bei der Singvogeljagd eingesetzt werden. mehr lesen

Betrifft Natur

Die Mitgliederzeitung des NABU SH ist neu erschienen. Themen sind: Wasser, wertvollstes Gut | NABU sponsert GREEN REPORT | Marine sprengt in Schweinswal-Kinderstube | Die Tiefsee | NABU trauert um Hermann Hötker | Jagd auf ausgesetzte Enten | Bruterfolg auf dem Graswarder! | Wasser schützen - Fracking verhindern. Hier downloadbar

Kreuzfahrer im Zeichen des Klimawandels

Früher waren Kreuzfahrten ein Millionärsprivileg. Heute sind sie ein profitables  Massengeschäft (auch wegen fehlender Umweltauflagen). Auf modernen Schiffen befinden sich mitunter 6.600 Passagiere und 1.500 Personen Besatzung. Sie sind Erlebnisparks, Rummelplätze und schwimmende Städte geworden, die mit ihren Menschenmassen die Ankunftsorte überschwemmen und zu hässlichen Veränderungen der Umwelt führen. Und... Masse beeindruckt Politik. Da Kreuzfahrtschiffe die Umwelt stark belasten, ein Anlegeverbot in deutschen Häfen sich nicht durchsetzen lässt (Problem wie beim Flugbenzin und Dienstwagen), muss nun der Steuerzahler ran. Er soll die Stromanschlüsse und den Strom für die Reisenden subventionieren, damit zumindest im Hafen die Luft rund um die Schiffe sauberer bleibt. Eine seltsame Politik ... Ob man jedoch noch in diese schwimmenden Städte investieren sollte, ist fraglich. Ein Umdenken in der Bevölkerung könnte ihr schnelles Aus bedeuten, wenn die Reeder nicht schnellstens umdenken und sauberere Antriebsarten einsetzen. Wer will auf seiner Urlaubsreise schon ständig beschimpft werden?

Zeit zu zweit – für Kuh und Kalb 

Ein neues Siegel auf Milchverpackungen zeigt ab dem 1. Oktober 2019 die kuhgebundene Kälberaufzucht an. Das Gemeinschaftsprojekt der Demeter HeuMilch Bauern und des Nutztierschutzvereins PROVIEH ist bisher einzigartig in Deutschland.

Bei der kuhgebundenen Kälberaufzucht nach den Mutter-Amme-Kalb-Kriterien, verbleiben Mutter und Kalb nach der Geburt über die übliche Zeit hinaus zusammen. Mehr lesen

Frisch gepflückt: Wie es um den regionalen Apfel steht 

Apfelkrankheiten, Schädlinge, extremes Wetter – gegen all das müssen Apfelbauern ihre Ernte schützen. Alte regionale Apfelsorten können dabei helfen. Denn Züchtungsforscher wollen ihre widerstandsfähigen Eigenschaften mit den ertragreichen und leckeren modernen Sorten zusammenbringen. Film hier: Quarks, WDR

Deutschlands alte Obstsorten: hier

Tierversuchsrichtlinie: Deutschland muss Mängel beseitigen

Deutschland droht eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EUGH), weil es die EU-Tierversuchsrichtlinie nicht korrekt umgesetzt hat.

Ein schwerwiegender Mangel auf Kosten der Tiere ist, dass es im deutschen Tierversuchsrecht noch immer keine Begrenzung für schwer belastende Tierversuche gibt, obwohl die EU-Richtlinie eine Obergrenze für Schmerzen, Leiden und Ängste vorsieht. Die Behörden hätten derzeit auch keine Möglichkeit, eine eigenständige Schaden-Nutzen-Analyse für beantragte Tierversuche durchzuführen. Sie dürften nur die Angaben des Antragstellers auf Schlüssigkeit und Plausibilität prüfen. Die Folge sei, dass fast jeder Tierversuch bewilligt werde, sofern er formal korrekt gestellt sei. Mehr lesen

 Gedanken zum Klimawandel

Seit Entstehung der Erde vor etwa 5 000 000 000 Jahren sorgen die Naturgesetze für ein sich ständig änderndes Gleichgewicht des Klimas. Natur und Umwelt passen sich immer an, besonders wenn sich die Veränderungen langsam vollziehen. Bei Katastrophen (Einschläge aus dem All, Vulkanausbrüche) waren Anpassungen nicht möglich, Saurier z.B. starben aus.

Über Millionen von Jahren wurde den Kreisläufen der Natur Kohlenstoff entzogen. Kohlenstoff wurde im Öl, Kohle und Erdgas unter der Erdoberfläche festgelegt. Dadurch gab es ein Überangebot an Sauerstoff, was die Entwicklung der Fauna erst ermöglichte.

Conrad auf Arche Galluse

Die Katastrophe Mensch fördert nun diese Kohlenstoffmengen und führt sie in den ursprünglichen Kreislauf wieder zurück. Im Prinzip überführt menschliches Handeln die Erde wieder in einen früheren Zustand. Dieses geschieht jedoch schneller als Flora und Fauna es verkraften können. Wohl einzig der Mensch mit seinen Techniken passt sich an. Diese Anpassung führt jedoch zu einer Beschleunigung des "Rückschritts".

Wer genau hinsieht, bemerkt, dass fast alle Forderungen gegen diesen "Rückschritt" egoistischer Natur sind. Der Mensch steht im Mittelpunkt der Betrachtungen und Handlungsvorschläge. Er möchte, dass es für ihn auf der Erde an seinem Ort lebenswert bleibt. Die übrige Flora und Fauna bleibt allenfalls Mittel zum Zweck.

Wenn man möchte, dass sich die Erde "natürlich" weiter entwickelt, dann muss man die Ursache allen Übels bekämpfen. Und dieses Übel ist allein die Überbevölkerung der Erde.

Wer es also mit Klimaschutz und "Rettung der Welt" wirklich ernst meint, der muss sich darüber Gedanken machen, wie man die Menschheit auf vielleicht 1 Milliarde Menschen (Stand 1804) beschränkt (weniger ist mehr). Es ist langfristig die einzige Lösung für alle Probleme.

Warum sehe ich diese so einfache Lösung des Problems auf keinem Plakat, in keinem Forderungskatalog, in keiner politischen Erklärung? China hat es versucht, niemand ist dem Beispiel gefolgt. Die Wirtschaft braucht Wachstum. Die Erde braucht das nicht.

„Unsere gegenwärtige Situation ist so verwickelt und so sehr Ergebnis vielfältiger menschlicher Bestrebungen, daß keine Kombination rein technischer, wirtschaftlicher oder gesetzlicher Maßnahmen eine wesentliche Besserung bewirken kann. Ganz neue Vorgehensweisen sind erforderlich, um die Menschheit auf Ziele auszurichten, die anstelle weiteren Wachstums auf Gleichgewichtszustände führen. Sie erfordern ein außergewöhnliches Maß von Verständnis, Vorstellungskraft und politischem und moralischem Mut. Wir glauben aber, daß diese Anstrengungen geleistet werden können, und hoffen, daß diese Veröffentlichung dazu beiträgt, die hierfür notwendigen Kräfte zu mobilisieren.“

Schlussfolgerung aus: Club of Rome: Die Grenzen des Wachstums (1972) und bald auch 2050?

Der Mensch zerstört in seinem egoistischen Denken die Erde weiter. Alle Maßnahmen bisher und sicher in naher Zukunft bleiben Klientelpolitik, vergleichbar dem Bekämpfen einer Seuche mit Globuliperlen. Manche glauben daran, dass es hilft. Es hilft jedoch meist nur den Globuliverteilern.

