Verantwortlich ist man nicht nur für das,
was man tut,
sondern auch für das,
was man nicht tut.
Laotse

Fotos der Woche

2 Hähne aus unserer Nachzucht der Schwedischen Blumenhühner. Wir möchten sie in liebevolle Hände abgeben. Kontakt siehe hier

Infos zu unseren Hühnern auch hier

E.ON und b.ventus: Kleinwindanlagen für Betriebsgelände

Die E.ON SE und b.ventus GmbH haben sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen der Initiative „49 x 49“ bis 2020 gemeinsam mit interessierten Unternehmen und Kommunen in Deutschland mindestens 49 Kleinwindanlagen aufzubauen. Sie sind speziell auf den Strombedarf in energieintensiven Branchen und Kommunen ausgelegt, wie der Hersteller angibt. Zudem sei der Genehmigungsprozess deutlich einfacher, da die 49-Meter hohen Windräder vom Bundesemmissionsgesetz ausgenommen sind. Mehr lesen 

Auch Kleinwindkraftanlagen schreddern Fledermäuse, Vögel und Insekten. Da sie deutlich tiefer liegen, vielleicht sogar viel mehr.


Frühjahrsputz im Garten

Während wir Menschen den Vorfrühling genießen liegen Igel, Siebenschläfer, Erdkröte und Wildbiene noch im Winterschlaf. Gerade Hobbygärtner juckt es bei diesem Wetter in den Fingern: Schaufel, Harke, Spaten und Blumenschere werden hervorgeholt und flott gemacht. Garten, Terrasse und Balkon erhalten die erste Schönheitskur des Jahres. Da wird gewirbelt – nur: für die Wildtiere, die noch schlummern oder sich in der Aufwachphase befinden, ist Stress jetzt völlig fehl am Platz! Hierauf weist auch die Deutsche Wildtierstiftung hin. mehr

"Die Anliegen sind berechtigt"

Auch Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
solidarisieren sich mit den Fridays4Future-Protesten

Insgesamt haben sich mehr als 19.000 Forschende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dem Aufruf von „Scientists for Future“ angeschlossen. Mehr lesen

Illegale Greifvogelverfolgung in Deutschland

In den letzten drei Wochen gab es mehrere schwere Fälle von Greifvogelverfolgung in Deutschland: Bei Traben-Trarbach an der Mosel (Rheinland-Pfalz) wurde Ende Februar ein Mäusebussard geschossen, in Borken (Nordrhein-Westfalen) hat ein Komitee-Team am 27.2. einen Habichtfangkorb bei einem Geflügelhalter entdeckt – die Polizei hat das illegale Fanggerät sichergestellt. Einen weiteren Polizeieinsatz gab es am 6.3. im sachsen-anhaltinischen Bördekreis. Dort hatten Komitee-Mitarbeiter nach einem Hinweis aus der Bevölkerung ein offen aufgestelltes Tellereisen für den Fang von Greifvögeln bei einem Hühnerhalter entdeckt. Aus Brandenburg und Baden-Württemberg wurden zudem Verdachtsfälle auf Vergiftung von Mäusebussarden und Rotmilanen gemeldet. Mehr Infos

Seeadlervorranggebiete

Seeadler sind wie andere Großvögel (natürlich auch Kleinvögel, Fledermäuse, Insekten, ...) durch Windkraftanlagen zunehmend gefährdet. Gutachter erstellen deshalb Gutachten für die Politik und Verwaltung, mit denen man erreichten möchte, dass diese Gefährdung minimiert wird. Wie so ein Gutachten aussehen kann, sieht man z.B. hier.

Die Schleiregion sowie die Halbinsel Schwansen wären sicher ein geeignetes Vorranggebiet für die dort heimische Seeadlerpopulation. Diese Einstufung könnte dann dazu führen, dass der Bau von Windkraftanlagen dort teilweise verhindert werden kann.

Thünen-Atlas um Karten zur Meeresnutzung erweitert

Wie verändert sich die Landnutzung in Deutschland? In welchem Bundesland gibt es die meisten Milchkühe? Welche Baumarten sind in deutschen Wäldern häufig, welche selten? Wie viel Kohlenstoff speichern die Waldböden? Wieviel Meeresfische und welche Arten werden wo angelandet? Diese und andere Fragen werden hier übersichtlich behandelt: Hier

Klimawende von unten

Die Regierung verschläft den Kampf gegen den Klimawandel. Immer mehr Menschen nehmen deshalb die Klimapolitik selbst in die Hand. Wie man per Bürgerentscheid in seiner Stadt ein Kohlekraftwerk abschalten oder mehr Platz für Fahrräder erkämpfen kann, steht in diesem Handbuch. https://www.mehr-demokratie.de/fileadmin/pdf/2019-02-28_Klimabroschuere.pdf

Die NABU Vogel-App

Die NABU-Vogelwelt-App ist eine kostenlose App für Vogelliebhaber und alle anderen, denen der Schutz unserer Natur mit ihrer Vielfalt am Herzen liegt. Mit vielen praktischen Funktionen und ausführlichen Artenportraits ist sie ein gutes Werkzeug, um sich über die heimische Vogelwelt zu informieren und selber Vögel zu bestimmen, zu registrieren und zu melden. Mehr Informationen hier

Kornweihen im Wattenmeer vor dem Aus?

Die scharfsichtigen Mäusejäger könnten trotz bester Brutbedingungen auf den Wattenmeerinseln bald nicht mehr dort vorkommen(DBU). Die Ursachen dafür sind nicht bekannt. Das Männchen (Bild) versorgt während der Brut Weibchen und Jungvögel und erbeutet im Schutzgebiet ausreichend Wühlmäuse sowie andere kleine Säugetiere und Vögel. mehr

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert innovative, modellhafte Vorhaben zum Schutz der Umwelt. Dabei leiten sie ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte im Sinne der nachhaltigen Entwicklung. Die mittelständische Wirtschaft ist für die DBU eine besonders wichtige Zielgruppe.

Gefahr für Meerestiere: Geisternetze in der Ostsee

In der Ostsee gehen nach Aussage des WWF jedes Jahr bis zu 10.000 Fischernetze oder Teile davon verloren, die dann als "Geisternetze" im Meer treiben oder am Meeresgrund liegen bleiben. Geisternetze sind eine unnötige Gefahr für Meerestiere. Sie zersetzen sich später in Mikroplastik und gelangen so auch in die Nahrungskette der Meeresbewohner. Mehr lesen

Windkraftanlagen und Insektensterben

Interessante Hypothese: Weil flugfähige Insekten ähnliche Lufträume nutzen wie Windkraftanlagen, könnte ein Zusammenhang zwischen Insektensterben und dem Ausbau der Windkraft bestehen. Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Luft− und Raumfahrt (DLR) kommt zu dem Ergebnis, dass Rotorblätter bundesdeutscher Windkraftanlagen jährlich rund 1200 Milliarden Fluginsekten vernichten. Das entspricht in etwa der Menge, die durch 40 Millionen PKW getötet wird und gefährdet über einen längeren Zeitraum den Bestand der ohnehin bedrohten Populationen. Studie downloadbar hier

Rettet die Biene, schützt den Wolf:
Was ist uns der Naturschutz wert?

Maischberger-Sendung in der Mediathek hier

Wie gefährlich ist der Wolf tatsächlich für den Menschen? Ist es wirklich nötig, die Bienen zu retten? Oder übertreiben wir es mit dem Naturschutz? Gefährdet zu viel Umweltschutz am Ende unsere Landwirtschaft?

"Früher sind Fische mal in Verpackungen gewesen,
heute sind die Verpackungen im Fisch.
Und das muss aufhören."
Bundesumweltministerin Svenja Schulze

 Die dünne Haut der Erde : Der Mutterboden

Die dünne Haut der Erde

hier zu hören:

Deutschlandfunk:
44 min
von Nora Bauer


Der Mutterboden, auch als Muttererde, Oberboden und unter Landwirten als Ackerkrume bezeichnet, ist der oberste und fruchtbarste Horizont des Bodens. Neben den mineralischen Hauptbestandteilen (Feinsand, Schluff und Ton) enthält er, im Gegensatz zu tiefer liegenden Bodenhorizonten, einen hohen Anteil an Nährstoffen und organischer Substanz (Humus) sowie eine große Menge an Bodenlebewesen. In der traditionellen Landwirtschaft wurde immer sehr darauf geachtet, dass durch geeignete Maßnahmen der Mutterboden über Generationen erhalten blieb. Das ändert sich jetzt drastisch.  Mutterboden wird durch Erosion, Versiegelung, Eintrag von Giftstoffen und anderen Raubbau gefährdet. Humusschwund als Folge industrieller Bearbeitung wie Monokulturen, zu schweres Gerät, fehlende Fruchtfolgen, chemische Dünger, großzügiger Einsatz von Herbiziden und Insektiziden schädigt den Boden zusätzlich.

Die Autorin besichtigt die Lage vor Ort und fragt, warum Landwirte mit der kostbaren Humusschicht so sorglos umgehen.

Anmerkung: In Deutschland ist Mutterboden unter anderem durch § 202 BauGB , Titel „Schutz des Mutterbodens“, gesetzlich geschützt.

“Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?”

Greta Thunberg, 16-jährige Klima-Aktivistin im Streik

Ein Sprachrohr der Jugend:

https://fridaysforfuture.de/  Wir sind junge Menschen und streiken freitags in ganz Deutschland, um gegen die aktuelle Klimapolitik zu protestieren.

https://parentsforfuture.de/ Eltern und Erwachsene, die die Schüleraktionen unterstützen.

Man kann lange darüber diskutieren, ob Schüler freitags Schule schwänzen dürfen oder nicht. Ein guter Umweltunterricht in den Schulen mit einer Freitagsdemo pro Monat wäre vielleicht ein guter Kompromiss. Schulformübergreifend erfolgt dann ein Erfahrungsaustausch. Unterricht bekommt zusätzlich aktuelle Bezüge. In der Schule findet fächerübergreifender Unterricht sinnvoll statt. ...
Wenn wir uns Akteure wünschen, die sich für eine bessere Welt einsetzen, sollten wir uns nicht allein auf die gewählten Politiker verlassen. Der Weg, den die demonstrierenden Kinder gehen, erscheint mir durchaus zielführend.

 

Brutvogel-Monitoring für jedermann

Mit den längeren Tagen sind bei Kleibern, Heckenbraunellen, Meisen und Buchfinken die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören, die Brutzeit hat bei vielen Arten bereits begonnen. Am 10. März beginnt der DDA die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel. Jeder kann mitmachen. Informationen hier.

Schrebergärten sind für Hummeln ein guter Lebensraum

Forscher der Universität Bristol haben nach Orten in der Kulturlandschaft gesucht, die Insekten einen Lebensraum bieten können, wenn natürliche Flächen fehlen. Ein trauriges Ergebnis war, dass städtische Parks und selbst städtische Naturschutzgebiete nicht viele Insekten anlockten. Besonders viele Insekten wurden dabei von Schrebergärten angezogen. mehr lesen

Kreis Segeberg: Illegale Vogelfallen entdeckt

Die Staatsanwaltschaft Kiel ermittelt gegen einen ehemaligen Jäger aus der Gemeinde Groß Kummerfeld (Kreis Segeberg). Der Mann soll nach Angaben der Polizei rund 40 Vogelfallen illegal auf seinem Grundstück aufgestellt haben. Dem Jäger drohen bei Verurteilung eine Geldstrafe oder eine bis zu dreijährige Freiheitsstrafe.
Es handelt sich dabei nicht um einen Einzelfall. Das Verfolgen und Töten von Greifvögeln noch sehr verbreitet,  die Dunkelziffer bleibt hoch“. Besonders betroffen sind Seeadler, Habichte, Bussarde, Uhus und der in Norddeutschland seltene Rotmilan (Bild). Ursachen sind sicherlich die Angst der Brieftaubenzüchter vor Verlusten, Futterneid bei den Jägern aber auch die Gefahr, dass vorhandene Greifvögel Baumaßnahmen wie geplante Windräder verhindern können.

Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit den 1970 er Jahren für einen besseren Schutz von Greifvögeln vor illegaler Verfolgung. Aktuelle Fälle finden Sie hier:
https://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/deutschland/greifvogelverfolgung/aktuell

Celtic Fields

Celtic Fields (Keltische Felder) sind kleine, mehr oder weniger rechteckige Äcker der Bronze-, Eisen- und Römerzeit, zum Anbau altertümlicher Getreidearten wie Einkorn, Emmer und Dinkel. Die schachbrettartig angeordneten Äcker hatten eine Kantenlänge von 20 bis 50 m und zeichneten sich durch begrenzende Wälle aus, die eine Höhe von bis zu 60 cm erreichen konnten. Die Wälle sind durch kreuzweises Pflügen mit dem Hakenpflug entstanden, bei dem am Rand der bearbeiteten Fläche Erdreich liegen bleibt. Ungestörter Bewuchs an den Feldrändern sowie das Ablagern von Lesesteinen förderte zudem die Ablagerung von Sedimenten, während die beackerte Fläche erodierte. Mit der Zeit entwickelten sich das Niveau von Feldrain und Acker auseinander und es entstanden wannenartige Felder. Celtic Fields findet man auch verbreitet in Schleswig-Holstein. (hier)

Mehr Informationen auch hier: https://www.startnext.com/datierungen-feldfluren/blog/

Das hier angebotene Video führt gut in das Thema ein.

Nistkästen selber bauen - der NABU gibt Tipps

Seit den Anfängen des Vogelschutzes zählt das Bauen und Anbringen von Nistkästen zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit vor Ort. Künstliche Nisthilfen sind dort sinnvoll, wo Naturhöhlen fehlen, weil alte und morsche Bäume nicht mehr vorhanden sind. Allerdings sollte man immer auch beachten, dass für die Jungvögel genug Nahrung (Insekten) vorhanden ist. Mehr lesen

In Werkstätten für Behinderte (Internet) und auch Justizvollzugsanstalten (Kiel) werden geeignete Kästen günstig angeboten.

Massensterben von Trottellummen entlang der niederländischen Küste

Bereits seit mehreren Wochen fallen entlang der niederländischen Nordseeküste ungewöhnlich viele tot angespülte Trottellummen auf. Eine tote Trottellumme pro Kilometer Strandabschnitt pro Tag – das liegt weit über den zu dieser Jahreszeit üblichen Totfunden. Mehr lesen

WWF-Jahresbericht

Mit eindrucksvollen Bildern, spannenden Videos und wissenswerten Fakten liefert der neue WWF-Jahresbericht einen Überblick zu Naturschutzerfolgen. hier

Sind sich Fische ihrer selbst bewusst?

Schimpansen, Delfine, Krähen und Elstern erkennen ihr Spiegelbild als Abbild des eigenen Körpers. Bislang gilt dies als Anzeichen dafür, dass diese Arten ein Bewusstsein von sich selbst besitzen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell und der Universität Konstanz sowie der Osaka City University haben nun entdeckt, dass auch Putzerfische auf ihr Spiegelbild reagieren und versuchen, Flecken auf ihrem Körper zu entfernen, wenn sie diese im Spiegel sehen. mehr lesen

Die Wölfe kehren zurück

Nach Jahrhunderte langer Verfolgung und Ausrottung kehren die Wölfe in Deutschland und in vielen anderen Regionen Europas in einige ihrer angestammten Gebiete zurück. Dabei entstehen häufig Probleme mit der Bevölkerung, und alte Ängste werden wieder wach. Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Wölfen zu helfen und sie zu schützen.  Informationen hier

Eine sehr informative Homepage rund um den Wolf in Deutschland.

Eine weitere sehr informative Homepage ist http://wolfsschutz-deutschland.de/

Die rechtliche Betrachtung der Abschussgenehmigungen für je einen Wolf in Niedersachsen und SH führt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Mit heftiger Kritik hat der Verein Wolfsschutz-Deutschland e.V. auf die genehmigten Abschüsse von Problemwölfen in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen reagiert. Der Verein bezeichnete die Verfügungen gestern als widerrechtlich und forderte den Rücktritt der Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) und seines niedersächsischen Kollegen Olaf Lies (SPD). In einem Offenen Brief an EU-Umweltkommissar Karmenu Vella rief der Verein dazu auf, beide Minister zu rügen. Beide Ressortchefs hätten gegen EU-Gesetze und Richtlinien verstoßen. Den Brief finden Sie hier.

Die Wiese -
Ein Paradies nebenan

Der neue Film von Jan Haft - Kinostart: 4. April 2019

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat den Naturfilmer Jan Haft gebeten mit den technischen Mitteln eines modernen Dokumentarfilms die sechsbeinigen, vierbeinigen und geflügelten Bewohner artenreicher Wiesen vorzustellen. DIE WIESE – EIN PARADIES NEBENAN zeigt aber auch, warum dieser Lebensraum so bedroht ist. Info hier

I had a dream

 

Stell dir vor, es ist Krieg -
und niemand geht hin ...

Stell dir vor, der Wolf soll erschossen werden -
und kein Jäger ist bereit es zu tun ...

Es sieht fast schon so aus ...

Die Wölfe sind zurück

Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in ganz Deutschland aus.  Derzeit gibt es in Deutschland etwa 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere – und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker von CDU, SPD, FDP und AfD schlagen Alarm und fordern inzwischen den Abschuss von Wölfen und eine Obergrenze für ihren Bestand. Geht von Wölfen tatsächlich eine Bedrohung aus? Diese Thematik wird in einem informativen Film des WDR behandelt. Zu sehen hier.

Der Wolf muss weg !!!

Argumente aus Bürgermeinungen

  • Tierschutz für wehrlose Schafe
  • Gefährdungen für Menschen
  • Wölfe statt Schafe einzäunen
  • Ein Schäfer: "Mir zerreißt es das Herz, weil wehrlose Schafe, trächtige Muttertiere und Jungkälber auf ihren Weiden von Wölfen schwer verletzt und getötet werden."
  • Der Wolf überwindet Schutzzäune. (Schafft mein Dackel auch)
  • ...

Die Argumente sind stichhaltig.

Der Wolf muss also weg.    Jäger sollen ihn abschießen.

Und damit es Sinn macht, fahren wir fort:

  • Der Luchs soll weg. Er tötet jede Woche ein Rehlein mit den großen Augen.
  • Der Adler soll weg. Es soll früher sogar Babys geraubt haben. Außerdem schlägt er Gamskitze.
  • Der Kolkrabe soll weg. Er tötet Lämmer schon bei der Geburt. Info hier
  • Der Seeadler, Reiher, Fischadler, Kormoran, Fischotter sollen weg. Sie stehlen uns und unseren Fischern die Fische.
  • Der Uhu soll weg. Er frisst Igel und Fasane.
  • Die Stare und Drosseln sollen weg. Sie stehlen uns die Kirschen und picken Äpfel an.
  • Die Sperrlinge und Finken sollen weg. Sie stehlen uns das Korn.
  • Möwen, Tauben und Schwalben sollen weg. Sie bekoten unsere Segelschiffe und Häuser.
  • Eigentlich sollen alle Vögel weg. Sie übertragen die Vogelgrippe. Schlecht für unsere Hühnerkäfighaltung.
  • Die Schweinswale sollen weg. Sie zerstören den Fischern die Netze.
  • Die Wildschweine sollen weg. Sie zerstören unsere Anlagen und Golfrasen. Sie übertragen die Schweinepest.
  • Ratten, Mäuse, Marder, Füchse, ... sollen weg. Sie übertragen Krankheiten wie Pest und Tollwut und stehlen uns die Gänse.
  • Der Maulwurf soll weg. Er zerstört unsere Golfrasenansicht.
  • Kaninchen sollen weg. Ihre Bauten zerstören Deiche und sind Fallgruben für unsere Freizeitpferde.
  • Biber und Bisam sollen weg. Sie zerstören unsere Deiche und stauen Flüsse auf.
  • Schlangen sollen weg. Sie sind teilweise giftig und töten unsere lieben Hunde.
  • Mücken und Fliegen sollen weg. Sie belästigen uns, übertragen tödliche Krankheiten.
  • ...