Wenn man positiv auf die Klimaveränderung Einfluss nehmen will, dann darf man nicht neue Gasleitungen aus Russland bauen, muss ein Tempolimit einführen, darf keine fossilen Brennstoffe mit Steuergeldern subventionieren, darf keine übergroßen Dienstwagen subventionieren, muss energieintensive Industrie dort ansiedeln, wo regenerative Energien aus Wasserkraft, Wind oder Sonne günstig gewonnen werden können. Global denken und global handeln ist alternativlos. Wie aussichtslos das zur Zeit noch ist, sieht man zur Zeit bei  den Völkern mit hohem Bildungsstandart. Der Mensch bleibt egoistisch.

Nachsatz: Wenn Deutschland alle Heizungen und Autos stilllegte, die Landwirtschaft radikal auf Öko umstellte, Flughäfen bewaldete, ...; für das Weltklima würde sich nichts ändern. Wenn man dann die vielen aufgeregten Diskussionen und die Ausgaben von Milliarden Euro mit den jeweiligen Folgeschäden betrachtet, bekommt man vom Kopfschütteln nur Kopfschmerzen.

Welt - Wald

Wälder bedecken knapp 4 000 000 000 Hektar (Fußballfelder) und damit rund 30 Prozent der Landoberfläche der Erde. Obwohl auf der Nordhalbkugel sogar ein Nettozuwachs an Waldfläche verzeichnet wird, verschwinden global gesehen im Durchschnitt jedes Jahr mindestens 14 000 000 Hektar Wald, besonders in den Tropen. Das entspricht einer Fläche, die größer ist als Österreich und die Schweiz zusammengenommen. Ursachen dafür sind z. B. vom Menschen gelegte Waldbrände und Waldrodung aus wirtschaftlichen Interessen. Eine gute Zusammenstellung der Fakten findet man beim WWF. Hier

Volksbegehren

Schützt unser Wasser!

Wasser ist unser wertvollstes Gut. Auch in Schleswig-Holstein wird sauberes Wasser immer knapper und ist insbesondere durch Öl- und Gasförderung (Fracking) stark gefährdet.

Das Volksbegehren

  • verschärft die Haftung von Ölkonzernen für Schäden
  • ermöglicht Wasserbehörden die Beseitigung von Schäden anzuordnen
  • schreibt einen sofortigen Bohrstopp bei Wassergefährdung und unerwartetem Wasserfund vor

mehr lesen und Möglichkeit zu unterschreiben: https://vi-wasser.de/?page=aufruf

Alle sind sich einig, weniger fossile Brennstoffe zu fördern und so den Klimawandel zu bremsen. Alle? Die Wahrheit ist leider ganz anders. Allein an diesem Punkt sieht man schon, dass Politik trotz aller Risiken unsinnige Fördermaßnahmen zulässt, sogar noch genehmigt. Bei etwas mehr Ehrlichkeit in der Politik wären solche sehr aufwändigen Volksbegehren überflüssig.

Problem: Wenn die Mehrheit der Entscheidungsträger nur eine geringe naturwissenschaftliche Grundbildung besitzt, nützt Schwarmintelligenz nichts mehr. Selbst unwissend sucht man sich Berater (Lobbyisten). Nur so sind die zahlreichen unverständlichen Entscheidungen zu erklären.

Bäume für den Klimaschutz

Eine sinnvolle Maßnahme gegen den Klimawandel ist, Bäume zu pflanzen. Denn Bäume sind in der Lage, das von Menschen produzierte CO2 aus der Luft aufzunehmen und es in lebensnotwendigen Sauerstoff umzuwandeln. Zuende gedacht müsste man dann jedoch noch das so enstehende Holz langfristig verbauen, z.B. im Hausbau.
Schleswig-Holstein will zum Tag der Deutschen Einheit eine neue Tradition ins Leben rufen: Jeder Deutsche soll am 3. Oktober einen Baum pflanzen – gegen das Waldsterben und den Klimawandel. Nun denn ... mehr dazu hier.

Das EU-Gesetz zur Tiergesundheit - illegaler Handel mit Welpen

Das EU-Gesetz „Tiergesundheitsrecht" oder englisch „Animal Health Law“ (AHL) bietet eine noch nie dagewesene Gelegenheit, den illegalen Handel mit Welpen zu unterbinden. Das AHL wird ab dem 21. April 2021 in allen EU-Mitgliedstaaten in Kraft treten. Das übergeordnete Ziel des AHL ist die Bereitstellung von Präventions-, Schutz- und Kontrollmaßnahmen bezüglich übertragbarer Tierseuchen. So ist der illegale Welpenhandel geprägt von Tierquälerei, Betrug und Krankheitsrisiken. Durch Ermittlungen, Recherchen und Kampagnenarbeit konnte VIER PFOTEN die weit verbreiteten Probleme im Tierhandel aufdecken.. Mehr lesen

Umweltbelastung durch die Freisetzung von TNT in der Ostsee

Als Folge der in der vergangenen Woche durchgeführten Munitionssprengungen der NATO und der Bundeswehr im Fehmarnbelt droht jetzt eine erhebliche Umweltbelastung durch die massive Freisetzung von TNT und weiteren Reaktionsprodukten einer unvollständigen Verbrennung. Der NABU fordert daher die für den Verbraucherschutz zuständige Justizministerin des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Sabine Sütterlin-Waack auf, sämtlichen aus dem Fehmarnbelt angelandeten Fisch vor dem Verkauf auf sprengstofftypische Verbindungen zu untersuchen. Mehr lesen

Turbulenzen mischen das Wetter auf

Max-Planck- und der Fraunhofer-Forscher wollen die Wolkenphysik besser verstehen und damit auch Extremwetter-Vorhersagen verfeinern. An der detaillierten Vorhersage der Entstehung von Regen, vor allem von Starkregen, scheitern Wettervorhersagen immer wieder. Die Prognosen auch extrem heftiger Niederschläge zu verbessern, ist eine Motivation der Forscher des Projekts Twister, kurz für ‚Turbulentes Wetter in strukturiertem Terrain‘ – einer Kooperation des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen und des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik in Freiburg. mehr lesen

Grenzen des Wachstums

Die deutsche Energiepolitik ist ein Desaster. Sie ist weder europäisch noch national und schon gar nicht global abgestimmt. Mit Milliarden an Fördermitteln ist eine neue private Industrie im Bereich der einst öffentlichen Daseinsvorsorge aufgebaut worden. Planlos und nicht zukunftsfest zeigen sich die Folgen. Zunächst boomende Umwelt-Unternehmen können nur mit Subventionen und für sie gestaltete Gesetze überleben, natürlich auf Kosten der Bürger (Steuerzahler) und der Umwelt. Es ist an der Zeit, egoistische Motive zugunsten der ökologischen Grenzen unserer Erde zurückzustellen. Dabei ist auch die Beachtung der 17 Ziele der Agenda 2030 der UN hilfreich (sicher nicht ausreichend), die erstmals alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Soziales, Umwelt, Wirtschaft – gleichermaßen beachten. Die Agenda 2030 gilt für alle Staaten dieser Welt. Entwicklungsländer, Schwellenländer und Industriestaaten: Alle müssen ihren Beitrag leisten. Der "Wachstumsbegriff" sollte jedoch dringend überdacht werden. Weiteres Wachstum in jeglicher Form führt nicht mehr zum Ziel.

Waldschutzziele - Artenschutz

Deutschland verfehlt seine selbstgesteckten Waldschutzziele deutlich. Das hat eine Frontal21-Umfrage unter allen 16 Bundesländern ergeben. In Naturwäldern soll jenen Arten ein Überleben ermöglicht werden, die auf Altbäume, Totholz und unzerschnittene Lebensräume angewiesen sind. Mehr sehen und lesen

Unsere Hühner

Huhn und Küken unterhalten sich mit dem Geschwisterchen im Ei. 9 Küken sind geschlüpft. Man kann der kleinen Rasselbande stundenlang zusehen, wie sie im Schutz ihrer Mutter ihre ersten Schritte ins Leben machen.