Wenn wir das alles geschafft haben, geht es uns endlich gut. Es sei denn, es ergänzt jemand

Der Mensch soll weg. Er ist die Ursache für alle Probleme.


Unser Blumenhahn mit seinen 5 Hennen in unserer Streuobstwiese, gut geschützt unten mit Elektrozaun gegen Marder, Fuchs, Marderhund und Dackel, oben mit einem Schutznetz gegen Habicht, Bussard und andere Greifer. Die Hennen legen momentan täglich 2 Eier, (goldene).

mehr Infos

Meinung des NABU zum Wolf hier

Bestandstrends häufiger Brutvögel in Europa aktualisiert

Zu Anfang eines jeden Jahres schreibt der European Bird Census Council (EBCC) die Bestandstrends der häufigen Brutvögel Europas fort. Dazu leiten die Koordinatorinnen und Koordinatoren der nationalen Programme zur Erfassung der Brutvögel der EU-Mitgliedstaaten ihre jeweils aktuellen Trends an den EBCC weiter, der die Daten zusammenfassend auswertet. Ziel ist es, die großräumigen und über einen langen Zeitraum erhobenen Monitoringdaten zu den Beständen der häufigen Brutvogelarten als eine Art Barometer für den Zustand der Natur in Europa zu verwenden. Mehr lesen

Hunde wissen, wenn sie etwas nicht wissen 

Wenn Hunde nicht über ausreichend Informationen verfügen, um eine sichere Entscheidung zu treffen, suchen sie – ähnlich wie Schimpansen und Menschen – nach weiteren Informationen. Wissenschaftlerinnen am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte haben Hinweise gefunden, dass Hunde über einige "metakognitive" Fähigkeiten verfügen. Insbesondere wissen Hunde, wenn sie nicht über ausreichend Informationen verfügen, um ein Problem zu lösen. Ähnlich wie Primaten suchen sie in diesem Fall nach weiteren Informationen. mehr lesen

Energiewende

Eine Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung aus Essen belegt: Die durch die Energiewende gestiegenen Strompreise belasten vor allem wirtschaftlich Schwache. Die Energiewende dürfte eines der unsinnigsten Projekte in der Geschichte der Bundesrepublik sein: Die Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß sind gering, die Subventionen hoch und die Preise für Strom steigen. Einige wenige Vermögende verdienen viel Geld, dass in der Masse von armen Haushalten bezahlt wird.

Seit dem Jahr 2000 haben sich die Strompreise für private Haushalte mehr als verdoppelt. Von steigenden Stromkosten sind Millionen von armutsgefährdeten Haushalten besonders betroffen, weil diese Kosten regressive Wirkungen haben: Arme Haushalte haben einen größeren Anteil ihres Einkommens zur Finanzierung ihres Energiebedarfs aufzuwenden als wohlhabende Haushalte. Im Grunde liegt auch hier eine Umverteilung von unten nach oben vor, verantwortlich dafür zu einem großen Teil die SPD . Der ungerechtfertigten Geldumverteilung folgt zunehmend eine gerechtfertigte Stimmenumverteilung. Leider können abwandernde Wählerstimmen angerichteten Schaden nicht mehr rückgängig machen. Und wo sollte man auch hinwandern? Mehr lesen

 Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel

Seit dem Jahr 2002 trägt die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (LUGV) verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) aus ganz Deutschland zusammen.

Die Liste finden Sie hier

Klimawandel - einmal anders gedacht

 

gestern

heute

morgen ?

mehr lesen

Wer den Vögeln Luxus bieten will, baut einen Teich

Baden, trinken, putzen: Besonders im Sommer freuen sich Vögel, wenn man ihnen eine saubere Wasserstelle anbietet. Die Planungen sollten frühzeitig beginnen.

Ein Teich ist ein größeres Projekt, das gut vorbereitet und geplant sein sollte. Doch das Ergebnis entschädigt für alle Mühen, denn nicht nur die Kleinsäuger, Vögel, Bienen und Schmetterlinge, sondern auch wir Menschen profitieren von einem Gartenteich. Ein guter Bautermin ist der Mai. Die Folie ist dann warm genug, sich dem Boden anzupassen. Ökologisch besonders wertvoll sind Teiche ohne Fische. Hier haben die Insekten, Frösche und Lurche eine Chance sich zu entwickeln. Ein paar Ökofische stören jedoch nicht. Stichlinge, Moderlieschen und Co sind gut geeignet. Eisvogel und Reiher freuen sich darüber.

Netzwerk „Käfighaltung beenden“

Das Netzwerk der Europäischen Bürgerinitiative „Käfighaltung beenden“ vereint Tierschutz, Landwirtschaft, politische Organisationen und Umweltorganisationen unter einem Dach. Ziel ist es, das Leben von Tieren in der Landwirtschaft durch ein Verbot von Käfighaltung auf dem gesamten Kontinent zu verbessern. mehr lesen

Bäume

Bäume haben in Deutschland einen hohen Stellenwert. In einer Statistik las ich, dass es etwa 80 Milliarden davon bei uns geben soll. Das wären 1000 Bäume pro Bundesbürger. Viele dieser Bäume verdanken wir unseren Vorfahren, die gewissenhaft und weitblickend (nachhaltig) Bäume gepflanzt und auch geerntet haben. Alles geschah nach festen Regeln. Auch die Politik brachte ihren Beitrag. So soll nach Aussage eines treuen Lesers z. B. der Großer Kurfürst, Friedrich Willhelm (1640-1688) eine Verordnung erlassen haben, nach der kein Landmann heiraten dürfe, der nicht den Nachweis beibrachte, daß er 6 Nutzbäume und 6 Obstbäume angepflanzt habe.
Wäre solche Verordnung (Anregung) nicht auch heute hilfreich? Ein schönes Geschenk für junge Paare? Statt den bekannten Baumstamm gemeinsam durchzusägen eine kleine Pflanzaktion? Vielleicht könnte man auf diese Weise Lebenswälder statt Sterbewälder anlegen.

Icarus

Icarus ist eine internationale Kooperation zur Beobachtung von Tieren aus dem Weltraum (International Cooperation for Animal Research Using Space). In ihr arbeiten Wissenschaftler mit dem Ziel zusammen, ein satellitengestütztes System zur Beobachtung kleiner Tiere wie zum Beispiel Vögel, Fledermäuse oder Wasserschildkröten zu entwickeln. mehr lesen

Volkszählung für Insekten ab 2019: Wie soll das bloß klappen?

„Jede Art zählt!“ Gemeint ist beim sog. „Insekten-Monitoring“ aber vielmehr: „Jede Art zählen!“ Denn das Bundesumweltministerium will alle Insektenarten zählen und fragt sich, ob dabei Bürger entscheidend helfen können. Mit diesem Insektenmonitoring sollen bundesweit repräsentative, standardisiert erhobene Daten zu Langzeitveränderungen von Insekten bereitgestellt werden. mehr Informationen hier

NABU Magazin 'Betrifft: Natur' online erschienen

Das 16-seitige Magazin „Betrifft: Natur“, Ausgabe 1 / 2019 des NABU Schleswig-Holstein mit Naturschutzberichten und Mitteilungen aus dem nördlichsten Bundesland ist aktuell online erschienen. Der NABU informiert hier über aktuelle Themen des Umwelt- und Naturschutzes im Land zwischen den Meeren! hier


Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung,
Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen,
wenn die Hunde nicht wären,
in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?"
(Artur Schopenhauer)

Der Wolf ist der Urahn aller Hunde.
Ihm verdanken wir unendlich viel.
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Beitrag zur momentanen Diskussion um ein paar Wölfe in SH


Umwelt-Spezial-Magazin

Die Organisation ProVieh beschäftigt sich in einem lesenswerten Magazin mit den Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft und Tierhaltung auf die Umwelt. Hier

Betäubungslose Ferkelkastration

Jetzt wurde im Bundestag endgültig über die Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration abgestimmt. Trotz zweimaliger Ablehnung im Bundesrat hat die große Koalition in einer Fraktionsinitiative kurz vor Ablauf der Frist eine zweijährige Verlängerung herbeigeführt. Mehr Informationen

Schreiadler

Insgesamt brüten nur noch knapp 130 Schreiadler-Paare in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Und hier, wo eine intensive Land- und Forstwirtschaft die größten Bedrohungen für die Schreiadler sind, werden seine Lebensräume mit viel Geld und Engagement geschützt. Jedes Jahr im September brechen die Schreiadler zu ihrem 10.000 Kilometer langen Winterzug ins südliche Afrika auf. Kein anderer heimischer Greifvogel legt eine solche Distanz zurück, Rotmilane ziehen zum Beispiel nur bis Südeuropa oder nach Nordafrika und für die Wiesenweihe endet der Winterzug südlich der Sahara. Als sogenannter Thermiksegler müssen Schreiadler über Land ziehen, um über weite Strecken gleiten zu können. Doch besonders in der Südtürkei, in Syrien, dem Libanon und in Nordägypten gilt das Abschießen eines Greifvogels wie dem Schreiadler als Statussymbol und beweist die Männlichkeit des Jägers. Die Verluste durch die illegale Jagd sind in diesen Regionen sehr hoch. Mehr lesen

Deutschlandfunkbericht dazu hier

Die Eigenschaft von Menschen (Männern), Tiere zu töten um sich damit selbst zu erhöhen, ist auch bei uns weit verbreitet. Jagdtourismus deutscher Jäger gehört dazu. Auch die Trophäenjagd. In weitesten Sinne auch, Wildtiere der Natur zu entnehmen um sie für Brauchtum, Geschäft oder Fotografie zu missbrauchen.

Neues Magazin, rund um die Fischerei in SH

Heimischer Fisch aus heimischer Fischerei – darum geht es in diesem Magazin. Und um die Menschen, die uns damit versorgen. Was sind das für Leute, die diesen Beruf ergreifen? Wie ist so ein Tag im Leben eines Fischers? Das und mehr können Sie in diesem Magazin lesen. Es stellt die Fischerei und den Fischgenuss in den Mittelpunkt. Als PDF hier

Einkaufsratgeber Fisch

Die Meere und ihre Fischbestände müssen geschützt werden – und jeder Verbraucher kann dazu beitragen: mit der sorgfältigen Auswahl beim Fischeinkauf. Stammt der Fisch aus nachhaltigem Fang? Ist die Art bedroht? Oder gar schon überfischt? Ein Fisch-Einkaufsratgeber finden Sie hier, als PDF oder als App für Ihr Handy. hier

Der Kolkrabe und die Schafe

Die Verluste von Lämmern durch den Kolkraben sind um ein Vielfaches höher als die Verluste durch den Wolf. Infos hier

Der NABU hat diesbezüglich auch eine Stellungsnahme veröffentlicht: hier

Feuer frei auf den Vogel des Jahres 2019, die Feldlerche

Sie werden mit viel Geld geschützt - und andernorts massenhaft abgeknallt. Jagd auf bedrohte Vogelarten ist ein ganz legaler Skandal. Auch das ist Europa. In einem Bericht im Wissenschaftsjournal "Spektrum der Wissenschaft" wird diese Problematik ausführlich beschrieben. Hier

Wildlebenden Tieren illegal nachzustellen, ist nicht nur ein Thema in fernen Ländern. Auch hierzulande steht die Artenvielfalt in Wald und Flur im Fadenkreuz von Kriminellen. Hier

Mit dem Adler über die Alpen

Wie sieht die Welt aus der Vogelperspektive aus? Mit einer 360-Grad-Kamera auf dem Rücken von Adlern erkunden Forscher die Schönheit der bedrohten Tierwelt. Das Video ist hier zu sehen (hakelt manchmal). Im Zeitalter von Drohnen sicherlich überflüssig. Aber auch eine gute Gelegenheit, Falknerei zu rechtfertigen. Und mit den versklavten Tieren Geld zu verdienen.

Infos über das Projekt Eagle Wings hier

Spinnen

Der Herbst bringt viele schöne Moment mit sich: goldene Blätter, kuschelige Abendstunden und traumhafte Herbstspaziergänge. Und Spinnen mit ihren kunstvoll geknüpften Fangnetzen, die taubedeckt so zauberhaft in der Morgensonne glitzern. Alle Spinnenarten, von denen es allein in Deutschland rund 1000 gibt, leben räuberisch von der Jagd auf Insekten und andere Kleintiere. Sie haben damit eine bedeutende Funktion in der Natur als Regulator. Wer diese Mitbewohner trotzdem nicht dulden will, sollte die nützlichen Tiere nicht mit Pantoffeln, Staubsaugern oder Zeitungen traktieren, sondern sie behutsam in einem Glas einzufangen und nach draußen bringen.

Als Atmungsorgane dienen den Insekten starre Röhren, die den gesamten Körper durchziehen und in immer feineren Röhren bis an die Organe und Einzelzellen reichen. Dieses System wird als Tracheensystem bezeichnet und entwickelt sich aus Einstülpungen der Epidermis nach innen.
Der Atemvorgang ist primär passiv. Durch diese Form der Atmung ist auch bedingt, dass Insekten in wärmeren Gebieten größer werden können. In eher kalten Gebieten reicht die Molekularbewegung der Luft nicht aus, um die inneren Tracheen ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen.

Meines Wissens hat noch niemand untersucht, welchen Einfluss die Feinstaubproblematik in unserer Umwelt auf das Atmungssystem der Insekten hat.

Tierversuche an Rotkehlchen

Am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg werden freilebende Rotkehlchen gefangen, um sie grausamen Experimenten auszusetzen! Und dies seit mindestens 14 Jahren! In einem einzelnen Versuch mussten 92 Rotkehlchen leiden. Die Tiere werden mehrfach einzeln in einen kleinen Kasten gesetzt, der mit speziellem Papier ausgekleidet ist. Bei seinen vergeblichen Flugversuchen in die ihm angeborene Zugrichtung hinterlässt der Vogel Kratzspuren, die von den Experimentatoren ausgewertet werden. Dann werden die Vögel starken Magnetfeldern ausgesetzt, um ihren Navigationssinn zu stören und sie orientierungslos zu machen. In einem anderen Versuchsprojekt werden 40 Rotkehlchen geköpft, um ihre Augennetzhäute zu untersuchen. mehr lesen

Manchmal sind Tierversuche nötig, um neue Erkenntnisse auch zum Wohle der Tiere zu erlangen. Manchmal sind sie jedoch völlig überflüssig, dienen dem Ego einzelner Personden in Form von "wissenschaftlichen Veröffentlichungen". Diese für das Renommee einzelner Personen oder Institute sicher notwendige Vorgehen rechtfertigt allein jedoch nicht die Qualen der betroffenen Tiere.

Es ist an der Zeit, dass alle Tierversuche auf einer Internetplattform veröffentlicht werden müssen. Dazu jeweils auch die gesuchte und die später gefundene Erkenntnis.

Ich betrachtete all´ die in Käfigen sitzenden Tiere ...
in Tierheimen, in Tierfabriken, in Versuchslabors ...
Die Wegwerfprodukte der menschlichen Gesellschaft.
Ich sah´ in ihren Augen:
Liebe und Hoffnung, Angst und Schrecken, Trauer und Schmerz.
Und ich war voller Zorn !
„Gott,“ sagte ich, „das ist schrecklich! Warum tust Du nicht etwas?“
Gott war einen Moment lang still, dann sprach er sanft.

„Ich habe etwas getan,
 ich habe Dich geschaffen.“
(Jim Willis 1999)

... und so verschiebt jeder die Verantwortung auf seinen Nächsten ...

HausTierSuche.at

ist eine private Tierschutzinitiative. Mit sehr viel Fleiß und Liebe zu unseren Haustieren hat hier eine Familie eine sehr informative Homepage erstellt. http://www.haustiersuche.at/

Haussperlinge - ein Schulprojekt?

Weißer Sperling in galluses Garten

von Simon Hinrichs

Im Biologieuntericht, in der Bio-AG etc. könnten Schüler Projekte für Spatzen, aber auch Mauersegler, Fledermäuse und Co starten. Ein Schulhof eignet sich meist wunderbar als Lebensraum für den Haussperling; beispielsweise fällt Brot ab und es gibt Sandkisten für Sandbäder.
Spatzen lassen sich meist gut beobachten, da sie nicht versteckt oben in den Baumkronen sitzen, sondern sich auf Augenhöhe der Kinder bewegen.

So wird gleich von Anfang an vermittelt, dass Naturschutz mehr ist, als das häufig in den Medien "gefeierte" Pflanzen eines Baumes oder Aufhängen eines Meisenkastens. Bäume beschatten Flächen und ein Großteil der Tiere und Pflanzen mag es lieber warm und offen. Ohne Insekten gibt es keinen Meisennachwuchs im Nistkasten. So werden gleich die Zusammenhänge gezeigt.

Technisch ambitionierte Lehrkräfte könnten Webcams in den Kästen installieren. Die Kinder könnten so rund um die Uhr "ihre" Vögel beobachten, diese ihren Eltern, Freunden etc. zeigen. So entsteht ein ganz anderes Verhältnis zu diesen Vögeln. Dann wird ggf. auch zu Hause geguckt, wie man dem Spatzen am elterlichen Haus oder im Garten helfen kann.

So werden die Schüler von klein auf für das Thema Gebäudebrüter sensibilisiert und können später ihr Wissen beispielsweise als Architekt, Hauswart, Gärtner, Stadtplaner, Dachdecker, Politiker, Hausbesitzer oder einfach als Bewohner eines Gebäudes (mit tierischen Nachbarn) weiter vermitteln und einsetzen.

In Hamburg werden momentan viele Schulen saniert; schade dass man diese Chance nicht nutzt und dabei gleich Nistkästen ins Mauerwerk einbaut, um derartige Projekte zu starten.

Marktmacht des Verbrauchers - erfolgreich

Der Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration ist bei REWE bereits seit zwei Jahren bei den Produkten der Eigenmarke REWE Bio Realität.  Damit genießt das Tierwohl bei den Fleisch- und Wurstprodukten der Eigenmarke REWE Bio weiterhin höchste Priorität. Die Tierschutzorganisation PROVIEH begrüßte die Ankündigung als klares Signal, dass mehr Tierschutz schon heute möglich ist, wenn alle Partner in der Wertschöpfungskette dies wirklich wollen und an einem Strang ziehen. Dagegen will die Bundesregierung die betäubungslose Ferkelkastration um weitere zwei Jahre verlängern. Ein entsprechendes Gesetz ist gerade im Bundeskabinett verabschiedet worden. mehr lesen

Dieses Beispiel zeigt, dass wir als Verbraucher oft schneller als die Politik  Entscheidungen und Gesetzesänderungen zum Wohl unserer Mitgeschöpfe herbeiführen können. Das gilt für alle Bereiche, wir müssen es nur wollen und uns einig sein.

Gesucht: Die absurdesten Verpackungen                               

Hochwertige Thermobecher zu gewinnen

Bananen in Plastik, überdimensionierte Kartons, Unmengen an Füllmaterial: Haben Sie auch das Gefühl, dass die Produkte unseres täglichen Lebens zu viel verpackt werden? Der NABU stellt sich gegen den Verpackungswahn und baut dabei auf Ihre Unterstützung! Mehr lesen

Wenn Sie gewinnen wollen, zahlen Sie jedoch mit Ihren Daten. 

"Niemals fand ich Menschenliebe,
wo keine Tierliebe war.
Wer das Leben wahrhaft respektiert,
respektiert auch das Tier,
denn das Leben wurde uns beiden von Gott geschenkt."

Prof. Konrad Lorenz

Bislang älteste Zeugnisse für Milchviehhaltung in der ostasiatischen Steppe

Bereits vor etwa 3300 Jahren etablierte sich die Haltung von Rindern, Schafen und Ziegen als Milchvieh in der nördlichen Mongolei. Die Weidewirtschaft mit Milchvieh machte die Hirten der mongolischen Steppe einst so erfolgreich, dass sie den größten Teil Asiens und Europas erobern konnten. mehr lesen

Grundprinzipen des Denkens:
Wie wir unsere Gedanken navigieren

Sie ist eine der fundamentalsten Fragen überhaupt: Wie funktioniert das menschliche Denken? Bisher gibt es darauf keine schlüssige Antwort. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und des Kavli-Instituts für Systemische Neurowissenschaften in Trondheim, Norwegen, darunter auch Nobelpreisträger Edvard I. Moser, haben nun die bislang vorhandenen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammengesetzt und schlagen einen neuen Ansatz vor: Unser Denken funktioniert über das Navigationssystem unseres Gehirns. mehr lesen

Hühner leiden in Käfigen

Sie können nicht flattern oder scharren. In Käfighaltung werden die natürlichen Verhaltensweisen von Hühnern massiv eingeschränkt. Darunter leidet jede zweite Legehenne in der EU. Denn rund 55,9 Prozent der 390,7 Mio. Legehennen in der EU fristen ihr Leben in einem Käfig dahin. Das sind 220 000 000 Tiere, denen es unnötigerweise nicht gut geht.

Mehr Informationen hier

Im Umgang mit den von uns abhängigen Tieren zeigt sich das Wesen des Menschen.

Dieses Wesen tut oft auch den Mitmenschen nicht gut.


Infraschall

Schall entsteht durch Bewegung, meist Schwingung eines Körpers. Schwingt dieser Körper (z.B. eine Gitarrensaite) 20-mal pro Sekunde hin und her, so spricht man von 20 Hertz (hz). Diese Schwingungsfrequenz von 20 hz können wir als Mensch gerade hören als einen sehr tiefen Ton. Gegenstände, die langsamer schwingen, erzeugen den für uns nicht mehr hörbaren Infraschall.  Infraschall überwindet viele Kilometer, durchdringt selbst Mauern.

Nun scheint es so zu sein, dass auch Dinge, die wir mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen können (wie z.B. auch die radioaktive Strahlung) uns trotzdem krank machen können. Da auch Windkrafträder diesen Infraschall erzeugen, die Abstände von WKAs zu Wohnanlagen in der Diskussion sind, gewinnen neue Forschungsergebnisse an Bedeutung für uns alle. Ganz schlecht ist es dann, wenn diese Ergebnisse verschwiegen werden sollen.

Das ZDF hat in einer Dokumentation im Rahmen der Serie "planet e."  Wissenschaftler, Ärzte, Ingenieure und Betroffene zu Wort kommen lassen und konfrontiert Skeptiker mit dem Thema "Infraschall". https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-infraschall---unerhoerter-laerm-100.html

Ergänzend und vertiefend gehört jedoch auch die Lektüre von https://de.wikipedia.org/wiki/Infraschall dazu. "Wissenschaftlicher Konsens ist, dass der von Windkraftanlagen ausgehende schwache Infraschall keinen gesundheitsschädlichen Einfluss hat."

Große Zellen für kleine Blätter 

Wissenschaftler identifizieren Protein zur Steuerung von Blattwachstum und -form

Im Herbst stechen nicht nur die Farben, sondern auch die verschiedenen Größen und Formen von Blättern ins Auge. Aber was lässt die Blätter verschiedener Pflanzen so unterschiedlich werden? Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln haben nun herausgefunden, wie ein Protein namens LMI1 unterschiedliche Blattformen hervorbringen kann. mehr lesen

Pseudonaturstoffe als Basis für neue Medikamente 

Forscher haben eine neue Klasse von Pseudonaturstoffen entwickelt, die Krebszellen aushungern können.

Fast ein Drittel der heutigen Arzneimittel leitet sich von Naturstoffen ab. Die Entwicklung von neuen Naturstoff-inspirierten Wirkstoffen ist jedoch sehr aufwendig und chemisch limitiert. Die Gruppe von Herbert Waldmann am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund hat diese Grenzen überwunden und sogenannte Pseudonaturstoffe entwickelt: Biologisch aktive Substanzen mit neuartigen chemischen Grundgerüsten, die aus Bausteinen von Naturstoffen bestehen, aber keine sind. mehr lesen

Eulen streicheln - Nein danke

Im Vorstand des Vereins "Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein e.V." gibt es genau zu diesem Thema ein Zerwürfnis. Galluse spricht sich kompromisslos gegen die langjährige Praxis der von einigen Vorstandsmitgliedern bevorzugten Umgangsart mit Eulen aus. Immer mehr Eulenschützer unterstützen ihn. Mehr lesen

Eine Ornithologin aus Nordfriesland schickte mir einen Link zu dem Thema aus Österreich.
https://www.eulen-greifvogelstation.at/wissen/missbrauch-und-illegale-verfolgung-von-wildtieren/eulen-streicheln-nein-danke/

Wer glaubt, all diese Probleme gibt es nur bei den Eulen, der irrt sich. Aber vielleicht gibt es noch ein paar andere Naturschützer, die in ihrem Bereich aktiv etwas verändern. Leicht ist es nirgends.

WWF aktualisiert Einkaufsratgeber für Fische

Überfischung bedroht nicht nur das Ökosystem Meer, sondern auch die Lebensgrundlage von etwa 800 Millionen Menschen, die auf Fisch als Nahrung oder Einkommen angewiesen sind. Wer nicht komplett auf den Fischkonsum verzichten möchten, dem aber nachhaltige Fischerei am Herzen liegt, der kann sich über den aktuellen Einkaufsratgeber Fische und Meeresfrüchte informieren. Hier Zusätzlich erhält man über jede Fischart sehr gute Informationen.

Krähen stellen Werkzeuge aus mehreren Komponenten her

Ein internationales Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Universität Oxford haben herausgefunden, dass Geradschnabelkrähen mehrere, für sich alleine zu kurze Elemente kombinieren, um an einen Leckerbissen heran zu kommen – eine Fähigkeit, die bisher nur bei Menschen und Menschenaffen beobachtet wurde. Die Krähen können also neuartige Probleme schnell und flexibel lösen. Welche Vorgänge dabei im Gehirn ablaufen, ist jedoch noch unklar. Mehr lesen

NABU Schleswig-Holstein setzt Streuobstwiesenförderung fort

Förderung der biologischen Vielfalt: Neuanpflanzungen werden unterstützt

Der NABU startet in diesem Herbst die bislang größte Streuobstwiesen-Pflanzaktion in Schleswig-Holstein. Das Projekt „Blühendes Schleswig-Holstein – Neue Streuobstwiesen braucht das Land“ wird von der BINGO-Umweltlotterie gefördert. „Schon seit mehreren Jahren bieten wir in Schleswig-Holstein die Förderung der Neuanlage von Streuobstwiesen an - und zwar auch für geeignete Flächen von Privatpersonen“, sagt der Projektleiter Streuobst des NABU Schleswig-Holstein, Frank Steiner. Nun wird das Projekt ausgeweitet: Neben bis zu 1.400 Hochstämmen werden Insektenhotels, Saatgut für Wildblumenwiesen und Spezialnisthilfen für charakteristische Vogelarten der Streuobstwiese angeboten. Kontakt: Frank.Steiner@NABU-SH.de

Insektensterben

Alles ist eigentlich allen bekannt. Seit Jahrzehnten. Galluse hat in seinem Studium der Agrarwissenschaften schon 1975 in Vorlesungen davon gehört. Vielleicht ist heute sogar schon punktuell ein politischer Wille zur Lösung der Probleme zu erkennen. Es mangelt jedoch an der Umsetzung. Wie beim Diesel, wie bei der ökologischen Landwirtschaft, wie bei der Energiewende ...

Jetzt haben 12 Wissenschaftler noch einmal aktuell einen 9-Punkte-Plan gegen das Insektensterben herausgegeben. Die Punkte sind uns auch schon lange bekannt. Wer setzt sie um? Wer verhindert es?

1. Einschränkung des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft

2. Extensivierung der Landwirtschaft

3. Erhöhung der Artenvielfalt des Grünlands

4. Pflege von Naturschutzgebieten

5. Mehr Natur im öffentlichen Raum

6. Lichtverschmutzung

7. Forschungs‐ und Bildungsoffensive

8. Förderung von Wildbestäubern

9. Öffentlichkeitsarbeit

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Rettet das Huhn e.V.

übernimmt ausgediente Legehennen aus Massentierhaltungen und vermittelt sie an tierliebe Menschen, die diesen Tieren ein artgerechtes, erfülltes Hühnerleben schenken möchten. 

"Wir übernehmen die Hennen aus den Betrieben in dem Moment, in dem sie normalerweise im Schlachthof entsorgt werden würden - die Hennen sind zu diesem Zeitpunkt circa 16-17 Monate jung. Sie sind dann nichts anderes als ein Abfallprodukt der Eierindustrie und werden - sobald die Rentabilität, sprich die Legeleistung etwas nachlässt - als wertlos befunden, wie Müll entsorgt und durch neue Junghennen ersetzt. So sterben pro Jahr rund 45 Millionen Legehennen allein in Deutschland." mehr lesen

Überlebensräume im Winter-Garten

ob nun Igel, Fledermaus, Maus, Schlange, Lurch, Vogel oder Insekt - viele Tiere sind in diesen Tagen auf der Suche nach einem warmen Quartier für den Winter. Stauden und Hecken werden jetzt zurückgeschnitten und Laub zusammengefegt. Gemeinden führen Schredderaktionen durch.  Lassen Sie die Laub- und Gehölzhaufen einfach mal in einer Ecke des Gartens liegen und schaffen Sie so Überlebensräume für viele Tiere. Anschaulich zeigt der NABU hier weitere Möglichkeiten. Und ... reden Sie mal mit Ihrer Golfrasennachbarin.

Seltene Hummeln kämpfen mit Inzucht und Krankheitserregern

Kanadische und amerikanische Forscher haben die Ursachen für das Verschwinden einer einst häufigen Hummelart untersucht. Bombus terricola kam vor hundert Jahren etwa 100x häufiger vor als heute. Ihre Ergebnisse lassen aufhorchen und sind wohl auch auf europäische Hummelarten zu übertragen. mehr lesen

„Insect Respect“: Ein Insektenvernichter will Insekten schützen

Ist Ihnen das auch aufgefallen? 2018 hat eine Welle von urplötzlich bienenfreundlichen Unternehmen hervorgebracht. Bienenschutz ist „in“, die großen Discounter wie Aldi und Lidl machen mit. Aber wem nutzt das mehr? Und wer hat mehr davon: Die Insekten oder die Firma? Mehr lesen

PROVIEH-Magazin "Umwelt Spezial" ist erschienen
Dieses Magazin beschäftigt sich mit den Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft auf die Umwelt. Sie finden unter anderem Artikel zu Auswirkungen auf Wasser, Luft und Boden.

Das Heft ist informativ, lesenswert hier downloadbar.

Regierung will 100 Millionen Euro für Insektenschutz ausgeben

Das Umweltministerium will durch das "Aktionsprogramm Insektenschutz"  medienwirksam vor der Bayernwahl mit der Absichtserklärung dem Insektensterben entgegenwirken. Ein Viertel des Budgets soll in die Forschung fließen.             

Die eine Hälfte des Geldes solle ab 2020 über ein gemeinsames Förderprogramm von Bund und Ländern verteilt werden, die andere werde der Bund tragen und verteilen. So solle die Düngung von Ackerstreifen, die an wichtige Insektenlebensräume grenzen, verboten werden. In ökologisch besonders schutzbedürftigen Bereichen wolle das Ministerium Pflanzenschutzmittel verbieten. Glyphosat solle nur noch zum Einsatz kommen, "wo und soweit dies absolut nicht anders geht".

Konjunktive und Zukunftsversprechen. Wenn überhaupt etwas übrig bleibt, wird es in Beratungsfirmen und Prestigeobjekte fließen. Es wäre einmal eine Aufgabe für den NABU, die Geldflüsse zu dokumentieren. Den Insekten wird es nicht helfen. Aber medienwirksam ist der Aktionismus rechtzeitig zu den bevorstehenden Wahlen.

Landwirte erklären mir, wie wissen nicht, wo die Insekten geblieben sind. Es werden heute viel weniger Insektizide eingesetzt als noch vor 20 Jahren. Vielleicht liegt es jedoch an den fehlenden Wirtspflanzen, die mit den heutigen Bodenverhältnissen und Herbiziden nicht überlebensfähig sind. Vorgänge in der Natur greifen ineinander. Fehlt die Wirtspflanze, fehlt das Insekt, fehlt der Vogel ... Auch hier gilt: alles ist allen bekannt.

Tierschutzforschungspreis für Göttinger Max-Planck-Forscher

10. Oktober 2018

Dirk Görlich und Tino Pleiner vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen erhalten den Tierschutzforschungspreis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Den beiden Wissenschaftlern ist es gelungen, sogenannte sekundäre Nanobodies zu entwickeln. Diese können die in Medizin und Forschung meistgenutzten Antikörper ersetzen und so die Anzahl der Tiere in der Antikörper-Produktion drastisch reduzieren. Mehr lesen

Klimainterventionen und Geopolitik
Die Gefahr der Militarisierung des Klimas

Wer etwas Zeit hat und sich mit Zukunftsszenarien auseinandersetzen möchte, kann es mit diesem Bericht gut tun. Klimawandel und Antworten darauf - einmal ganz anders gesehen.

"Die Auswirkungen des Kapitalismus sollen mit kapitalistischen Methoden behandelt werden. Das Ziel ist die Aufrechterhaltung des „business as usual“. Climate Engineering bedeutet mehr Profit und Wachstum für die klimawandelverursachenden Kapitale und neue Handlungsoptionen für das Militär mitsamt entsprechender Eskalationsdynamik – kurzum noch mehr Herrschaft über Natur und Menschen. Hier pdf laden

Mähroboter bringen Igeln den Tod

Nachts summt es in meiner Nachbarschaft. Immer mehr Menschen kaufen sich die "modernen" Mähroboter. Sie erzeugen ohne viel Arbeit einen Golfrasen. Aber sie sind Mordmaschinen. Gerade wenn im Schutze der Dunkelheit viele Tiere den Rasen nutzen, gerade dann werden sie geschreddert. Niemand sieht es, niemand regt sich auf.

Durch Rasenroboter haben kleine Säugetiere wie Igel, aber auch Blühpflanzen, Insekten, Amphibien und Spinnentiere kaum eine Chance im Garten zu überleben. Viele Besitzer lassen ihre Geräte auch nachts laufen. Nachtaktive Tiere werden verstümmelt oder getötet. Alles für einen Golfrasen ... mehr lesen

auch hier ganz aktuell mit Bild: https://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/maehroboter-bringen-igeln-9881335.html

Verluste von Brot- und Backwaren - WWF hat untersucht

In unserer Überflussgesellschaft gehören gerade die Backwaren zu den am häufigsten weggeworfenen Lebensmitteln. Laut aktuellen Erkenntnissen wurden im Jahr 2015 ca. 4,5 Millionen Tonnen Backwaren hergestellt. Davon sind etwa 1,7 Millionen Tonnen als Verluste zu verzeichnen. Davon wiederum der überwiegende Anteil in Haushalten, gefolgt von Bäckereien sowie dem Handel. mehr lesen.

Ein Schritt zur biologischen Kriegsführung mit Insekten?

4. Oktober 2018

Während die erschreckende Wirkung von Chemiewaffen durch die bewaffneten Konflikte der Gegenwart in der öffentlichen Wahrnehmung präsent ist, sind biologische Waffen und ihre Wirkung weitgehend aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwunden. Ein Forschungsprogramm der Forschungsbehörde des amerikanischen Verteidigungsministeriums weckt nun die Befürchtung, dass Forschung zur biologische Kriegsführung missbraucht werden könnte. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön sowie der Universitäten Freiburg und Montpellier weisen im Fachmagazin Science darauf hin, dass ein solches System relativ leicht manipuliert und als biologische Waffe eingesetzt werden kann. Mehr lesen

Foto ohne Gesicht

Wo Informationen über uns oder gar Fotos mit unserem Konterfei auftauchen, haben wir kaum noch im Griff. Doch künftig könnte sich wenigstens verhindern lassen, dass wir als Unbeteiligte auf Fotos in anderer Leute Facebook-Auftritt erscheinen. Die Technik dafür hat ein Team um Paarijaat Aditya, Rijurekha Sen und Peter Druschel vom Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Saarbrücken entwickelt. mehr lesen

Schreiadler

Etwa eine Woche später als in den vergangenen Jahren hat der Herbstzug der Schreiadler in ihre Winterquartiere eingesetzt. Zeitgleich hat das rbb-Fernsehen einen Film über den Schreiadler ausgestrahlt. Verfolgen Sie live den Zug der telemetrierten Schreiadler und sehen Sie den Film "Mission Schreiadler" in der rbb-Mediathek. Hier. Schreiadler gehören zu den seltensten Vögeln Deutschlands. Nur noch ungefähr einhundert Brutpaare leben im Nordosten Deutschlands, davon 20 in Brandenburg. Der Film begibt sich auf die Spur dieser faszinierenden Greifvögel und begleitet die Menschen, die sich für den Erhalt und die Aufzucht dieser bedrohten Art mit Leidenschaft engagieren.

Mehr Informationen zum Schreiadler finden Sie hier: https://schreiadler.org/

Junger Bussard beobachtet unsere Hühner

Unsere Schwedischen Blumenhühner haben sich in diesem Jahr erfolgreich vermehrt. Deshalb müssen wir immer den Bussard im Auge behalten. Sperber Habicht und Mauswiesel waren auch schon interessiert, den Steinmarder fürchten wir. Aber der Dackel ist der gefährlichste für die Hühner.

Hambacher Wald - ein Wald bewegt die Republik

RWE will den Hambacher Wald in der Nähe von Köln für die Braunkohle roden - obwohl die Kohlekommission in Berlin gerade über den Kohleausstieg verhandelt. Das Unternehmen versucht so Fakten zu schaffen. Dabei ist noch gar nicht klar, ob die Kohle unter dem Hambacher Wald überhaupt verfeuert werden wird.

Galluse hat gerade eine Dokumentation über die letztlich nicht realisierte Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf  im Fernsehen gesehen. Der Widerstand eskalierte mit Wasserwerfern und Spezialeinheiten der Polizei. Von Hubschraubern wurden Tränengasgranaten auf friedliche Demonstranten abgeworfen. Mit dem überraschenden Tod von Franz-Josef Strauß war der Spuk vorbei. Wackersdorf wurde nicht gebaut. Infos

Geschichte wiederholt sich, weil Politiker nicht dazulernen.