Inzwischen frei im Garten laufend. Manches wird von der Mutter vorgekaut oder zerkleinert.

Wer das beobachtet hat, für den ist Kükenschreddern undenkbar. Mehr lesen

Auf und Ab in der Vogelwelt

Gewinner und Verlierer unter den Vögeln am Bodensee in Bildern

Lebten 1980 am Bodensee noch rund 465.000 Brutpaare, waren es 2012 nur noch 345.000 – ein Verlust von 25 Prozent. Mehr lesen

Bio-Lebensmittel aus der Region
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Eine Initiative von Biobetrieben in Angeln und Schwansen

Bio, regional, saisonal
Die Initiative ist ein Bestellprojekt von Biobetrieben in der Region Angeln und Schwansen – regional, saisonal und bio. Es macht den Einkauf von Bioprodukten aus der Region möglich, ohne einzelne Höfe abzufahren: Brot, Gemüse, Eier, Kräuter, Mehle, Kartoffeln, verschiedene Käsesorten, Wurst, Honig und Obst von 20 Biobetrieben. Sie wählen aus, bestellen per Online-Formular und holen an einer der Abholstationen ab. Das Angebot wird jede Woche aktualisiert. Ohne Aboverpflichtung, ohne Mindestbestellwert. Mehr lesen

EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)

EIKE wurde 2007 in Hannover als private Initiative gegründet,
 weil die deutsche Politik, die deutschen Medien und auch einige Institute wesentliche Fakten zu Klima und Extremwetter sachlich falsch, ideologisierend und mit dem offensichtlichen Ziel einer „Politik der Angst“ in die Debatte einbringen,
 weil sich die deutsche Energiepolitik inzwischen parteiübergreifend von einer rationalen Energieplanung abgewendet hat. EIKE möchte als ein öffentliches Forum die Klima- und Energiefakten ideologiefrei darzustellen. Mehr lesen

Der dortige Artikel "Todesfalle Windräder: Eine Erklärung" ist lesenswert.

Auch andere Artikel geben eine Meinung kund, die man so nicht immer zu lesen bekommt. Für galluse jedoch redet auch hier Wissenschaft um den Brei herum. Jeder kann sich heutzutage über seine Veröffentlichungen einen großen Titel stellen (private Initiative = Europäisches Institut). Gibt es eigentlich schon ein Weltinstitut für Klima und Energie?

Alternativ: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vogelschlag  (aus Vogelschutzgründen sehr lesenswert). Hier kann jeder nachlesen, was er selbst gegen das Insekten- und Vogelsterben tun kann:

  • Fenster weniger putzen
  • Nachbars Katze kastrieren lassen
  • nächtliche Lichtverschmutzung verringern  usw.

Immer schön absichern!

Obwohl sie es eigentlich besser wissen, entscheiden sich Entscheidungsträger häufig nicht für die sachlich beste Option. Stattdessen wählen sie die Option, welche das geringste Risiko für die eigene Person birgt. Wie häufig Führungskräfte auf solche sogenannten defensiven Entscheidungen setzen hat ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung untersucht. mehr lesen

Bildungsprogramm "Hier für die Welt lernen"

Das Bildungsprogramm HIER FÜR DIE WELT LERNEN zielt darauf ab, die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen kennen zu lernen und ihre Bedeutung für Schülerinnen und Schüler erlebbar zu machen. 

Lernorte der Nachhaltigkeit sowie Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten bieten in ganz Schleswig-Holstein dazu Bildungsangebote an, die den Zusammenhang zwischen lokalem Handeln und den Nachhaltigkeitszielen vermitteln. mehr lesen

Grünes Heupferd

Das Grüne Heupferd wird etwa 4 cm groß uns ist damit schon eine imposante Erscheinung in unserer Natur. Heupferde leben überwiegend räuberisch von kleinen Insekten. Selten werden auch Pflanzen gefressen. Der laute Gesang der Männchen ist ab mittags bis in die Nacht ab Juli zu hören. Die Männchen sind sehr territorial und vertreiben Männchen der gleichen Art aus ihrem Revier. Nach der Paarung legt das Weibchen 200 bis 600 Eier ab. Nach 6-7 Entwicklungsstadien kann man dann die ausgewachsenen Tiere ab Juli finden. So wie hier auf unserer Gartenliege.

Italien erlaubt den Vogelfang

Die Regionalregierung der Lombardei – geführt von der rechtspopulistischen Lega, die auch in Rom regiert – hat angekündigt, im Herbst wieder den Vogelfang mit Netzen zu erlauben. In 24 Großfanganlagen sollen insgesamt 12.700 Amseln, Rot-, Sing- und Wacholderdrosseln mit kilometerlangen Netzen gefangen werden. Damit macht die Lega eines ihrer Wahlversprechen an die Jäger wahr.  mehr lesen

(Zusammen mit der Flüchtlingsproblematik sollte man sich überlegen, ob man in einem solchen Land noch Urlaub machen kann)

Hornissen im Garten


Nachdem die Blaumeisen erfolgreich gebrütet hatten, ist in den Meisenkasten eine Hornissenkönigin eingezogen und hat ein kleines Volk gegründet. An warmen Tagen fächeln die Wächterhornissen der Brut kühlende Luft zu.

Täglich laufen wir mehrmals in 2 m Entfernung an dem Nistkasten vorbei, darunter ernten wir unsere Johannisbeeren; wir werden beobachtet aber nie bedroht.


Birkenspanner sehen mit der Haut

Die Raupen des kleinen Nachtfalters erkennen die Farbe des Untergrunds mit ihrer Haut und passen ihre Körperfarbe daran an. Wissenschaftler von der Universität Liverpool und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena haben herausgefunden, dass die Raupen die Farbe der Zweige mit der Haut wahrnehmen. (Auch andere Tiere passen ihre Hautfarbe der Umgebung an, z.B. Chamäleon, Tintenfisch oder Scholle). Mehr lesen

Es gibt noch vieles in der Natur zu entdecken. Da unsere eigene Haut Sinneszellen zum Erkennen von Wärmestrahlung (elektromagnetische Strahlung) besitzt, ist es auch naheliegend, dass Lebewesen Zellen in der Haut besitzen, die Licht (elektromagnetische Strahlung) wahrnehmen können.

Wandern in Schleswig-Holstein

Ob pilgern, spazieren gehen oder wandern - nur wer sich langsam durch die Natur bewegt entdeckt viel Sehenswertes. Die Interessengemeinschaft "Wanderbares Schleswig-Holstein" möchte Interessierte unterstützen, das Land wegen seiner Vielfalt an Landschaften kennen zu lernen. Wandern ist förderlich für die Gesundheit des Menschen, seine Erholung und seine Naturverbundenheit. Auf der Homepage werden Wanderrouten vorgeschlagen, an gemeinsamen Wanderungen kann man gern teilnehmen. Mehr lesen

Die Bemühungen unserer Politiker, mit unserem Geld Artenschutz zu betreiben oder den Klimawandel aufzuhalten, erinnert mich an einen Menschen, der mit einem Eimer den Wasserstand der Elbe regulieren will. Man kann die Eimermänner vervielfachen, gelingen wird es nicht. Warum nicht?