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Sie erhalten die nächste Ausgabe des WWF Magazins kostenlos und unverbindlich per Post. Eine Kündigung ist anschließend nicht notwendig, da es sich um eine einmalige Aktion handelt. Die Aktion endet am 20.10.2018. Wen es interessiert ... hier

Eizelle sucht Spermium

Durch eine geschickte Partnerwahl können Tiere den zukünftigen Erfolg ihrer Nachkommen erhöhen. Bei einigen  Arten ist diese selbst nach dem Geschlechtsakt noch nicht zu Ende: Forscher des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön haben an Stichlingen herausgefunden, dass die Eizellen der Fische über die Befruchtung  mitentscheiden. Eine Ansammlung von Genen im Erbgut der männlichen Keimzellen bestimmt dabei, welches Spermium in die Eizelle eingelassen wird. mehr lesen

Elbvertiefung

Ginge es nach dem Hamburger Senat, wäre die Elbe längst vertieft. Der Verlust wertvoller Lebensräume für Tiere und Pflanzen, schneller auflaufende Fluten und jedes Jahr noch mehr Fische, die in der sauerstoffarmen Elbe ersticken, wären die Folge. Mit Unterstützung von NABU und WWF konnte der BUND die Planung bislang gerichtlich verhindern. mehr lesen

Potenziale der Weidewirtschaft

Das Projekt „Weidecoach" des Grünlandzentrums Niedersachsen/Bremen vernetzt Weidebetriebe in Nordwestdeutschland und zeigt die Potenziale der Weidewirtschaft auf. Die Vorzüge der Weide sind vielseitig. Neben Tierwohl-, Klima- und Naturschutzaspekten prägen die Wiesen und Weiden das Bild unserer Kulturlandschaft. Dennoch ist ein aktiver Weidegang für Rinder nicht die Regel. Laut einer Erhebung des statistischen Bundesamts hat Niedersachsen im bundesweiten Vergleich den höchsten Anteil von Weidehaltung: 67 Prozent der Kühe hatten 2010 noch einen Zugang zur Weide. Seitdem ist der Strukturwandel jedoch weiter vorangeschritten und die Bedeutung der Weidehaltung ist in den letzten Jahren weiter gesunken. mehr lesen bei ProVieh

Fundsachen

Neben dem vielen Ärger, den ehrlicher Naturschutz mit sich bringt, gibt es aber immer wieder kleine HighLights. Letzte Woche war es das Mauswiesel, dass zwischen meinen Hühnern und mir nur Augen für meine Hühner hatte, fast über meine Füße stolperte.

Bei der Rechersche stolpere ich auch immer wieder über andere Blogs, Homepages. Manche sind schlimm, manche sind gut. Manche werde ich verlinken. Bei der Recherche stolpere ich auch immer wieder über andere Blogs, Homepages. Manche sind schlimm, manche sind gut. Manche werde ich verlinken. Hier.  Mir geht es dabei um Vernetzung. Wir Naturliebhaber und Naturschützer sind oft zu schwach, um unsere Vorhaben umsetzen zu können. Dann hilft manchmal die Vernetzung. Meist wird man jedoch enttäuscht.

Heute: https://fluegelschlag-birding.de/ .  Eine Verhaltensbiologin wird zu einer Wissenschaftsjournalistin. Und die Themen wanderten nach und nach von der Biologie zur Medizin. Mit ihrer Homepage kehrt sie zu ihren Wurzeln zurück, der Naturbeobachtung und der Verhaltensanalyse. Es geht ihr um Tiere und Pflanzen, mitten in Berlin, drumherum und weltweit.

Forschen für den Klimaschutz?
Es geht um nichts weniger als die "Welt zu retten".

Forschung ist deine Leidenschaft? Klimaschutz liegt dir am Herzen? Dann mach mit bei der WWF-Schülerakademie 2°Campus! Nur gemeinsam können wir den Klimawandel bremsen und die globale Erwärmung auf <2°Celsius begrenzen. Bringe dich und deine Ideen ein, um das große Ziel zu schaffen: 95% weniger Treibhausgase bis 2050. Mehr lesen

Missbräuchliche Abmahnungen

Bundesjustizministerin Katarina Barley will einem Bericht zufolge gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Ein entsprechender Gesetzesentwurf "zur Stärkung des fairen Wettbewerbs" sei bereits dem Bundestag zugeleitet worden, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Demnach wolle Barley "endlich einen Schlussstrich unter das grassierende Abmahnunwesen ziehen".

EUGH - Vorabentscheidung zum Artenschutz!

Artenschützer und Naturfreunde aufgepasst: Wichtige Vorabentscheidung durch Generalanwalt des EUGH zugunsten der Kornweihe in Irland IRL: Schutz der Kornweihe und ihres Lebensraumes höher bewertet als millionenschweres Windkraftprojekt mit 16 WEA .mehr lesen

Liebe Natur- und Tierfreunde,

die großen Vogelschutzcamps des Komitees gegen den Vogelmord sind am Wochenende gestartet, die ersten Aktionen unterdessen bereits abgeschlossen.

http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/vogelschutzcamps/online-tagebuch-herbst-2018

Der Wolf in Schleswig-Holstein

Von Zeit zu Zeit sichtet der Mensch auch in SH Wölfe. Ähnlich wie der Luchs, der Uhu, der Fuchs, der Marderhund oder der Kormoran macht auch der Wolf den Fehler, auf seiner Speisekarte Tiere zu haben, die eigentlich der Mensch für sich beansprucht. Sei es der Landwirt, der Schäfer oder der Jäger, es entsteht Futterneid.

Als vor etwa 40 Jahren der Luchs im Harz ausgewildert wurde, hörte ich, dass so ein Luchs pro Woche ein Reh frisst. Das hört sich nicht viel an, Rehe gibt es weit über 370 000 Stück in Deutschland, 10-tausende fallen dem Verkehr zum Opfer. Aber ein Luchs frist pro Woche 1 Reh, im Jahr sind das 52, und Familie hat er auch noch. So eine Luchsfamilie frisst dann schon einmal 300 Rehe pro Jahr, wenn sie keine Hirsche oder Wildschweine bekommt. Staatsforste freuen sich insgeheim, weil der Wald dann weniger verbissen wird. Aber private Jagdpächter, die vielleicht 10 000 Euro Pacht für ihr Revier pro Jahr bezahlen müssen und dann nur noch Rehdecken finden, die denken nach.

Jetzt wissen Sie, warum der Wolf so gefährlich ist. Ich denke, Grimm hat Rotkäppchen auch nur vor dem bösen Mann im Wald warnen wollen. Den gab es nämlich damals auch schon.

Grimm wusste schon damals genau, dass Wölfe keine kleinen Mädchen fressen. Eher die Hexen, die alten Frauen. (Nur wegen der Geschlechtergleichbehandlung).

Das wollte ich Ihnen mal erzählen. Mein Ur-Ur-Ur-...Urgroßvater ist ein tolles Geschöpf in der Natur. Ich auch, denn ich stamme von ihm ab. Allerdings darf ich mich nicht von ihm erwischen lassen. Er hat vergessen, dass ich sein Ur-... Urenkel bin. Obwohl ich ein großes Jägerherz und meinem Herrchen schon zwei Hühner getötet habe. So ist eben mein Naturell. mehr lesen

Ach ja, manche wollen, dass der Wolf im Artenschutz heruntergestuft wird. Vielleicht sogar zum jagdbaren Wild mit Abschussplan oder Abschussgenehmigung erklärt wird. Dann müssen zumindest die Jäger für den Wildschaden durch den Wolf aufkommen.

Auch Sulfoxaflor schadet Hummeln

Sulfoxaflor gehört chemisch zwar nicht zu den Neonikotinoiden, einer Gruppe von Pflanzenschutzmitteln, die tödlich für Schadinsekten sind. Es wirkt aber genauso.

Das Mittel, das in fünf EU-Staaten zugelassen ist (EU-Zulassung seit 2015!) und für das drei Zulassungsanträge nun in Deutschland vorliegen, rottet aber auch Hummeln aus. mehr lesen

Also bald auch kein Hummelgesummel mehr ???

Spätsommerzeit - Insektenzeit

Blühende Sonnenblumen-Grüße mit Hummelgesummel 😊aus meinem Garten


Sind sie gleich oder verschieden in ihrer Musterung?

Netzwerk Lebensraum Feldflur

Auf jedem fünften Hektar der landwirtschaftlichen Fläche werden inzwischen nachwachsende Rohstoffe angebaut – hauptsächlich zur Energieproduktion. Ein wesentlicher Anteil dient der Energiegewinnung durch Biomasse. Dies führte regional zu einer Verengung der Fruchtfolge und zu massiven Nachteilen für die Artenvielfalt in den ländlichen Räumen.

Das Netzwerk Lebensraum Feldflur ist ein Zusammenschluss aus 27 Akteuren der Jagd, des Naturschutzes und der Energiewirtschaft. Es will mit dem Projekt „Energie aus Wildpflanzen“ die Biogaserzeugung aus Biomasse enger mit den Zielen des Arten-, Natur- und Umweltschutzes verknüpfen und Mischungen aus heimischen Wildpflanzenarten als eine ökologisch notwendige und ökonomisch tragfähige Ergänzung zu konventionellen Energiepflanzen in der landwirtschaftlichen Praxis etablieren.

Noch bis zum 15. September führen das Netzwerk Lebensraum Feldflur und das Projekt GrünSchatz ihre Umfrage zum Anbau von Wildpflanzen zur Biomasseproduktion durch. Ziel der Umfrage ist, die Rahmenbedingungen für den Anbau ertragreicher Wildpflanzenmischungen zu verbessern. Die Umfrage richtet sich an Anlagenbetreiber und Landwirte und die Beantwortung der Fragen dauert nur wenige Minuten. Zur Umfrage: hier

 Seeadler und Fischadler

Diese Foto gelang Frank Dreves vom Verein Seeadlerschutz auf Schwansen. Es zeigt einen Seeadler und einen Fischadler. Herr Dreves engagiert sich im Seeadlerschutz. Mehr Informationen dazu können Sie hier erhalten: https://seeadlerschutz.de/


 

Greifvogelverfolgung geht weiter

Die Greifvogelverfolgung in Deutschland geht unvermindert weiter – So wurden allein im Juni und Juli 8 Fälle dokumentiert, darunter den Fang eines Habichts mit einem Tellereisen in einer Hühnerhaltung im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt) und die Vergiftung eines Uhus in Soest (Nordrhein-Westfalen). Und ganz frisch wird aus dem Bayerischen Wald eine neue Vergiftungsserie gemeldet. http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/deutschland/greifvogelverfolgung

Zur Erinnerung an Prof. Dr. Wolfgang Erz
eine Ausnahme-Persönlichkeit

Die EGEulen erinnert an Prof. Dr. Wolfgang Erz, der im August 1998 bei der Rückkehr von einer Dienstreise im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Wolfgang Erz kam über die Vogelkunde zum Naturschutz, wurde 1970 Vertreter des Beauftragten der Bundesregierung für Naturschutz (Prof. Dr. Bernhard Grzimek), war zuletzt Fachbereichsleiter im Bundesamt für Naturschutz, über Jahrzehnte als geschäftsführendes Vorstandsmitglied die maßgebliche Gestalt im Bundesverband beruflicher Naturschutz (BBN) und ein provokativer und produktiver, analytisch und strategisch denkender Verfechter des Naturschutzes. mehr lesen

Erz war so wie er es von einem Menschen im Naturschutz erwartete:

  • "Er soll nicht maulen, sondern den Mund auftun.
  • Darf sich nicht vor Mehrheiten fürchten.
  • Weiß, dass Positionen gegen den Naturschutz politische Dummheiten sind.
  • Dass schon ein Koch den Brei verderben kann.
  • Dass die Schafe in der eigenen Herde schlimmer sein können als die Wölfe draußen.
  • Sollte eher gefährlich als ängstlich und darf nicht normal, sondern muss überdurchschnittlich sein."

Dass Erz in Ämtern und Vereinigungen des Naturschutzes stark vermisst wird, ist Ausdruck und Teil der Krise des Naturschutzes.  

Der Wattenrat Ostfriesland, gegründet 2001 in Dornumersiel

Der Wattenrat Ostfriesland ist ein lockerer Zusammenschluss verbandsunabhängiger Naturschützer aus der Küstenregion Ostfrieslands, der aus der „Konferenz der Natur- und Umweltschutzverbände“ (gegründet 1979) hervorgegangen ist.  Sie finden hier die ungeschminkten Informationen über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und seine angrenzenden Gebiete in Ostfriesland und Friesland. Der Wattenrat ist kein Verein, sondern eine Interessengemeinschaft. Es gibt also keine Satzung, keine Mitgliederversammlung und kein Stammlokal wie in einem Verein. Die Arbeit des Wattenrates „lebt“ von Hinweisen und der Zuarbeit von Wattenmeerinteressierten. Mehr lesen

 Fledermäuse und Windkraft

Fledermäuse leiden unter dem Insektenrückgang. Ein weiteres Problem für sie sind die Windkraftanlagen. Direkt und indirekt. Zum einen sind es die Rotorblätter, die den Fledermäusen, die sich mittels Echoortung fortbewegen, gefährlich werden. Zum anderen zerreißt der durch die Rotation entstehende unterschiedliche Luftdruck den Tieren die Lungen.  250.000 Fledermäuse sterben in Deutschland jährlich durch Windkraftanlagen, schätzt das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin in seiner Studie von 2016. Da außerdem manche Arten – ähnlich wie Zugvögel – über 1000 Kilometer zurücklegen, will man gerichtlich durchzusetzen, dass  Windparks während der Flugzeiten abgeschaltet werden müssen. Für die Energiewende wird immer mehr Wald zum Aufstellen von Windrädern genutzt. Doch das gefährdet die Fledermäuse, so eine Studie. Vor allem der Große Abendsegler ist betroffen. Nun gibt es Empfehlungen für fledermausfreundlichere Vorhaben. mehr lesen

Zwischen unseren Schwedischen Blumenhühnern tummeln sich täglich etwa 30 Sperlinge. Einer von ihnen ist weiß.

Ausgewilderter Rotmilan lebt –
und kann sich selbst ernähren!

Foto: Mathias Krause

Mitglieder der Naturschutzgemeinschaft Blunkerbach haben nach der Auswilderung des letzten überlebenden Rotmilan-Nestlings endlich Gewissheit: Der junge Rotmilan lebt!

Mehr Informationen erhalten Sie hier

Tierbeobachtung aus dem All

Welche Routen nehmen Zugvögel, wenn sie zu ihrem Winterquartier und wieder zurück fliegen? Das soll das Projekt Icarus klären, und zwar von der Internationalen Raumstation ISS aus. Die Forschung dient dem Artenschutz - aber nicht nur. Wird die Beringung von Vögeln zunehmend überflüssig?

Kurzfilm und Infos der Tageschau hier

Unsere Mehlschwalben 2018

Unsere Mehlschwalben hatten in diesem Jahr Probleme mit ihren Nestern. Sie zerbröselten immer wieder. Kunstnester wollten sie einfach nicht akzeptieren. Irgendwann siegte dann die Vernunft (ihr Instinkt). Jetzt füttern sie um die Wette, Onkel und Tanten helfen ...

Film des Monats

 Alle 5 Küken sind erfolgreich aufgezogen worden. Zu diesem Kurzfilm gibt es eine längere Geschichte. Hier

Ernährung

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN möchte das Bewusstsein für Lebensmittel stärken und auf die Missstände in den industriell geprägten Tierhaltungssystemen aufmerksam machen. Sie empfehlen allen Tierfreunden, sich so oft wie möglich pflanzlich zu ernähren und auf tierfreundliche Lebensmittel zu achten. Das Prinzip der 3R – reduce (reduzieren), refine (verbessern), replace (ersetzen) – hilft dabei, tier- und umweltfreundliche Kaufentscheidungen zu treffen. mehr lesen

Galluse und sein Dackel sehen das alles ein, ernähren sich artgerecht, ... auch mit Fleisch. Vielleicht etwas weniger als früher. Und etwas mehr auf die Herkunft des Fleisches achtend.

Basstölpel & Plastikmüll

Der Anteil an anthropogenem Meeresmüll hat in den letzten Jahren signifikant zu genommen. Die gesamte Plastikmüllmenge in den marinen Ökosystemen beträgt dabei schätzungsweise zwischen 65 und 150 Millionen Tonnen (ca. 95 % der gesamten anthropogenen Meeresmüllmenge). Durch eine weiterhin steigende Kunststoffproduktion kann man davon ausgehen, dass auch der Eintrag von Plastikmüll in die Weltmeere stetig zunehmen wird. Makroplastik (u.a. Stricke, Verpackungs- und Netzreste) haben oft tödliche Auswirkungen auf Fische, Meeressäuger und Vögel. Die Konsequenzen der Verstrickung in Plastikmüll werden jedoch vielfach unterschätzt. Ein neues Forschungsprojekt soll der Plastikmüllproblematik in Seevogelkolonien nun genauer auf den Grund gehen. Mehr lesen

Leben am (sauberen) Fluss

Prachtlibelle. Fotos: Michael Papenberg, http://natursehen.de/


Calopteryx ist eine Gattung vergleichsweise großer Kleinlibellen aus der Familie der Prachtlibellen. Die lebhaft gefärbten Männchen besitzen oft gefärbte Flügel, während die weniger auffälligen Weibchen meist durchsichtige Flügel haben. Die unverbaute Flussmündung unten vom gleichen Fotografen. Leider nicht in SH.


Vor ein paar Jahren saß ich 5 Stunden vor diesem Tier. Ein Erlebnis. Diese Metamorphose kann jeder erleben, der sich einen Teich baut, in dem keine Großfische sind. Für große Teiche ist http://www.froschland.de/ ein guter Ansprechpartner.

 


BirdLife-Newsletters April 2018

Die Ausgabe des BirdLife-Newsletters April 2018 beginnt mit einem (satirischen) offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, in dem die ökologischen und ökonomischen Potenziale von verstärkten Investitionen in die Natur aufgezeigt werden. Anschließend werden erfolgreiche BirdLife-Projekte vorgestellt, die es in die Finalrunde der Natura 2000 Awards geschafft haben. Weniger erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen aus Belarus, wo Wasservögel aufgrund von Lockerungen im Jagdrecht akut bedroht sind. Unter diesem Link können Sie den Newsletter direkt aufrufen: https://www.nabu.de/newsletter/birdlife/18_04_Newsletter.pdf

Umfrage zum Anbau von Wildpflanzen zur Biomasseproduktion

Das Netzwerk Lebensraum Feldflur und das Projekt GrünSchatz führen bis zum 15. September eine Umfrage unter Anlagenbetreibern und Landwirten zum Anbau von Wildpflanzen zur Biomasseproduktion durch. Ziel der Umfrage ist, die Rahmenbedingungen für den Anbau ertragreicher Wildpflanzenmischungen zu verbessern. Die Umfrage finden Sie ab sofort unter www.Lebensraum-Feldflur.de

Stadt-Hummeln geht es besser als Hummeln auf dem Land

Vermuten konnte man es ja schon länger: Dass Hummeln in der Stadt einfach mehr Nahrung finden und Insektiziden weniger stark ausgesetzt sind als Tiere, die in der Umgebung landwirtschaftlich genutzter Flächen leben, das war doch eine allgemein akzeptierte Regel. Jetzt haben Wissenschaftler das genauer untersucht. mehr lesen.