Ich denke, das System ist falsch. Gegeneinander konkurrierende Parteien mit Führungsspitzen, die diese Parteien durchlaufen haben, sind nicht zuletzt wegen der heutigen Medienwelt nicht in der Lage, grundlegende Änderungen durchzusetzen. So wie einst die Erfindung des Buchdrucks die Welt veränderte (nicht nur die Bibel wurde verbreitet), so veränderten auch die Mechanisierung der Arbeit, die Bildung von Gewerkschaften, Verbot der Kinderarbeit, Schulpflicht, Frauenwahlrecht, Emanzipation, usw. unsere Gesellschaft. Die Globalisierung unterstützt von der Informationsverbreitung durch das Internet wird die Welt in den nächsten 100 Jahren weiter verändern. Da diese Welt schon heute nicht mehr von Einzelpersonen positiv verändert werden kann, wird es sehr entscheidend sein, welche Organisationsform die Menschheit in Zukunft bilden wird. Vielleicht eine Art Weltdemokratie, gestützt auf die Möglichkeiten des Internets.

Als Informationsverbreiter fungieren u.a. Journalisten. Diese Journalisten sind oft abhängig von denen, die sie bezahlen. Wer das letztendlich ist, ist manchmal undurchsichtig.

Das Volk bekommt oft genau die Informationen, die es haben will, die gekauft werden, die nachgefragt werden. Nur so macht man Auflage, garantiert den wirtschaftlichen Erfolg. Erfolgreich sind Überschriften, die Aufmerksamkeit erzeugen, negative Nachrichten, kurze Texte, keine Ananlysen oder Lösungsansätze. Das hat Folgen. Gute Journalisten erkennen das, sind aber in dem System verfangen, eben nicht unabhängig von Auflage, Werbeeinnahmen, Mainstream, ... zu sein.

Einen Versuch, Journalismus anders zu betreiben, (ohne Werbung, unabhängig, auch mit positiven Lösungsansätzen) finden Sie vielleicht hier:

Perspective Daily ist das erste konstruktive, lösungsorientierte und werbefreie Online-Magazin in Deutschland – finanziert von seinen Mitgliedern und Lesern.  Vielleicht ein interessanter Ansatz ...       

Mehlschwalben

Unsere Mehlschwalben haben in diesem Jahr erstmalig je 2 Bruten in den künstlichen Nisthilfen großgezogen, nachdem ihre selbstgebauten Nester im letzten Jahr wiederholt zerbröselt sind.

Deutsche Umwelthilfe stellt formelle Anträge zur Beschränkung der Silvester-Böllerei in 31 Städten

Innerhalb weniger Stunden setzen die Feuerwerksböller zum Jahreswechsel circa 5.000 Tonnen besonders giftigen Feinstaubs frei. Der aus Feuerwerkskörpern stammende Feinstaub ist besonders hoch mit giftigen Stoffen belastet, sodass seine negativen gesundheitlichen Auswirkungen deutlich höher sind als bei den sonstigen Feinstaubquellen. Mehr lesen

Leider schreibt die Deutsche Umwelthilfe aber auch:

"Die DUH befürwortet ausdrücklich die Durchführung professionell und zentral organisierter, vor allem die Luftqualität nicht beeinträchtigender Silvester-Feuerwerke außerhalb der belasteten Innenstadtbereiche". Hier sollte sie noch einmal nachdenken. Mehr auch hier.

Earth Overshoot Day - Erdüberlastungstag

Der Erdüberlastungstag nennt uns das Jahresdatum, an dem die menschliche Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen das Angebot und die Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser Ressourcen in diesem Jahr übersteigt. Das jeweilige Datum wird berechnet, indem der globale ökologische Fußabdruck in ein Verhältnis zur gesamten globalen Biokapazität gesetzt wird. Das Ziel der Kampagne ist es, die Begrenztheit und Endlichkeit der natürlichen Ressourcen und der Erde ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.

1971 überstieg der jährliche menschliche Verbrauch erstmals die zur Verfügung stehenden Ressourcen. (Der Mensch verbraucht mehr als die Natur nachliefert. "Grenzen des Wachstums" weist darauf hin. Genützt hat es nichts.)

Seitdem steigt der Ressourcenverbrauch jährlich. In diesem Jahr 2019 haben wir die nachwachsenden Rohstoffe in diesem Jahr schon am 29. Juli verbraucht.

Wenn wir jedoch jedes Jahr deutlich mehr verbrauchen als die Erde nachliefern kann, so müsste doch eigentlich auch jeder Idiot erkennen können, wohin diese Lebensweise führt ...

aber, frei nach Trump: me first

Mähroboter bringen Igeln den Tod

Nachts summt es in meiner Nachbarschaft. Immer mehr Menschen kaufen sich die "modernen" Mähroboter. Sie erzeugen ohne viel Arbeit einen Golfrasen. Aber sie sind Mordmaschinen. Gerade wenn im Schutze der Dunkelheit viele Tiere den Rasen nutzen, gerade dann werden sie geschreddert. Niemand sieht es, niemand regt sich auf.

Durch Rasenroboter haben kleine Säugetiere wie Igel, aber auch Blühpflanzen, Insekten, Amphibien und Spinnentiere kaum eine Chance im Garten zu überleben. Viele Besitzer lassen ihre Geräte auch nachts laufen. Nachtaktive Tiere werden verstümmelt oder getötet. Alles für einen Golfrasen ... mehr lesen

auch hier ganz aktuell mit Bild: https://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/maehroboter-bringen-igeln-9881335.html

So spürt man Geisternetze auf

Tonnenweise Geisternetze werden in unseren Meeren zur tödlichen Falle für Fische, Meeressäuger und Seevögel. Der WWF arbeitet seit vielen Jahren daran, die Ozeane von dieser Gefahr zu befreien. Beim umweltverträglichen Aufspüren von herrenlosen Fischernetzen hilft modernste Technik. mehr lesen

Versprechen ...

Überall in Politik-Talk-Runden, in den Nachrichten, in Interviews und Zeitungsberichten können wir Politikern zuhören, was sie uns für unsere Zukunft versprechen. Lösungsvisionen für den Klimaschutz, Tierschutz, Natur- und Umweltschutz, Änderung der Agrarsubventionen, oft nur Nachgeplapper von sogenannten Experten, usw. Viele Versprechungsergebnisse liegen weit in der Zukunft. Dabei könnte man doch so viel sofort erledigen. Aber das traut sich keiner, denn es würde sich nicht positiv für ihn selbst auswirken.

Wie angenehm wäre eine Fernsehsendung oder ein Zeitungsbericht, in dem wir erfahren, was umgehend beschlossen wurde. Beispiele wären

  • Einführung einer Kerosinsteuer
  • Abschaffung der Dienstwagen ("mein Benzin setzt meine Firma von der Steuer ab, deshalb ist es egal, was es kostet"). Mehr als jedes 10. Auto in Deutschland ist ein Dienstwagen (insgesamt 4.952.913 Autos!)
  • alternativ: Ab 2020 werden nur noch Dienstwagen steuerlich gefördert, wenn sie einen elektrischen Antrieb besitzen. Ein Boom würde nicht ausbleiben, allerdings würden wohl ausländische Autos gekauft. Elektrotankstellen gäbe es schnell überall.
  • 10  % Verteuerung von fossilen Brennstoffen (Benzine, Gase, Diesel, Kohle, Torfe, ...). Natürlich wird das Geld ausschließlich für sinnvolle, zukunftsorientierte Maßnahmen verwendet (Aufforstung, Renaturierung,...). Der Staat fördert diese Maßnahmen, indem er die anfallenden Mehrwertsteuern spendet.
  • Jahrtausende bauten die Menschen ihre Häuser sehr haltbar und umweltfreundlich aus Holz. Mit neuer Technik sind wir heute in der Lage, Häuser vorgefertigt, sehr solide und preisgünstig aus Holz zu erstellen. Kies für Beton wird zunehmend knapp und der Kiesabbau zerstört Landschaften. Sinnvoll wäre es, die vielen unterschiedlichen Subventionen im Wohnungsbau zu streichen und vorwiegend nur noch Holzbauten (nachwachsende, CO2 bindende Rohstoffe) zu fördern.
  • Einführung eines Tempolimits (wer dem nicht zustimmt ist unglaubwürdig und nicht mehr wählbar). Ein elektrischer Antrieb von Autos wird dann erst sinnvoll, wenn die Autos deutlich leichter werden und nicht schneller als 100 km/h fahren müssen. Das funktioniert ..., besonders wenn die KFZ-Steuer nach Fahrzeuggewicht berechnet würde.
  • Das Parken im öffentlichen Raum wird stufenweise verteuert. Ziel: Jeder muss beim Kauf eines Autos auch einen Stellplatz nachweisen. Das schafft Platz in den Städten für Fahrräder und E-Zweiräder. Die Luft verbessert sich sofort, die Lebensqualität steigt.
  • Verbot von Feuerwerken aus Traditionsgründen (Luftverunreinigung, Lärm, Tierschutz)
  • ...

Alles wäre schnell in Gesetze zu fassen. Aber es funktioniert nur, wenn alle verantwortlichen Parteien nicht mehr nur reden, sondern gemeinsam  zukunftsorientiert handeln würden. Stattdessen erleben wir ein "von der Leyen-Kasperletheater" in Berlin. Frau Merkel, Sie sind doch immer für eine Überraschung gut ...

Magazin "Nutztierschutz" erschienen

Im Juni 2019 ist die neue Ausgabe des PROVIEH-Magazins "respektiere leben." erschienen. Es kann nun gratis heruntergeladen werden. Das aktuelle Heft beschäftigt sich unter anderem mit dem allgegenwärtigen Problem des Klimawandels. Viele Daten und Fakten aus der Landwirtschaft werden erläutert. Außerdem werden verschiedene wilde Schweine rund um den Globus vorgestellt, von indonesischen Hirschebern bis zu verwilderten Strand-Schweinen in der Karibik. In einem weiteren interessanten Interview legt uns Prof. Dr. Dr. Kai Frölich von der Arche Warder die Vorteile von alten "Nutz"tierrassen nahe. Download hier

Spatzen

Wie jedes Jahr nisten die Schwalben über unserem Wintergarten. Ein Nestbau wurde gekapert. Ein Sperrlingsmännchen übernahm den angefangenen Bau und trug bis zu einem Meter lange Halme unter deutlich hörbarem Flügelschlag mit großer Anstrengung zum Nest.

Die nachsehende Schwalbe wurde wütend mit Lärm 40 m weit verfolgt. Wir konnten beobachten, dass die ungeheuren Anstrengungen diese kleinen Vogels beim Weibchen so viel Eindruck hinterließen, dass des neben dem Nest zur Paarung kam.

Projekt "Rettet den Spatz"

Ein fast weißer Spatz

Die Deutsche Wildtier Stiftung setzt sich mit ihrem Projekt „Rettet den Spatz!“ für den Schutz des Haussperlings ein. Mit der Janosch-Spatzenkiste werden der Spatz und seine Gefährdung zu einem Thema in der Naturbildungsarbeit mit Kindern. Diese Vogelerlebnis-Kiste kann deutschlandweit von Kitas und Schulen ausgeliehen werden. Mehr lesen

Handbuch zur Janosch-Spatzenkiste:  Das Handbuch enthält Vorschläge und Anleitungen zur Materialverwendung der Janosch-Spatzenkiste im Unterricht oder Kita-Alltag, Wissenswertes zum Spatz, Erklärung von Spielen, Anregungen und Tipps wie mit einer Kindergruppe der Spatz erforscht werden kann, Lieder und Texte etc. hier als PDF

Naturbildungsmappe Die Spatzen pfeifen's von den Dächern: In der Naturbildungsmappe finden Pädagogen weiterführende Inhalte, Kopiervorlagen und vorgefertigte Unterrichtsblätter, um Kindern im Vor- und Grundschulalter den Spatz näher zu bringen.  hier als PDF

Ein sehr gut pädagogisch und didaktisch aufbereiteter Naturkundeunterricht. Der noch überall von Kindern beobachtbare Sperrling wird systematisch beobachtet, erforscht und untersucht. Er führt die Kinder im Alter bis 10 Jahre informativ in die heimische Vogelwelt ein und kann so beispielhaft einen Grundstein legen für zukünftige kleine Naturforscher.

Schweinswale in der Ostsee

Der Gewöhnliche Schweinswal ist der einzige heimische Wal der deutschen Ost- und Nordsee und vom Aussterben bedroht. Über die Ursachen kann man sich in einer aktuellen Broschüre informieren. Hier

Wenn jeder, der GRÜN wählt,
folgerichtig auf Flugreisen und Kreuzfahrten verzichtete,
dann wäre der Natur sofort geholfen.

NABU Magazin 3/2019 ist online erschienen

Sie haben die Möglichkeit, das 16-seitige, neu gestaltete NABU-Magazin „Betrifft: Natur“ mit aktuellen Berichten aus Schleswig-Holstein als PDF-Dokument herunter zu laden. Hier

Icarus wird angeschaltet

Das deutsch-russische Beobachtungssystem für Tierbewegungen Icarus wird am 10. Juli 2019 in Betrieb gehen. In der sich anschließenden Testphase überprüfen die Icarus-Ingenieure und Wissenschaftler die Systemkomponenten am Boden, an Bord der Internationalen Raumstation ISS sowie die Sender, die die Daten der Tiere erfassen. Nach Abschluss aller Tests wird Icarus der Wissenschaftsgemeinschaft voraussichtlich im Herbst oder Winter 2019 zur Verfügung stehen. Mehr lesen

Jeder Nachtfalter flieht anders

Nachtfalter machen verschiedene Ausweichmanöver im Flug, um jagenden Fledermäusen zu entkommen.  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für  Ornithologie in Seewiesen zufolge unterscheiden sich dabei nicht nur die Arten untereinander, sondern auch die Individuen innerhalb einer Art. mehr lesen

Erstes Wolfsrudel in SH?

Deutschland ist das artenreichste Land Europas. Vom Wattenmeer im Norden bis zu den Bergketten der Alpen im Süden bietet unser Land mit seinen unterschiedlichsten Landschaften abwechselungsreiche Lebensräume für viele Wildtiere und Wildpflanzen. Hier tragen wir Verantwortung, hier können wir positiv einwirken. Beim Weltklima wohl eher nicht. Politikergeschwätz und Fakenews, Abkommen und gleichzeitig deren Brüche.
Der Wolf war sicher vor den Menschen in unserem Land, wie der Seeadler, der Uhu oder der Luchs. Der Mensch hat sie getötet, nun kommen ihre Nachfahren zurück. Möglich ist das, weil viele Menschen ihr Denken und Handeln verändert haben. Das gibt Hoffnung.

https://www.ag-herdenschutzhunde.de/

Aus Wissenschaft und Forschung

Bakterium verwandelt Abfall in Nahrung

Bremer Forscher und Forscherinnen am Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie haben ein Bakterium entdeckt, dass als Symbiont die Abfallprodukte seines Wirts in Biomasse umwandelt.

Stammzellen im Magen verteidigen sich gegen Bakterien

Unsere Schleimhäute sind ständig zahlreichen Bakterienarten ausgesetzt. Einige dieser Bakterien können in ihren Wirtszellen DNA-Schäden verursachen. Im Normalfall stellt dies kein Problem dar – durch den schnellen Schleimhautwechsel werden geschädigte Zellen innerhalb weniger Tage abgebaut. Wenn die Bakterien jedoch langlebige Stammzellen schädigen, die den Zellnachschub bereitstellen, kann dies zur Entstehung von Krebs führen.