Im Schwerefeld des schwarzen Lochs

Im Herzen der Milchstraße lauert ein gewichtiges schwarzes Loch. Sein extrem starkes Gravitationsfeld beeinflusst die Umgebung und wirkt sich auf die in der Nähe vorbeiziehenden Sterne aus. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik haben nun einen Effekt beobachtet, den Albert Einstein in seiner allgemeinen Relativitätstheorie vor mehr als 100 Jahren vorhergesagt hat. Mehr lesen

Experten finden Gift Parathion in toten Milanen

Die vier tot in einem Wald bei Daldorf (Kreis Segeberg) gefundenen Rotmilane sind vergiftet worden. Nach Informationen des Schleswig-Holstein Magazins hat das Leibniz-Institut in Berlin das hochgefährliche Gift Parathion in den damals ausgelegten Ködern nachweisen können. Mehr lesen

Naturverlag - Reinschauen lohnt sich

Ein kleiner Verlag aus Eckernförde hat sich das Motto gegeben: Natur für Kinder und interessierte Laien anschaulich machen! Natur kennen lernen – beim Spaziergang, beim Kartenspiel, beim Puzzeln, beim Frühstück oder beim Malen und Rätseln! Diese Philosophie verfolgt er mit seinem Verlagsprogramm - getreu seinem Motto „Natur entdecken“.

Galluse meint, hier findet jeder schöne Geschenke für Naturliebhaber. Auch sehr für Schulklassen, Naturschutzverbände und Aus-und Weiterbildung in der Erwachsenenwelt geeignet. Einfach einmal anklicken und durchstöbern.

Mehr Informationen hier: https://www.naturentdecken-shop.de/

und auch hier: http://www.natursehen.de/

State of the World′s Birds 2018 – Ein Pulsmesser für die Natur

Alle fünf Jahre informiert die internationale Vogelschutzorganisation BirdLife International im Statusbericht „ State of the World’s Birds“ über den Zustand der globalen Vogelwelt. Die gerade erschienene Ausgabe stellt die wichtigsten Ergebnisse aus Studien von BirdLife und seinen Partnerorganisationen vor. Eine Bilanz, die wie ein Pulsmesser den Zustand der globalen Vogelwelt und der Biodiversität anzeigt und Wegweiser für Politik, Gesellschaft und Naturschutz sein kann. Mehr lesen

Der Elbebiber in der Fotofalle

Der Elbebiber ist das Symbol- und Charaktertier der Elbauen. Der größte Nager Europas war im 19. Jahrhundert fast ausgerottet. In den Elbauen fand er jedoch einen Rückzugsraum, von dem aus er sich – auch dank des Einsatzes vieler Naturschützer - seine Lebensräume in ganz Deutschland wieder zurückerobern konnte. Mehr lesen

 Unsere Schwedischen Blumenhühner

Das Frühstück ist vorbereitet. Bei dieser Hitze etwas Erfrischendes. mehr lesen

 Der Hahn bewacht seine Familie



Unser Uhu-Ästling wird ausgewildert

Foto: Natascha Gaedecke

Dieser kleine Uhu-Ästling sucht seine Eltern. Seine Geschichte lesen Sie hier

Was mag dieses junge Tier empfinden? Wer genau hinsieht, kann die 3 riesigen Menschen in seinen Augen sehen, die vor ihm stehen. Sie helfen ihm. Vertrauen? Wohl eher Angst. Adrenalin pur. Wer genauer hinsieht und beobachtet, sieht auch die vielen Fehler, die Menschen machen, die es eigentlich gut meinen. Auch ich mache Fehler ...


 

PROVIEH-Magazin ist online und kann gratis heruntergeladen werden
In diesem Heft finden Sie unter anderem Artikel zur Weidehaltung von Rindern und viele spannende Interviews. Das Interview "Tierschutz als Qualitätsmerkmal" mit Dr. Colette Vogler bietet interessante Einblicke in Politik und Nutztierhaltung.  Svenja Taube berichtet davon in ihren Artikeln "Auf Kuschelkurs mit den Alster Wagyus" und "Kitzen mit moderner Technik auf der Spur". Download hier

Einweggeschirr aus nachwachsenden Rohstoffen?

Morgens der Kaffe im kunststoffbeschichteten Pappbecher mit Plastikdeckel, am Mittag der Sommersalat in leckerer Kunststoffschale, am Abend das asiatische Curry zum Mitnehmen in Aluminium. Viele Menschen können sich kaum vorstellen, auf To-Go zu verzichten. Die Kehrseite: Wir erzeugen immer mehr Müll. Einweggeschirr aus nachwachsenden Rohstoffen ist auch keine Lösung. Warum nicht, lesen Sie hier

NABU lehnt Wildmuschelbefischung in der Flensburger Förde ab

Der NABU hat am 7. Juli 2018 im Rahmen der Verbandsbeteiligung eine Stellungnahme zu den Erwägungen des Kieler Fischereiministeriums MELUND abgegeben, die Muschelfischerei auf deutscher Seite der Flensburger Förde zu genehmigen. Mehr lesen

Eine Vogeltränke im Garten

Eine Vogeltränke im Garten ist bei dieser Wetterlage ein willkommenes Angebot für unsere gefiederten Freunde. Hier können sie sich erfrischen, sich putzen und trinken.  Wichtig ist, dass die Vogeltränke immer sauber gehalten wird. Dazu muss das Wasser täglich gewechselt und am besten noch die Tränke mit heißem Wasser überbrüht werden, um Keime zu töten. Wer kann, baut einen kleinen Teich. Wer gern bastelt, findet beim NABU eine Bastelanleitung für eine hübsche Vogeltränke. hier    

ARD-Recherche zu scheinwissenschaftlichen Verlagen

Mehr als 250 Wissenschaftler aus Berlin und Brandenburg haben laut rbb-Recherchen bei dubiosen Raubverlegern ihre Forschungsergebnisse publiziert. Die Universitäten und Forschungseinrichtungen kündigen Konsequenzen an. Charité, Technische Universität, Brandenburgische Technische Universität, Beuth Hochschule, HWR, Humboldt-Universität oder Freie Universität - überall ist man überrascht, dass auch eigene Wissenschaftler bei dubiosen Verlagen ihre Forschung veröffentlichten. Die Veröffentlicher von "wissenschaftlichen Beiträgen" nutzen eine Schwäche des akademischen 'Belohungssystems', das quantitative Faktoren überbewertet, und kaum noch in der Lage ist, Inhalt und Qualität zu bewerten. So kann jeder für wenig Geld alles als Wissenschaft veröffentlichen. Die Industrie macht sich das auch zunutze. Also Vorsicht, wenn Sie lesen: "Die Wissenschaft hat festgestellt, dass ... ". Vielleicht auch schon FAKE NEWS. Mehr lesen

(Ich habe schon vor 40 Jahren vielen Veröffentlichungen aus Amerika nicht getraut.)

Tod unter Stromleitungen

Der Nabu sammelt bundesweit Funde von toten bzw. verletzten Vögeln unter Stromleitungen, um gemeinsam mit Energiekonzernen Lösungen zu finden. Dazu ist die Mithilfe notwendig und jeder Fund von großer Bedeutung! Bitte füllen Sie im Falle eines Fundes den umfangreichen Fragebogen aus unter:
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/stromtod/23194.html

Eisvögel bei der Brut beobachten

https://www.youtube.com/watch?v=MzTKYl-T604

Die Uhus aus Elmshorn

Sonnenbad, Nickerchen und eine andere Perspektive ...  
Uhus auf dem alten Kibek-Haus in Elmshorn, fotografiert von A. Lange

 

Reform der EU-Agrarpolitik

58 Milliarden Euro Agrarsubventionen fließen jedes Jahr in die Landwirtschaft.

Doch nur ein Bruchteil davon wird für Maßnahmen ausgegeben, von denen Verbraucher, Landwirte und Umwelt gleichermaßen profitieren. Viele Informationen vom NABU hier

Bayer-Monsanto entwickeln neues Insektengift

Bayer-Monsanto ist auf Bienenjagd. Gerade erst hat die EU drei Neonikotinotide verboten, weil sie Hummeln, Bienen und Schmetterlinge töten. Jetzt legt der Chemiegigant einfach mit der nächsten Pestizidmischung nach – wieder ist sie tödlich für Bienen. Sie wirkt besonders perfide. Man behandelt das Saatkorn, und das Nervengift wirkt in allen Teilen der Pflanze: Stängel, Blätter und Blüte werden giftig. Mehr lesen und dagegen stimmen bei COMPAKT

Compakt: Campact ist eine Bürgerbewegung, mit der 2.077.490 Menschen für progressive Politik streiten. Wenn wichtige Entscheidungen anstehen, wenden wir uns mit Online-Appellen direkt an die Verantwortlichen in Parlamenten, Regierungen und Konzernen. Wir schmieden Bündnisse, debattieren mit Politiker/innen und tragen unseren Protest auf die Straße: mit großen Demonstrationen und lokalen Aktionen. So treiben unsere Kampagnen sozialen, ökologischen und demokratischen Fortschritt voran - für eine Welt, in der alle Menschen in Frieden leben und ihre Freiheit gleichermaßen verwirklichen können.

Ein Garten für Fledermäuse

Wenn es im Sommer dämmrig wird, kann man sie lautlos durch die Luft schießen sehen: Fledermäuse auf der Jagd nach Insekten. Doch die Schönen der Nacht leiden unter Wohnungs- und Nahrungsnot. Der NABU gibt Tipps, wie Hobbygärtner Fledermäusen helfen können. Mehr lesen

Unsere Schwedenhühner haben Nachwuchs

Wir verbringen unser Freizeit am Nest und beobachten, wie das werdende Leben entsteht und lernt. Seltsame Gedanken kommen mir.

Könnte ein Industriegeflügelzüchter dieses Küken mit der Hand zerquetschen, weil es ein männliches Küken ist? Sicher nicht. Aber er tötet Millionen, weit Schreddern so schön anonym ist.

Es ist wie Töten in Gaskammern.

Es ist wie Töten mit Drohnen.

Gerade dieses wir jetzt in unserer Armee geübt. Alles ist so schön anonym.  Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Aber: Dieses Mal wissen es alle. Sie werden es ihren Kindern und Enkeln erklären müssen. Ausreden gibt es nicht mehr.

Wer nicht lesen kann, hier einer der vielen Filme:

http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/172814/index.html

Windflächenkarten

die Landesregierung hat Anfang Juli neue Windflächenkarten vorgelegt, die unter diesem Link einzusehen sind:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Windenergieflaechen/_documents/Ausnahmesteuerung.html

Anhand dieser Karten sollen nun wieder 200 Ausnahmegenehmigungsverfahren aufgenommen werden, knapp 30 dieser Ausnahmegenehmigungen sind laut Innenminister in Kürze zu erwarten. Nach den Sommerferien wird die endgültige Karte des zweiten Entwurfes zur Öffentlichkeitsbeteiligung auf das bekannte Online-Tool Bolapla-sh gestellt.

Ein Fluch oder ein Segen? Die unsinnigen Subventionen lassen den Ausbau der  Windenergie immer mehr zu einem Fluch werden. Begründung hier

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VOGELSBERGKREIS/SCHWALMTAL - In die Falle einer Wildkamera ist ein mutmaßlicher Gutachter gegangen, der für die Umweltverträglichkeitsprüfung für den Bau von Windkraftanlagen am Bastwald unweit der Mülldeponie in Schwalmtal verantwortlich sein soll. Auf mehreren Videos, die unserer Redaktion mit weiterem Material zugespielt wurden, ist zu sehen, wie ein Mann mit einem Stock einen Habitatbaum im Windvorranggebiet am Bastwald abstreift. Dabei handelt es sich um eine illegale Vergrämungsmaßnahme, um den Bau von Windkraftanlagen in diesem Gebiet umzusetzen, und damit um einen Straftatbestand. mehr lesen

Viele Informationen rund um die Problematik Windkraft erhalten Sie hier: https://www.windwahn.com/

Streuobstwiesen mit alten Obstsorten

Die Anlage von Streuobstwiesen ist sinnvoller Naturschutz mehr lesen

Luftverschmutzung – eine unterschätzte Todesursache

Bei Kindern in armen Ländern erhöht Feinstaub die Sterblichkeit deutlich

Rund 4,5 Millionen Menschen starben 2015 vorzeitig an den Krankheitsfolgen von verschmutzter Außenluft. Darunter sind 237.000 Kinder unter fünf Jahren, die an Atemwegsinfektionen starben. Das ergab eine Untersuchung, die das Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie zusammen mit der London School of Hygiene & Tropical Medicine herausgegeben hat. mehr lesen

Schalldämpfer für schalenwildtaugliche Jagdbüchsen

Schalldämpfer werden salonfähig. Mehr und mehr Bundesländer vereinfachen den Einsatz auch für Privatjäger, jetzt auch in SH. Ein Schalldämpfer kann nur an einer einläufigen Waffe angebracht werden. Bei kombinierten Jagdwaffen wie Drillingen, Bergstutzen oder Bockbüchsflinten ist das unmöglich oder würde erhebliche Umbauarbeiten erfordern. Je nach Waffe und gewähltem Schalldämpfer entstehen Kosten zwischen 750 und 1.000 Euro. Das dauert seine Zeit und so vergehen zwischen dem nötigen polizeilichen Voreintrag, der Erwerbserlaubnis und der tatsächlichen Anschaffung und Inbetriebnahme des Schalldämpfers mehrere Wochen.

Um den Schussknall bei mehrläufigen Kipplaufwaffen und Schrotflinten für den Schützen angenehmer zu machen, haben sich elektronische Gehörschützer durchgesetzt. Sie transportieren und verstärken ganz normal die Sprache und Außengeräusche, regeln aber das harte Geräusch beim Schließen der Waffe ab. Diese Technik funktioniert gut und reicht völlig aus. Schalldämpfer sind überflüssig, werden aus anderen Gründen gefordert.

385 000 Jagdscheininhaber gibt es in Deutschland. Mir wird ganz seltsam zu Mute, wenn ich darüber nachdenke, dass viele von ihnen jetzt mit Nachtsichtgerät und Schalldämpfer in Feld, Wald und Flur jagen. Eine Armee...

Jeder Jäger kennt wie ich die zahlreichen schwarzen Schafe in unseren Reihen. Es sind wohl Tausende und gerade die werden aufrüsten.

Die Wilderei wird zunehmen. Auch die illegalen Abschüsse von geschützten Tierarten werden zunehmen. Durch die Technik geschieht es jetzt leiser.

Probleme der Mehlschwalben

Der Mai 2018 war sehr trocken. Meine Mehlschwalben waren auf das Wasser der Schlei angewiesen, mit den dort vorhandenen sandigen Baumaterialien. Zahlreiche von ihnen mit viel Ausdauer gebaute Nester stürzten nach Fertigstellung ab. Angebotene alte Kunstnester wurden nicht angenommen. Jetzt beginnt allerdings ein Paar, ein Kunstnest zu beziehen. Ob es noch zur Brut kommt, werde ich berichten. Mehr lesen

Anfang Juli bauen sie jetzt noch einmal. Sie schauen sich jetzt auch meine Kunstnester an. Skeptisch ...

25 Jahre Michael-Otto-Institut im NABU

Das Michael-Otto-Institut im NABU (MOIN) und die Integrierte Station Eider-Treene-Sorge des Schleswig-Holsteinischen Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) feierten am vergangenen Wochenende in Bergenhusen ihren 25. bzw. 20. Geburtstag. Die Jubiläumsfeier, die die tiefe Verwurzelung des Bergenhusener Naturschutzes in der Region verdeutlichen soll, stand ganz unter dem Motto „Gemeinsam in Bewegung“. mehr lesen

 Greifvogelverfolgung in Deutschland

Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit den 1970er Jahren für einen besseren Schutz von Greifvögeln vor illegaler Verfolgung. Seit Mitte der 2000er wird diese Arbeit in Nordrhein-Westfalen intensiviert und mit dem Start des Projektes EDGAR ab 2015 auch bundesweit deutlich ausgebaut. Hier ein kleiner Überblick über aktuelle Fälle aus dem ganzen Bundesgebiet. mehr lesen

Verein Jordsand feiert 111-jähriges Bestehen

Der Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. wurde 1907 in Hamburg gegründet und zählt zu den ältesten Naturschutzverbänden in Deutschland. Aktuell betreut der Verein rund 20 Naturschutzgebiete in ganz Norddeutschland. Zu seinem 111-jährigen Jubiläum bieten die Jordsander ab Mitte Juni allen Naturinteressierten die einmalige Möglichkeit alle ihre Schutzgebiete an der Nord- und Ostsee sowie im Großraum Hamburg zu erkunden. Dazu zählen unter anderem die Halligen Habel und Norderoog. Diese liegen in der Schutzzone 1 des Nationalparks Wattenmeer und sind normalerweise zum Schutz der dortigen Seevögel für die Öffentlichkeit gesperrt. Im Rahmen des Jubiläumsprogramms werden jedoch Sonderführungen mit Ausnahmegenehmigung angeboten. Mehr lesen

Nachhaltigkeitsziele werden vernachlässigt

Mit Blick auf die ersten 100 Tage Große Koalition in Berlin zieht der NABU eine durchwachsene Öko-Bilanz. Bei den Brennthemen wie Insektensterben, Klimaschutz, Diesel-Skandal oder Plastikflut kommt das Kabinett Merkel kaum voran. Deutschland drohen nicht nur Strafen der EU, wenn deren Umweltrecht weiter systematisch gebrochen wird, sei es bei der Belastung des Grundwassers, der Luft in Städten oder dem Erhalt geschützter Arten. Die klaffende Finanzierungslücke von einer Milliarde Euro jährlich im deutschen Naturschutz wird eingeräumt, aber nicht gestopft. Auch auf globaler Bühne droht ein Glaubwürdigkeitsverlust, denn von den weltweiten Nachhaltigkeitszielen ist Deutschland noch weit entfernt. Bis 2020 verlangen diese eine Trendwende für die Artenvielfalt, bis 2030 eine wirklich nachhaltige Landwirtschaft. Mehr lesen

EU-Gerichtshof verurteilt Malta


Der Europäische Gerichtshof hat Malta heute wegen der Genehmigung des Vogelfangs verurteilt. Über Jahre hinweg hat die maltesische Regierung in jedem Herbst den Fang von 7 Finkenarten - darunter Stieglitze, Kernbeißer und Buchfinken - entgegen geltendem EU-Recht mit Netzen erlaubt. Die Vögel landeten zu zehntausenden in Käfigen auf dem Heimtiermarkt. Die von Malta vor Gericht vorgebrachten Argumente für den Vogelfang wurden von den Richtern samt und sonders verworfen. Malta hat nun keine andere Möglichkeit, als den Finkenfang endgültig zu verbieten! Das Urteil ist rechtskräftig und hat Signalwirkung für ähnlich gelagerte Fälle in anderen EU-Ländern. Das bemerkenswerte Urteil können Sie hier in voller Länge lesen:
https://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/malta/vogelfang/urteil-2018

Schutz des Grundwassers

Berlin, 21. 6. 2018: Heute hat der Europäische Gerichtshof Deutschland verurteilt, weil der EU-Grenzwert für Nitrat seit Jahren an vielen Messstellen überschritten wird.

In vielen Teilen Deutschlands wird weit mehr Gülle aus der Massentierhaltung ausgebracht als die Pflanzen verwerten können. Entsprechend steigt der Nitratgehalt im Grundwasser. Mit der Verurteilung drohen Deutschland Strafzahlungen in Milliardenhöhe.

Nitrat kann im menschlichen Körper in giftiges Nitrit umgewandelt werden. Dies ist besonders für Schwangere und Säuglinge gefährlich. Deshalb darf Trinkwasser nicht zu viel Nitrat enthalten. Für Wasserwerke wird es immer aufwendiger, das Wasser reinzuhalten. Trinkwasserpreise drohen deutlich zu steigen. Mehr lesen

 Turmfalken

Fotos galluse


Immer wieder nisten Turmfalken in den Nistkästen, die vom Landesverband Eulenschutz an vielen Stellen im Land aufgehängt worden sind. Eigentlich sind sie für die Schleiereulen gedacht. So auch in der Kirche in Kosel, wie ich bei einer Kontrolle 2016 fotografieren konnte. 2017 nisteten dort Dohlen, wir hatten 2018 viel Arbeit, die eingetragenen Äste wäschkorbweise hoch auf der Leiter stehend zu entfernen. Für die Pflege und Kontrolle von 180 Nistkästen werden in Angeln noch Mitarbeiter gesucht.

Kastensäuberung auf hoher Leiter mit Stirnlampe


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Das Laubblatt und das ewige Leben

oder: Keine Angst vor dem Tod

„Ich fragte das Blatt, ob es Angst habe, weil der Herbst kommt und die anderen Blätter bereits vom Baum fallen.

Das Blatt antwortete mir:

"Nein. Während des gesamten Frühlings und Sommers war ich vollkommen lebendig. Ich habe hart gearbeitet und meinen Teil dazu beigetragen, den Baum zu nähren. Jetzt ist ein großer Teil von mir im Baum selbst.

Ich bin nicht auf meine Form beschränkt. Ich bin der Baum. Auch wenn ich zurück zur Erde falle, werde ich weiterhin den Baum nähren. Deshalb mache ich mir keinerlei Sorgen." Tchich Nhat Hanh

Wenn man den Baum allerdings fällt, dann ist alles anders. Wie hier in Kosel. Die Linde wurde dem höheren Profit einer geplanten Solaranlage geopfert.


Egoismus

Seit Anbeginn des Lebens auf der Erde (vor etwa 3,5 Milliarden Jahren in der Tiefsee) war Leben egoistisch. Jetzt, 3,5 Milliarden Jahre später nennen die Menschen diesen Egoismus DARWINISMUS. Der stärkere, der geschicktere, der klügere, der sich schneller an Umweltbedingungen anpassende, der hübschere, der mit den größeren Sexualsignalen oder  der Medienmanipulierer setzte sich bisher durch. Am Ende hat das den heutigen Menschen ergeben. Er ist die Krönung der Schöpfung.
Einige wichtige Menschen tuen gerade alles, damit diese Zeit mit dem Menschen als Krönung schnell vorbei geht. Egal, ob es die Künstliche Intelligenz ist, die Aufrüstung mit technisch und menschlichem Verstand kaum noch beherrschbaren Waffentechnologien, Biotechnologien, Umweltveränderungen, Energiehunger oder Schwarmdummheit (Parteien), alles dies ist in der Lage, die Menschheit in den nächsten 100 Jahren von der Spitze der Evolution wegzufegen. Die Natur braucht nicht immer einen Kometeneinschlag. Sie kann auch anders. Sie lässt es die Kreaturen selbst erledigen. Selbstzerstörung nennt man das dann folgerichtig. Mehr lesen

In unserer Astilbe

summt und brummt es von morgens bis abends. Hummeltreff.

Bei den Astilbe-Arten handelt es sich um große, ausdauernde, krautige Pflanzen, die je nach Art Wuchshöhen von 150 bis 200 Zentimetern erreichen. Sie bilden mit unterirdischen, dicken Rhizomen buschige Bestände. Aus diesen Rhizomen wachsen einerseits grundständige, große Laubblätter, andererseits auch die aufrechten, blütentragenden Stängel. Die relativ großen, endständigen, oft verzweigten, fedrigen, rispigen Blütenstände enthalten Tragblätter und meist aus sehr vielen (500 bis 2000) Blüten.

Die Dunkle Erdhummel

ist zum Gartentier des Jahres gewählt worden.  Ich nehme dieses zum Anlass, über unsere fleißigen Bestäuber im Garten zu schreiben. Sie beginnen schon im Februar täglich früh, unermüdlich ihre Arbeit zu verrichten und verdienen es, unterstützt zu werden. Mehr Informationen hier

Rumoren im Kamin

Morgens um 5 Uhr hörte ich plötzlich ein Rumoren im Kamin. Als ich diesen  öffnete, war nichts zu sehen. Vorsichtshalber kontrollierte ich noch die Reinigungsklappe für den Schornsteinfeger unten im Schornstein. Ein Sperling kam mir entgegen geflogen und verließ mich sicher glücklich durch eine Seitentür.

Aalfangverbot

Laut DPA hat ein Vorschlag der EU-Kommission, den Aalfang in der Ostsee zu verbieten, zu gemischten Reaktionen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern geführt. Danach hält Schleswig-Holsteins Fischerei- und Umweltminister Robert Habeck (Grüne) den Vorstoß für folgerichtig, da es um den Aalbestand in Europa schon lange schlecht bestellt sei. Seiner Ansicht nach sollte die EU-Kommission das Verbot auf den gesamten marinen Lebensraum des Aals im Hoheitsgebiet der EU, insbesondere den Atlantik, ausweiten.

Die Argumente der Fischereiverbände sind dagegen haltlos, denn ihre Argumentation, sie würden ja jedes Jahr Jungaale aussetzen, ist unsinnig, weil sie verschweigen, dass sie diese Jungaale unter großen Verlusten auf ihrer natürlichen Wanderung vorher im Atlantik weggefangen haben. Sie sind damit selbst für das Problem verantwortlich.

Bausteine, die vom Himmel fallen

Wie entstand das Leben auf der Erde? Dieser wahrlich existenziellen Frage widmen sich Wissenschaftler der „Heidelberg Initiative for the Origins of Life“. Sie gehen sogar noch einen Schritt weiter und untersuchen die Bedingungen, unter denen Leben entstehen kann. Es sind die großen Fragen unserer Existenz, die uns faszinieren: Wie ist das Universum entstanden, wie die Erde und wie das Leben? Gibt es woanders Leben, oder sind wir allein in den Weiten des Alls?  Mehr lesen

Schlangen im Garten

Zwei ausgewachsene Ringelnattern, die wohl unter unserem Hochbeet leben, hatten sich im Vogelschutznetz verfangen. Beide stark verwirbelt, war es durchaus lebensgefährlich für sie. Nachdem ich sie unter Gezische herausgeschnitten hatte, verschwanden sie wieder unter dem Hochbeet. Bedanken werden sie sich durch den Fang von Wühlmäusen.

Was wir wissen, ist ein Tropfen;
was wir nicht wissen, ein Ozean.

Isaac Newton  

(heute sicher ein paar Tropfen mehr ...)

Wasser ist Über-Leben

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmitel. In vielen Ländern ist es schon knapp. Dass es Bürgerinitiativen und viel ehrenamtliches Engagement bedarf, um unser Grundwasser vor wahrscheinlicher Verunreinigung durch kurzfristige Geschäftsinteressen zu schützen, ist nur schwer zu verstehen.

Nur dem breiten Widerstand von Gemeinden, Verbänden und Bürgerinitiativen ist es zu verdanken, dass die Pläne, auf rund einem Drittel unseres Bundeslandes Erdöl zu fördern und dabei Fracking einzusetzen, verhindert werden konnten.  
Dieser Erfolg muss nachhaltig gesichert werden, da jederzeit neue Anträge gestellt werden können. Das versucht die Volksinitiative zum Schutz des Wassers. mehr lesen

Schleswig-Holstein - Land zwischen CCS und Fracking?
Was wird aus unserem Grundwasser?

Fracking, also das gewaltsame Aufbrechen des Untergrunds zur Öl- oder Gasförderung, ist mit unüberschaubaren Risiken für Mensch und Umwelt, insbesondere für Grundwasser, Boden und Eigentum verbunden.

http://keinco2endlager.de/ ist eine Initiative, die sich in SH für unsere lebenswerte Zukunft engagiert. Grundwasserschutz geht vor Ausbeutung und Missbrauch der Natur.

Die Volksinitiative zum Schutz des Wassers will Fracking in SH ganz unterbinden. Bis zum 29.05.18 haben Sie hier die Möglichkeit, dieses Vorhaben mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen: http://vi-wasser.de/#aufruf

Auf der Suche nach Thermik

Noch nie haben Menschen den Gruppenflug der Störche so minutiös verfolgt wie den von Louis und seinen Altersgenossen. Die Ergebnisse von Louis Reise haben die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie und der Universität Konstanz nun veröffentlicht. Die Daten der tausend Kilometer langen Etappe zeigen erstmals, wie die Flugleistung eines Vogels, sein Sozialverhalten und seine globale Reiseroute miteinander verknüpft sind. Die effizienteren Flieger reisen bis nach Westafrika, während die übrigen in Südeuropa überwintern. Wer wohin fliegen wird, werden die Forscher dann schon zehn Minuten nach dem Abflug aus ihren Daten herauslesen können. Mehr lesen

Über das ganze Land verteilt gibt es Menschen, die sich um Störche kümmern: Gebietsbetreuer. Ihren zuständigen Gebietsbetreuer finden Sie hier

Aktuelle Luftqualität

Mehrmals täglich ermitteln Fachleute an Messstationen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes die Qualität unserer Luft. Schon kurz nach der Messung können Sie sich hier in Form von deutschlandweiten Karten, Verlaufsgrafiken und Tabellen über die aktuellen Messwerte informieren. hier

 Die Hauptstadt der Fledermäuse

Bad Segeberg oder „Bat Segeberg“ ist die Hauptstadt der Fledermäuse. In der Kalkberghöhle, dem größten deutschen Winterschlafquartier, schlafen mehr als 20.000 Fledermäuse. Damit gibt es hier mehr überwinternde Fledermäuse als die Stadt Einwohner zählt, nämlich rund 16.000 (Stand 2010). Viele Informationen rund um die Fledermaus finden Sie hier.

Über Fledermäuse kann man nie genug wissen. Interessant wäre z.B. die Frage, ob wir es mit unserer Dorf-, Stadt- und Weltbeleuchtung den Fledermäusen leicht machen, Beute zu jagen, weil wir die Insekten zum Licht locken und dort sammeln.

Die Aktion "Fledermausfreundliches Haus" finden Sie hier

Ein Fledermaus-Handbuch, lesenswert, finden Sie hier

Zentrum zur Erforschung von Tierwanderungen eingeweiht

Vom Schmetterling bis zum Wal – das Leben auf der Erde ist permanent in Bewegung. Gleichzeitig verändern sich die Lebensbedingungen auf unserem Planeten rasant.

Die Max-Planck-Gesellschaft und die Universität Yale wollen die Erforschung von Tierbewegungen in sich verändernden Lebensräumen weiter vorantreiben. Sie haben dazu am 2. Mai ein gemeinsames Forschungscenter offiziell eingeweiht. Mehr lesen

Warum brummen Hummeln?
Der Grund für das Vibrationssammeln

Haben Sie schon einmal eine Hummel an einer Blüte brummen hören? Das Geräusch ist anders als das Fluggeräusch, heller, als ob die Hummel eingezwängt wäre. Es kommt vom Vibrationssammeln! Blütenstaub ist für die Pflanze kostbar, er dient der Bestäubung. Insofern muss die Pflanze eine Verschwendung verhindern. Manche Pflanzen bieten den Blütenstaub daher nicht offen an. Hier könnte er herunterfallen oder von Tieren gefressen werden, was nicht zur Bestäubung beiträgt.

Stattdessen ist er in Staubbeuteln verpackt, die wie bei einem Salzstreuer nur eine kleine Öffnung haben, durch die der Pollen fallen kann. Nur spezialisierte Bestäuber wie die Hummeln können durch die Vibrationen den Pollen aus den Beuteln herausschleudern. Eine sehr interessante Studie und einen Film finden Sie hier.

Lebensmittelverschwendung

In Deutschland gehen pro Jahr über 18 Millionen Tonnen (18 000 000 000 kg) Nahrungsmittel verloren. Eine Verschwendung mit enormen ökologischen Folgekosten. Für etwa 40 Prozent der verschwendeten Lebensmittel sind Privathaushalte verantwortlich. Und Lebensmittel sparen ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz. Hierzu gibt es viele, viele Tipps, die jeder befolgen kann. Hier mal 5 vom WWF:

  • Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum!
  • Nicht von Sparangeboten locken lassen!
  • Keine Großeinkäufe!
  • Betagtes Obst in den Mixer

Schleiereulen

Bei der Kontrolle der Schleiereulenkästen auf Schwansen müssen wir leider feststellen, dass die Schleiereulen nach den schneereichen Wintern 2009/10, in denen die meisten Eulen verhungert sind, noch nicht wieder aus dem Westen des Landes zugewandert sind. Viele Kästen werden von Turmfalken genutzt.




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EU verbietet die bienengefährdenden Neonikotinoide

Doch um das Insektensterben zu stoppen, muss auch ein anderes Pestizid von unseren Äckern verschwinden: Glyphosat. Neonikotinoide sind Nervengifte, mit denen Blätter behandelt, Böden besprüht oder Saatkeimlinge gebeizt werden können. Die hochwirksamen Insektizide binden sich an die Rezeptoren der Insekten-Nervenzellen und stören die Weiterleitung von Nervenreizen. Fliegen, Käfer, Schmetterlinge oder manche Bienen verlieren daher womöglich die Orientierung oder andere Fähigkeiten wie den Fortpflanzungstrieb oder das Aufschlecken von Pollen. mehr lesen über politischen Hintergrund

Deutschlands Wäldern geht es schlecht

Berlin, 25. April 2018: Fast 90 % der Waldfläche in Deutschland ist in einem naturschutzfachlich schlechten Zustand. So lautet das alarmierende Fazit einer aktuellen Studie der Naturwald Akademie. Die AutorInnen des heute erschienenen „Alternativen Waldzustandsberichtes“ betonen, dass dieser Mangel an naturnahen Waldökosystemen zu einem starken Verlust der biologischen Vielfalt führt.
Hier der Bericht. (250 Seiten lang)

Mehr Informationen hier:

https://naturwald-akademie.org/

„Wir müssen die Natur nicht als unseren Feind betrachten, den es zu beherrschen und überwinden gilt, sondern wieder lernen, mit der Natur zu kooperieren. Sie hat eine viereinhalb Milliarden Jahre lange Erfahrung. Unsere ist wesentlich kürzer."
Hans-Peter Dürr

Netzwerk Lebensraum Feldflur
Energie aus Wildpflanzen

Im August 2012 hat sich das Netzwerk Lebensraum Brache in das Netzwerk Lebensraum Feldflur umbenannt. Gemeinsam mit neuen Partnern aus den Bereichen der Jagd, der Energiewirtschaft und der Bienenhaltung möchte das Netzwerk die in dem Projekt „Energie aus Wildpflanzen-Phase 1″ gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umsetzen.

Den Abschlussbericht zum Projekt „Energie aus Wildpflanzen-Phase 1“ können Sie hier herunterladen:

BAYERISCHE LANDESANSTALT FÜR WEINBAU UND GARTENBAU (HRSG.) (2012): Energetische Verwertung von kräuterreichen Ansaaten in der Agrarlandschaft und im Siedlungsbereich – eine ökologische und wirtschaftliche Alternative bei der Biogasproduktion. Schlussbericht zum Forschungsvorhaben Nr. 22005308 (08NR053), 209 S.

DEGENBECK, M.; BÖHME, H.; TILLMANN, J. & RONNENBERG, K.; (2013): Wildbiologische Begleituntersuchungen bei artenreichen Energiepflanzenansaaten mit Wildpflanzen. LANDESANSTALT FÜR WEIN- UND GARTENBAU (LWG) (Hrsg.), Forschungsprojekt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 122 S.

Ziel des Projektes „Energie aus Wildpflanzen-Phase 1″ war es, aus dem reichhaltigen Spektrum der Wildpflanzen, Arten zu finden, die in mehrjährigen Mischungen angesät werden können und damit den einheimischen Wildtieren einen geeigneten Lebensraum bieten.

Sprachlos Tierversuche mit Nachtigallen

Der Tagesspiegel Berlin berichtet in seiner Printausgabe vom 13.02., dass ein Forschungsvorhaben von Dr. Daniela Vallentin, bei dem es auch um die Entnahme von Nachtigallen für Tierversuche aus der Natur geht, bisher nicht genehmigt wurde. In ihrem Antrag ging es darum, bis zu 50 Nachtigallen der freien Wildbahn zu entnehmen – also aus Berliner Parks und Wäldern, z.T. auch aus Schutzgebieten, um – vereinfacht gesagt – ihnen Elektroden in den Kopf zu pflanzen und Erkenntnisse zu generieren, die Aufschlüsse zum Krankheitsbild des Autismus zulassen. Mehr Informationen zum Nachtigallenversuch und die Möglichkeit, eine Petition dagegen zu unterschreiben, finden Sie hier.

Europaweite Tiertransporte


vielleicht haben Sie vor Kurzem im ZDF die Dokumentation "Geheimsache Tiertransporte" von Manfred Karremann gesehen. Millionen Tiere werden jedes Jahr durch Europa transportiert, bis nach Nordafrika. Rinder und Schafe sind oft tage- oder wochenlang eingepfercht auf Lastwagen und Schiffen unterwegs. Die grausamen Bilder zeigen das unendliche Leid, das aus Deutschland und ganz Europa exportierte Tiere während des Transports ins Zielland durchleben müssen. Viele Tiere überleben die tagelange Tortur nicht. Sie verdursten oder werden aufgrund von Platzmangel zertrampelt. Übrigens werden so auch Krankheiten verbreitet.

PROVIEH fordert (hier nachlesbar):

  • Bundesweite Förderung der mobilen Schlachtung
  • Wiederherstellung von regionalen Schlachthofstrukturen
  • Verbot von Lebendtiertransporten in Drittländer
  • Ausnahmslose Abschaffung der Exportsubventionen für lebende Tiere, auch landwirtschaftliche Zuchttiere 
  • Einführung einer nationalen Transportzeitbegrenzung auf maximal 4-6  Stunden
  • Ein wirksames, staatliches Kontrollsystem mit bundesweit einheitlichen Sanktionen und Umsetzung des ordnungsrechtlichen Vollzuges
  • Überarbeitung der EU-Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport

Wer hat da etwas dagegen? Ihr Bundestagsabgeordneter?

Lesen formt das Gehirn

Für die Forschung ist Lesen und Schreiben ein faszinierendes Phänomen. Denn die ersten Schriftsysteme haben sich erst vor weniger als 6000 Jahren entwickelt – ein Wimpernschlag in Relation zur menschlichen Evolution. Eine zentrale Frage lautet daher, wie das menschliche Gehirn trotzdem diese komplexe Aufgabe bewältigen kann. Aktuell befassen sich Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft beispielsweise mit den Unterschieden zwischen geübten Lesern und Analphabeten – und was daraus für Menschen mit Leseschwäche folgt – sowie mit den Auswirkungen mangelnder Lese- und Schreibkenntnisse für die Demokratie weltweit. Mehr lesen

Rotte Sauen durchrinnt die Schlei bei Maasholm

Das zugehörige Video von Andreas Mews aus Kappeln ist hier zu sehen. Außerdem wird das Video auf WhatsApp verbreitet. Berühmte Schweine.