Distelfalter

Dieser Distelfalter landete (wohl aus Afrika kommend) heute morgen bei Sonnenaufgang an der Schlei auf meiner Hand. Und wenn ich ihn nicht weggepustet hätte, würde er da wohl immer noch sitzen.

Auf unserem Naturrasen: die Strapazen des Fluges sind ihm anzusehen ...

Distelfalter sind Wanderfalter und kommen in ganz Europa, Nordafrika, Asien, Nordamerika und Australien bis in eine Höhe von ca. 3.000 Metern vor. Bei ihren Wanderungen können die Falter weite Strecken zurücklegen, indem sie sich vom Wind tragen lassen. Dadurch erreichen sie sogar den hohen Norden Europas.  In manchen Jahren kommt es deshalb vor, dass fast keine Falter dieser Art in unseren Breitengraden  auftauchen, in anderen Jahren wiederum tritt er in Massen auf. Nördlich der Alpen überleben die Nachkommen der eingewanderten Distelfalter den Winter selten.

Auf www.lepidoptera.de  gibt es die Möglichkeit, seine Schmetterlingsbeobachtungen zu melden.


Warum ist der Blumenrasen so selten zu sehen? Nun, der Garten solll „ordentlich“ aussehen, nicht „ungepflegt“. Nichts erfüllt diesen Anspruch mehr als eine wöchentliche Mahd - und die erfüllt diesen Anspruch schnell.

Smilla auf unserem "Rasen"


Von Loriot stammt die Weisheit, es gebe zwar ein Leben ohne Mops (Dackel), aber es sei sinnlos.

Hunde motivieren zu Bewegung, sind fast immer freundlich, freuen sich bei jedem Wiedersehen, fördern so auch unser Wohlbefinden, was wiederum sich auf unsere Lebensqualität und -zeit positiv auswirkt. Viele Menschen hätte ich ohne meinen Hund nicht kennen gelernt. Vielleicht stimmt es sogar, dass Hundeliebhaber auf viele Medikamente und Zeit im Altersheim verzichten können (gleiches soll für Naturgartenbesitzer gelten).

Kükenschreddern

Nun, wie schon vorhergesagt (siehe unten), haben die Bundesverwaltungsrichter entschieden:

Das Leben von Tieren ist wichtiger als wirtschaftliche Interessen. Es lässt aber Ausnahmen zu. Und das Urteil der obersten Verwaltungsrichter ändert nichts am System: In Einzelfällen greift das Tierschutzgesetz, bei industieellem Massenmord gilt jedoch: Die wirtschaftlichen Interessen der Betriebe werden so gut wie immer als "vernünftigen Grund" bewertet. Zwar sei das wirtschaftliche Interesse der Zuchtbetriebe für sich genommen kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes, aber die Praxis sei jahrzehntelang hingenommen worden, erklärten die Richter. Den Brutbetrieben sei deshalb eine Umstellung ihres Betriebs erst zuzumuten, wenn verlässliche Verfahren zur Geschlechtsbestimmung der Tiere im Ei eingeführt würden. Und das kann dauern oder kommt nie, da ja juristisch kein Druck in Form einer begrenzten Übergangszeit vorgegeben wurde.

Oberste Richter legaisieren so einen Gesetzesverstoß, weil es keine Alternative gibt?

Damit wird das Massenvergasen und Massenschreddern von 50 000 000 Küken jährlich juristisch legalisiert.

Meinungen:

  • „Damit wurde ein Weg eingeschlagen, der allein die wirtschaftlichen Interessen berücksichtigt und die gesellschaftlich gewollten Veränderungen hin zu einer besseren Tierhaltung verhindert“, heißt es bei Provieh, Deutschlands ältestem Fachverband für Nutztierschutz.
  • Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) zeigte sich zufrieden mit dem Urteil. „Es ist eine kluge Entscheidung, die der Realität gerecht wird“, erklärte Verbandschef Friedrich-Otto Ripke. 

Der Richterspruch zeigt, welchen Stellenwert der Tierschutz in Deutschland hat. Im Zweifel zählen wirtschaftliche Interessen, ein Tierleben ist nichts mehr wert. Diese Rechtsprechung begünstigt auch weiterhin Massentierhaltung und Tiertransporte. Alles wird im Zweifel legalisiert, Gesetze werden umgangen. 

Eigentlich wäre es doch einmal interessant zu recherchieren, wie andere Länder mit diesen Problemen umgehen. Ist Massenmord an Mitgeschöpfen nur ein deutsches Problem? 

Die Züchtung von Tieren auf spezielle wirtschaftliche  Hochleistung hin (Milchmenge, Eiermenge, schnelles Wachstum,…) schafft uns erst die Probleme. Das legt nahe, das die Probleme in der Zukunft noch wachsen werden.


Wer selbst einmal life miterlebt hat, welche Mühen sich ein Küken macht, um aus dem Ei zu kommen, mit welcher Lebensfreude und Zuversicht es sich auf das Abenteuer Leben einlässt, der kann sich nur mit Abscheu von dieser Rechtsprechung abwenden. Zusätzlich könnte man Eier und Brathühner bewusster einkaufen.


Banketten, Wegränder, Grundstücksgrenzen

Der aus der Sendung LÖWENZAHN aus dem Asphalt wachsende Löwenzahn ist sympatisch, der auf dem Gehweg vor dem Haus wachsende wird abgeflammt. Warum ist das so?

Inzwischen weiß wohl jeder Deutsche, was das Wort "Insektensterben" bedeutet. Einerseits vergiften wir die Insekten, andererseits entfernen wir ihre Nahrungsgrundlage, indem wir die Wildpflanzen bekämpfen, wo sie uns stören.

Unser Ordnungssinn spielt dabei eine Rolle. Wie aufgeräumt wirkt ein frisch gemähter Rasen, möglichst ohne Fremdkräuter darin. Wie aufgeräumt wirken Dörfer, wenn 100 m vor dem Dorf schon die Banketten frisch gemäht sind, die Grundstücksgrenzen im Dorf krautfrei sind. Steingärten und Golfrasen erscheinen "gepflegt".

Ich muss zugeben, es kostet Überwindung, der Natur seinen Lauf zu lassen. Ein Grundstück mit vielen Wildkräutern am Zaun wirkt unaufgeräumt, ein Löwenzahn im Gehweg müsste abgeflammt werden.

Eine Zauneidechse häutet sich auf unserem sonnenwarmen Steinhaufen

Kraft der Natur

Naturschützer, Verbände, Politiker und auch die Jugend sind aufgeregt und wollen der Natur helfen. Alles ist ganz schlimm. Wirklich? Nun, die Natur ist mit vielen Katastrophen fertig geworden, immer ist neues Leben entstanden. Die Natur wird alles überleben - mit Mensch oder ohne Mensch. Zur Zeit wollen wir die Natur manipulieren, verändern, nach unserem momentanen Wissen gestalten. Sie erträgt es.

Hahn im Kirschbaum

Normalerweise gehört ein Hahn auf den Kirchturm oder auf den Misthaufen. Unser Hahn sitzt im Kirschbaum und verspeist die noch unreifen Kirschen. Zwischendurch kräht er übers Land.

Millionen von Zuckmücken

tanzen über dem Wald an der Schlei (sie stechen nicht). Durch das massenhafte Auftreten haben Zuckmücken eine große Bedeutung in der Nahrungskette. Zuckmückenlarven stellen die Hauptnahrung vieler Fische dar. Ausgewachsene Zuckmücken werden von vielen Vögeln als Grundnahrung für die Aufzucht ihrer Jungen genutzt.