Obst aus eigenem Garten

Obst ist gesund. Seit Jahrzehnten werden immer mehr Sorten gezüchtet, meist sollen die Eigenschaften der Neuzüchtungen die Bedürfnisse des Erzeugers und Handels erfüllen. Dabei gehen Geschmack und gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralien teilweise verloren.

Wer einen eigenen Garten hat, kann sich den Luxux erlauben, schmackhafte Obst- und Gemüsearten selbst anzubauen. Die Samen und Pflanzen erhält man jedoch nicht im Baumarkt. Aber sicher hier:

Weitere Informationen auf der jeweiligen Homepage.

Tod im Osterfeuer

Das Netzwerk Blühende Landschaft

stellt sich folgenden Aufgaben:

  • Vorhandene Konzepte erfassen, die Honig- und Wildbienen sowie allen anderen nektar- und pollensuchenden Insekten wieder eine Lebensgrundlage schaffen
  • In Zusammenarbeit mit Landwirten, Naturschützern, Beratern, Verbrauchern, Gärtnern, Imkern, Wissenschaftlern und Landschaftsplanern neue, insektenfreundliche Bewirtschaftungskonzepte entwickeln
  • Modellprojekte initiieren und Fördergelder dafür akquirieren
  • Den Dialog mit allen betroffenen Interessenverbänden zur breiten Umsetzung geeigneter Konzepte suchen
  • Gespräche mit politischen Parteien und der Agrarverwaltung führen, um eine entsprechende Lenkung der landwirtschaftlichen Fördermittel zu erreichen
  • Die breite Öffentlichkeit sensibilisieren
  • Eine blühende Landschaft gestalten, in der Menschen und Tiere sich wieder wohlfühlen können

Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall: hier

Multiresistenzen durch Glyphosat

Neuerdings wird vermutet, dass Glyphosat nicht nur krebserregend ist, sondern auch die Entwicklung mulitresistenter Keime fördert. Mehr lesen

Verlust von Genen kann Vorteile bringen

Im Laufe der Evolution können Gene neu entstehen, sich verdoppeln oder sich verändern und sogar verloren gehen. Bislang war unklar, wie stark der Verlust von Genen zur Anpassung von Tieren an ihre Umwelt beiträgt. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden haben nun eine computergestützte Methode zur Bestimmung von Genverlusten entwickelt. Der Verlust von Genen wird in der Regel als nachteilig erachtet, da er mit Fehlentwicklungen oder Krankheiten verbunden ist. Allerdings kann der Verlust von Genen auch von Vorteil für ein Lebewesen sein, zum Beispiel, wenn dieser Verlust zur Anpassung an bestimmte Umweltbedingungen oder neue Lebensbedingungen beiträgt. Mehr lesen

Atommüll gehört nicht in die "Abfalltonne"!

Themen, wie Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Stoffe sowie Bauschutt aus Atomkraftwerken, müssen immer wieder ins Bewusstsein geholt werden, um die Bürger zu sensibilisieren. Durch die Ablagerung von Giftstoffen in Deponien entstehen durch kurzfristige Lösungen langfristige Umweltkatastrophen, die den Bürger dann Milliarden kosten, trotzdem nicht rückgängig gemacht werden können. Die Vorgänge rund um die Asse haben es uns gezeigt, aber es geht trotzdem weiter. Neue Politiker, gleiche Fehlentscheidungen. Hier und da kämpfen Bürgerinitiativen und Vereine auf wohl verlorenem Terrain. Es braucht mehr Menschen, die sich wehren. Für unsere Kinder und Enkel.

Info hier: Bürgerinitiative Harrislee

Kapital - Politik - Justiz: 

Ein Kartell gegen den Natur- und Umweltschutz?

In der letzten Zeit häufen sich die Rücktritte von ehrenamtlich engagiert  arbeitenden Natur- und Umweltschützern aus Politik und Naturverbänden. Manchmal still, manchmal laut, immer scheint es die Aussichtslosigkeit ihrer Bemühungen aufzuzeigen. Es wäre an der Zeit, einmal diese Mechanismen rund um den Erhalt unserer Flora und Fauna mit Hilfe einer Doktorarbeit zu untersuchen. Natürlich an einem Institut, dass nicht von Kapital, Politik und Justiz manipuliert werden kann. (Gibt es das überhaupt noch?)

Es ist schon bemerkenswert, wie das Land Schleswig-Holstein (nicht nur) durch eine Generation so zerstört werden konnte. Noch wird diese Zerstörung beschleunigt und hat die Namen

  • Energiewende
  • Erneuerbare Energien - Windmühlen und Photovoltaik
  • Landwirtschaft - Pestizide - Fungizide - Gülle - Mais - Massentierhaltung
  • Plastik und Mikroplastik (was wir nicht sehen, stört uns nicht, allerdings tauchen manche Altdeponien plötzlich wieder auf)
  • Insektensterben als Indikator - Artenvielfalt
  • Fracking
  • Deponien
  •  ...

These: Jedes Problem, dass man genauer untersucht, zeigt das gleiche Muster: Am Anfang steht das Kapital (Geldgier), dann wird Politik manipuliert, am Ende regelt die Justiz im Sinne des Kapitals (Politik). Noch eine Generation weiter so, dann leben wir in einem nicht mehr lebenswerten Land. Leider gewöhnen sich Menschen an diese Zustände, suchen ihren Vorteil in diesem System.

Die Biene Maja

Insektensterben in aller Munde. Die Trickfilmfigur Biene Maja soll sich jetzt nach dem Willen ihres Rechteinhabers, des Studios 100 in München, als Markenbotschafter für den Naturschutz und gezielt für die Anpflanzung von bienen- und insektenfreundlichen Blühflächen einsetzen. Hoffentlich nicht nur eine neue Geschäftsidee. Die Maja-Filme sind jedoch sehenswert (hier

Neues von der Vegetation Schleswig-Holsteins

Die Arbeitsgemeinschaft Geobotanik in Schleswig-Holstein und Hamburg (AG Floristik...von 1922) ist ein gemeinnütziger, naturwissenschaftlich orientierter Verein mit Sitz bei der Landesstelle für Vegetationskunde an der Universität Kiel. Ziele der Vereinsarbeit sind die Erforschung und Dokumentation der Flora und Vegetation Schleswig-Holsteins sowie die Publikation der Forschungsergebnisse. Es gibt eine werbefreie Homepage. Für Pflanzenliebhaber und Naturinteressierte sehr lesenswert. hier mehr

Wer sich für Wälder interessiert, findet vielleicht hier Antworten:

Artenreiche Wälder in Schleswig-Holstein

Integriertes Umweltprogramm
des Kreises Schleswig-Flensburg

Das vom Kreistag SL/FL beschlossene „Integrierte Umweltprogramm“ soll eine Trendumkehr beim Naturschutz im Kreis darstellen mit seinem neuartigen Ansatz, verschiedene umweltbezogene Umsetzungsstrategien gleichrangig zu einer integrierten Gesamtstrategie zusammenzuführen, um Potentiale für Synergien zu identifizieren und diese so effektiv wie möglich und mit maximaler Wirkung zu nutzen.

Der Landkreis beabsichtigt mit dem Umweltprogramm einen „Nachhaltigen Schutz der natürlichen und gesunden Lebensgrundlage der Kreisregion" zu erreichen.

Das lesenswerte Umweltprogramm finden sie als Download hier.

Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers

Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben die Genome von fünf Neandertalern sequenziert, die vor 39.000 bis 47.000 Jahren lebten. Mehr

NaturNah: Der Trick mit dem Knick

Seit 2009 wird in Schleswig-Holstein ein "Knick-Wettbewerb" durchgeführt. Heimatbund und Bauernverband prämieren den bestgepflegten Knick des Nordens. Knicks sind ein typisches Erscheinungsbild in Schleswig-Holstein. Sie wurden Mitte des 18. Jahrhunderts angelegt, um die Bewirtschaftung in kleinere Pazellen aufzuteilen, Erosion zu verhindern und natürliche Zäune für das Vieh zu bilden. Jederzeit zu sehen in der Mediathek hier

Für den engagierten Naturschutz sind die Knicks und deren Weiterentwicklung ein sinnvolles Betätigungsfeld. Vielleicht sollte man überlegen, den Landwirten Ackerrandstreifen beidseitig der Knicks abzukaufen oder abzupachten, damit sie nicht beidseitig mit Mais oder anderen Monokulturen eingezwängt werden. Blühstreifen würden dann den Insekten und damit auch Vogelwelt zugute kommen.

Knicks in Schleswig-Holstein

Titelblatt der Struensee-Verordnung über Knickanlage von 1771. Knicks dienten als als Feldbegrenzung, Schutzwehren gegen größere Wildtiere, als Landwehr gegen feindliche Angreifer und nebenbei als Brennholzlieferant.

Knicks (auch Över oder Wallhecke) ist eine Bezeichnung für von Gehölzen bewachsene, meist künstlich errichtete Erd-, Stein- oder Torfwälle in Mitteleuropa. Sie sind als Einfriedung und Grenzmarkierung weit verbreitete landschaftsprägende Elemente der Kulturlandschaft. Die durchschnittliche Höhe eines Walls beträgt etwa einen Meter, die durchschnittliche Breite bei Erdwällen etwa zwei Meter.

Häufig werden Knicks aus Haselnusssträuchern, Faulbaum, Weißdorn, Schlehe, Brombeere, Hainbuchen gebildet. Sie gelten als artenreicher Lebensraum, wirken durch ihre große biologische Vielfalt weit in die Landschaft hinein.

Eine weitere sehr wichtige Funktion ist der Windschutz gegen Austrocknung, gegen Abtrag der obersten Erdschicht und damit verbunden auch die Veränderung des Kleinklimas ähnlich derjenigen an einem Waldrand. Im Winter verhindern sie Schneeverwehungen.

siehe auch: Benjes-Hecken

Das Freie Institut für Wildtierschutz e.V.

Das Freie Institut für Wildtierschutz e.V. setzt sich dafür ein, dass Wildtierschutz auch auf gesetzlicher Ebene besser verankert ist bzw. existierende Gesetze zum Schutz von Wildtieren auch durchgesetzt werden. In dem Netzwerk arbeiten die Projektgruppe Seeadlerschutz Schleswig-Holstein, die Vogelpflegestation des Wildparks Eekholt sowie  das Freies Institut für Wildtierschutz e.V. eng zusammen.

Der Tierschutzbeirat des Landes Schleswig-Holsteins ruft zum Tag „Aktion Sauberes Schleswig-Holstein" alle Landeigentümer auf, alte und nicht mehr funktionstüchtige Stacheldraht- oder Zaunreste jetzt aus der  Landschaft zu entfernen und so zu verhindern, dass Tiere oder Menschen zu Schaden kommen. Aufruf hier

Tiergerechte Einzäunung
Empfehlungen für einen hütesicheren und tierschutzkonformen Weidezaun

In Schleswig-Holstein ist die Einfriedung mit Stacheldraht weit verbreitet.  Allerdings kann ein Stacheldrahtzaun für Tiere eine erhebliche Gefahr darstellen. So können sich beispielsweise Vögel im Stacheldraht verfangen und verenden. Auch Menschen und Nutztiere können sich an den scharfen Spitzen des Stacheldrahts verletzen. Wer Stacheldraht verwendet, haftet für Sach – und  Personenschäden.

Dass es auch anders geht, zeigt eine Empfehlung der Landesregierung. hier

Wildtier-Kataster Schleswig-Holstein

Das Wildtier-Kataster wurde im Jahre 1995 als ein Projekt zur dauerhaften Beobachtung unserer heimischen Wildtierarten gegründet. Es ist heute ein Projekt der Landesjägerschaft in Zusammenarbeit mit dem Institut f. Natur- & Ressourcenschutz (INR) der Universität Kiel Abteilung Landschaftsökologie, dem die wissenschaftliche Betreuung obliegt. Mehr

Biologische Vielfalt - Landesnaturschutzverband

Der LNV hat das Projekt „Aktiv werden für die Biologische Vielfalt in Schleswig-Holstein“ ins Leben gerufen. Die biologische Vielfalt ist vielleicht unser wichtigstes Gut. Sie umfasst alle Öko-systeme und Lebensräume, eine überaus beeindruckende Anzahl an Tier- und Pflanzenarten sowie die genetische Vielfalt innerhalb der verschiedenen Arten. In einer Broschüre stellt der LNV Projekte seiner Mitgliedsverbände des vor, die die biologische Vielfalt in Schleswig-Holstein stärken und fördern. Die Broschüre erhalten Sie als PDF hier.

Stacheldraht in der Landschaft

Immer mehr Verbände rufen dazu auf, unnützen Stacheldraht aus der Landschaft zu entfernen. Denn es ist inzwischen fast kein Spaziergang in SH mehr möglich, ohne dass man auf elektrisierte, funktionsfähige oder Überbleibsel von alten Weidezäunen stößt. Vielfach verrotten die Zaunpfähle, das Gras wächst über die am Boden liegenden Drähte. Tiere verletzen sich.

Aber auch funktionsfähige Stacheldrähte sind eine Todesfalle z.B. für tieffliegende Eulen (hier). Tote Tiere werden manchmal gefunden, die zahlreichen auf der Flucht verletzten sehen wir selten.

Eigentlich ist der Zweck eines Viehzauns, die Nutztiere am Ausbrechen aus der Weide zu hindern und sie gegen Gefahren von aussen zu schützen. Doch diese Ansprüche erfüllt der Stacheldrahtzaun kaum, denn die Verletzungsgefahr durch die langen, spitzen Eisendorne ist für die Weidetiere, insbesondere aber für Greifvögel und Wildtiere, gross. Oft gelingt es Rehen, Hirschen oder Vögeln noch, sich wieder aus dem Stacheldraht zu befreien, um schliesslich irgendwo qualvoll zu verenden. Bilder findet man im Internet zahlreich, z.B. hier.

Dabei gibt es Alternativen.

Die von der industiellen Landwirtschaft entfernten Hecken und Feldhecken müssen wieder vermehrt angepflanzt werden. Dadurch wird nebenbei Bodenerosion gemindert, Tiere haben Schutz vor Wind und Regen aber auch Schneeverwehungen werden seltener.

Vielleicht wäre eine Verfügung oder ein Gesetz sinnvoll, dass explizit Stacheldrahtzäune, die nur wenige Wochen im Jahr benötigt werden, in der übrigen Zeit abgebaut werden müssen. Das würde viele Tierhalter schnell zum Umdenken motivieren und viel Elend in der Natur beenden.

Das Hummeljahr beginnt


Die ersten Hummeln sieht man schon jetzt zeitig im Frühjahr auf Nahrungssuche. Es gibt viele Möglichkeiten, diese fleißigen Insekten zu unterstützen. Das können Nisthilfen sein, die man mit seinen Kindern selbst baut oder fertig kauft. Jeder kann durch die geeignete Auswahl von Frühlingsblühern das Leben der Hummeln unterstützen. Es macht viel Freude, sie dann das ganze Jahr zu beobachten. Mehr lesen


Wildkameras

Schleswig-Holstein wird überwacht. Tag und Nacht wird in Wäldern und Feldern, an Wegen und Plätzen, legal und illegal, alles fotografiert und gefilmt, was sich bewegt. Wissenschaftler nutzen legal die Geräte, um etwa Wolfsvorkommen  nachzuweisen (sehr interessant: http://www.wildkamera-sh.de/), Jäger nutzen sie, um an Kirrungen oder Wildwechseln jagdbares Wild zu finden. Es gibt aus datenschutzrechtlichen Gründen eine klare gesetzliche Vorgabe, was erlaubt und verboten ist. So wurde unlängst ein Politiker beim Sex im Wald heimlich gefilmt. Wer will das schon? Rechtliche Hinweise für SH

EU-Behörde bestätigt Gefahr für Bienen durch Insektizide - Neonicotinoide

Getötet werden alle Insekten

Neonicotinoide sind ein Risiko für Bienen. Zu diesem Urteil kommt Europas Behörde für Lebensmittelsicherheit nach Auswertung von Studien. Als Neonicotinoide wird eine Gruppe von hochwirksamen Insektiziden bezeichnet. Sie alle sind synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die die Weiterleitung von Nervenreizen stören.

Auf der Grundlage von über 1.500 gesichteten Studien und der Analyse von fast 600 Bewertungsmethoden gelangte die EFSA (Europ. Behörde zur Lebensmittelsicherheit) zu der Einschätzung: Neonicotinoide sind enorm schädliche Wirkstoffe, die Insekten sowohl über austretende Pflanzensäfte und die bei der Saatgutbeizung entstehenden Stäube aufnehmen, als auch über den Pollen und den Nektar. Neonicotinoide reichern sich auch im Boden an und gelangen in Oberflächengewässer. Risikobewertungen zu Neonicotinoiden seitens der EFSA

HSH Nordbank - der Bürger zahlt

Bank für Unternehmer, für Menschen mit Weitsicht, Leidenschaft und Initiative (Eigenwerbung).

Fast immer werden in der Politik Menschen in Positionen gehievt, denen sie nicht gewachsen sind. Das ist deshalb für sie unproblematisch, weil sie anschließend für den von ihnen angerichteten Schaden nie haften müssen. Zwar wurde gerade ein Buchhändler und 100%Mann aus Würselen als Außenminister verhindert, die Gründe dort haben aber auch nichts mit Sachverstand zu tun.

Der angerichtete Schaden wird meist nicht sichtbar.  Als Wähler sind sind wir politisches Versagen gewohnt, kennen die Personen von Gemeinderat bis zum Bundestag, wir haben sie sogar gewählt (oft aus einer Negativliste, der sich immer mehr Bürger aus Notwehr verweigern).

Manchmal wird Versagen sichtbar. Immer wird es teuer. Nicht für die Verursacher, sondern für den Steuerzahler, besonders für "den kleinen Mann", der das alles nicht mehr überblicken kann, immer aber bezahlen muss. Millionen, Milliarden ... wo ist da schon der Unterschied.

Allein die 10 Milliarden Kosten der HSH Nordbank (vielleicht ein paar Milliarden mehr, kommt ja nicht darauf an) bedeuten für jeden "kleinen Mann, Frau, Kind" aus Hamburg und SH: 10 000 000 000 Euro : 4 500 000 Einwohner = 2222 Euro für jeden Bürger der beiden Länder. Da nur jeder 3. Bürger steuerpflichtig ist, erhöht sich der Betrag auf über 6600 Euro. Wohlgemerkt, nur für die Fehlentscheidungen einiger größenwahnsinniger unwissender Politiker in den Aufsichtsräten der HSH Nordbank. Die Namen sind bekannt, aber keiner hat sich entschuldigt, schämt sich. Auch so erklären sich die kaputten Straßen und Brücken, überfüllten Klassen, vergammelten Schulen, mangelhafte Kinderbetreuung, Steuererhöhungen (Soli= inzwischen Solidarität für Fehlentscheidungen der Politiker), defekten U-Boote/Hubschrauber/Panzer,  ...

- Berliner Flughafen - der Bürger zahlt

- Stuttgart 21 - der Bürger zahlt

- Dieselskandal - der Bürger zahlt

- Bankenrettung - der Bürger zahlt

- Entsorgung der Atomkraftwerke und Brennstäbe

- Plastik in der Schlei - der Bürger zahlt

- ... endlos ???

Ja, denn er hat es durch seine Wahl demokratisch legitimiert.