Die Mücken führen Formationsflüge durch, die sich durchaus mit denen von Staren vergleichen lassen. Das Summen der Flügelschläge ist weithin zu hören. Bei warmem, windstillem Wetter mit leichter Bewölkung ohne starke, direkte Sonneneinstrahlung können Höhen von über 100 m erreicht werden. Deshalb gelten Zuckmücken als wirbellose Wetterfeen, nach denen die Schwalben ihre Flughöhe anpassen, da sie sich auch von Zuckmücken ernähren.


Jede Fledermaus reist anders

Abendsegler fliegen auf individuellen Routen zu ihren Wochenstuben

Die Weibchen mancher Fledermäuse fliegen nach dem Winterschlaf hunderte von Kilometern, um in insektenreichen Regionen ihre Jungen zur Welt zu bringen. Anders als bei Vögeln ist weitgehend unbekannt, wie Fledermäuse den Energieverbrauch während des Fluges niedrig halten. Mehr lesen

Zigarettenkippen - eine unnötige Gefahr für die Umwelt

In jedem Zigarettenfilter sammeln sich beim Abbrennen der Zigarette giftige Substanzen, wie  Nikotin, Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Formaldehyd, Nitrosamine und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Weltweit werden jährlich etwa 4,5 Billionen (4.500.000.000.000) Zigarettenfilter einfach gedankenlos weggeschnippt. Mehr Infos

Bündnis für »Enkeltaugliche Landwirtschaft«

»Enkeltauglich« – dieser Begriff rückt »Nachhaltigkeit« ins rechte Licht: Wer den kommenden Generationen eine lebenswerte Welt übergeben möchte, muss sich mit den bedrohlichen Herausforderungen der Gegenwart auseinandersetzen. Es hilft, die Zukunft ganz nah an sich heranzulassen: Was werde ich antworten, wenn mich einst meine Enkelinnen und Enkel danach fragen, was ich getan habe, um die Übernutzung der Erde, das Aussterben der Arten, die Verseuchung der Gewässer, die Verschmutzung der Ozeane, die Überhitzung der Atmosphäre etc. zu beenden? Mehr lesen

Bundesverwaltungsgericht verschiebt Entscheidung über das Kükentöten

In Deutschland werden jedes Jahr rund 45 000 000 männliche Eintagsküken aus Legehennenrassen getötet, weil es für sie wirtschaftlich keine Verwendung gibt. Sie legen keine Eier und setzen im Gegensatz zu anderen Rassen zu wenig Fleisch an.

Tierschutzgesetz § 1 (Präambel)

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Für den Laien ist das Gesetz eindeutig. Für den Juristen nicht.

  • Es wird zu diskutieren und entscheiden sein, ob wirtschaftliche Interessen vernünftige Gründe sind.
    (Gericht 2014: Das Töten der Küken ist mit dem Tierschutzgesetz vereinbar. Das Verfahren führe zur Versorgung der Bevölkerung mit Eiern und Fleisch und sei ein „vernünftiger Grund“.)
  • Es wird zu diskutieren und entscheiden sein, ob ein Vergasen oder Schreddern den Tieren Schmerzen zufügt.
  • Es wird zu diskutieren und entscheiden sein, ob ein Vergasen oder Schreddern den Tieren Leid oder Schäden zufügt.

Nicht Biologen oder Ethiker entscheiden. Juristen entscheiden. Ergebnis wohl vorhersehbar.

Denn ...

Wenn wirtschaftliche Gründe juristisch gesehen keine vernünftigen Gründe mehr wären, gäbe es ab sofort keine Wolfstötung und keine Insektentötung mehr. Insektizide würden verboten. Unvorstellbar ...

Wirtschaftliche Interessen werden weiterhin über dem Tierschutz stehen.

Dieses begründet auch die Aussichtslosigkeit bei dem Bemühen, das Artensterben auf der Erde zu beenden.

Neu: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat seine für diesen Donnerstag geplante Enscheidung zum massenhaften Töten männlicher Küken auf den 13. Juni verschoben.  Es gebe noch weiteren Beratungsbedarf, teilte eine Sprecherin mit. Zudem hätten mehrere Fernsehsender beantragt, die Urteilsverkündung live zu übertragen. Auch darüber müsse der Senat noch entscheiden.

Findet etwa ein Umdenken statt?

Wer Eier von speziellen Initiativen (Rewe, Penny, Aldi Süd, ...) kauft, kann schon jetzt den frühen Tod männlicher Küken verhindern. Informationen hier

Neue Blattformen 

Max-Planck-Forscher statten die Pflanze mit Fiederblättern aus

Schon ein Blick auf den Salatteller oder in den Garten lässt erkennen, wie unterschiedlich Blätter aussehen können. Spinatblätter zum Beispiel besitzen glatte Ränder und sind vergleichsweise einfach gestaltet, während Petersilienblätter tief gekerbt und aus einzelnen Untereinheiten zusammengesetzt sind. Wie Entwicklungsgene das Zellwachstum beeinflussen und solch großen Unterschiede hervorrufen können, haben Wissenschaftler vom Kölner Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung ermittelt. Mehr lesen

Ursachen für den Insektenschwund in Naturschutzgebieten

Ziel des angelaufenen Projektes DINA (Diversität von Insekten in Naturschutz-Arealen) ist es, wissenschaftlich basiert die Insektenvielfalt in Naturschutzgebieten zu erfassen und zu dokumentieren. Vor diesem Hintergrund startet der NABU mit der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und sieben weiteren Partnern ein umfassendes Forschungsprojekt, dass durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit 4,2 Millionen Euro gefördert wird. Dazu sollen über vier Jahre bundesweit in 21 repräsentativen Gebieten die Insektenpopulationen erfasst werden. Auch die Bevölkerung soll während des Projekts durch öffentliche Veranstaltungen für das Thema Insektensterben und Artenvielfalt sensibilisiert werden. Mehr lesen

Ach ja, da war noch was ...

Notfall-Zulassung für insektenschädliches Neonikotinoid

Durch die Hintertür hat eine Klöckner unterstellte Bundesbehörde jetzt das bienenschädliche Präparat Carnadin zugelassen. Weitere 28 "Notzulassungen" hier. Wenn eine Gefahr (hier nicht für Insekten) anders nicht abzuwehren ist, kann das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit kurzfristig das Inverkehrbringen eines Pflanzenschutzmittels (Insektentötungsmittel) für eine begrenzte und kontrollierte Verwendung und für maximal 120 Tage (eine Saison) zulassen.

Eigentlich kennen wir doch alle die Ursachen für das Insektensterben. Aber die Ausgabe von 4,2 Millionen Steuergeldern wird medienwirksam verfügt, auch um zu verschleiern.

Marderfraß in meinem Auto

Als Kulturfolger ist der Steinmarder im Gegensatz zu anderen Marderarten oft in der Nähe menschlicher Siedlungen zu sehen, wo er sich in Parkanlagen, Scheunen oder auch auf Dachböden aufhält, weswegen er auch Dachmarder oder Hausmarder genannt wird. Als Allesfresser erbeuten sie Kleinsäuger (zum Beispiel Nagetiere und Kaninchen), Vögel und deren Eier, Frösche, Insekten, ... . Im Sommer bildet pflanzliches Material, insbesondere Beeren und Früchte, einen wichtigen Teil der Nahrung.