Deutsche Wildtier Stiftung

Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert bereits seit 2014: „Windkraft? Ja, aber nicht zu Lasten unserer Wälder!“ Immer mehr Bürgerinitiativen wenden sich gegen die Gefährdung von Wildtieren durch Windkraft im Wald. Eine Bestandsaufnahme von Anna Binczik, Natur- und Artenschutz. Mehr lesen

Artensterben

Alles Leben ist gekennzeichnet durch Werden und Vergehen. Phasen massiven Artensterbens, ausgelöst beispielsweise durch Naturkatastrophen, hat es in der Erdgeschichte immer wieder gegeben – die letzte vor 65 Millionen Jahren. Seit dem 17. Jahrhundert jedoch wird der Rückgang der biologischen Vielfalt maßgeblich durch menschliches Handeln verursacht. Allen ist alles bekannt. Wenige handeln.

Rote Liste hier

Risiko Glyphosat (Roundup®)

In Deutschland sind derzeit 105 glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel zugelassen. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) weist auf die gravierenden Risiken glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel für die biologische Vielfalt hin und empfiehlt die Anwendung in Deutschland so schnell wie möglich zu beenden. Die nach der Entscheidung der Wiederzulassung von Glyphosat in Europa zu treffenden Regelungen zum Umgang mit glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland stehen mit der Konstituierung der entsprechenden Fachausschüsse nun auf der Agenda des Bundestages. Zudem ist am 2. Februar eine Debatte des Bundesrates geplant. Das BfN hat dazu Empfehlungen in einem Positionspapier veröffentlicht. hier

Mikroplastik in Mineralwässern aus Mehrwegflaschen

Mikroplastik steckt offenbar auch in Mineralwasser. Münsteraner Forscher haben mit einer verfeinerten Messmethodik in Mineralwasser abgefüllt in PET-Flaschen Mikroplastik gefunden - keine Probe war frei. Die Folgen von diesem Plastik im Körper lassen sich derzeit noch nicht abschätzen. Mehr hier und auch hier

Hummelköniginnen: Gründen sie ihr Nest an alter Stelle?

Eine wissenschaftliche Studie an Hummeln zeigt, dass größere, zusammenhängende oder vernetzte, blütenreiche Landschaften für den Hummelschutz wichtig sind, weil Hummelköniginnen zur Gründung eines Nests weit fliegen, möglicherweise – so schätzt eine Autorin der Studie – einige Kilometer weit. Studie lesen

Pilgern hat Tradition

Seit Jahrhunderten folgen Menschen Pilgerpfaden. Gekennzeichnet sind sie durch die Jakobsmuschel. Das Pilgern kennen wir aus allen Religionen und Kulturen in allen Teilen der Welt zu allen Zeiten. Der Jütländische Jakobsweg ist der nördlichste unter den deutschen Jakobswegen.

Wildbienenschutz durch jedermann

Sonnenblumen: Wer einen Südbalkon hat, sollte auf jeden Fall eine Sonnenblume pflanzen. Sonnenblumen sind besonders reich an Pollen und Nektar und somit sehr bienenfreundlich. Außerdem kann man sich an ihren Blüten auch noch im Spätsommer erfreuen. Die Hauptblüte lässt sich zurückschneiden. Dann bildet die Pflanze viele Seitenblüten. Zwergsorten erreichen eine Höhe bis zu 70 cm. Sie sind standfester als die meterhoch wachsenden Sonnenblumensorten und bieten sich für Balkonkästen an. Mehr lesen

Lebensräume für bedrohte Schmetterlinge

Der Nabu sucht interessierte Menschen, die selbst etwas gegen das Insektensterben tun wollen. Insbesondere das Aussterben vieler Schmetterlingsarten steht in einer Linie mit dem vieler weiterer Insektenordnungen, vor allem den für die Bestäubung unserer Nutzpflanzen so unentbehrlichen Wildbienenarten. Jeder kann in seinem Umfeld tätig werden. Siehe hier. Wer will, auch im Nabu siehe hier.

Insektenhotels

Insektenhotels findet man inzwischen stark verbreitet. Beim Aufhängen werden jedoch Fehler gemacht, was man auf diesem Foto gut sehen kann. So werden Insekten zu früh  willkommenes Futter für Vögel.

Hier ist ein häufiger Fehler, dass der Maschendraht keinen Abstand von den Insekten hat oder ganz fehlt. So wird das Insektenhotel zur Wintervogelfütterung.

Ratten

Vor 500 Jahren war die Natur noch intakt. Fehlverhalten des Menschen aber gab es auch schon. Deshalb gab es Rattenfänger. Auch in Hameln.

Milde Winter und ein Überangebot an Nahrung lassen die Population der Nager überall in Deutschland steigen. Auch Schleswig-Holstein ist massiv betroffen.
Es gibt weltweit 65 Rattenarten. Durch Fehlverhalten des Menschen haben sich vor allem die Wander- und die Hausratte verbreitet.  Ratten sind Allesfresser. Jene, die in der Nähe des Menschen leben, ernähren sich vornehmlich von falsch entsorgten Abfällen. Ein Rattenweibchen bringt bis zu viermal im Jahr jeweils etwa acht Junge zur Welt, die nach drei Monaten ebenfalls geschlechtsreif sind. Entsprechend kann es ein Rattenpaar über ein Jahr auf bis zu 1000 Nachkommen bringen. In der Natur regeln das Prädatoren, Fressfeinde. Die töten wir bei unserer Art, Ratten zu vergiften, gleich mit. Gut für die Industrie.

Besser wäre es, achtsamer mit dem Müll umzugehen. Den Rest kann man getrost der Natur überlassen. So freut sich der Uhu über jede Ratte, die er erbeuten kann.

Novellierte Düngeverordnung in Kraft getreten


Am 2. Juni ist die neue Düngeverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und somit in Kraft getreten. Die Düngeverordnung regelt die gute fachliche Praxis bei der Anwendung von Düngemitteln.
Problem Gülle: Die Nährstoffe sollen nicht ziellos in die Umwelt gelangen, deshalb dürfen die Landwirte Gülle nur zu bestimmten Zeiten aufs Feld bringen. Sechs Monate lang müssen sie diese lagern können. Die Düngeverordnung des Bundes untersagt grundsätzlich das Aufbringen von Gülle und Jauche auf Ackerland in der Zeit vom 1. November bis 31. Januar, auf Grünland in der Zeit vom 15. November bis 31. Januar. Sie verbietet das Aufbringen von Gülle und anderen stickstoff- und phosphathaltigen Düngemitteln auch, wenn der Boden "überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder durchgängig höher als fünf Zentimeter mit Schnee bedeckt ist". mehr lesen

Nur was der Mensch kennt und schätzt, wird er auch schützen wollen. Dieser im Grunde einfache und doch so elementare Gedanke prägt die Naturbildungsarbeit. Allerdings erreicht man meist nur Menschen, die ohnehin schon Naturschützer sind. Viele Menschen interessiert nur, was sie ohnehin schon kennen. Man bleibt unter sich.  Das Problem gilt es aufzulösen.

Insektensterben

Der Entomologische Vereins Krefeld, in dem ehrenamtliche Insektenkundler seit Jahrzehnten an 63 verschiedenen Standorten in in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Brandenburg Insekten fangen, um das Insektensterben zu dokumentieren, hat seine Daten zur wissenschaftlichen Auswertung zur Verfügung gestellt. 

Im Fachmagazin Plos One nannten Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden die Arbeit überzeugend und warnten vor einem massiven Sterben von Fluginsekten. mehr lesen

LivingLand

BUND, Deutscher Naturschutzring, NABU und WWF Deutschland engagieren sich gemeinsam mit anderen europäischen Umwelt-NGOs für eine nachhaltige, naturverträgliche und faire Agrarpolitik. mehr lesen


Egal ob in der Autoindustrie, Bankenwesen, Verbandswesen, Landwirtschaft, Politik, Verwaltung, ... der Fisch stinkt oft vom Kopf her ... Das ist kein Naturgesetz. Man wird nicht als Präsident geboren. Die Verbandsmitglieder tragen die Verantwortung.

Schleswig-Holsteins Wäldern geht es gut

Das geht aus dem Waldzustandsbericht 2017 hervor. Das ist gerade in Schleswig-Holstein als waldarmes Land besonders wichtig. Mit einem Waldflächenanteil von nur 11 Prozent liegt Schleswig-Holstein deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von etwa 32 Prozent. Am weitesten verbreitet sind Buche (24 %), Fichte (17 %) und die Eiche (14 %).

Mit einem Waldflächenanteil von elf Prozent liegt Schleswig-Holstein deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 32 Prozent. Nach Angaben von Habeck soll der Anteil in den nächsten Jahren auf zwölf Prozent der Landesfläche anwachsen.

Den aktuellen Waldzustandsbericht finden Sie hier.

Gefahren für den Uhu

Jetzt kann man wieder den Uhu rufen hören. In seinem Leben ist er vielen Gefahren ausgesetzt. Hier habe ich sie beschrieben.

Bisher hat sich der Uhu in SH gut entwickelt. Trotz der Gefahren, der 5 S ( Scheiben, Schienen, Stacheldraht, Straßen, Strom) ist der Bestand stabil. Ob die immer zahlreicher installierten Windräder auch einen Einfluss auf die Population haben und mit welchen Tieren Uhus ihre Brut auffüttern, bleibt noch zu untersuchen.

Vogelfunde unter Stromleitungen melden
         

NABU und Renewables Grid Initiative (RGI) starten eine Hotline für besseren Vogelschutz im Stromnetz. Unter dem Dach von RGI engagieren sich Netzbetreiber und Naturschutzverbände seit 2009 unter anderem für die Belange von Naturschutz bei Netzentwicklung und -betrieb. Ziel der Hotline ist es, die Informationsgrundlage für künftige Vogelschutzmaßnahmen beim Netzausbau und an bestehenden Leitungen zu verbessern. Über die Hotline können Vogelfunde künftig von jedem telefonisch und auch online beim NABU gemeldet werden. Dort werden alle Informationen von einem Ornithologen systematisch erfasst und ausgewertet. Mehr lesen

Angeleinte Hunde

Jagdszene mit Löwe und zwei Hunden. Weitere fünf Hunde sind hinter dem Löwen eingraviert. Um die Bilder deutlicher zu machen, wurden die vertieften Stellen weiß hervorgehoben. © Maria Guagnin et al. / Journal of Anthropological Archaeology
Anleinen ist nicht ihr Thema

Max-Planck-Forscher entdecken die bisher ältesten Abbildungen von angeleinten Hunden. Vor mehr als 15.000 Jahren – manche sprechen sogar von 40.000 Jahren – haben Menschen begonnen, Wölfe zu zähmen und nach und nach Hunde zu züchten. Welche Rolle diese Tiere damals spielten, liegt jedoch völlig im Dunklen. Die von den Max-Planck-Wissenschaftlern entdeckten Abbildungen eröffnen erstmals einen Einblick in das Leben mit Hunden in der Frühzeit der Menschheitsgeschichte. Mehr lesen

Lieber Leser,

seit vielen Jahrzehnten wird Naturschutz betrieben, mit viel Geld, mit viel Engagement. Und doch stand es um unsere Tier- und Pflanzenumwelt gefühlt noch nie so schlecht wie heute.

Können wir uns allein auf die Politiker und organisierten Naturschützer in den Vereinen und Verbänden verlassen? Ich denke nicht. Jeder von uns, der ähnlich empfindet, sollte selbst irgendwo tätig werden. Ein Insektenhotel passt auf jeden Balkon, eine Benjeshecke in jeden Garten. Wir geben so Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Wichtiger jedoch ist es, Vorbild für unsere Mitmenschen zu sein. Nur so kann ein Umdenken in der Bevölkerung zu einer lebenswerteren Umwelt für uns alle führen.

Artenschutzbericht SH

Jahresbericht zur biologischen Vielfalt – Jagd und Artenschutz 2017

1000e von Menschen tragen jedes Jahr die Daten zusammen, die dann von der Landesregierung im Artenschutzbericht zusammengefasst werden. Sehr lesenswert nicht nur für Jäger und Naturschützer. Als PDF-Datei hier abrufbar.

PROVIEH: Verbot von Lebendtierexporten

setzt sich für eine artgemäße und wertschätzende Tierhaltung in der Landwirtschaft ein. Grundlegende Motivation ist das Verständnis von „Nutz“tieren als intelligente und fühlende Wesen. Das Bündnis für Tierschutzpolitik fordert von der Bundesregierung, auf einzelstaatliche Abkommen zu Lebendexporten von Schlachttieren gänzlich zu verzichten und die damit verbundenen Höllenfahrten zu stoppen. Zum Bündnis gehören die Tierschutzorganisationen Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bundesverband Tierschutz, Bund gegen Missbrauch der Tiere, PROVIEH und VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz. PROVIEH: Tierschutz aus Kiel seit 1973

Illegale Vogeljagd im Mittelmeerraum

Fast die Hälfte aller Vogelarten in Europa ist bedroht – auch durch illegale Vogeljagd. Bis zu 40 Millionen Zugvögel, so schätzen Tierschützer, werden jährlich illegal abgeschossen oder gefangen und verkauft. Von Frankreich über Italien bis Zypern und den Libanon. Das Komitee gegen den Vogelmord berichtet darüber und versucht mit vielen erfolgreichen Aktionen, die Vogelfänger in unseren Urlaubsgebieten zu überführen. Im Frühling hatte ein Kamerateam das Komitee gegen den Vogelmord auf Malta begleitet und ihre Aktionen gegen den illegalen Finkenfang dokumentiert. hier zu sehen

Unsere Hausmaus

Bild im Bild. Unter unserem Futterhaus Nr.2 lebt eine Maus. Wo ist ihr Loch?

Mäuse

Mäuse ernähren sich von vielerlei pflanzlichen Materialien, etwa Samen, Wurzeln, Blätter und Stängel. Einige Arten fressen auch Insekten und andere Kleintiere, wenn verfügbar. Die kulturfolgenden Arten fressen jedes verfügbare menschliche Nahrungsmittel. Deshalb sind sie manchmal unbeliebt.

Füchse, Wiesel, Marder, Igel, Eulen und andere Greifvögel leben von Mäusen. Hummeln bauen gerne in verlassenen Mäusenestern ihr eigenes Nest. Mäuse sind also ein wichtiges Bindeglied in der Nahrungskette bzw. in Naturabläufen.

In Schneewintern verhungern viele Schleiereulen, weil sie nicht mehr an Mäuse gelangen können. 2009/10 waren solche Winter. Seitdem ist Schwansen nahezu schleiereulenleer.

Koseler Linde

Linde starb für die Solarenergie

Auswüchse einer falschen Förderungspolitik
Das die Zerstörung der Natur in den letzten Jahrzehnten so rasch voranschreitet, hat ausschließlich die Politik zu verantworten. Sie schaffen durch nicht zuende gedachte Gesetze den Rahmen, in dem sich Landwirte, Privatpersonen und andere Entscheidungsträger bewegen.
Aber wer verhilft diesen Politikern in ihre Positionen?

Roundup®

Roundup® ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Diese Doku geht dem Skandal auf den Grund. Im Videostream jederzeit hier zu sehen:
https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/

Landesnaturschutz

die Jahresversammlung des Landesnaturschutzverbands SH hatte in diesem Jahr „Biodiversität“ zum Hauptthema. Minister Habeck sagte als Teilnehmer zu, dass sein Ministerium als „Biodiversitätstrategie“ nicht einfach nur die derzeitigen Vorhaben und Programme auflisten will. Die Aufgaben müssen über das hinausgehen, was tatsächlich schon gemacht wird, denn es ist ja sichtbar, dass die bisherigen Regelungen und Maßnahmenpakete nicht ausreichen. Würden sie ausreichen, hätten wir das derzeitige Desaster ja nicht. Daher sollten sich die Naturschutzverbände und Fachverbände frühzeitig Gedanken machen und die notwendigen Dinge ansprechen, damit das Land konkrete fachliche Hinweise bekommt.

Das Verschwinden der Schmetterlinge

Rund 50 Prozent der Fläche Deutschlands bestehen aus Äckern und Wiesen! Deshalb hat die Landwirtschaft eine sehr hohe Verantwortung, wenn es um den zentralen Lebensraum von Schmetterlingen, anderen Insekten, Feldvögeln und kleinen Säugetieren in Deutschland geht. Weiter gibt es ein ganzes Spektrum von Negativfaktoren für Schmetterlinge in den Agrarlandschaften.

Ein Vorabbericht von Prof. Dr. Josef H. Reichholf, einem der bekanntesten Biologen Deutschlands, der diese Zusammenhänge untersucht hat, ist hier zu lesen.

Vertrauensmann Tierschutz in der Landwirtschaft

Prof. Edgar Schallenberger ist seit 2014 Ansprechpartner für Belange des Tierschutzes in der Nutztierhaltung in SH. Der Vertrauensmann steht Landwirten, Tierzüchtern, Veterinären und Bürgern - auch anonym - als Ansprechpartner für Sorgen, Nöte und Kritik zur Verfügung. Er berät das Ministerium und kann gegebenenfalls zwischen den Beteiligten vor Ort vermitteln. mehr lesen

Un-Nachhaltigkeitsagenda 2030

Am 15. September 2015 wurde auf dem UN-Gipfel in New York die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Die Agenda 2030 verbindet dabei in den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, den sogenannten SDGs (engl. „Sustainable Development Goals“), die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit. Sie setzen Entwicklungspolitik und den Kampf gegen Armut in einen Zusammenhang mit Natur- und Umweltschutz. Agenda 2030 hier

Wolfsinformationszentrum im Wildpark Eekholt

Der Wildpark Eekholt kümmert sich als Wolfsinformationszentrum des Landes Schleswig-Holstein auf ehrenamtlicher Basis insbesondere um die Öffentlichkeits-, Aufklärungs- und Bildungsarbeit.

In Schleswig-Holstein können seit 2007 wieder einwandernde Wölfe nachgewiesen werden. Bisher haben sie sich hier nachweislich nur vorübergehend aufgehalten. Mehr lesen

Karte der Wolfsnachweise in SH

 Schwalbennester zerstört - Strafanzeige


Schwalbennester sind gemäß § 44 des Bundesnaturschutzgesetzes als "Fortpflanzungsstätten wild lebender Vogelarten" definiert und dürfen nicht zerstört werden. Dieser gesetzlich festgelegte Schutz gilt ganzjährig, d.h. auch im Winter dürfen Schwalbennester nicht ohne Sondergenehmigung abgeschlagen werden. Das Komitee gegen den Vogelmord bringt ausreichend dokumentierte Fälle zur Anzeige.

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§ 44, Absatz 1, Punkt 1 BNatSchG

„Es ist verboten, wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Entwicklungsformen, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören.“


Schwedische Blumenhühner (schwedisch: Skånsk blommehöna) sind ein seltener, alter schwedischer Landschlag des Haushuhnes, wobei jedes einzelne Huhn ein Unikat ist, da immer verschiedene Zeichnungs- und Farbschläge der frisch geschlüpften Küken heraus kommen. mehr

„Give me five“ – vier Hennen und ein Bauernhahn in jeden Garten.

Wir dürfen die Hühner nicht länger der Industrie überlassen. Wir wollen sie als Bauernhähne und Bürgerhennen zurück auf die Höfe und in die Gärten holen. Wie das geht und wo es schon gelebt wird, will PROVIEH zeigen und verbreiten.

Belastete Eier     Die Mitteilungen auf dem Internetportal www.lebensmittelwarnung.de werden von den Ländern laufend aktualisiert. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat auf seiner Homepage www.bfr.bund.de eine Stellungnahme zur gesundheitlichen Risiko