Steinmarder sind dafür bekannt, dass sie bei Fahrzeugen Kabel, Schläuche und Dämmmaterial zerbeißen und so beträchtlichen Schaden anrichten können. Ursachen dafür sind nicht, wie vielfach angenommen, die Restwärme des Motors oder der Geruch, der die Tiere anlockt. Reviermarkierungen von Artgenossen im Motorraum sind vermutlich hauptsächlich verantwortlich für das Interesse der Steinmarder an Autos. Das heißt, nicht der erste Marder, der unter dem Auto Zuflucht suchte, beschädigt das Auto, sondern der nächste, den der Geruch des Kontrahenten aggressiv macht. mehr lesen

Insektenhotels

Insektenhotels werden überall angeboten. Meist sind es Fehlkonstruktionen, wie man auf diesem Foto gut sehen kann. So werden Insekten zu früh willkommenes Futter für Meisen und Spechte.

Hier ist ein häufiger Fehler, dass der Maschendraht keinen Abstand von den Insektenbruten hat oder ganz fehlt. So wird das Insektenhotel zur Vogelfütterung. Letztendlich schadet man den Wildbienen mehr als dass man ihnen beim Popupationsaufbau hilft.


Der Wolf muss weg !!!

Argumente aus Bürgermeinungen

  • Tierschutz für wehrlose Schafe
  • Gefährdungen für Menschen
  • Wölfe statt Schafe einzäunen
  • Ein Schäfer: "Mir zerreißt es das Herz, weil wehrlose Schafe, trächtige Muttertiere und Jungkälber auf ihren Weiden von Wölfen schwer verletzt und getötet werden."
  • Der Wolf überwindet Schutzzäune. (Schafft mein Dackel auch)
  • ...

Die Argumente sind stichhaltig.
Der Wolf muss also weg.
Jäger sollen ihn abschießen.

Und damit es Sinn macht, fahren wir fort:

  • Der Luchs soll weg. Er tötet jede Woche ein Rehlein mit den großen Augen.
  • Der Adler soll weg. Es soll früher sogar Babys geraubt haben. Außerdem schlägt er Gamskitze.
  • Der Kolkrabe soll weg. Er tötet Lämmer schon bei der Geburt. Info hier
  • Seeadler, Reiher, Fischadler, Kormoran, Fischotter sollen weg. Sie stehlen uns und unseren Fischern die Fische.
  • Der Uhu soll weg. Er frisst Igel und Fasane.
  • Die Stare und Drosseln sollen weg. Sie stehlen uns die Kirschen und picken Äpfel an.
  • Die Sperrlinge und Finken sollen weg. Sie stehlen uns das Korn.
  • Möwen, Tauben und Schwalben sollen weg. Sie bekoten unsere Segelschiffe und Häuser.
  • Eigentlich sollen alle Vögel weg. Sie übertragen die Vogelgrippe. Schlecht für unsere Hühnerkäfighaltung.
  • Die Schweinswale sollen weg. Sie zerstören den Fischern die Netze.
  • Die Wildschweine sollen weg. Sie zerstören unsere Anlagen und Golfrasen. Sie übertragen die Schweinepest.
  • Ratten, Mäuse, Marder, Füchse, ... sollen weg. Sie übertragen Krankheiten wie Pest und Tollwut und stehlen uns die Hühner und Gänse.
  • Der Maulwurf soll weg. Er zerstört unsere Golfrasenansicht.
  • Kaninchen sollen weg. Ihre Bauten zerstören Deiche und sind Fallgruben für unsere Freizeitpferde.
  • Biber und Bisam sollen weg. Sie zerstören unsere Deiche und stauen Flüsse auf.
  • Schlangen sollen weg. Sie sind teilweise giftig und töten unsere lieben Hunde.
  • Mücken und Fliegen sollen weg. Sie belästigen uns, übertragen tödliche Krankheiten.
  • ...

Wenn wir das alles geschafft haben, geht es uns endlich gut. Es sei denn, es ergänzt jemand

Der Mensch soll weg. Er ist die Ursache für alle Probleme.


Die Wölfe kehren zurück

Nach Jahrhunderte langer Verfolgung und Ausrottung kehren die Wölfe in Deutschland und in vielen anderen Regionen Europas in einige ihrer angestammten Gebiete zurück. Dabei entstehen häufig Probleme mit der Bevölkerung, und alte Ängste werden wieder wach. Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Wölfen zu helfen und sie zu schützen.  Informationen hier

Eine sehr informative Homepage rund um den Wolf in Deutschland.

Eine weitere sehr informative Homepage ist http://wolfsschutz-deutschland.de/

Die rechtliche Betrachtung der Abschussgenehmigungen für je einen Wolf in Niedersachsen und SH führt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Mit heftiger Kritik hat der Verein Wolfsschutz-Deutschland e.V. auf die genehmigten Abschüsse von Problemwölfen in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen reagiert. Der Verein bezeichnete die Verfügungen gestern als widerrechtlich und forderte den Rücktritt der Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) und seines niedersächsischen Kollegen Olaf Lies (SPD). In einem Offenen Brief an EU-Umweltkommissar Karmenu Vella rief der Verein dazu auf, beide Minister zu rügen. Beide Ressortchefs hätten gegen EU-Gesetze und Richtlinien verstoßen. Den Brief finden Sie hier.

I had a dream

 

Stell dir vor, es ist Krieg -
und niemand geht hin ...

Stell dir vor, der Wolf soll erschossen werden -
und kein Jäger ist bereit es zu tun ...

Es sieht fast schon so aus ...

Rudelnachrichten

"Rudelnachrichten" ist die Vereinszeitschrift der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e. V. Die Zeitschrift ist wie die Internetseite sehr informativ. Aktuelle Ausgaben stehen allen Interessierten zum Ansehen oder Downloaden zur Verfügung.

https://www.gzsdw.de/rudelnachrichten

Klimawandel - einmal anders gedacht

 

gestern

heute

morgen ?

mehr lesen

 


Streuobstwiesen mit alten Obstsorten

Die Anlage von Streuobstwiesen ist sinnvoller Naturschutz mehr lesen

Das Laubblatt und das ewige Leben

oder: Keine Angst vor dem Tod

„Ich fragte das Blatt, ob es Angst habe, weil der Herbst kommt und die anderen Blätter bereits vom Baum fallen.

Das Blatt antwortete mir:

"Nein. Während des gesamten Frühlings und Sommers war ich vollkommen lebendig. Ich habe hart gearbeitet und meinen Teil dazu beigetragen, den Baum zu nähren. Jetzt ist ein großer Teil von mir im Baum selbst.

Ich bin nicht auf meine Form beschränkt. Ich bin der Baum. Auch wenn ich zurück zur Erde falle, werde ich weiterhin den Baum nähren. Deshalb mache ich mir keinerlei Sorgen." Tchich Nhat Hanh

Wenn man den Baum allerdings fällt, dann ist alles anders. Wie hier in Kosel. Die Linde wurde dem höheren Profit einer geplanten Solaranlage geopfert.




Angeleinte Hunde

Jagdszene mit Löwe und zwei Hunden. Weitere fünf Hunde sind hinter dem Löwen eingraviert. Um die Bilder deutlicher zu machen, wurden die vertieften Stellen weiß hervorgehoben. © Maria Guagnin et al. / Journal of Anthropological Archaeology
Anleinen ist nicht ihr Thema

Max-Planck-Forscher entdecken die bisher ältesten Abbildungen von angeleinten Hunden. Vor mehr als 15.000 Jahren – manche sprechen sogar von 40.000 Jahren – haben Menschen begonnen, Wölfe zu zähmen und nach und nach Hunde zu züchten. Welche Rolle diese Tiere damals spielten, liegt jedoch völlig im Dunklen. Die von den Max-Planck-Wissenschaftlern entdeckten Abbildungen eröffnen erstmals einen Einblick in das Leben mit Hunden in der Frühzeit der Menschheitsgeschichte. Mehr lesen

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